siegburgaktuell 30.09.3026

Reparaturauftrag für Bahnhofstür ist raus
Siegburg. Seit einiger Zeit ist die linke Eingangstür am ICE-Bahnhof defekt. Von der Stadtentwicklungsgesellschaft heißt es dazu: "Die Ersatzteile sind bestellt und haben längere Lieferzeiten. Aufträge sind ausgelöst."

Pflaster, Asphalt und Wasserleitung
Siegburg. Neues vom Kreisverkehr an der Einmündung der Wahnbachtalstraße in die Frankfurter Straße. Die Bordsteine an der nördlichen Seite (das ist die, aus der die Wahnbachtalstraße kommt) sind gesetzt.
Wie es weitergeht? Voraussichtlich noch in dieser Woche soll mit den Pflasterarbeiten auf dem Gehweg begonnen werden. Anschließend wird die stadteinwärts führende Fahrbahnseite asphaltiert und der Verkehr, der die Baustelle derzeit auf der Fahrbahn in Richtung Buisdorf passiert, umgelegt.
Auf der Wahnbachtalstraße wird aktuell eine Wasserleitung verlegt. Bis zu deren Inbetriebnahme wird es noch etwa sechs Wochen dauern. Danach geht auch hier der Straßenbau weiter.

Initiative stellte sich dem Ausschuss vor
Siegburg. Rückblick auf die gestrige Sitzung des Jugendhilfeausschusses.
Tagesmütter: Die Interessengemeinschaft Tagespflege stellte sich vor, ins Leben gerufen vor Hintergrund des Rückgangs der Tagespflegepersonen, was wiederum maßgeblich an der Konkurrenz mit den Kitas liegt. Letztgenannte haben den U3-Bereich zuletzt deutlich ausgebaut und zielen damit auf dieselbe Altersgruppe. Zwei Tagesmütter wiesen auf die Professionalisierung des Berufsstands durch umfangreiche Qualifizierung hin, sowie auf die positive Besonderheit, dass in einem gleichbleibenden Bezugssystem eine enge Bindung zu den Pänz aufgebaut wird. Politik und Verwaltung bekräftigen, dass die Tagespflege weiterhin als wichtiger Teil der Betreuungslandschaft gesehen wird, den es zu erhalten und zu stärken gilt. Unser Foto zeigt die zwölf Frauen und den einen Mann, die aktuell um Aufmerksamkeit und Akzeptanz bei der Elternschaft werben.
BildungsCampus Neuenhof: Seit knapp einem Jahr ist Stefan Bönninghausen als neuer Manager am BildungsCampus Neuenhof zuständig für die pädagogische Entwicklung und fungiert als Scharnier zwischen den Akteuren (Schulen, Vereinen, Sozialarbeit) untereinander sowie zwischen den Akteuren und der Bauleitung. In Zusammentreffen mit den Schülervertretungen erkundete Bönninghausen deren Bedarfe, woraus die Aufstellung von zwölf Bänken resultierte. Auf den kunterbunten Graffitijam, in den er involviert war, sind wir bereits eingegangen. Beim Brainstorming, wie sich die Jugendlichen ihren Campus vorstellen, kamen zum Beispiel ein Jugendzentrum und Orte/Anlagen für Sport und Bewegung zur Sprache. Die Schulleitungen freuen sich perspektivisch auf Theaterworkshops mit dem Studiobühnen-Team, auf Bewerbungstrainings für ihre Schützlinge mit echten Schauspielern auf der Seite der Einstellenden oder das Anfertigen von Bühnenbildern für den Theaterbetrieb im Kunst- oder Werkunterricht.
Von ihrer Tätigkeit in der mobilen Jugendarbeit Kaldauen und im Jugendzentrum "JuZe" Deichhaus berichteten die Verantwortlichen Meike Hardung und Patrick Mendel. Besucher des JuZe haben für 2026 ein Budget in Höhe von 1.800 Euro, das sie selbst verwalten dürfen. Mit Unterstützung der Mitarbeiter wird entschieden, welche Anschaffungen getätigt oder welche Unternehmungen durchgeführt werden. Die Kinder und Jugendlichen entwickeln so ein Demokratieverständnis und erleben sich durch die Partizipation als selbstwirksam. Der Umgang mit Geld wird geschult.
Jugendamtsmitarbeiterin Angelika van Doorn präsentierte die Veränderungen zum 1. August 2027 im Gesetz mit dem Kurznamen "KiBiZ". Es regelt die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der Kitas und der Tagespflege in NRW. Unter anderem gibt es Neuerungen bei der Angebotsstruktur in Bezug auf die Kern- und Randzeiten, bei der Sprachförderung, beim Personal und der Finanzierung. Da zur Umsetzung noch zahlreiche Rechtsverordnungen fehlen, die erst nach dem 1. August erlassen werden können, schlug die Verwaltung dem Jugendhilfeausschuss vor, mit den Trägern der Kindertageseinrichtungen eine einheitliche Bedarfsplanung zu entwickeln, deren Maßnahmen dann im Kitajahr 2028/29 realisiert werden sollen.
Heute um 18 Uhr geht die Sitzungswoche im Rathaus weiter, es tagt der städtische Planungsausschuss. Auf der Agenda stehen Auskünfte der Verwaltung zur neuen Bauordnung und zur Digitalisierung von Genehmigungsverfahren. Das Gremium erörtert die städtischen Möglichkeiten, Plattformvermietungen einzudämmen und dadurch Wohnraum zu schützen beziehungsweise rückzugewinnen. Und es widmet sich einmal mehr den geförderten Städtebauprojekten am Mühlengraben, in der Burggasse und am Alten Friedhof. Hier zur Tagesordnung und zum Livestream.

Viel Rauch um Kachelofen
Siegburg. Am gestrigen Dienstagabend um 20.38 Uhr geht bei der Feuerwehr ein Notruf ein. Die Bewohnerin eines Hauses in der Tönnisbergstraße meldet, ihr frisch angezündeter Kachelofen würde stark qualmen, der Rauch sich in den Räumlichkeiten ausbreiten. Beim Eintreffen der Kräfte - neben der hauptamtlichen Wache ist auch die ehrenamtliche Löschgruppe Innere Stadt ausgerückt - steht die Frau im Freien und wird vom Rettungsdienst betreut. Zwei Trupps kontrollieren das Gebäude unter Atemschutz und schaffen Abluftöffnungen zur Entrauchung. Als diese um kurz nach 22 Uhr erfolgt ist, übernimmt der Schornsteinfeger und begibt sich auf Ursachensuche.
Morgens um 9.30 Uhr wird um Türöffnung in der Frankfurter Straße gebeten. Dort verschafft eine Bewohnerin den Kräften Zugang zum Mehrfamilienhaus, die Tür zur Wohnung der hilfsbedürftigen Person ist offen. Um die kümmert sich die Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Abends hilft die Feuerwehr dem Rettungsdienst beim Transport eines in unwegsamem Gelände verunfallten Radfahrers im Kaldauer Wald. Wenige Minuten nach Mitternacht, mittlerweile ist es Mittwoch, bittet die Feuerwehr Troisdorf um Unterstützung: Am Rand der Wahner Heide wurde ein Waldbrand gemeldet, freiwillige Kräfte der Löschgruppe Innere Stadt steuern das geländegängige Quad mit Hochdrucklöschanlage über die Agger. Rückkehr nach einer Stunde.

Spiele für die Kleinen, Infos für die Großen
Siegburg. Zuletzt besuchte die städtische Verfahrenslotsin das Spielmobil Armin und gab den Eltern Einblicke in ihren Aufgabenbereich, während die Kinder spielten. Sie unterstützt Kinder, Jugendliche und ihre Familien dabei, sich bei Fragen rund um Behinderung, Eingliederungshilfe und mögliche Unterstützungsangebote zurechtzufinden. Sie berät, gibt Orientierung und begleitet Familien bei Bedarf auch durch das Antragsverfahren.
Aktuell pausiert Armin wegen Krankheit, morgen steht er wie gewohnt von 15 bis 18 Uhr am Brückberg, Spiel- und Sportplatz Arndtstraße.

Kirchen im Fadenkreuz der neuen Rechten
Siegburg. Die Kirchen diskutiert intensiv über den Umgang mit dem Rechtspopulismus. Zum Beispiel am Dienstag, 6. Oktober, um 18 Uhr im KSI auf dem Michaelsberg, wo die Historikerin Dr. Carlotta Voß, der evangelische Pfarrer Dr. Justus Geilhufe sowie Sebastian Enskat, Direktor des Auslandsbüros Wien der Konrad-Adenauer-Stiftung, ins Gespräch kommen. Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme unter +49 2241 2517-408 oder haeusler@ksi.de.
Darum geht's: Nachdem sie sich deutlich gegen den Rechtsruck gestellt haben, geraten die Kirchen ins Visier der derzeit in Wahlen erfolgreichen Partei, von der sie als Teil eines linksgrünen NGO-Milieus wahrgenommen werden. In der Ankündigung aus dem KSI heißt es: "Zugleich stellt sich die grundsätzliche Frage nach dem Verhältnis von christlichem Glauben und neurechten politischen Positionen: Ist das christliche Weltbild anschlussfähig für dieses Gedankengut oder setzt der Glaube diesem Grenzen?"
Gleiches Thema beim Michaelsempfang des Kreiskatholikenrats am Freitagabend. Ursula Nothelle-Wildfeuer, Professorin für christliche Soziallehre in Freiburg, ging ein auf die Funktionsweise autokratischer Systeme, stellte Verlautbarungen rechtsorientierter Politiker in den USA und in Deutschland dar. Immer wieder fällt in diesem Zusammenhang der Name des deutschstämmige US-Investors Peter Thiel. Die Referentin sehr deutlich: Das Christentum wird benutzt für eigene Interessen. Das Wort "christlich" sei eine Floskel, um in Wahrheit die Essenz des Christentums, nämlich die Achtung der Würde eines jeden Menschen, auszuhöhlen. Kirche stehe grundsätzlich auf der Seite der Menschlichkeit. Foto: Deutliche Botschaft an der Braschosser Kirche im Rahmen des Dorffests am Wochenende.

Gründermutter nun Ehrenvorsitzende
Siegburg. Zentraler Programmpunkt des Michaelsempfangs war eine Auszeichnung. Für ihr Lebenswerk erhielt Ruth Kühn eine Urkunde, die sie zum Ehrenmitglied des Kreiskatholikenrats macht. Sie gehörte zu den Gründermüttern der Organisation und sorgte laut Kreisdechant Hans-Josef Lahr mit ihrem guten Werk dafür, dass Gottes Wort zur Tat wurde. Foto: Der Jubilarin gratulierten der Landtagsabgeordnete Sascha Lienesch, Vizelandrat Erkan Zorlu und Bürgermeister Stefan Rosemann sowie Bettina Heinrichs-Müller, Vorsitzende des Kreiskatholikenrats.

Thiel begrüßte zu Interkultureller Woche
Siegburg. Rund 100 Gäste kamen zum Auftakt der Interkulturellen Woche im Katholisch-Sozialen Institut zusammen, um ein Zeichen für Demokratie und Solidarität zu setzen. Ursula Thiel, Dezernentin des Rhein-Sieg-Kreises für Kommunale Integration, betonte in ihrer Begrüßungsansprache die Bedeutung der Veranstaltungsreihe: "Die Interkulturelle Woche ist ein wiederkehrendes Zeichen dafür, dass Zusammenhalt auch Pflege braucht. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen zunehmen und Vorurteile wieder lauter werden, ist es wichtig, dass wir ein sichtbares, gemeinsames Bekenntnis zu Vielfalt und Miteinander abgeben."
In den kommenden Tagen folgen zwei Interkulturelle Stadtrundgänge durch Siegburg. Am Freitag, 2. Oktober, geht es von 14 bis 18.30 Uhr durch Deichhaus und Zange, am Samstag, 3. Oktober, 10 bis 14 Uhr, durch die Innenstadt. Anmeldung per Klick auf den gewünschten Stadtteil.

Upcycling und nachhaltiges Kunsthandwerk
Siegburg. Im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche lädt die Tourist Information am Samstag, 10. Oktober, von 11 bis 13 Uhr unter dem Titel "Upcycling und nachhaltiges Kunsthandwerk am Mühlengraben" zur fünften Führung der Reihe "Siegburger Stadtteilporträts" ein. Im Mittelpunkt des Rundgangs steht die Frage, wie handwerkliches Können dazu beitragen kann, Ressourcen zu schonen und Bestehendes zu bewahren. Besucht werden der Zugvögel Mode Concept Store, Charly Couture, Don Rico, die Schuhmacherei Becker sowie das Atelier Maniatis. Treffpunkt ist vor dem Stadtmuseum; die Teilnahme kostet sechs Euro, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren zahlen die Hälfte. Anmeldung per Mail an kunsthandwerk@stadtbetriebe-siegburg.de.

Cole Porter, Chet Baker, Nat King Cole
Siegburg. Wer Jazzfestivals googelt, wird sich wundern. Erstens über die Menge, die es in Deutschland gibt. Zweitens über die Orte, an denen gespielt wird. St. Ingbert, Aalen, Hildesheim, Worms, Gronau, Leverkusen. Der Jazz ist nicht nur, aber verstärkt in den mittelgroßen bis kleineren Städten zu Hause.
So setzt dann auch ein Jung aus der Eifel die traditionsreiche Reihe "Jazz zum Tag der Deutschen Einheit" fort. Joe Wulf, geboren in Mayen, seit einigen Jahren in Stadtkyll lebend, spielt am Samstag, 23. Oktober, ab 18 Uhr im Stadtmuseum. Er zählt seit vielen Jahren zu den bekanntesten Posaunisten und Bandleadern in der Szene. Sein Quintett interpretiert die Musik von Giganten wie Cole Porter, Steve Allen, Nat King Cole oder Chet Baker. Neben Wulf (Posaune, Vocal) betreten Jon Boutin (Trompete, Gesang), Gero Körner (Klavier), Maurine Kühn (Kontrabass, Gesang) und Dirk Seiler (Schlagzeug) die Bühne. Tickets gibt's hier für 15 Euro.

Museumsfreunde zum Jahresausklang in Hessen
Siegburg. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden ist am Mittwoch, 9. Dezember, das letzte Reiseziel des Jahres für die Freunde des Stadtmuseums. Für die Fahrt sind noch Plätze frei. Wer mitkommen möchte, meldet sich gerne unter museumsfreunde-siegburg@outlook.de oder +49 2241 9997757. Die Kosten liegen bei 118 Euro pro Person, inklusive Busfahrt und Eintritte.
Was steht auf dem Programm? Der Stadtrundgang "Mutige Frauen" widmet sich Frauen, die Wiesbaden geprägt haben. Anschließend wird die Sammlung von Reinhard Ernst besichtigt, dessen Leidenschaft für abstrakte Kunst öffentlich zugänglich ist und während einer Führung erläutert wird. Mit dem Besuch auf dem Sternschnuppenmarkt, malerisch auf dem Schlossplatz und vor der Marktkirche (Foto) gelegen, steht schließlich die weihnachtliche Vorfreude im Fokus.

30 Minuten, kostenlos und ohne Anmeldung
Siegburg. In der Digitalen Mittagspause der VHS Rhein-Sieg erhalten Interessierte frische Impulse für Alltag, Beruf und Freizeit. In jeweils 30 Minuten werden aktuelle Apps, praktische Online-Angebote oder neue digitale Trends verständlich erklärt und kompakt vorgestellt. Erster Termin im neuen Semester: Morgen, Donnerstag, 1. Oktober, 13 Uhr. Dann stellt Fachbereichsleiterin Andrea Zöll die Polarsteps-App für Reisefans vor. Kosten fallen keine an, eine Anmeldung ist nicht notwendig - Sie müssen nur pünktlich online sein. Das Programm für das laufende Semester erhalten Sie unter www.vhs-rhein-sieg.de.

Der Trauer im Gespräch begegnen
Siegburg. Am morgigen Donnerstag, 1. Oktober, startet eine neue Gruppe des kostenfreien Trauergesprächskreises "Sonare". Unter fachkompetenter Begleitung von Elisabeth Bäsch können Sie in vertraulicher Runde mit Menschen, die in einer ähnlichen Situation wie Sie sind, über Ihre Gefühle und Sorgen sprechen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Trauerfall kürzlich eintrat oder Sie vor längerem einen wichtigen Menschen verloren haben. Wann und wo? Um 15 Uhr in den Räumen der Caritas, Wilhelmstrasse 74, zweite Etage. Anmeldung unter +49 2247 9001365 oder sonare-baesch@t-online.de.

Beim Berater und im Forum
Siegburg. Sie haben Fragen zu Themen rund um Heizung/Warmwasser, erneuerbare Energien, Altbausanierung, Energiesparen im Neubau, Fördermittel, Feuchtigkeit/Schimmel, Stromsparen oder Anbieterwechsel? Dann vereinbaren Sie für Montag, 5. Oktober, zwischen 15 und 18 Uhr einen kostenlosen 45-Minuten-Termin beim Energieberater Thorsten Sonnet! Zu kurzfristig? Am Montag, 30. November, haben Sie noch einmal die Chance. Anmeldung per Mail an siegburg.energie@verbraucherzentrale.nrw. Möglichkeiten zur Telefon- und Videoberatung bestehen auch unabhängig von diesem Angebot - unter www.verbraucherzentrale.nrw informieren Sie sich.
Aufmerksam machen möchten wir zudem auf das Energieforum am Freitag, 13. November, von 15 bis 18 Uhr im Rhein Sieg Forum. Hier stehen Heizen, Sanieren und Photovoltaik im Mittelpunkt. Anmeldung unter www.siegburg.de. Das Bild ist KI-generiert.

Stadtnachrichten online
Siegburg. Nachrichten und Veranstaltungen, Bürgerservice und Digitale Verwaltung, Mängelmelder und Umfragen. Mit der App Citykey lernen Sie die Kreisstadt neu kennen und erledigen Behördengänge bequem über das Smartphone. Ganz einfach, unabhängig von Zeit und Ort. Download über nachfolgenden Link.
Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Kreisstadt Siegburg oder den Instagram-Account kreisstadt_siegburg liked, der ist quasi mittendrin. Mehr zu spannenden Ausflugszielen und Freizeittipps für Klein und Groß erfahren Sie auf dem Instagram-Account visit.siegburg der Tourist Information.
Ihre Stimme zählt! Unter mitmachen.siegburg.de laden wir Sie herzlich ein, sich mit der Stadtverwaltung über anstehende Themen in Siegburg auszutauschen, Ihr Wissen und Ideen einzubringen oder an Umfragen und Beteiligungen teilzunehmen. Der Vorteil: Eine einmalige Registrierung reicht aus, um bei sämtlichen Projekten mitzumachen.

Mittwoch, 30. September 2026
ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Sonntag, 1. November)
8 bis 15 Uhr, AOK-Haus, Kaiserstraße 35-37:
Dolors Planiol: "On Motherhood" (bis Mittwoch, 30. September)
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Siegburger Nachhaltigkeitsimpulse (bis Sonntag, 11. Oktober)
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Samstag, 31. Oktober)
14 bis 17 Uhr, Café T.o.d., Nordfriedhof:
StrickCafé
14 bis 18 Uhr, Vorplatz der katholischen Kirche Liebfrauen, Antoniusweg 1:
Bauernmarkt
18 Uhr, Rathaus, Nogenter Platz:
Planungsausschuss
19 Uhr, AOK, Kaiserstraße 35:
Lachclub
19.30 Uhr, Zeitraum, Ringstraße 2:
Kennlern- und Mitmachabend von "Siegburg zeigt Haltung"
20 Uhr, Rhein Sieg Forum, Bachstraße 1:
Bastian Bielendorfer (Foto): "Game Changer"
abgesagt:
Spielmobil Armin (15 bis 18 Uhr, GGS Stallberg)
Donnerstag, 1. Oktober 2026
ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Sonntag, 1. November)
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Siegburger Nachhaltigkeitsimpulse (bis Sonntag, 11. Oktober)
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Samstag, 31. Oktober)
12 bis 18 Uhr, ADAC, Industriestraße 47:
kostenloser Fahrrad-Check für Kinder
14 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Die Artothek hat geöffnet
15 Uhr, Caritas, Wilhelmstraße 74:
Trauergesprächskreis "Sonare"
15 bis 18 Uhr, Spiel- und Sportplatz Arndtstraße:
Spielmobil Armin
15.30 Uhr, Stadtbibliothek, Griesgasse 11:
Vorlesen lernen mit Caesar (Anmeldung über den Link)
18 Uhr, Rathaus, Nogenter Platz 10:
Ausschuss Soziale Stadt
18.30 Uhr, Studiobühne im ehemaligen Kaufhof, Grimmelsgasse 4:
Chor.Klang.Bühne: Kinder- und Jugendchor Lohmar (ausverkauft)

Das aktuelle Kinoprogramm entnehmen Sie bitte den Webseiten von
Capitol, Augustastr. 20, Tel.: +49 2241 62288, https://www.capitol-siegburg.de und
Cineplex, Europaplatz 1, Tel.: +49 2241 958080, https://www.cineplex.de.
Mittwoch, 30. September, der 273. Tag in 2026
Wetter: Wird der letzte Septembertag 2026 auch der letzte Sommertag 2026?
Sonnenuntergang heute: 19.12 Uhr
Sonnenaufgang morgen: 7.31 Uhr
Mondaufgang heute: 20.21 Uhr
Monduntergang morgen: 13.59 Uhr
Urs (Ursus) und Victor (Mitglieder der Thebäischen Legion des Mauritius, entkamen zunächst im Jahr 302 dem römischen Massaker an ihrer Legion, die sich geweigert hatte, Christen zu verfolgen, beide starben gemeinsam ein Jahr später als Märtyrer in Solothurn), auch: Vito; Hieronymus (Kirchenlehrer, starb um 420 in Bethlehem), auch: Jerome.

William Wrigley jr. (1861-1932), Begründer der Kaugummi-Dynastie, begann mit Backpulver; Johannes Geiger (1882-1945), Physiker, sein Name schmückt den Zähler ionisierender Strahlung; Lil Dagover (1887-1980), Schauspielerin ("Der müde Tod", "Der Kongress tanzt"); David Oistrach (1908-1974), sowjetischer Violinist; Deborah Kerr (1921-2007), britische Schauspielerin ("Quo Vadis", "Der König und ich", "Der endlose Horizont"); Truman Capote (1924-1984), amerikanischer Schriftsteller ("Die Grasharfe"), Schauspieler ("Eine Leiche zum Dessert") und Drehbuchautor ("Frühstück bei Tiffany"); Elie Wiesel (1928-2016), amerikanischer Schriftsteller ("Das Gegenteil von Gleichgültigkeit ist Erinnerung"), überlebte als Jude den Holocaust in Auschwitz und Buchenwald, 1986 Friedensnobelpreis für seine Vorbildfunktion im Kampf gegen Gewalt, Unterdrückung und Rassismus; Udo Jürgens (1934-2014), österreichische Künstlerlegende ("Merci Chérie"), über 600 Lieder, über 100 Millionen verkaufte Tonträger, schuf zahllose Evergreens; Jurek Becker (1937-1997), Schriftsteller ("Der Boxer", "Jakob der Lügner") und Drehbuchschreiber ("Liebling Kreuzberg"); Bata Illic (1939), Schlägersänger ("Mikkaela") und 2008 Dschungel-Camper; Dewey Martin (1940-2009), Folksänger, Schlagzeuger bei Buffalo Springfield ("For What It's Worth"); Ralph Siegel (1945), Schlagerproduzent ("Ein bisschen Frieden"); Jochen Mass (1946), ehemaliger Formel-1-Pilot, in der Zeit zwischen Trips und Schumacher der erfolgreichste deutsche Motorsportler; Foto: Jochen Mass auf dem Siegerpodium am Nürburgring 1990 mit dem jungen Teamkollegen Michael Schumacher, rechts die Sieger des 480-Kilometer-Rennens, Jean-Louis Schlesser und Mauro Baldi - Mass war im Team Sauber-Mercedes auf dem C 11 Mentor von Schumi, dem aufstrebenden Nachwuchstalent; Marc Bolan (1947-1977), Sänger und Gitarrist bei T. Rex ("Ride A White Swan", "Get It On", "Jeepster"); Friedel Geratsch (1951), Geier-Sturzflug-Gründer und -Sänger ("Bruttosozialprodukt", "Pure Lust am Leben"); Désirée Nick (1956), Entertainerin; Monica Bellucci (1965), italienisches Model und Filmschauspielerin ("Matrix: Reloaded"); Martina Hingis (1980), in der Slowakei gebürtige schweizerische Tennisspielerin, gewann fünf Grand-Slam-Turniere; Max Verstappen (1997), vierfacher holländischer Formel-1-Weltmeister, schrieb im vergangenen Jahr Nürburgring-Geschichte: Auf den Tag 100 Jahre nach der Grundsteinlegung für den Bau der legendären Nordschleife holte er dort mit seinem britischen Freund Chris Lulham den Sieg im Vier-Stunden-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie.
1940: Walter Kollo, der Komponist ("Die Männer sind alle Verbrecher") stirbt 62-jährig in Berlin; 1953: Richard Fry Richardson, der britische Meteorologe, Begründer der numerischen Wettervorhersage, der 1922 von einer "Vorhersagefabrik" träumte, in der 64.000 Mathematiker gemeinsam das Wetter vorausberechnen, koordiniert von einem Dirigenten mit Lichtsignalen, stirbt 81-jährig in der schottischen Ortschaft Kilmun; sein eigener Versuch, das Wetter mit Papier und Stift zu berechnen, scheiterte: Er brauchte wochenlang für eine Prognose der nächsten sechs Stunden - und lag daneben; kündigte als Pazifist während des Ersten Weltkriegs und dann 1920 endgültig, als der britische Wetterdienst dem Ministerium für Luftfahrt - auch zuständig für die Luftwaffe - unterstellt wurde, ein späterer Direktor des Wetterdienstes, Sir Nelson Johnson, bezeichnete diese Entscheidung später als "eine der Tragödien in der Geschichte der Meteorologie"; vernichtete einen Teil seiner Forschung, da er befürchtete, dass diese vom Militär für die Berechnung der Ausbreitung von Giftgaswolken verwendet werden könnte; 1955: James Dean, nach nur drei abgedrehten Kino-Filmen ("... denn sie wissen nicht, was sie tun", "Jenseits von Eden", "Giganten") zerschellen Leben und Karriere des 24-jährigen amerikanischen Schauspielers in einem Porsche 550 Spyder auf einem Highway nördlich von Los Angeles, zwei Oscars werden posthum verliehen, ein Mythos entsteht; 1985: Simone Signoret, die französische Schauspielerin ("Goldhelm", "Die Teuflischen", "Die Katze") stirbt 64-jährig in Autheuil-Athouillet; 1985: Charles Richter, der amerikanische Seismologe, nach dem die Skala zur Bestimmung der Schwere von Erdbeben benannt ist, stirbt 85-jährig in Pasadena; 1986: Franz Burda (senior), der Verleger ("Bunte") stirbt 83-jährig in Offenburg; 1992: Paul Jabara, der amerikanische Songschreiber ("It's Raining Men") stirbt 44-jährig in LA; 2001: Filippa Sayn-Wittgenstein, die ambitionierte Fotografin, die ihr Fach in Florenz studiert und seit 111 Tagen mit einem italienischen Grafen verheiratet ist, stirbt 21-jährig auf der Autobahn M5 bei Bristol, als der Teambus auf der Rückfahrt von ihrem ersten Auftrag verunglückt, mit ihr stirbt der italienische Modefotograf Roberto Sisini; zwei Jahre später veröffentlichen die Eltern ihre Tagebücher, die sie als Achtjährige begonnen hatte, das Buch "Filippas Engel" steigt in der "SPIEGEL"-Bestsellerliste auf Platz 6; 2014: Martin Perl, der amerikanische Physiker stirbt 87-jährig in New York; 1995 erhielt er den Nobelpreis für Physik als Auszeichnung für die Entdeckung des Tauon. Tauon? Ja, Tauon. Wir zitieren besser Wikipedia: "Das T-Lepton (lies: Tau-Lepton), Tauon oder T-Teilchen ist das schwerste der drei geladenen Leptonen des Standardmodells der Elementarteilchen. Seine Masse beträgt 1777 MeV/c2 und damit etwa das 3500-fache seines leichten Schwesterteilchens, des Elektrons. Seine Lebenszeit beträgt 2,906 ± 0,010 · 10-13 s."; 2014: Geraldine "Jerrie" Mock, die amerikanische Pilotin, im Frühjahr 1964 die erste Frau, die einen Alleinflug um die Erde absolvierte, stirbt 88-jährig in Newark/Ohio; 2015: Ingeburg Herz, die Unternehmerin, Miteigentümerin des Tchibo-Konzerns, mit geschätzten fünf Milliarden Euro eine der reichsten Frauen Deutschlands, stirbt 95-jährig in Hamburg; 2020: Jessye Norman, die amerikanische Opernsängerin, fünffache Grammy-Auszeichnung, stirbt 74-jährig in New York an den späten Folgen einer Rückenmarksverletzung; 1996 eröffnete sie musikalisch die Olympischen Sommerspiele in Atlanta, in Erinnerung auch noch ihr "Amazing Grace" zum Abschluss des Tribute-Konzerts aus Anlass des 70. Geburtstags von Nelson Mandela 1988; 2023: Thomas Danneberg, der Synchronsprecher stirbt 81-jährig in Berlin an den Folgen eines Schlaganfalls, mit seiner Stimme sprachen - unter anderem - Dan Aykroyd, Adriano Celentano, John Cleese, Terence Hill, Nick Nolte, David Soul, John Travolta, Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone.
Vor 365 Jahren - 30. September 1661
Der "Londoner Kutschenstreit" sorgt für diplomatische Verwicklungen: Anlässlich der Einführung des neuen schwedischen Botschafters in London geraten Frankreichs Botschafter Godefroy d'Estrades und der spanische Kollege Jean Charles de Watteville sehr undiplomatisch aneinander. Jeder nimmt für sich in Anspruch, mit seinen Kutschen an der Spitze des Zuges zu fahren. Insbesondere König Ludwig XIV. besteht heftig auf der Pole Position, um Frankreichs Vormachtstellung zu demonstrieren. Vor dem Start nach Whitehall dann der Eklat: Gut bewaffnet, dreschen die diplomatischen Korps aufeinander ein, es gibt mehrere Tote. Doch die Spanier haben im Vorfeld zahlreiche Schaulustige bestochen, welche die Pferde der französischen Delegationskutschen töten. Das bedeutet Startplatz 1 für España und einen guten Anlass für Ludwig XIV., Stärke zu zeigen: Abzug des eigenen, Rauswurf des fremden Botschafters, Forderung einer öffentlichen Entschuldigung und Unterwerfungserklärung in allen Angelegenheiten und an allen europäischen Höfen. Wenn nicht: Einmarsch Frankreichs in Spanien und Annektion der Spanischen Niederlande. Der erste große öffentliche Auftritt des Sonnenkönigs hat Erfolg, Spanien gibt klein bei.
Vor 235 Jahren - 30. September 1791
In Wien wird "Die Zauberflöte" uraufgeführt, die letzte Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. Ein Beispiel für hochnäsigen Journalismus, dem Negativ-Kritik über alles geht, liefert der Schreiber des Berliner "Musikalisches Wochenblatt", der aus Wien mit weltmännischem Weitblick kabelt: "Die Zauberflöte, mit Musik von unserm Kapellmeister Mozart, die mit grossen Kosten und vieler Pracht in den Dekorationen gegeben wird, findet den gehoften Beifall nicht, weil der Inhalt und die Sprache des Stücks gar zu schlecht sind."
Vor 180 Jahren - 30. September 1846
Ein kleiner Zahn im Mund eines Musikers, ein großer Zug für die Menschheit: In einer Bostoner Dentalpraxis wird der erste Dens der Welt unter Narkose extrahiert. Dr. William Morton zieht dem Cellisten Eben Frost einen vereiterten Backenzahn, nachdem er dem Patienten zuvor - und nach dessen Zustimmung - eine Ladung Äther verpasst hat. Tags drauf feiert das "Boston Daily Journal": "Gestern Abend wurde einem Gentleman nach Inhalation eines Präparats, dessen einschläfernde, betäubende Wirkung etwa eine Minute anhielt, ein Zahn ohne jedwede Schmerzempfindung gezogen."

Vor 95 Jahren - 30. September 1931
Vor zwölf Tagen verübten japanische Soldaten bei Mukden einen Sprengstoffanschlag auf eine Eisenbahnstrecke in der südlichen Mandschurai und schoben die Schuld chinesischen Nationalisten in die Schuhe. Der "Mukden-Zwischenfall" ist mehr als eine Randnotiz der Historie: Japan startet militärische Angriffe, besetzt erst die Region, erobert dann die Mandschurei. Was heute als Vorstufe zum Ausbruch des Japanisch-Chinesischen Kriegs 1937 gilt, erhitzt schnell die Gemüter in Europa. In Berlin klebt sich ein chinesischer Restaurantbesitzer ein Schild ins Schaufenster: "Japaner wird hier nicht bedient". Es scheint, auch der Chinese wurde in seinem Deutschkurs nicht bedient. Aber damals wie heute gilt: Deutsche Sprache, schwere Sprache. Die fällt sogar immer öfter den Kommentatoren von Social-Media-Beiträgen schwer ...
Vor 80 Jahren - 30. September 1946
Im Nürnberger Prozess der Alliierten gegen die Nazi-Kriegsverbrecher beginnt die zweitägige Urteilsverkündigung. Zwölf der 24 Angeklagten werden zum Tode verurteilt, neun zu langjährigen Haftstrafen, drei kommen davon. Der Rundfunk überträgt es über die Grenzen: "Göring ist zum Tode durch den Strang verurteilt. Rudolf Heß ist zu lebenslänglichem Gefängnis verurteilt. Angeklagter Joachim von Ribbentrop laut Anklageschrift zum Tode verurteilt. Wilhelm von Keitel - Tod durch den Strang. Alfred Rosenberg - Tod durch den Strang. Hans Frank - Tod durch den Strang. Wilhelm Frick - Tod durch den Strang. Julius Streicher - Tod durch den Strang. Walter Funk - Lebenslänglich. Karl Dönitz - zehn Jahre Haft. Erich Raeder - Lebenslänglich. Baldur von Schirach - 20 Jahre Haft. Fritz Sauckel - Tod durch den Strang. Alfred Jodl - Tod durch den Strang. Arthur Seyß-Inquart - Tod durch den Strang. Albert Speer - 20 Jahre Haft. Konstantin Freiherr von Neurath - 15 Jahre Haft. Ernst Kaltenbrunner - Tod durch den Strang. In Abwesenheit: Martin Bormann - Tod durch den Strang." Hans Fritsche, Goebbels Leiter der Rundfunkabteilung und als "Rundfunkstimme des Reiches" ("Hier spricht Hans Fritsche") berüchtigt für antisemitische Propagandahetze, kommt frei. Er habe nicht auf Verfolgung oder Ausrottung der Juden gedrängt, meinen die Richter.
Im Anschluss an den Nürnberger Prozess führen die Besatzungsmächte in eigener Verantwortung Nachfolgeprozesse durch. In den drei Westzonen werden 5.025 Angeklagte verurteilt, in 806 Fällen wird die Todesstrafe verhängt und in 481 Fällen vollstreckt. In der sowjetischen Besatzungszone erfolgen Verurteilungen auch ohne Prozess, die Gesamtzahl der Verurteilten wird auf 45.000 geschätzt, die Zahl der Todesurteile wird geheim gehalten.
Vor 65 Jahren - 30. September 1961
Gründung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Ziele: Koordinierung der Wirtschaftspolitik, Förderung des Wachstums und der Entwicklungshilfe.
Vor 110 Jahren - 30. September 1916
"Am Mittwoch, den 4. Oktober d. Js., werden in der Achsenfabrik der Firma Moritz Hansen, hier Bachstraße, verschiedene kleinere Sprengungen von schweren Eisenteilen vorgenommen. Dies bringe ich mit dem Bemerken zur Kenntnis, daß irgend eine Gefahr für Passanten oder sonstwie mit diesen Sprengungen nicht verbunden ist. Siegburg, den 30. September, die Polizeiverwaltung, der Bürgermeister, Plum."
Vor 110 Jahren - 30. September 1916
"Heute am frühen Morgen drangen Diebe in die Brennerei Richarz ein. Sie sind durch ein eingedrücktes Fenster eingestiegen und haben die Türen der Geschäftsräume und andere in gleicher Höhe gelegenen Räume gewaltsam erbrochen. Es wurden kleinere Geldbeträge gestohlen. Der Diebstahl wurde von zwei Männern ausgeführt, die noch nach 6 Uhr gesehen wurden, man unterlies es leider, für ihre Festnahme zu sorgen."
Vor 110 Jahren - 30. September 1916
"Einem 11-jährigen Mädchen wurde heute morgen in der Holzgasse im Gedränge die für ihre Angehörigen bestimmte Butter entwendet."
Vor 105 Jahren - September 1921
Rückblick auf Pützchens Markt:
"Pützchens Jahrmarkt, der in diesem Jahr zum 300sten Male stattfand, hat seine alte Zugkraft nicht verloren, nur sind im Laufe der Zeit die Verkehrsmittel andere geworden. Während früher auf Schusters Rappen, Karren, Wagen und Fahrrädern die Menge an diesen Tagen in endloser Reihe die Zugangsstraßen durchzogen, wird heute fast nur die Elektrische Bonn-Siegburg und die Brölthalbahn benutzt. Der diesjährige Marktbetrieb war außerordentlich groß: Fast 50 Karussells, Schaukeln und große Zelte mit Sehenswürdigkeiten, außerdem 6 Zirkusse, davon 2 große mit geschlossenen Zelten und Akrobatenspielen, eine ganze Anzahl an Verlosungshallen, ungefähr ein halbes Hundert Bierzelte, die zum Teil noch als Tanzzelte eingerichtet waren und eine ganz riesige Zahl von Verkaufsbuden und -ständen, Limonadenhotels und Wurst-, Reibekuchen-, Butterbrote- usw. Zelte, nicht zu vergessen der riesige Kleidermarkt füllten das große Marktgelände bei Pützchen aus. Trotz des riesigen Gewoges, man brauchte nicht zu gehen, man wurde geschoben, klagten die Schausteller über schlechte Einnahmen. 'Die Besucher haben ihr Geld wieder mitgenommen', war der übliche Ausdruck. Zu dem schlechten Geschäft kam unglücklicherweise noch hinzu, daß der Wetterumschlag am Morgen des Montags in Sturm ausartete und bis zum Abend anhielt, fast dem größten Teil der Zelte abdeckte, umwarf oder sonst erhebliche Störungen oder Zerstörungen anrichtete. Mit der Siegburger Bahn wurden sonntags 4.378 Personen befördert, die Bröltahlbahn hatte außer den Personenwagen noch geschlossene Güterwagen für Personentransporte eingerichtet (Sonntag 6.300 Personen)."

Vor 70 Jahren - 30. September 1956/1
"Über der jüngsten Sitzung des Rates lag Gewitterstimmung", berichtet die "Siegburger Zeitung" und sucht nach den Ursachen für politischen Blitz und Donner:
"Ob es die Gewissheit war, dass einige der Ratsherren nach den Kommunalwahlen nicht mehr zurückkehren werden, ob es der plötzliche Wechsel des Ratsherren Peter Müller von der Linken, wo er bisher als Sprecher der SPD fungiert hatte, zum rechten Flügel des Zentrums war oder die Tatsache, dass man ein zweites Mal den Durchführungsplan Nr. 1 beraten musste und viele nicht wussten, warum, war nicht klar zu erkennen.
Jedenfalls züngelten aus den vielen Reden helle Blitze - die - wie sich schließlich erwies - gottlob nur ein Wetterleuchten blieben.
Hauptgrund war wohl das Hallenbad. Einige der Ratsherren wollten noch nie etwas davon gehört haben und wunderten sich darüber, dass Bürgermeister Dr. Schmandt wie ein Löwe darum kämpfte, einen Zusammenhang zwischen diesem noch 'in weiten Säcken' liegenden Projekt und der Neuen Poststraße herzustellen. Es gehe bei der Neuen Poststraße nicht lediglich um die Breite, sondern auch das Gesicht des Siegburger Entrees. Man sei gezwungen, den Geschäftsleuten am Eingang zur Neuen Poststraße einen Ausgleich zu bieten, wenn sie dort einmal ihre Pavillons räumen und Platz machen müssten für die breite Neue Poststraße. Dieser Ausgleich biete sich nur auf dem Gelände gegenüber der Post, wo man eine repräsentative Fassade schaffen müsse, die den Eingang zum Siegburger Hallenbad aufnehmen sollte. Das Bad selbst solle auf dem Gelände des ehemaligen 'Siegburger Hofs' auf der anderen Seite des Mühlengrabens entstehen. Die Möglichkeit für diese Pläne biete sich nur ein einziges Mal, und zwar jetzt. Die Nähe des Bahnhofs sei für das Hallenbad wichtig, weil man damit rechnen müsse, eine Möglichkeit für 60.000 Benutzer zu schaffen. Peter Müller, der nun seine Kontroversen mit dem ersten Bürgermeister aus einer neuen Perspektive führte (vom Zentrum her) ließ keinen der Gründe gelten: 'Die Straße ist zu breit. Von dem wertvollen Grund und Boden bleibt ja nichts mehr übrig (Stadtbaurat Nägele: 'Eine Bautiefe von 24 Metern'). Das Entree ist übertrieben.' Er nannte die Debatte über den Durchführungsplan ein 'Trauerspiel'.
Für den Bürgermeister wurde es freilich keines, denn er durfte sich schließlich sagen, dass sein Idee nicht verwässert worden war, obwohl er sich eifrigst dafür eingesetzt hatte, den Vorschlag des Bauausschusses (34 Meter Breite, dreigeschossige Bauweise) zu verabschieden. Die 35 Meter und viergeschossige Bauweise, die herauskamen, bieten für die Verbindung von Neuer Poststraße und Hallenbad günstige Möglichkeiten. Stadtdirektor Dr. Kersken deutete an, im Jahr 1957 könne der neue Rat den Plan sehr wohl noch einmal ändern. Über die Einwürfe, die Straße sei unlogisch, weil sie nach hundert Metern wieder auf eine Enge mündet, war der Rat hinweggegangen. Die Argumente, das Entree sei eine einmalige Gelegenheit, zogen mehr, so daß es für die viergeschossige Bauweise und eine Breite von 35 Metern mit einer Parkmöglichkeit für 95 Autos auf der Mittelinsel nur drei Gegenstimmen gab."
Foto: Auf dem Areal zwischen Bahnhofstraße und Neuer Poststraße, einst Standort des bekannten "Siegburger Hofs", soll das Hallenbad entstehen.

Vor 70 Jahren - 30. September 1956/2
"Ratsherr Peter Müller, bisher SPD, hatte zu Beginn der Ratssitzung mitteilen lassen, dass er zum Zentrum übergetreten sei, für das er bei den Kommunalwahlen auch kandidieren wird. Das Zentrum bekam in Bäckermeister Franz Zimmermann einen neuen Vertreter. Er wurde in sein Amt eingeführt und tritt an die Stelle von Norbert Jakobs, der kürzlich aus dem Rate der Stadt ausgeschieden ist. Er wird demnächst als Erster Beigeordneter wieder vor dem Rat erscheinen, nachdem seine Bestallung in der nichtöffentlichen Sitzung mit Mehrheit gebilligt wurde. Das Zwischenspiel als Assessor beim Landschaftsverband war nicht von langer Dauer." Foto: Erst Ratsherr, dann Erster Beigeordneter, jetzt Stadtdirektor - Dr. Norbert Jakobs am 10. August 1968 vor dem Festakt zur Einweihung des Siegburger Rathauses im Gespräch mit Vertretern der Partnerstadt Nogent-sur-Marne.
Vor 70 Jahren - 30. September 1956/3
"Der Rat der Stadt hat den Wunsch der Kreissparkasse, die Georgstraße unter Einschluss des neuen Verwaltungsgebäudes der Kreissparkasse 'Am Stadtwall' umzubenennen, mit Mehrheit abgelehnt. Nur sechs Stimmen gab es für den Antrag. Die Kreissparkasse wollte die Nummer 1 an der neubenannten Straße haben und damit ein Dokument besitzen, dass sie sich zur Unterhaltung des alten Stadtwalls und der Stadtmauer verpflichtet hat." (Siegburger Zeitung)

Vor 60 Jahren - 30. September 1966
"Siegburg wird sein Stadion nicht im Gebiet zwischen Papagei und Zeithstraße bekommen, wie es im alten Bebauungsplan von 1958 vorgesehen war. Das Stadion soll jetzt in der ehemaligen Tongrube unterhalb des Autobahnrasthauses zwischen Autobahn und Rasthaus gebaut werden. Der Rat hat gestern einen Bebauungsplan beschlossen und der Verwaltung den Auftrag erteilt, einen Entwurf und einen Kostenvoranschlag aufzustellen. Der Beschluss wurde anhand eines Modells gefasst, das deutlich werden ließ, wie sich die beiden Fußballplätze in die vorhandene ausgebeutete Tongrube einfügen.
Die Tongrube wird in der Tiefe ausgenutzt für den Bau eines Rasenplatzes. Die umgebauten Hänge werden genutzt für die Anlage von Zuschauerrängen. Eine Zuschauertribüne ist auf der Ostseite vorgesehen. Im rückwärtigen Gelände zur Flögerstraße hin ist ein Trainingsplatz geplant, damit die Grasnarbe des Fußballfeldes nicht bei den Trainingsveranstaltungen abgenutzt wird. Das Rasenspielfeld wird umgeben von den üblichen Einrichtungen für leichtathletische Wettbewerbe.
Die Flögerstraße wird auf einem Damm an dem Stadion entlanggeführt und soll mit einer zusätzlichen Bepflanzung dafür sorgen, daß der Lärm, der bei den sonntäglichen Sportveranstaltungen entsteht, nicht in das Wohngebiet der Bernhardstraße, Goethestraße und die anderen angrenzenden Vierteln dringt. Zwischen der Bernhardstraße und der Flögerstraße, wo sich noch bis vor Jahren Tümpel und Tongruben ausdehnten, sollen Parkplätze geschaffen werden. Sie sollen für 500 Wagen ausreichen. Von diesen Parkplätzen soll ein Fußweg mit Hilfe einer Überführung über die Flögerstraße führen. Diese soll bei einem Einbahnverkehr auf der Tönnisbergstraße als neue Verkehrsstraße ohnehin den Verkehr aus Kaldauen und Much auf die Steinbahn und Aggertalstraße führen." (Siegburger Zeitung)
Foto: Gebiet zwischen Zeithstraße und Papagei - hier sollte einst das neue Siegburger Stadion entstehen.

Vor 5 Jahren - 30. September 2021
Beim Spaziergang an der Abtei bewunderte Michael A. Schmiedel gestern "die riesigen Wolken, die von Nordwesten herankamen und die noch riesiger wirkten, als ihnen ein Flugzeug entgegenflog."

Vor 5 Jahren - 30. September 2021
Als "sehr ereignisreiche Zeit aus meiner Jugend" beschreibt Sascha Hohn seine Erinnerungen an die Kultkneipe "Zur Ente" auf der Mühlenstraße. Auch er versuchte sich Jahr für Jahr an Karneval Zutritt zur Gaststätte zu verschaffen. "Da vor der Ente eine große Menschentraube wartete, gab es durch die Eingangstür keinen Zutritt. Mit ein wenig Geschick aber quetschte man sich im hinteren Bereich durch das Toilettenfenster und schon war man drin. Damals gab es noch Bier in Bechern und der Wirt achtete peinlichst darauf, dass keine Minderjährigen Alkohol tranken."
Für einen Besuch der Stadtverwaltung gilt: Erst hier Termin vereinbaren, dann vorbeikommen.
Tourist Information (+49 2241 102-7533 oder tourismus@stadtbetriebe-siegburg.de) und Stadtmuseum (+49 2241 102-7410 oder stadtmuseum@stadtbetriebe-siegburg.de), Markt 46, haben dienstags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr, sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet (die Tourist Information auch montags von 10 bis 17 Uhr). Die Stadtbibliothek, Griesgasse 11, kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besucht werden, Inhaber eines Büchereiausweises erhalten darüber hinaus während der Open-Library-Zeiten (dienstags bis sonntags von 8 bis 10 sowie 17 bis 20 Uhr) Zugang.
Aktuelle Öffnungszeiten des Oktopus Freizeitbad, Zeithstraße 110, können hier abgerufen werden. Der Zugang zum Bad ist mit einem Online-Ticket möglich, das hier erworben werden kann. Sie können das Online-Ticket auch mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen im Eingangsbereich des Hallen- und Freibades sowie im Stadtmuseum am Markt erwerben. Im Stadtmuseum ist der Ticketverkauf mit Bargeld möglich, ansonsten nur bargeldlos mit allen digitalen Zahlungsmitteln einschließlich der IBAN. Zusätzlich können Schwimmbadtickets vor Ort auch mit dem Siegburg-Gutschein (Karte oder App) erworben werden.
Polizei: 110
Feuerwehr/Notarzt/Rettungsdienst: 112
Krankentransport: +49 2241 19222
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst: +49 1805 986700
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Apotheken-Notruf: +49 800 0022833
Apotheken-Notdienst: https://www.aponet.de
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Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: 116111 oder +49 800 1110333
Bundesweites Hilfstelefon "Gewalt gegen Frauen": 116016
Opferschutzbeauftragter der Kreispolizeibehörde Siegburg: +49 2241 5413812
Beratungsstelle sexualisierte Gewalt: +49 228 635524
Zentraler Karten-Sperr-Notruf: 116116
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: Abrufbar über die Anrufbeantworter der Tierarztpraxen
