siegburgaktuell 29.09.2026

Was soll auf defektes Gerüst folgen?
Siegburg. Aus Sicherheitsgründen musste das Klettergerüst auf dem Spielplatz "Im Rothenbruch" gestern außer Betrieb genommen werden (Foto). Die festgestellten Mängel sind leider nicht reparierbar. Die Stadtverwaltung ist bereits länger auf der Suche nach einem Nachfolger und möchte die Pänz in die Entscheidung einbeziehen. Noch bis Freitag, 2. Oktober, darf auf mitmachen.siegburg.de der Wunsch geäußert werden, welches von drei vorgeschlagenen Geräten angeschafft werden soll.
Spielmobil Armin bleibt wegen Krankheit für zwei Tage in der Garage, die Halte heute am Spielplatz Kaldauer Feld und morgen an der GGS Stallberg fallen aus.

Strom für 84 Haushalte - oder 35-mal um die Erde
Siegburg. 1.500 Quadratmeter umfasst der Solarpark auf dem Dach der Hochgarage am Haufeld. Die Photovoltaikanlage aus 602 Modulen, die einen jährlichen Ertrag von 251.611 kWh (Kilowattstunden) erzielen soll, wurde nun installiert.
251.611 kWh? Wir fragten eine Künstliche Intelligenz, welches Potential sich dahinter verbirgt. Die Antwort: "Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von circa 3.000 kWh/Jahr reicht der Strom für 84 Haushalte. Ein Elektroauto mit einem Verbrauch von 18 kWh pro Kilometer kommt damit rund 1,4 Millionen Kilometer weit - also 35-mal um die Erde. Die Kohlendioxideinsparung beträgt mehr als 100 Tonnen im Vergleich zu fossilen Energieträgern." Foto: Die Module auf dem Dach des Parkhauses sind auch bei Nacht zu erkennen.

Eine Woche, zwei Termine
Siegburg. Rückblick auf die Woche der Demenz und die dazugehörigen Angebote der städtischen Senioren- und Pflegeberatung.
Am Dienstag lud die Seniorenkantorei unter der Leitung von Katrin Wissemann zum Mitsingen ein. Dabei ging es nicht um das fehlerfreie Intonieren der Melodien, sondern um die Freude am gemeinsamen Musizieren. Neben den 40 regulären Mitgliedern erschienen 15 Interessierte, die sich zunächst ob des Repertoires - Herbst- und Weihnachtslieder - überrascht zeigten. Doch die Lösung liegt auf der Hand: In der heißen Jahreszeit muss mit den Proben für die Festtage begonnen werden. Der nächste Auftritt wartet auf die Sängerinnen und Sänger am Samstag, 12. Dezember, um 15 Uhr in der Auferstehungskirche. Auf dem Programm standen zudem Rhythmusübungen, die auch die Merk- und Konzentrationsfähigkeit trainieren. In der Pause knüpfte man erste Kontakte, am Ende wurde von mehreren Teilnehmenden die Frage nach einem dauerhaften Mitmachen gestellt. Das ist natürlich möglich!
Einen Tag später luden Britta Meerbeck-Blum und Antonia van Doorn (Foto, v.l.) von der Senioren- und Pflegeberatung zum Vortrag "Der Weg zum Pflegegrad" ins Trauzimmer im Rathaus ein. Rund 20 Interessierte bekamen dort Antworten auf verschiedene Fragen: Wie stellt man den Antrag? Wie liest man das Gutachten richtig? Und welche Angebote gibt es für Angehörige? Am Ende gab es viel Zeit für Fragen und Austausch, bei dem auch Erfahrungen aus dem Auditorium eingebracht wurden.
Das Team der Senioren- und Pflegeberatung ist über die Woche der Demenz hinaus das ganze Jahr ansprechbar. Mit Ihren Fragen wenden Sie sich an +49 2241 102-5500 oder pflege@siegburg.de.

Kriegsgeschichte zur deutsch-französischen Freundschaft
Siegburg. Das stumme Klavier steht einsam auf dem Mauervorsprung im ersten Stock. Der Beschuss hat es freigelegt. Die Konditorei darunter ist kaputt. Ein Totalschaden wie die gesamte Goldene Ecke, an der das Café Wagner liegt. Wir schreiben den April 1945. Das Weltkriegsende bringt letztmals Tod und Zerstörung nach Siegburg.
Als er auf einem amerikanischen Militär-Lkw die Stadt verlässt, muss Jean Lasserre schlucken. Ein Tränchen rollt ihm aus dem Augenwinkel. Fast fünf Jahre hat er, der Südfranzose aus dem Örtchen Laurabuc, die Produktion im Café Wagner verantwortet. 1940 kommt er nach Siegburg, ins Gefangenenlager am Ulrather Hof. Etwa zeitgleich muss Albert Wagner zur Luftwaffe. Lassarre springt in der Backstube ein. Jeden Morgen wird er zur Holzgasse 3 geführt. Mit Wilhelmine Wagner koordiniert er ein internationales Mitarbeiterteam, so würde man heute sagen. Da ist Stefan, der Pole, für den die Chefin bürgt, sodass er zwischendurch die Familie besuchen kann. Er kehrt aus Verantwortungsgefühl gegenüber der Familie Wagner tatsächlich ins Land der Kriegstreiber zurück. Da ist die Ukrainerin, die weint, wenn sie die Puppen der Wagner-Kinder sieht. Die Zwangsarbeiterin, deren Name nicht überliefert ist, hat ein Kind in der Ukraine zurücklassen müssen.
Lassarre geht es besser als den allermeisten seiner Schicksalsgenossen. Er hat es warm, er kann sich und seine Kleidung waschen. In den 1950er-Jahren wird der abgerissene Kontakt zwischen ihm und den Wagners wiederhergestellt. Die Töchter des Konditorpaars schauen auf dem Weg in den Spanienurlaub bei ihm vorbei. Unter mediterraner Sonne wird gefeiert. Die Deutschen mühen sich in der Fremdsprache. Wenn das Gespräch stockt, schwenkt Jean sanft ins Deutsche über.
Er hat die rheinischen Rezepturen nicht vergessen, beliefert die Menschen der Region Okzitanien mit Süßem nach Siegburger Art. Bis ins neue Jahrtausend hält die Verbindung zu den Frauen. 2001 bedankt er sich für die Glückwünsche zu seinem 85. Geburtstag in einem Brief: "Glaubt mir, ich bedauere es zutiefst, dass ich nicht nach Deutschland kommen konnte, um euch einen freundschaftlichen Besuch abzustatten. Ich bin dankbar für die gute Behandlung, die ich während der Jahre bei euch erfahren habe."
Die Episode verdanken wir Ulrike Gallon, der jüngsten Tochter von Albert und Wilhelmine Wagner, geboren nach dem Krieg, heute bei Karlsruhe lebend. Sie wies per E-Mail auf einen Artikel hin, den ihr Schwager 2001 in der Seniorenzeitschrift "65er Nachrichten" veröffentlichte und dem wir die Inhalte für diesen siegburgaktuell-Artikel entnommen haben. Foto: Links der 65er-Artikel über die deutsch-französische Freundschaft, erschienen vor einem Vierteljahrhundert. Rechts der handschriftliche Brief von Jean Lasserre an seine deutschen Freunde, ebenfalls von 2001.

Ateliers am Trerichsweiher öffneten ihre Türen
Siegburg. Am vergangenen Wochenende öffneten die Kunstschaffenden der städtischen Ateliers am Trerichsweiher ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. "Wir konnten viel über unsere Arbeitsweisen und unsere Verbindung zur Stadt Siegburg vermitteln und die Gäste uns beim künstlerischen Schaffen über die Schultern schauen lassen. Einige verbanden den Besuch auch mit der Gelegenheit, ein Kunstwerk günstig direkt vom Künstler zu erwerben", so Hermann Josef Hack, der in den Räumlichkeiten der ehemaligen Champignonzucht seine weltweiten Aktionen und Projekte vorbereitet. Das Foto zeigt interessierte Besucherinnen aus drei Generationen in seinem Atelier.

Nachhaltigkeitsimpulse im Museumsschaufenster
Siegburg. Im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswochen präsentiert die Tourismusförderung bis Sonntag, 11. Oktober, verschiedene lokale Nachhaltigkeitsimpulse im Museumsschaufenster. Diese reichen vom ressourcenschonenden Konsum über Maßnahmen zum Klimaschutz und Geschlechtergleichheit bis hin zu Partnerschaften. Die Ausstellung lädt dazu ein, bekannte und vielleicht noch unbekannte Initiativen zu entdecken, sich inspirieren zu lassen und zu sehen, wie die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ganz konkret in Siegburg und der Region Gestalt annehmen.

Roberto Moya spielt Melodien Spaniens und Lateinamerikas
Siegburg. Am Samstag, 14. November, ist Roberto Moya zu Gast im Stadtmuseum um Einblick in ein Repertoire zu geben, das die Gitarre als Instrument zwischen europäischer Konzerttradition und lateinamerikanischer Musikkultur erfahrbar macht. Moya, in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires geboren und an der Musikhochschule im spanischen Alicante ausgebildet, verbindet in seiner künstlerischen Arbeit die musikalischen Traditionen beider Länder. Sein Repertoire umfasst Werke der klassischen Gitarrenliteratur ebenso wie Kompositionen, in denen die rhythmischen und klanglichen Eigenheiten südamerikanischer Musik zum Ausdruck kommen. Tickets gibt's an den bekannten Vorverkaufsstellen - unter anderem an der Museumskasse - sowie online.

Mit Entdeckungsreisen und Rhythmusspielen
Siegburg. An vier Samstagen möchte die Tanzfabrik Kindern ab zwei Jahren die Möglichkeit geben, mit einer Bezugsperson erste Erfahrungen im Tanz zu sammeln. Dafür gehen die Tanzknirpse in musikalischen Geschichten auf Entdeckungsreise, spielen Rhythmusspiele oder lernen fantasievolle Bewegungsabläufe kennen. Das Schnupperangebot findet vom 3. bis 24. Oktober von 10.30 bis 11.15 Uhr statt, wenn es gefällt, soll es nach den Herbstferien fortgesetzt. Tanzpädagogin Helene Wolff ist hauptberuflich als Erzieherin im U-3 Bereich tätig. Besonders Väter (aber nicht nur) sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Weitere Infos unter www.tanzfabrik-siegburg.de.

Spanisch lernen in entspannter Atmosphäre
Siegburg. Wer Spanisch ohne Zeitdruck und mit Freude lernen oder auffrischen möchte, ist in einem am Freitag, 2. Oktober, im Studienhaus, Humperdinckstraße 27, beginnenden VHS-Kurs richtig aufgehoben. Dort üben Sie mit Muttersprachler Antonio Espino Redewendungen für den Alltag oder die Reise. Kleine Einblicke in Kultur, Musik und Lebensart der spanischsprachigen Welt machen den Kurs abwechslungsreich und lebendig. Weitere Infos und Anmeldung unter www.vhs-rhein-sieg.de.

Zoll kontrollierte Nagelstudios und Barbershops
Siegburg. Mehr als 60 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Kölner Zolls kontrollierten gestern 66 Beschäftigte in 35 Barbershops und Nagelstudios in der Domstadt, in Bergisch Gladbach, dem Oberbergischen Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis - auch in Siegburg. Aus der Kreisstadt gibt es folgende Meldungen:
In einem Nagelstudio trafen die Einsatzkräfte auf eine 19-jährige Vietnamesin, die weder eine gültige Aufenthaltserlaubnis noch ihren eigenen Pass vorlegen konnte. Nach Feststellung der Identität wurde die junge Frau an die zuständige Ausländerbehörde übergeben. Ein 30-jähriger Vietnamese konnte zwar einen Aufenthaltstitel vorlegen, doch der berechtigte ihn nicht für die Arbeit im Nagelstudio, sondern nur für die Betreuung eines minderjährigen Kindes, welches dauerhaft in Hamburg lebt.
Insgesamt liegen bei 15 kontrollierten Beschäftigten konkrete Anhaltspunkte vor, dass sie von ihrem Arbeitgeber nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung gemeldet und somit umgangssprachlich schwarz beschäftigt werden. Für den Missbrauch von Sozialleistungen ergaben sich in elf Fällen Hinweise. Sechsmal besteht der Verdacht, dass kein Mindestlohn gezahlt wurde, ebenfalls sechsmal wurden die erforderlichen Ausweispapier nicht mitgeführt. Bei elf Betrieben wurden nicht die nach dem Mindestlohngesetz vorgeschriebenen Stundenaufzeichnungen geführt. Die Auswertungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dauern an.

Dienstag, 22.09.2026
Nordfriedhof: Lydia Marsollek
Freitag, 25.09.2026
Nordfriedhof: Maria Rohts
Waldfriedhof: Irene Schöps

Stadtnachrichten online
Siegburg. Nachrichten und Veranstaltungen, Bürgerservice und Digitale Verwaltung, Mängelmelder und Umfragen. Mit der App Citykey lernen Sie die Kreisstadt neu kennen und erledigen Behördengänge bequem über das Smartphone. Ganz einfach, unabhängig von Zeit und Ort. Download über nachfolgenden Link.
Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Kreisstadt Siegburg oder den Instagram-Account kreisstadt_siegburg liked, der ist quasi mittendrin. Mehr zu spannenden Ausflugszielen und Freizeittipps für Klein und Groß erfahren Sie auf dem Instagram-Account visit.siegburg der Tourist Information.
Ihre Stimme zählt! Unter mitmachen.siegburg.de laden wir Sie herzlich ein, sich mit der Stadtverwaltung über anstehende Themen in Siegburg auszutauschen, Ihr Wissen und Ideen einzubringen oder an Umfragen und Beteiligungen teilzunehmen. Der Vorteil: Eine einmalige Registrierung reicht aus, um bei sämtlichen Projekten mitzumachen.

Dienstag, 29. September 2026
ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Sonntag, 1. November)
8 bis 18 Uhr, AOK-Haus, Kaiserstraße 35-37:
Dolors Planiol: "On Motherhood" (bis Mittwoch, 30. September)
9 bis 15 Uhr, Rhein Sieg Forum, Bachstraße 1:
Talente im Dialog - Die Berufsstarterbörse
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Siegburger Nachhaltigkeitsimpulse (bis Sonntag, 11. Oktober)
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (Foto, bis Samstag, 31. Oktober)
15 bis 17 Uhr, Katholisches Pfarrheim Kaldauen, Antoniusweg 1:
Seniorencafé "Café Lichtblick"
abgesagt:
Spielmobil Armin (15 bis 18 Uhr, Spielplatz Kaldauer Feld)
Mittwoch, 30. September 2026:
ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Sonntag, 1. November)
8 bis 15 Uhr, AOK-Haus, Kaiserstraße 35-37:
Dolors Planiol: "On Motherhood" (bis Mittwoch, 30. September)
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Siegburger Nachhaltigkeitsimpulse (bis Sonntag, 11. Oktober)
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Samstag, 31. Oktober)
14 bis 17 Uhr, Café T.o.d., Nordfriedhof:
StrickCafé
14 bis 18 Uhr, Vorplatz der katholischen Kirche Liebfrauen, Antoniusweg 1:
Bauernmarkt
20 Uhr, Rhein Sieg Forum, Bachstraße 1:
Bastian Bielendorfer: "Game Changer"
abgesagt:
Spielmobil Armin (15 bis 18 Uhr, GGS Stallberg)

Das aktuelle Kinoprogramm entnehmen Sie bitte den Webseiten von
Capitol, Augustastr. 20, Tel.: +49 2241 62288, https://www.capitol-siegburg.de und
Cineplex, Europaplatz 1, Tel.: +49 2241 958080, https://www.cineplex.de.
Dienstag, 29. September, der 272. Tag in 2026
Wetter: Noch heute und morgen warm.
Sonnenuntergang heute: 19.14 Uhr
Sonnenaufgang morgen: 7.30 Uhr
Mondaufgang heute: 19.50 Uhr
Monduntergang morgen: 12.36 Uhr
Gabriel (Erzengel, hebräisch "Gott zeigt sich stark", tritt in der Heiligen Schrift als Bote Gottes in Erscheinung, etwa als er Zacharias die Geburt von Johannes dem Täufer und Maria die Geburt Jesu ankündigt; wird dargestellt als leuchtender Engel, in der Hand eine Lilie), auch: Gabriele, Gabi, Gaby, Gabor; Michael (Erzengel, hebräisch "Wer ist wie Gott?", gilt biblisch als Vorkämpfer der Gott treu gebliebenen Engel gegen Luzifer, dargestellt als Engel in Ritterrüstung mit Helm, Schwert, Lanze und Schild, den Drachen mit Lanze oder Schwert durchbohrend), auch: Michaela, Michel, Mike, Mika, Miguel, Meike; Raphael (Erzengel, hebräisch "Gott hat geheilt", erscheint in der Heiligen Schrift ebenfalls als Bote Gottes in menschlicher Gestalt, er begleitete den jungen Tobias auf der Reise und schützte ihn vor Gefahren, den älteren Tobias heilte er von seiner Blindheit; dargestellt als Engel in Pilgertracht, den jungen Tobias an der Hand leitend), auch: Rafael, Raphaela.

Gnaeus Pompeius Magnus (106-48 v. Chr.), römischer Politiker und Feldherr, Gegenspieler von Julius Caesar; Miguel de Cervantes (1457-1547), spanischer Schriftsteller ("Don Quijote"); Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio (1573-1610), italienischer Maler des Frühbarock; geboren in Mailand, starb in Porto Ercole am Südrand der toskanischen Halbinsel Argentario/Provinz Grosseto; Horatio Nelson (1758-1805), britischer Admiral, fiel am 21. Oktober 1805 in der Seeschlacht von Trafalgar vor Andalusien; Robert Gilbert (1899-1978), Komponist und Texter ("Oh mein Papa", "Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist", "Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehen"); Lukas Ammann (1912-2017), schweizerischer Schauspieler, gab sich in den 1960ern als Graf Yoster die Ehre; Michelangelo Antonioni (1912-2007), italienischer Regisseur, schrieb 1966 mit "Blow Up" Filmgeschichte; Stanley Kramer (1913-2001), amerikanischer Regisseur, schuf 1963 mit "Eine total, total verrückte Welt" einen der total, total verrücktesten Filme derselben; Karl-Heinz Köpcke (1922-1999), "Tagesschau"-Sprecher über 28 Jahre; Gerhard Stoltenberg (1928-2001), CDU-Politiker, Bundesminister für wissenschaftliche Forschung (1971-1982), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (1982-1989), Bundesminister der Finanzen (1982-1989) und Bundesminister der Verteidigung (1989-1992); Jerry Lee Lewis (1935-2022), amerikanischer Rock'n'Roller mit legendärem Klavierspiel ("Great Balls Of Fire", "Whole Lotta Shakin' Goin' On"); Silvio Berlusconi (1936-2023), italienischer Medien-Tycoon, als Ministerpräsident gerichtsbekannter Selbstdarsteller, seinerzeit zu alt für den verdienten Knast, elf Jahre nach seinem Rücktritt tauchte "Il Caimaino", der "Kaimann", im neuen Rechtsbündnis um die gelernte Faschistin und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wieder an der Spitze der Macht auf; Jean-Luc Ponty (1942), französischer Violinist und Komponist; Lech Walesa (1943), polnischer Arbeiterführer und Staatspräsident von 1990 bis 1995, Friedensnobelpreis 1983; Wolfgang Overath (1943), Siegburger Ehrenbürger und Fußball-Weltmeister von 1974, spielte von 1963 bis 1977 für den 1. FC Köln; Marianne Mendt (1945), österreichische Sängerin ("Wie a Glock'n"); Anton "Toni" Mang (1949), mit 42 Grand-Prix-Siegen und fünf Weltmeistertiteln zwischen 1975 und 1988 der erfolgreichste deutsche Motorradsportler; Tom Buhrow (1958), Ex-Intendant des WDR, der Journalist ist Siegburger und machte am Anno sein Abi; heute Vorsitzender des Lew-Kopelew-Forums; Foto: Buhrow 2011 bei einer Buchvorstellung im Stadtmuseum; Erika Eleniak (1969), amerikanische Schauspielerin ("Baywatch", "Fatal Lessons"); Per Mertesacker (1984), Fußballweltmeister, berichtete im "SPIEGEL" offen über die auch eigenen körperlich-psychischen Grenzbelastungen von Profi-Sportlern, erntete viel Respekt, aber die Schelte von Ex-Bayern-Kicker Lothar Matthäus ("Der Rücken ist die Achillesferse des Körpers"), der "SPIEGEL" ließ Loddar daraufhin wissen, Emphatie sei "kein französischer Innenverteidiger"; Dani Pedrosa (1985), spanischer Motorradrennfahrer, mehrfacher Weltmeister; Tim Fleischer (2000), Center der Kölner Haie.
1902: Emile Zola, der französische Schriftsteller ("J'Accuse") stirbt 62-jährig in Paris; 1913: Rudolf Christian Karl Diesel, der Ingenieur und Erfinder des Dieselmotors ertrinkt während einer Überfahrt nach England im Ärmelkanal, vermutlich Selbstmord; 1986: Helmut Qualtinger, der österreichische Schauspieler ("Der Name der Rose"), Kabarettist ("Der Herr Karl") und Schriftsteller stirbt 57-jährig in Wien; 1995: Gerd Buccerius, der Verleger und Gründer der Wochenzeitung "Die Zeit" stirbt 89-jährig in Hamburg; 2007: Lois Maxwell, die kanadische Schauspielerin stirbt 80-jährig in Fremantle/Australien, bekannter ist sie unter ihrem berühmtesten Filmnamen: In 14 "James Bond"-Streifen spielte sie die Miss Moneypenny, die Chefsekretärin von M, dem 007- und MI6-Boss; 2010: Tony Curtis, der amerikanische Schauspieler stirbt 85-jährig in Henderson/Nevada; unter anderem an der Seite von Marylin Monroe schrieb er in Billy Wilders Komödie "Manche mögen's heiß" Hollywood-Geschichte; seine pomadige Schmalztollen-Frisur ("Curtis Cut") war in den 1950er-Jahren stilgebend, auch für Elvis Presley; 2012: Arthur "Punch" Sulzberger, der amerikanische Unternehmer, von 1963 bis 1992 Herausgeber der "New York Times", stirbt 84-jährig in Southampton/Long Island; einen aufsehenerregenden Sieg für die Pressefreiheit errang er 1971, als er vor dem Obersten Gerichtshof das von US-Präsident Richard Nixon geforderte Abdruckverbot der geheimen Pentagon-Papiere abwehren konnte; als Nachwuchs-Korrespondent in Frankreich hatte er 1955 - offensichtlich folgenlos - verpennt, den Horror-Rennsportunfall in Le Mans mit 55 Toten der Heimatredaktion mitzuteilen; 2015: Hellmuth Karasek, der Journalist ("Die Zeit", "SPIEGEL"), Autor und Literaturkritiker ("Literarisches Quartett") stirbt 81-jährig in Hamburg an Krebs; 2018: Otis Rush, der amerikanische Bluesmusiker und -sänger, von der Musikzeitschrift "Rolling Stone" 2011 auf Platz 53 der 100 besten Gitarristen aller Zeiten gelistet, stirbt 83-jährig in Neshoba County/Mississippi; 2020: Mac Davis, der Autor des einzigen Nummer-1-Hits für Elvis Presley in Deutschland, dem sozialkritischen und bis heute aktuellen "In The Ghetto", stirbt 78-jährig in Nashville; 2002 wird sein "A Little Less Conversation" - von Presley wenig erfolgreich für den Film "Liebling, lass das Lügen" aufgenommen - als Remix des niederländischen DJ's Junkie XL, einen "Nike"-Werbespot zur Fußball-WM 2002 in Brasilien sei Dank, zu einem weltweiten Hit; 2020: Helen Reddy, die australische Sängerin ("I Am Woman"), Grammy 1973, stirbt 78-jährig in Los Angeles.
Vor 115 Jahren - 29. September 1911
Das Osmanische Reich lässt ein Ultimatum des italienischen Staates zur Übergabe der späteren lybischen Hauptstadt Tripolis verstreichen. Jetzt erklärt Italien den Krieg. Im Zuge dieses Italienisch-Türkischen Krieges wird Tripolis besetzt und 1912 an Italien abgetreten. Eine starke Zuwanderung setzt ein, zeitweise leben ein Drittel Italiener in Tripolis, welches 1963, zwölf Jahre nach der Unabhängigkeit des Landes, Hauptstadt wird. Die Machtübernahme durch das Regime von Revolutionär Muammar Gaddafi 1969 löst einen Exodus der italienischen Bevölkerung aus. Die katholische Kathedrale Santa Maria degli Angeli wird zur Gamal-Abdel-Nasser-Moschee.

Vor 85 Jahren - 29. September 1941
Ein düsterer Tag in der Geschichte, die größte einzelne Mordaktion im Zweiten Weltkrieg: Unter maßgeblicher Verantwortung der Wehrmacht werden in der Babi-Jar-Schlucht bei Kiew 33.000 jüdische Bürger ermordet. Neben dem deutschen Heer wirken Angehörige des Sicherheitsdienstes des Reichsführers-SS, der Polizei, der Geheimen Feldpolizei und Sondereinheiten der sogenannten Sicherheitspolizei an dem unfassbaren Massaker, das zwei Tage andauert, mit. Generalfeldmarschall Walter von Reichenau, ein federführender Kriegsverbrecher, ist mit seiner 6. Armee bei Planung und Durchführung des Massenmordes an vorderer Stelle dabei. Im Monat zuvor hatte Reichenau in Belaja Zerkow ausdrücklich auf der Erschießung von 90 jüdischen Kindern bestanden, deren Leben nach Exekution der Eltern zunächst verschont geblieben war. Foto: Kriegsverbrecher unter sich - Hitler und von Reichenau 1941 im Hauptquartier der 6. Armee.

Vor 115 Jahren - September 1911
"Ob bei der Entwicklung des Verkehrs die Siegbrücke bei Mülldorf genügt? In absehbarer Zeit wird die Frage einer Nebenbrücke in Betracht kommen. Bei dem jetzt außerordentlich günstigen Wasserstand der Sieg würde eine Vorarbeit für Fundamente nur geringe Kosten verursachen, Material ist genug vorhanden und Abdämmungsarbeiten werden wohl auch nicht nötig sein." (Kreisblatt)
Foto: Siegbrücke um 1905, hinten rechts der "Bonner Hof".

Vor 115 Jahren - September 1911
"Die letzte Bank am Wege zur Badeanstalt wurde an einer Seite mit der Verankerung von rohen Burschen ausgehoben. Solche Zerstörungssucht fordert eine empfindliche Strafe und diese Mitteilung vielleicht dazu, den Täter ausfindig zu machen." Foto: Mühlengraben mit Blick auf Berg und Zellenflügel um 1917.

Vor 95 Jahren - 29. September 1931
"Mobilmachung gegen Wintersnot": Hunderttausende seien im bevorstehenden Winter "von schwerster Not bedroht, wenn es nicht gelingt, die Hilfe des Staates durch die private Hilfe zu ergänzen", warnt die Presse. Deshalb bilden sich allerorten Hilfsorganisationen, "um die private Hilfe für den Winter zu mobilisieren". Das Foto zeigt "Propagandawagen" der Winterhilfe in den Straßen Berlins.

Vor 75 Jahren - September 1951
Nachdem sich das Projekt eines Finanzamt-Neubaus in der Bahnhofstraße aus verkehrlicher Sicht zerschlagen hat, wird ein Plan entwickelt, das Projekt im Herrengarten zwischen Mühlenstraße, Herrengartenstraße und Mahlgasse zu errichten, Landesfinanzminister und Herrengarten-Eigentümer stehen vor einem Vertragsschluss. Die Finanzverwaltung will das gesamte 3.200 Quadratmeter große Areal vierstöckig bebauen. Der Haupteingang soll an der Einmündung der Georgstraße zur Herrengartenstraße liegen, Parkplätze an der Gebäudefront zur Mühlenstraße entstehen und die rund 140 Jahre alten Kastanien verschwinden.
Mit dem Projekt endet die Historie einer eng mit der Geschichte der Stadt verbundenen Gaststätte. Ursprünglich war der "Herrengarten" der Lust- und Wandelgarten für die "Herren der Abtei" auf dem Michaelsberg. Als die Mühlengasse angelegt wurden, schufen sich die Mönche, so ist überliefert, einen unterirdischen Gang zum Garten. Bei einem Blitzschlag in der Herrengartenstraße und beim Abbruch der Bäckerei Schneider kamen jedenfalls Überreste eines Gangs zutage. Nach der Säkularisation 1805 war das alte Gebäude an der Mühlenstraße in eine Gaststätte umgewandelt worden.
Der komplette Herrengarten, der sich bis dahin noch an der Stadtmauer entlang bis in den Tierbungert auf Höhe des späteren Postgebäudes ausdehnte, wurde 1878 verkauft. Eigentümer ist Leonard Treusch, der die Gaststätte fünf Jahrzehnte führte, im ganzen Siegkreis zu einem Begriff machte. In dem großen Saalbau, der durch den Krieg restlos vernichtet wurde, spielten zahlreiche Orchester und Kapellen. Der Dirigent des NWDR-Sinfonie-Orchesters, Wilhelm Schüchter aus Siegburg, gab vom Herrengarten aus seine ersten Konzerte über den Rundfunk.
Seit 1878 diente der Herrengarten auch als "Aushebungs-" und Musterungsort für den gesamten Siegkreis. 1936 wurde das Anwesen teilweise vom NS-Bezirkskommando genutzt und 1941 geschlossen. Es diente während der weiteren Kriegsjahre als Quartier für zwei Kompanien. Nach der Zerstörung durch Bomben wurde mühsam nach dem Krieg der Wirtsbetrieb in einem Neubau aufgenommen, welcher nun der Spitzhacke wieder zum Opfer fallen wird. Foto: Herrengarten-Lokal mit alter Kastanie und Abteiturm im Hintergrund im Sommer 1927.

Vor 70 Jahren - 29. September 1956
Richtfest an der Stadtkirche, neuer Akzent im Siegburger Stadtbild. Ein Bericht der "Siegburger Zeitung":
"Am Samstagvormittag beging die evangelische Gemeinde mit vielen Ehrengästen das Richtfest der neuen evangelischen Stadtkirche. Mit Befriedigung stellte man fest, daß der schöne Bau dem Siegburger Stadtbild einen neuen Akzent gebracht hat. Wieder ragt ein neuer Turm auf dem Gelände zwischen Annostraße und Herrengartenstraße in den Himmel und prägt an dieser Stelle in unmittelbarer Nähe des Großbaues des Finanzamtes ein sehr interessantes städtebauliches Profil.
Imponierend ist die schöne nach Süden gerichtete Fensterfront der Kirche, die in ihren großen linearen Öffnungen dem Gotteshaus ein sehr charakteristisches Gepräge gibt, das auf eine große lichtdurchflutete Halle schließen läßt. So ist es auch. In dem großen Hauptkirchenraum können 500 Personen sitzen. Mehrere Emporen beleben das Bild der großen Kirchenhalle. Auf der Empore an der Westseite können 500 Personen Platz finden. Nach Norden wurde eine Empore für die Orgel angefügt, auf der vorerst aber noch kein neues Instrument aufgbaut werden kann. Man muß damit noch zwei Jahre warten. Die Ostseite nimmt der Altar ein, der aus Stein aufgebaut wird. Der seitlich stehende Turm wird zehn Etagen haben. Er erhebt sich 34 Meter hoch über dem Gelände. Die Glocken, die im Turm Platz finden sollen, können bald geliefert werden. In der neunten Etage ist Platz für den Posaunenchor, der dort bei besonderen Anlässen spielen soll. Zur Mahlgasse schließt sich das Pfarrhaus an und rundet das architektonische Bild des ganzen Komplexes wohltuend ab." Foto: Modell der Auferstehungskirche von 1955.
Vor 70 Jahren - 29. September 1956
Richtfest der neuen evangelischen Stadtkirche. Die "Siegburger Zeitung" feiert mit:
"Mit wieviel Sehnsucht und Hoffnungen die evangelische Gemeinde Siegburg an der Fertigstellung der neuen Stadtkirche auf dem Fundament der im Kriege zerstörten Kirche hängt, deutete Pfarrer Ufer an, als er sich im Anschluß an das Hissen des großen Richtsbaums in wohlgesetzten Versen an die große Gemeinde wandte, die am Samstagmorgen zum Richtfest erschienen war. 'Die Väter hatten sie gebaut, und Stein auf Stein geschichtet, sie war uns lieb und sehr vertraut, im Nu war sie vernichtet', deutete er das Schicksal der ehemaligen Stadtkirche. Mit Freude und Genugtuung durfte er in seinem Gedicht aber auch bekennen: 'Im Rohbau Turm und Kirche stehn, schön, wie in alten Tagen'. Und darin stimmten ihm die Teilnehmer am Richtfest von Herzen bei. Am 19. März habe die Firma Klein aus Friedrich-Wilhelms-Hütte mit den Arbeiten begonnen und den Bau in 125 Tagen ohne einen einzigen Unfall durchgeführt. Allen am Werk beteiligten Helfern müsse Dank und Anerkennung gesagt werden für die harmonische Zusammenarbeit. Über 48 Tonnen Eisen und Stahl seien verbaut worden, mehr als 343 Tonnen Zement waren nötig, und 1.280 Kubikmeter Kies und 100.000 Steine mußten angefahren werden, um den Bau zu vollenden. Nun, wo man unter dem Eindruck des über dem schönen Kirchbau schwebenden Richtkranz stehe, habe er den Wunsch, daß die Gemeinde nicht nachlassen möge im Opfern und im Spenden für den Kirchbauverein, daß sie tüchtig werde im Geist des Evangeliums und mit guten Werken. Er hoffe, daß die Kirche zu Ostern 1957 eingeweiht werden könne.
Der leitende Architekt Thon machte auf die Besonderheiten des Bauwerks aufmerksam und sagte, daß alles Unwesentliche zurückgetreten und allein das Ziel ausschlaggeben gewesen sei, das Wort Gottes und das Sakrament wirksam werden zu lassen. In diesem Sinne gehöre auch der Glockenturm zur neuen Kirche, denn er solle den Aufgaben der Jugendgruppen und des Kindergartens dienen.
Diplom-Ingenieur Thomas (Honnef) berichtete von den Sorgen der Statiker bei dem Gebäude. Die Feier war eingeleitet worden mit dem Richtspruch des Zimmerermeisters, in dem die Entwicklung der evangelischen Stadtkirche dargestellt worden war."
Vor 5 Jahren - September 2021
Leserinnen und Leser tauschen in siegburgaktuell ihre Erinnerungen an die Kultkneipe "Zur Ente" in der Mühlensraße aus:
"Leider sind die Erinnerung an die schönen alten Zeiten in der 'Ente' mittlerweile natürlich sehr eingetrübt", bedauert Oliver Mentges: "Dies liegt an zwei Dingen: am damals zumeist hohen Alkoholgenuss und am heutigen Alter der damaligen Stammgäste. Dennoch sind einige Erinnerungen weiterhin präsent, auch diese stammt aus der Karnevalszeit:
Die 'Ente' war, wie schon von anderen Lesern erzählt, so voll, dass keine Gäste mehr auf dem üblichen Weg ins Lokal kamen. Das Gedränge war also groß. So groß, dass die Theke diesem Ansturm nicht standhalten konnte und letztlich zu Bruch ging! Dies führte dazu, dass die 'Ente' eine Weile ohne Theke betrieben werden musste (wie das genau ging, weiß ich nicht mehr - siehe oben ...). Es war dann aber mehr Platz für die Gäste. Gott sei Dank gab es damals noch keine Handy-Fotos, da wäre manches zu zensieren gewesen!"
Für einen Besuch der Stadtverwaltung gilt: Erst hier Termin vereinbaren, dann vorbeikommen.
Tourist Information (+49 2241 102-7533 oder tourismus@stadtbetriebe-siegburg.de) und Stadtmuseum (+49 2241 102-7410 oder stadtmuseum@stadtbetriebe-siegburg.de), Markt 46, haben dienstags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr, sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet (die Tourist Information auch montags von 10 bis 17 Uhr). Die Stadtbibliothek, Griesgasse 11, kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besucht werden, Inhaber eines Büchereiausweises erhalten darüber hinaus während der Open-Library-Zeiten (dienstags bis sonntags von 8 bis 10 sowie 17 bis 20 Uhr) Zugang.
Aktuelle Öffnungszeiten des Oktopus Freizeitbad, Zeithstraße 110, können hier abgerufen werden. Der Zugang zum Bad ist mit einem Online-Ticket möglich, das hier erworben werden kann. Sie können das Online-Ticket auch mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen im Eingangsbereich des Hallen- und Freibades sowie im Stadtmuseum am Markt erwerben. Im Stadtmuseum ist der Ticketverkauf mit Bargeld möglich, ansonsten nur bargeldlos mit allen digitalen Zahlungsmitteln einschließlich der IBAN. Zusätzlich können Schwimmbadtickets vor Ort auch mit dem Siegburg-Gutschein (Karte oder App) erworben werden.
Polizei: 110
Feuerwehr/Notarzt/Rettungsdienst: 112
Krankentransport: +49 2241 19222
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst: +49 1805 986700
Giftnotruf-Informationszentrale der Universitätsklinik Bonn: +49 228 19240
Apotheken-Notruf: +49 800 0022833
Apotheken-Notdienst: https://www.aponet.de
Telefonseelsorge: +49 800 1110111 oder +49 800 1110222
Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: 116111 oder +49 800 1110333
Bundesweites Hilfstelefon "Gewalt gegen Frauen": 116016
Opferschutzbeauftragter der Kreispolizeibehörde Siegburg: +49 2241 5413812
Beratungsstelle sexualisierte Gewalt: +49 228 635524
Zentraler Karten-Sperr-Notruf: 116116
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: Abrufbar über die Anrufbeantworter der Tierarztpraxen
