Michaelsberg
© Kreisstadt Siegburg

siegburgaktuell 16.10.2026

Fliegenpilz
© Heidi Knopp
Ihr Glückspilze!

Start in die Herbstferien

Siegburg. Den Fliegenpilz, ein Glückssymbol, entdeckte unsere Leserin Heidi Knopp im Stallberger Wald. Mit diesem Bild wünschen wir allen unseren Leserinnen und Lesern ein erholsames Wochenende, den Schülerinnen und Schülern schöne Herbstferien!

FW
© Feuerwehr Siegburg
Essen und Motor

Zweimal Ringstraße

Siegburg. Am Donnerstagnachmittag gegen 17.15 Uhr gerät der Motorraum eines Pkw in der Ringstraße in Brand. Die Feuerwehr kommt, löscht die Flammen (Foto), kontrolliert abschließend mit der Wärmebildkamera. Der Einsatz dauert keine Dreiviertelstunde.

Nochmal Ringstraße, diesmal 14.20 Uhr. In einem Aufenthaltsraum der Intensivstation des Krankenhauses löst die Brandmeldeanlage aus. Der Grund: angebranntes Essen.

Poller oberer Markt
© Kreisstadt Siegburg
Von der Bergstraße auf den oberen Markt

Weitere Poller regeln Zufahrt zur Fußgängerzone

Siegburg. Vier im Boden versenkbare Polleranlagen gibt es bereits an den Zufahrten zur Fußgängerzone, ab Montag, 19. Oktober, wird die fünfte installiert. Diesmal am oberen Markt/Ecke Bergstraße. Fußgänger können die Baustelle problemlos passieren, der Lieferverkehr sollte mit Einschränkungen rechnen. Die Fertigstellung ist für Freitag, 6. November, geplant.

Ladepark
© Stadtbetriebe Siegburg AöR
Wattzahlen zum Projekt

Nachtrag der Rhenag zum Ladepark

Siegburg. Nachtrag zum gestrigen Bericht über die Einweihung des Ladesparks an der Konrad-Adenauer-Allee, mit dem Stadtbetriebe und Rhenag die Infrastruktur für E-Mobilität in Siegburg verbessern.

Acht Schnellladepunkte mit einer maximalen Ladeleistung von jeweils 400 Kilowatt stehen bereit. Acht weitere Normalladepunkte mit bis zu 22 Kilowatt sollen folgen, die Arbeiten laufen noch. Wie schnell ein Fahrzeug lädt, hängt insbesondere davon ab, welche Leistung es aufnehmen kann.

An den künftigen Normalladern wird nachts keine Blockiergebühr erhoben. Das ermöglicht gerade den Anwohnerinnen und Anwohnern, ihre Fahrzeuge über Nacht auf die Fahrt am nächsten Tag vorzubereiten. Die regulären, gebührenpflichtigen Parkplätze bleiben erhalten, die Abrechnung erfolgt über den Kassenautomaten der Stadtbetriebe. Zur Verbesserung der Sicherheit ist die Installation von Kameras vorgesehen. Auf dem Dach des Carports ist bereits eine Photovoltaikanlage mit 54 Kilowatt Leistung in Betrieb. 

Foto: Bürgermeister Stefan Rosemann betankt sein Dienstfahrzeug, Dezernent Martin Rosorius, Stadtbetriebe-Vorstand Andreas Roth und Norman Petersson, Leiter des Rhenag-Energiegeschäfts, schauen elektrisiert zu. 

Amtsgericht Direktorenwechsel
© Kreisstadt Siegburg
Feyerabend im Ruhestand

Ebeling neuer Direktor des Amtsgerichts

Siegburg. Zwölf Jahre war Ulrich Feyerabend Direktor des Amtsgerichts Siegburg. Gestern wurde er feierlich verabschiedet - und sein Nachfolger Dr. Stephan Ebeling in sein neues Amt eingeführt. 

Dr. Bernd Scheiff, Präsident des Oberlandesgerichts Köln, blickt in seinem Grußwort auf zwei juristische Lebensläufe zurück. Zunächst auf den des Abschiednehmenden. Feyerabend begann 1990 als Richter im Landesgerichtbezirk Bonn, richtete seine Karriere dann ganz aufs Amtsgericht aus. "Das war dein Ding, das hat dir Freude bereitet." Ebeling ist seit 1998 Richter, Scheiff bezeichnet ihn als "Amtsrichter aus Leidenschaft". Er wechselt von Düren nach Siegburg.

Beide Direktoren - der scheidende wie der folgende - betonen in ihren Reden die Bedeutung einer unabhängigen Justiz für den Rechtsstaat. Bestrebungen, diesen Grundpfeiler unserer Demokratie aus ideologischen Interessen einzureißen, bereiten ihnen Sorgen. Ebenso wie der Personalmangel. "Im Mittleren Dienst müssen 100 Prozent der Beschäftigten 125 Prozent der Arbeit leisten", so Ebeling. Feyerabend berichtet von Erfahrungen, dass das nicht jeder Mitarbeitende auf Dauer aushält. "Und eine personell nicht ausreichende Ausstattung der Gerichte kann das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat zerstören." Noch ein Anliegen wird geäußert: Die Sanierung des Gebäudes sei dringend notwendig, um zumindest so für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen.

Doch: Die Atmosphäre unter den rund 230 Kolleginnen und Kollegen am Amtsgericht Siegburg sei gut, das betonen nicht nur der alte und der neue Direktor, sondern auch die weiteren Redner. Darunter sind Stefanie Rüntz, Präsidentin des Landgerichts Bonn, die Leitende Oberstaatsanwältin Monika Volkhausen, Richterin Alice Weisman und Justizamtsrätin Doris Ludewig für den Richter- und Personalrat des Amtsgerichts sowie Rechtsanwältin Marie Baronin von Maydell und Notar Dr. Dirk Solveen, die ihren Berufsstand vertreten.

Einen anderen Schwerpunkt legt Stefan Rosemann, der von außen auf die Justiz blickt. Er betont, dass das Amtsgericht für die Stadt von großer Bedeutung sei. Bei Feyerabend bedankt er sich für eine stets gute Zusammenarbeit. Sei es bei der Orangenen Bank, die vor dem Justizgebäude ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzt, oder bei der Queerbeflaggung am Internationalen Tag gegen Homophobie, als der Stadtverwaltung während des Rathausumbaus die Möglichkeit dazu fehlte. Auch bei der Durchführung von Veranstaltungen auf der Neuen Poststraße - beispielhaft seien hier Wein- und Stadtfest genannt - wurde immer zielführend nach Lösungen im beiderseitigen Interesse gesucht. "Ich bin mir sicher, dass dieses Miteinander auch in Zukunft funktionieren wird", zeigt sich der Bürgermeister überzeugt. "Wir müssen und wollen als Kommune ein verlässlicher Partner sein."

Foto: Der neue Direktor des Amtsgerichts Siegburg, Dr. Stephan Ebeling, links, und dessen Vorgänger Ulrich Freytag nehmen Bürgermeister Stefan Rosemann in ihre Mitte.

Jüdischer Friedhof
© Stadtarchiv Siegburg
Bäume als Quellen 

Wie alt ist der Jüdische Friedhof?

Siegburg. "Der Jüdische Friedhof in Siegburg liegt gewiss seit 1696 an der Heinrichstraße. Diese Jahreszahl weist der älteste, noch verbliebene Grabstein auf. Wie schriftliche Zeugnisse beweisen, existierte in Siegburg unter dem Schutze der Abtei bereits Ende des 12. Jahrhunderts eine jüdische Gemeinde. Zum Ende des 17. Jahrhunderts siedelte sie sich in der Holzgasse an, wo sich unter anderem die Synagoge und das Ritualbad (Mikwe) befanden." 

So stand es gestern im Siegburger Kalenderblatt des Newsletters. Unser aufmerksamer Leser Michael Solf meldet sich mit dem ergänzenden Hinweis, der Jüdische Friedhof sei in Wahrheit wesentlich älter als 1696. Solf bezieht sich auf ein forstwissenschaftliches Gutachten, erstellt um die Jahrtausendwende, das auch im 2004 erschienenen Standardwerk "Steine und Erde. Der Jüdische Friedhof in Siegburg" zitiert wird. Die Botanik half mit der Untersuchung des Baumbestands der Geschichtswissenschaft dergestalt auf die Sprünge, dass sie die Grabanlage an der Heinrichstraße in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückverwies. Zwischen 1350 und 1380 muss er schon bestanden haben. 

In den schriftlichen Quellen taucht der Friedhof am 28. August 1541 auf. Damals wurde ein Grundstücksverkauf "Am Juedenkirchoff" aktenkundig, überliefert in den Siegburger Schöffenprotokollen. Interessant: 1541 ist zwar der Friedhof da, die Gemeinde aber, so ist aus anderen Zusammenhängen zu schließen, seit zwischenzeitlich 100 Jahren nicht mehr, was schlussfolgernd auf ein weit höheres Alter des Friedhofs als 1541 hindeutet. 

Interkultureller Stadtrundgang KuBiFo
© Kreisstadt Siegburg
Hinter den KuBiFo-Kulissen

"Wir sind ein Teil von Deutschland"

Siegburg. Die Begriffe Migrationshintergrund und Zuwanderungsgeschichte haben gemeinsam, dass sie einen enormen Bedeutungsraum öffnen, der oft genug nicht gefüllt wird. Was genau gemeint ist, bleibt ungesagt. Aufklärung verspricht der Interkulturelle Stadtrundgang, bei dem es sich nicht um eine flotte Stunde Wissensaneignung handelt, sondern um vertieften Dialog mit Akteuren unterschiedlicher Herkunft und Religion. 

Das Kunst- und Bildungsforum Bonn-Rhein-Sieg, kurz KuBiFo, wurde im Jahr 2013 gegründet. Ziel des Vereins mit Sitz in der Händelstraße 13 auf dem Deichhaus ist die Vermittlung von Wissen im Bereich Kunst und Bildung - der Glaube spielt bei den Mitgliedern der sogenannten Hizmet-Bewegung eine große Rolle, dennoch handelt es sich nicht um eine Moscheegemeinde. Mehmed Üzok, der Vorsitzende, begrüßte die Teilnehmenden und referierte zur eigene Familiengeschichte. Vier Generationen wohnen in unserem Land. Sein Vater kam 1962 als Gastarbeiter aus der Türkei und ist geblieben. Üzok selbst, seine Kinder und Enkel leben und arbeiten in Siegburg und Umgebung. Über den Verein sagt er: "Das KuBiFo ist ein Teil der Gesellschaft. Und ein Teil von Deutschland." 

Der Verein bietet abwechslungsreiche Kurse und Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an und legt Wert darauf, insbesondere bildungsferne Familien zu erreichen. Beispielhaft stellte der Vorsitzende gemeinsam mit fünf Studenten, die ehrenamtlich tätig sind, die zurückliegende Sommerferienaktion mit Jugendlichen vor, bei der es neben Spiel, Sport und gutem Essen auch um Gespräche und Diskussionen über Gott und die Welt ging. 

Das KuBiFo lebt von Spenden und Drittmitteln, kofinanziert werden die Integrations-, Sprach- und Freizeitangebote über diverse Förderprogramme des Landes NRW. 

Ein Besuch ist ohne das traditionelle, von den Mitgliedern zubereitete Spezialitäten undenkbar. Die Gäste genossen die Mahlzeit und die begleitenden Klänge auf der Saz und der türkischen Ney, einer Flöte aus Schilfrohr, die in andere Sphären führten. Manch eine/r erkannte Liedgut wieder, welches bereits beim Besuch der Alevitischen Gemeinde vorgetragen wurde.  

Interkultureller Stadtrundgang Christusgemeinde
© Kreisstadt Siegburg
Christusgemeinde im Porträt

Ganzkörpertaufe auf dem Deichhaus

Siegburg. Weiterer Rückblick auf die interkulturelle Entdeckungstour auf dem Deichhaus. In der Christusgemeinde, Frankfurter Straße 20, begrüßte Pfarrer Anton Tonchev im hellen Versammlungs- und Gottesdienstraum mit einem selbst vorgetragenen Lied und gab Informationen zu seiner Institution, die dem 72.000 Mitglieder starken Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland angeschlossen ist.

Als wesentlicher Unterschied zur evangelischen Kirche ist die Glaubenstaufe zu nennen. So können Babys und Kleinkinder zwar gesegnet werden, eine Taufe wird aber erst durchgeführt, wenn sich die Person öffentlich dazu bekennt. Da der ganze Körper, meist von Heranwachsenden oder Erwachsenen, ins Wasser eingetaucht wird, gibt es ein großes gemauertes Taufbecken. 

Die Gemeinde entscheidet per Stimmrecht über alle relevanten Themen, auch wer als Pastor eingestellt wird. Sie ist Arbeitgeberin für das amtierende Pastorenehepaar Anton und Lena Tonchev. Die Gläubigen freuen sich über die gute Zusammenarbeit in der Ökumene mit der katholischen und evangelischen Kirche und sind gern ein Teil des Deichhaus-Ganzen. 

Mehrere Gemeindemitglieder standen zur Verfügung, auf die Fragen der Stadtrundgänger zu antworten. Es entstand reger Austausch. Mitorganisatorin Ute Krämer-Bönisch: "Wir erfuhren, dass sich die Freikirche seit ihrer Entstehung für Religions- und Gewissensfreiheit und für die Trennung von Kirche und Staat einsetzt. Es wird viel Wert auf eine aktive Kinder-, Jugend- und Familienarbeit gelegt. Die Finanzierung der Gemeinschaft inklusive Personal- und Bewirtschaftungskosten tragen die rund 150 Mitglieder mit ihren freiwilligen Beiträgen zu 100 Prozent, dafür wird keine Kirchensteuer gezahlt." 

Gesamtschule
© Städtische Gesamtschule am Michaelsberg
Waffeln wurden zu Einkaufsgutscheinen

Gesamtschüler sammelten für Wohnungslose

Siegburg. Mit viel Engagement organisierten Elftklässler der Städtischen Gesamtschule am Michaelsberg eine Spendenaktion für Wohnungslose. Hierfür buken sie für zwei Verkaufstermine Waffeln und Pizza. Insgesamt kamen so 890 Euro zusammen. Von dem gesammelten Geld besorgten die Jugendlichen Einkaufsgutscheine für Lebensmittelgeschäfte, die an die Wohnungslosenhilfe des SKM übergeben wurden. Die Organisation bietet Fachberatung, betreute Wohnangebote und Notschlafstellen für Frauen und Männer an.

Förderverein Stadtmuseum
© Verein der Freunde des Stadtmuseums Siegburg e.V.
Museumsfreunde fit für die Zukunft

Alter Vorstand bleibt neuer Vorstand

Siegburg. Die Freunde des Stadtmuseums unterstützen das Ausstellungs- und Veranstaltungshaus seit Jahrzehnten. Allein im vergangenen und laufenden Jahr flossen beispielsweise 25.000 Euro in die Umgestaltung der Dauerausstellung; die Förderung der Kinderkunstschule ermöglicht Kindern aus allen Einkommensschichten die kostenlose Teilnahme an Ferienkursen.

Bei der Mitgliederversammlung wurde nun die 37 Jahre alte Satzung an die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst, zudem standen Vorstandswahlen an. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzende Thomas Hockenbrink, Elke Müller, Bernd Walterscheid, Stefanie Kemp, Markus Neuber und der stellvertretende Vorsitzende Thomas Commer (Foto, von oben links im Uhrzeigersinn).

VHS Buchinger
© VHS Rhein-Sieg
Der gute Vorleser

Buchinger zeigt, wie es geht

Siegburg. Egal ob Gedicht, Märchen, Sachtext, humoristische oder spannungsgeladene Geschichte - jede und jeder kann sein Publikum mit gekonntem Vorlesen begeistern und mitreißen. Wie das geht, zeigt Sprech- und Stimmtrainer Ralf Buchinger anhand verschiedener Textsorten und natürlich mit dem passgenauen Einsatz von Stimme, Atem, Sprechpausen, Betonungen und Sinnschritten in einem dreiwöchigen VHS-Kurs. Start ist am Dienstag, 3. November, im Studienhaus, Humperdinckstraße 27. Weitere Infos und Anmeldung unter www.vhs-rhein-sieg.de.

Vernissage Petite Roselle
© Uli Hoppert
Krämers "Stadteinsichten" in Kulturkirche

Siegburger Künstlerin stellte in Frankreich aus

Siegburg/Petite-Rosselle. Die Siegburger Künstlerin Nicole Krämer zeigte am vergangenen Sonntag mit ihrer Werkschau "Stadteinsichten" eine außergewöhnliche Einzelausstellung im französischen Petite-Rosselle, unweit der Grenze zum Saarland gelegen. Schauplatz war die Kultur- und Tangokirche "La Boca", in der Marian Wahl ein profaniertes Gotteshaus in einen Treffpunkt für Kunst und Milongas, Tanzveranstaltungen, verwandelt hat. Dort wurde die Schau in die Sonntags-Milonga eingebunden. So verschmolzen Malerei, argentinischer Tango und französisches Café-Flair zu einem lebendigen Gesamterlebnis.

Im Mittelpunkt standen sechs Arbeiten in Aquarell-, Collage- und Mixed-Media-Technik, die persönliche "Tangostädte" der Künstlerin porträtieren: Metz, Reims, Luxemburg, Trier, Nancy sowie Petite-Rosselle selbst. Auf den ersten Blick eine Hommage an die Orte der Region, konnten Betrachter bei genauerem Hinsehen viele feine Details entdecken: von Tanzschuhen bis hin zu versteckten Tanzpaaren. "Für mich sind diese Städte Orte, an denen ich geliebt, gelacht und getanzt habe - meine Tangostädte, meine Erinnerungen", beschreibt Krämer die Entstehung der Reihe.

Krämer zeigt ihre Arbeiten nach der Station in Frankreich im kommenden Winter und Frühjahr unter anderem in der Wuppertaler Backstubengalerie. Mehr zum Schaffen gibt es unter www.nicole-kraemer.de.

Tischtennis Trikots
© SG DJK Grün-Weiss Siegburg e. V.
Grün-Weiß Siegburg in neuen Hemden

Neue Trikots für Tischtennisnachwuchs

Siegburg. Über neue Trikots freut sich der Stallberger Tischtennisnachwuchs von der SG DJK Grün-Weiß Siegburg. Gesponsort wurden diese von der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg. "Wir freuen uns sehr, mit unserer Spende einen Beitrag zur Jugendarbeit des Vereins leisten zu können", sagt Bastian Hausmann, Regionaldirektor des Finanzinstituts in der Kreisstadt. "Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit haben, gemeinsam Sport zu treiben, sich weiterzuentwickeln und als Team Erfolge zu feiern." Auch bei den Sportlern ist die Freude groß: "Die neuen Trikots sind eine tolle Unterstützung für unsere Nachwuchsarbeit und kommen bei den Kindern super an", so der Tischtennisabteilungsleiter Andrej Miller.

Der Verein freut sich übrigens über weiteren Zuwachs von Tischtennistalenten. "Egal ob jung oder alt, bei Interesse gerne zum Probetraining vorbeikommen!", so die Aufforderung. Weitere Infos unter www.djk-siegburg.de. 

Fledermaus
© Matthias Overmann
Bitte nicht wecken!

So kommen Fledermäuse gut durch den Winter

Siegburg. Fledermäuse sind erfolgreiche Insektenjäger. Nacht für Nacht vertilgt jedes Tier rund die Hälfte seines eigenen Körpergewichts an Faltern, Käfern oder Mücken. Im Rhein-Sieg-Kreis sind 17 Arten heimisch. Diese suchen sich nun ein passendes Winterquartier in Spechthöhlen, hinter loser Rinde, hinter Fassadenverkleidungen, in Mauerspalten oder Hohlräumen.

Wer zum Schutz der heimischen Fledermäuse beitragen möchte, kann unter +49 2241 133900 oder naturschutztelefon@rhein-sieg-kreis.de Populationen beim Umweltamt des Rhein-Sieg-Kreises melden. Wer Dachstühlen - das Frühjahrs- und Sommerquartier einiger Fledermausarten - sanieren möchte, kann mit speziellen siebfreien Lüftungsziegeln Ein- und Ausflugöffnungen schaffen. Oder Sie bauen in die Dämmung sogenannte Fledermaussteine ein.

Bitte beachten Sie zudem, dass laut Bundesnaturschutzgesetz Höhlen, Erdkeller, Stollen und ähnliche Räume, die den fliegenden Säugern als Winterdomizil dienen, vom 1. Oktober bis zum 31. März nicht betreten werden dürfen. Denn werden die Tiere während der kalten Jahreszeit gestört, kann das fatale Folgen haben: Einmal geweckt, braucht der Stoffwechsel bis zu einer halben Stunde, bis die Fledermaus wach ist - und bis sie wieder eingeschlafen ist, hat sie viel Energie verbraucht, die dann zum Ende des Winterschlafes vielleicht fürs Überleben fehlt.

Stadtnachrichten online
Videos und Infos

Stadtnachrichten online

Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Kreisstadt Siegburg oder den Instagram-Account kreisstadt_siegburg liked, der ist quasi mittendrin. Mehr zu spannenden Ausflugszielen und Freizeittipps für Klein und Groß erfahren Sie auf dem Instagram-Account visit.siegburg der Tourist Information.

Ihre Stimme zählt! Unter mitmachen.siegburg.de laden wir Sie herzlich ein, sich mit der Stadtverwaltung über anstehende Themen in Siegburg auszutauschen, Ihr Wissen und Ideen einzubringen oder an Umfragen und Beteiligungen teilzunehmen. Der Vorteil: Eine einmalige Registrierung reicht aus, um bei sämtlichen Projekten mitzumachen.

Atmen
© Studiobühne Siegburg
Heute und morgen in Siegburg

Freitag, 16. Oktober 2026

ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Sonntag, 1. November)
9.30 Uhr, Kleiberg:
Sport im Park: "Kraft- & Balancetraining 65+"
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Samstag, 31. Oktober)
Anno-Gymnasium: "Lemas-Geschichte(n)" (bis Sonntag, 29. November)
11 bis 13 Uhr, Pumpwerk, Bonner Straße 65:
Boogie Hebels und Ralf Scherer: "Spätschicht" (bis Freitag, 23. Oktober)
14 bis 16 Uhr, Gemeinschaftsgarten, Cecilien-/Wellenstraße:
Der Gemeinschaftsgarten hat für Besucher geöffnet
15 bis 18 Uhr, St. Hedwig, Katharinenstraße 66:
Spielmobil Armin
15.30 Uhr, Stadtbibliothek, Griesgasse 11:
Bilderbuchkino: "Mut und Marmelade" von Tini Malina (hier zur Anmeldung)
19.30 Uhr, Studiobühne im ehemaligen Kaufhof, Grimmelsgasse 4:
Atmen (Foto)

Samstag, 17. Oktober 2026

ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Sonntag, 1. November)
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Samstag, 31. Oktober)
Anno-Gymnasium: "Lemas-Geschichte(n)" (bis Sonntag, 29. November)
11.30 Uhr, St. Servatius, Kirchplatz 3:
Orgelmusik zur Marktzeit
15 Uhr, Stadtbibliothek, Griesgasse 11:
Dominik Merscheid: "Der musikalische Koffer"
Spielezeit - der Treff für Brettspielbegeisterte
19.30 Uhr, Studiobühne im ehemaligen Kaufhof, Grimmelsgasse 4:‘
Stolz und Vorurteil* (*oder so)

Kinoprogramm
© Richard Thieler
Heute im Kino

Das aktuelle Kinoprogramm entnehmen Sie bitte den Webseiten von

Capitol, Augustastr. 20, Tel.: +49 2241 62288, https://www.capitol-siegburg.de und
Cineplex, Europaplatz 1, Tel.: +49 2241 958080, https://www.cineplex.de.

Abendhimmel
© Heide Hammes (links)/Ingrid Tuchel (rechts)
Der Tag heute

Freitag, 16. Oktober, der 289. Tag in 2026

Wetter: Wie gemalt - den Abendhimmel über Siegburg hielten unsere Leserinnen Heide Hammes (links) und Ingrid Tuchel gestern im Bild fest. Ob der heutige Tag auch so schön enden wird?

Sonnenuntergang heute: 18.36 Uhr
Sonnenaufgang morgen:
 7.57 Uhr
Mondaufgang heute: 14.31 Uhr
Monduntergang heute: 21.24 Uhr

Heilige und Namenstag

Hedwig (von Andechs, Herzogin von Schlesien, um 1174 auf Schloss Andechs am Ammersee geboren, starb 1243 in Trebnitz, dem heutigen polnischen Trzebnica), auch: Hedi; Gerhard (Abt von Clairvaux, starb im März 1177 in Arcis-le-Ponsart bei Reims, erster Märtyrer des Zisterzienser-Ordens; der "Ger" im Namen bedeutet "Speer", das "Hart" steht für "stark"); auch: Gert, Gerd; Sophie (Maria Sophie Watteyne, belgische Generaloberin der Borromäerinnen, starb 1895 in Trebnitz), auch: Sophia.

Geburtstage

Adolph von Knigge (1752-1796), Schriftsteller ("Über den Umgang mit Menschen"); Arnold Böcklin (1827-1901), schweizerischer Maler, Zeichner und Bildhauer des Symbolismus;  Oscar Wilde (1854-1900), irischer Schriftsteller ("Das Bildnis des Dorian Gray"), prägte den Spruch "Arbeit ist der Fluch der trinkenden Klasse"; Joseph Austen Chamberlain (1863-1937), britischer Politiker, Friedensnobelpreis 1925, mit den Außenministerkollegen Aristide Briand und Gustav Stresemann wesentlich am Zustandekommen der 1925 unterzeichneten Verträge von Locarno beteiligt, welche die europäische Friedensordnung stabilisieren sollten; David Ben Gurion (1886-1973), israelischer Staatsmann, Mitbegründer der sozialdemokratischen Arbeiterpartei, Premier von 1948 bis 1953 und 1955 bis 1963; Eugene O'Neill (1888-1953), amerikanischer Dramatiker ("Trauer muss Elektra tragen"), Literaturnobelpreis 1936; Bert Kaempfert (1923-1980), Komponist ("Spanish Eyes", "Strangers in the Night"), der deutsche Orchesterleiter vor James Last; Angela Lansbury (1925-2022), britische Schauspielerin ("Mord ist ihr Hobby", "Tod auf dem Nil"); Günter Grass (1927-2015), Schriftsteller ("Die Blechtrommel"), Literaturnobelpreis 1999; C.F. "Fred" Turner (1943), der zweite Teil der kanadischen Band BTO - Bachmann-Turner-Overdrive ("You Ain't Seen Nothin' Yet"); Bob Weir (1947-2026), Gründungsmitglied, Gitarrist und Sänger bei Grateful Dead ("Touch Of Grey"); David Zucker (1947), amerikanischer Regisseur ("Die nackte Kanone", "Scary Movie"); Corinna Harfouch (1954), Schauspielerin ("Der Untergang", "Das Parfum"); Tim Robbins (1958), amerikanischer Schauspieler ("The Player", "Arlington Road") und Regisseur ("Dead Man Walking", Lebenspartnerin Susan Sarandon erhielt für die Hauptrolle einen Oscar); Mehmet Scholl (1970), Ex-Fußballer und Ex-Kommentator, mochte im TV nicht über russische Dopingaktionen diskutieren, war aber nicht Chefredakteur, sondern Kommentator, daher: Servus!; Loreen (1983), schwedische Siegerin des Eurovision Song Contest 2012 mit "Euphoria"; Philipp Kohlschreiber (1983), Ex-Tennisprofi, 2012 schon mal auf die 16 der Weltrangliste vorgedrungen; Charles Leclerc (1997), monegassischer Formel-1-Pilot bei Ferrari, neun Grand-Prix-Siege, Vizeweltmeister 2022; begann seine Karriere auf der Kartbahn von Philippe Bianchi in Brignoles/Region Provence-Alpes-Cote d'Azur; als sein Vater 54-jährig starb und die Fabrik der Großeltern in Schwierigkeiten steckte, besorgte Bianchi, dessen mit Leclerc befreundeter Sohn Jules im Oktober 2014 beim Großen Preis von Japan verunglückte und nach Monaten im Koma starb, wichtige Sponsoren zur Fortsetzung der Karriere, die weiterhin durch Ferrari-Aussetzer an Box und Bolide gebremst wird; Jule Brand (2002), Fußballnationalspielerin in Diensten von Olympique Lyon, inzwischen OL Lyonnes.

Todestage

1793: Marie Antoinette, die französische Königin und Gattin des bereits guillotinierten Ludwig XVI. verliert in Paris ebenfalls den Kopf; geboren wurde sie am 2. November 1755 in Wien, als Maria Antonia Josepha Johanna, Erzherzogin von Österreich sowie Prinzessin von Ungarn, Böhmen und der Toskana; 1956: Jules Rimet, der französische dritte Präsident des Fußballweltverbandes und "Vater der Weltmeisterschaft" stirbt 83-jährig in Paris; 1973: Gene Krupa, der legendäre amerikanische Jazz-Schlagzeuger stirbt 64-jährig in New York; 1978: Alexander Spoerl, der Schriftsteller ("Memoiren eines mittelmäßigen Schülers"), Sohn von Heinrich Spoerl ("Die Feuerzangenbowle"), stirbt 81-jährig in Rottach-Egern; 1990: Art Blakey, der amerikanische Jazz-Schlagzeuger stirbt 71-jährig in New York; 1996: Eric Lawson Malpass, der englische Schriftsteller ("Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung", "Wenn süß das Mondlicht auf den Hügeln schläft", "Als Mutter streikte") stirbt 85-jährig in Bishop's Waltham/Hampshire; 2007: Deborah Kerr, die britische Schauspielerin, erfolgreiche Hollywood-Darstellerin vornehmlich in den 1950er-Jahren ("Bonjour Tristesse", "The King And I", "Casino Royale") stirbt 86-jährig in Suffolk; 2011: Dan Wheldon, der britische Automobilrennfahrer, Sieger der 500 Meilen von Indianapolis 2005 und 2011, Ex-Meister der IndyCar-Serie, stirbt 33-jährig bei einem fürchterlichen Massenunfall auf dem Las Vegas Motor Speedway, am Morgen seines Todestages hatte er den Vertrag für die neue Saison unterschrieben; seiner Crew funkte er vor dem Start seines Rennens in den Tod: "Ich bin bereit, ich will gewinnen"; 2017: Gottfried Böttger, der Pianist, in den 1970er-Jahren in der Hamburger Onkel-Pö-Szene Mitbegründer von Leinemann, Udo Lindenbergs Panik-Orchester und der Rentnerband, vier Jahrzehnte Livepianist in der NDR-Talkshow "3nach9", stirbt 67-jährig in Hamburg an Krebs; 2017: Roy Dotrice, der britische Schauspieler, in "Amadeus" der Vater von Mozart, in zwei "Game Of Thrones"-Folgen der Alchimist Hallyne, stirbt 94-jährig in London; 2018: Wilfried Scharnagl, der im Sudetenland geborene CSU-Journalist ("Bayernkurier") und Sezessionsautor ("Bayern kann es auch allein: Plädoyer für den eigenen Staat") stirbt 79-jährig in Freising, "was ich denke, schreibt Scharnagel", hatte CSU-Übervater Franz Josef Strauß einst über den vom "SPIEGEL" immerhin als "aufrechten Konservativen alter Schule, der bei aller politischen Streitlust noch Wert auf Anstand und Manieren legte", Gelobten, gesagt; 2024: Liam Payne, der britische Sänger, einst Mitglied von One Direction, stirbt 31-jährig im argentinischen Buenos Aires bei einem Balkonsturz aus dem dritten Stock eines Hotels; 2024: Yahya Sinwar, das palästinensische Terroristen-Scheusal, Chef der islamistischen Hamas-Killer im Gaza-Streifen und Planer des Terroranschlags vom 7. Oktober 2023 - mit mindestens 1.182 Todesopfern der größte Massenmord an Juden seit dem Holocaust - kann 61-jährig in Rafah von israelischen Soldaten getötet werden; 2025: Klaus Doldinger, der Jazzmusiker (unter anderem in der Band Passport) und Komponist zahlreicher Filmmusiken ("Das Boot", "Die unendliche Geschichte", "Tatort") stirbt 89-jährig im oberbayrischen Icking; auch Werbejingles waren sein Erfolgsmetier, von Marlboro bis Ernte 23, von Pril bis Persil; zum Jazz fand er als Neunjähriger, als in einem Schrobenhausener Gasthof amerikanische Soldaten spielten, der Sohn eines Wiener Nazis mit Richard-Wagner-Faible war begeistert: Jazz sei etwas, zu dem man nicht "in Reih und Glied marschieren" könne.

2026-10-16 - Pinakothek um 1900.jpg
Historisches Kalenderblatt

Vor 190 Jahren - 16. Oktober 1836

In München wird die Alte Pinakothek eröffnet. Das Kunstmuseum, eine weltweit bedeutende Galerie, präsentiert Werke von Malern des Mittelalters bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Bild: Alte Pinakothek um 1900.

2026-10-16 - Köpenik.jpg

Vor 120 Jahren - 16. Oktober 1906

Wilhelm Vogt (57), ein arbeitsloser Schuster, schmeißt sich in eine auf dem Trödel zusammengestellte Hauptmannsuniform, sammelt auf der Straße zehn autoritätsgläubige Soldaten ein ("Auf allerhöchste Order") und marschiert mit seinem Trupp zum Köpenicker Rathaus. Ein Stück geht es mit der Bahn, zwischendurch gibt es auch ein Bierchen. Alsdann verhaftet er erstmal den Bürgermeister, danach erleichtert er die Stadtkasse um 3.557,45 Mark und unterzeichnet selbstverständlich die von Kassenrendant Wilsburg erbetene Quittung. Mit dem Namen des letzten Gefängnisdirektors, bei dem er einsaß. Zehn Tage später wird er verpfiffen und verurteilt, 1908 vorzeitig aus der Haftanstalt Tegel entlassen. Die Nummer ist ganz, ganz großes Kino: Carl Zuckmayer nutzt sie als Vorlage für sein Drama "Der Hauptmann von Köpenick", die bekannteste Verfilmung sieht Heinz Rühmann in der Hauptrolle. Foto: Wilhelm Vogt bei seiner vorzeitigen Entlassung aus der Haftanstalt Tegel.

2026-10-16 - Kriegsverbrecher.jpg

Vor 80 Jahren - 16. Oktober 1946

Nürnberg, in der Turnhalle des Gefängnisses sind drei Schafotte errichtet. Hier werden zehn Todesurteile vollstreckt. Die Delinquenten sind allesamt führende Repräsentanten des untergegangen NS-Regimes, Staatsterroristen und Kriegsverbrecher. Die "Nummer 1" auf den Verfolgungslisten der Alliierten ist nach den Selbstmorden von Adolf Hitler, Heinrich Himmler und Joseph Goebbels Ex-Reichmarschall Hermann Göring. Tags zuvor hat er sich jedoch mit einer Kapsel Zyankali aus seiner dunklen Existenz in den Tod befördert, Wärter entdecken ihn um 21 Uhr leblos auf der Zellen-Pritsche. 

Zu den zwischen 1 Uhr und 2.57 Uhr Hingerichteten zählen Außenminister und Hitler-Stalin-Pakt-Unterzeichner Joachim von Ribbentrop, Innenminister Wilhelm Frick und Zwangsarbeits-Organisator Fritz Sauckel. Auch zwei hohe Militärs sterben: Alfred Jodl und Wilhelm Keitel, der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht. 

Ins Jenseits befördert werden die Kriegsverbrecher und Verbrecher gegen die Menschlichkeit vom amerikanischen Army-Henker John C. Woods (1911-1950) und dessen Assistent Joe "Hangman Ten" Malta (1918-1999). Der schilderte später: "Ich stülpte ihnen die schwarze Kapuze über den Kopf, zog ihnen die Schlinge, die ich gemacht hatte, fest um den Hals. Ich drückte den Hebel, der die Falltür des Galgens löste, in jener Nacht zehnmal." Die Nazi-Leichen werden einen Tag später verbrannt und in einen Zufluss der Isar gestreut. 

Foto: Acht der Angeklagten im Nürnberger Prozess, vorne (v.l.) Hermann Göring, Rudolf Heß, Joachim von Ribbentrop und Wilhelm Keitel, dahiner (v.l.) Karl Dönitz, Erich Raeder, Baldur von Schirach und Fritz Sauckel, der als Cheforganisator über sieben Millionen Menschen zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportieren ließ.

Vor 40 Jahren - 16. Oktober 1986

Reinhold Messner erreicht mit Hans Kammerlander den Gipfel des Lhotse. Damit hat der Südtiroler als erster Mensch alle 14 Achttausender der Erde erstiegen.

Garten der Schützenburg
© Stadtarchiv Siegburg
Siegburger Kalenderblatt

Vor 115 Jahren - 16. Oktober 1911

"Das alljährlich zum besten der hiesigen Armen vom Siegburger Männer-Gesang-Verein veranstaltete Wohltätigkeitskonzert wird auch in diesem Jahre insoweit eine besondere Anziehungskraft ausüben, als es sich der Verein zur Aufgabe gemacht hat, mit einem fast vollständig neuen Programm aufzuwarten. Daneben hat sich der Verein die Mitwirkung hervorragender Solisten gesichert und es dürfte ein genußreicher Abend bevorstehen. Das Konzert findet am Samstag, 5. November, nachmittags 5 Uhr, in der Schützenburg statt. Angesichts des wohltätigen Charakters dieses Konzerts steht zu erhoffen, daß die Bürgerschaft dem Bestreben des Vereins, bedrängten Mitmenschen beizuspringen, durch Entnahme von Karten die entsprechende Unterstützung leiht." (Kreisblatt)

Foto: Schützenburg mit Park.

Vor 95 Jahren - Oktober 1931

"Der Amateur-Photographen Verein 'Gut Licht' in Siegburg hat nach kurzer Sommerpause seine Arbeit in neuer Frische wieder aufgenommen und in seiner vorgestrigen Versammlung sein Winterprogramm festgelegt. Zu ihm gehört auch die Veranstaltung einer Lichtbildausstellung, die bereits im nächsten Monat in einem gut gelegenen Schaufenster der Stadt zeigen wird, auf welcher Höhe die Lichtbildkunst in Siegburg bei 'Gut Licht' steht. Innerhalb des Vereins selbst werden Sammlungen des besten Bilder zu einem Lichtbildarchiv die erste Grundlage bilden."

Vor 80 Jahren - Oktober 1946

"Kein Bedachungsmaterial, die Arbeit des städtischen Bauamtes liegt brach. Vormerkungen auf Ziegel, Holz, Glas und Dachpappe werden nicht mehr angenommen."

Bonner Hof.jpg
© Stadtarchiv Siegburg

Vor 80 Jahren - Oktober 1946

Aegidius Weller, Wirt des "Bonner Hofes", wird im Hotel "Felder" in der Wilhelmstraße zum Kreisvorsitzenden des neugegründeten Gaststätten- und Hotelgewerbes im Siegkreis gewählt. Foto: Bonner Hof auf der Zange

Kreishaus.jpg
© Stadtarchiv Siegburg

Vor 80 Jahren - Oktober 1946

Kreistagswahlen, die CDU erhält 32 Sitze, das Zentrum zehn, die SPD vier, KPD und FDP je einen. Wahlbeteiligung 64,2 Prozent. Die "Kölnische Rundschau" kommentiert: "Der Wahlsieg der CDU beweist, wie groß das Vertrauen des Heimatkreises zu ihr ist. Diese Wahl, die den aufgestellten Kandidaten die Chance gab, direkt gewählt zu werden, führte aus dem früheren System der Anonymität heraus. Jetzt ist das unbedingte Vertrauen des Wählers entscheidend. Dass kleine Splitterparteien an diesem Zählsystem bei der Verteilung der Mandate herummäkeln, ist abwegig. Alles Drehen und Wenden am Wahlsystem nützt ihnen nichts mehr. Das Ergebnis steht fest: Die CDU dominiert in diesem ersten auf demokratischer Grundlage in freier Wahl gewählten Kreistag des Siegkreises mit 32 Vertretern. Sie läßt die anderen Parteien weit hinter sich zurück." Foto: Kreistag mit Landratsamt in den 1950er-Jahren.

Evangelische Kirche um 1920.jpg
© Stadtarchiv Siegburg

Vor 80 Jahren - Oktober 1946

Die evangelische Kirche ist zerstört, die Gläubigen feierten zuletzt die Gottesdienste im Gemeindehaus. Jetzt steht die Aula des Gymnasiums in der Humperdinckstraße bereit. Foto: Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Evangelische Stadtkirche mit dem Gemeindehaus um 1920.

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung sowie einiger Außenstellen

Für einen Besuch der Stadtverwaltung gilt: Erst hier Termin vereinbaren, dann vorbeikommen.

Tourist Information (+49 2241 102-7533 oder tourismus@stadtbetriebe-siegburg.de) und Stadtmuseum (+49 2241 102-7410 oder stadtmuseum@stadtbetriebe-siegburg.de), Markt 46, haben dienstags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr, sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet (die Tourist Information auch montags von 10 bis 17 Uhr). Die Stadtbibliothek, Griesgasse 11, kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besucht werden, Inhaber eines Büchereiausweises erhalten darüber hinaus während der Open-Library-Zeiten (dienstags bis sonntags von 8 bis 10 sowie 17 bis 20 Uhr) Zugang.

Aktuelle Öffnungszeiten des Oktopus Freizeitbad, Zeithstraße 110, können hier abgerufen werden. Der Zugang zum Bad ist mit einem Online-Ticket möglich, das hier erworben werden kann. Sie können das Online-Ticket auch mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen im Eingangsbereich des Hallen- und Freibades sowie im Stadtmuseum am Markt erwerben. Im Stadtmuseum ist der Ticketverkauf mit Bargeld möglich, ansonsten nur bargeldlos mit allen digitalen Zahlungsmitteln einschließlich der IBAN. Zusätzlich können Schwimmbadtickets vor Ort auch mit dem Siegburg-Gutschein (Karte oder App) erworben werden.

Notwendige/wichtige Rufnummern

Polizei: 110
Feuerwehr/Notarzt/Rettungsdienst: 112
Krankentransport: +49 2241 19222
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst: +49 1805 986700
Giftnotruf-Informationszentrale der Universitätsklinik Bonn: +49 228 19240
Apotheken-Notruf:  +49 800 0022833
Apotheken-Notdienst:  https://www.aponet.de
Telefonseelsorge: +49 800 1110111 oder +49 800 1110222
Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: 116111 oder +49 800 1110333
Bundesweites Hilfstelefon "Gewalt gegen Frauen": 116016
Opferschutzbeauftragter der Kreispolizeibehörde Siegburg: +49 2241 5413812
Beratungsstelle sexualisierte Gewalt: +49 228 635524
Zentraler Karten-Sperr-Notruf: 116116
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: Abrufbar über die Anrufbeantworter der Tierarztpraxen

Hilfe zur Barrierefreiheit

  • Allgemein

    Wir sind bemüht, unsere Webseiten barrierefrei zugänglich zu gestalten. Details hierzu finden Sie in unserer Erklärung zur Barrierefreiheit. Verbesserungsvorschläge können Sie uns gern über unser Feedback-Formular zukommen lassen.

  • Schriftgröße

    Um die Schriftgröße anzupassen, verwenden Sie bitte folgende Tastenkombinationen:

    Größer

    ⌘command
    +

    Kleiner

    ⌘command
    –

    Größer

    Strg
    +

    Kleiner

    Strg
    –
  • Tastaturnavigation

    Verwenden Sie TAB und SHIFT + TAB, um durch nächste / vorherige Links, Formularelemente und Schaltflächen zu navigieren.

    Verwenden Sie ENTER, um Links zu öffnen und mit Elementen zu interagieren.

  • Kontrastmodus

    Drücken Sie die folgende Tastenkombination, um den Kontrast zu verringern bzw. zu vergrößern:

    Vergrößern

    ⌃control
    ⌥option
    ⌘command
    .

    Verringern

    ⌃control
    ⌥option
    ⌘command
    ,
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Drücken Sie die linke ALT-TASTE + linke UMSCHALTTASTE + DRUCK, um den Modus für hohen Kontrast schnell ein- oder auszuschalten.

  • Farben umkehren

    Drücken Sie folgende Tastenkombination, um die Farbumkehrung ein- und auszuschalten:

    ⌃control
    ⌥option
    ⌘command
    8
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Aktivieren Sie zuerst die Bildschirmlupe und schalten Sie dann die Farbumkehrung mit folgenden Tastenkombinationen ein und aus:

    1. Bildschirmlupe

    +

    2. Farben umkehren

    Strg
    Alt
    I
  • Bildschirmlupe

    Drücken sie folgende Tastenkombinationen, um die Bildschirmlupe zu verwenden:

    Ein-/ausschalten

    ⌥option
    ⌘command
    8

    Ansicht vergrößern

    ⌥option
    ⌘command
    =

    Ansicht verkleinern

    ⌥option
    ⌘command
    –
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Einschalten / Ansicht vergrößern

    +

    Ansicht verkleinern

    –