siegburgaktuell 12.10.2026

Führung durch "NIE WIEDER!"
Siegburg. Über einen Bericht in der "Tagesschau" nahm ganz Deutschland Notiz von der am Samstag eröffneten Ausstellung "NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen" in der Bonner Bundeskunsthalle. Was zu sehen ist? Eine intellektuell anspruchsvolle Auseinandersetzung mit den Schrecken der NS-Zeit. Dabei bedienen sich die Kuratoren künstlerischer und historischer Elemente, die eindrucksvoll vereint werden. In der Ankündigung heißt es: "Ein Besuch in der Bundeskunsthalle bietet nicht nur einen Zugang zur Vergangenheit, sondern weckt auch das Bewusstsein für gegenwärtige und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen."
Die Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" bietet im Rahmen ihres Veranstaltungsprogramms eine Führung durch die Ausstellung an, und zwar am Freitag, 23. Oktober, von 14 bis 15 Uhr. Das Teilnahmeentgelt beträgt 15 Euro, Anmeldung unter +49 2241 13-2928 oder gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de.
Foto: Deportation der letzten in Siegburg verbliebenen Juden im Juli 1942. Bilder von Abtransporten und deren Vorbereitungen sind sehr selten, daher hing die vor dem sogenannten Judenhaus in der Brandstraße entstandene Aufnahme lange Zeit im Haus der Wannseekonferenz in Berlin.

Mitfiebern bei Mülls Ironman
Siegburg. Es war das sportliche Großereignis des Wochenendes: Der Ironman auf Hawaii. Gewonnen hat ihn Vincent Luis. Für 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer laufen benötigte der Franzose 7:47:27 Stunden. Als bester Deutscher beendete Jonas Schomburg den Wettbewerb trotz Krämpfen auf dem Velo als Siebter. Auf Platz 15: Jan Stratman, ein für den SSF Bonn startender Hennefer. Bei den Frauen siegte die US-Amerikanerin Taylor Knibb (8:36:29 Stunden), Silber sicherte sich mit drei Minuten und fünf Sekunden Rückstand Laura Philipp aus Neckargemünd.
Warum wir Ihnen das alles erzählen? Weil auch ein Mitglied des hiesigen SV Hellas nicht nur am Start des Ironman stand, sondern auch die Ziellinie überquerte: Stephan Müll (Foto rechts). Der erfahrene Langdistanz-Triathlet betreibt seinen Sport seit rund 25 Jahren und blickt auf zahlreiche Wettkämpfe zurück. Die Qualifikation für Hawaii gelang ihm im vergangenen Jahr beim Ironman Kalmar in Schweden. Dort stellte er mit 9:52:41 Stunden seine persönliche Bestzeit auf und belegte den zweiten Platz seiner Altersklasse M55. Auf Big Island warteten allerdings deutlich härtere Bedingungen: Bereits beim Schwimmen machte hoher Wellengang den Teilnehmern zu schaffen, auf der Radstrecke durch die Lavawüste wechselten sich Regen und schwül-warme Temperaturen ab, bevor beim abschließenden Marathon die tropische Hitze zur zusätzlichen Herausforderung wurde. Das Ziel überquerte er nach 10:54:43 Stunden als 54. von 246 Startern seiner Altersklasse. Glückwunsch!
In Siegburg fieberten rund 45 Mitglieder des SV Hellas bei der "Langen Hawaii-Nacht" mit (Foto links). Der Abend begann im Oktopus, wo gemeinsam einige Bahnen geschwommen wurden. Anschließend wechselten die Teilnehmer in das Fitnessstudio Taisho, das für die Veranstaltung seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte. Dort wurde die Liveübertragung auf Großleinwand verfolgt, während gleichzeitig fleißig Kilometer auf Fitnessbikes, Rollentrainern und Laufbändern gesammelt wurden.

Friedhof der Federbälle? Zum Glück vorbei!
Siegburg. Stellen Sie sich vor, Ihre Arbeitsstelle ist inadäquat ausgestattet und zwingt Sie zu dauerhafter Anpassung. Und dann, auf einmal, ist alles modernisiert. Sie fühlen sich wie die Maus, die über Nacht im Supermarkt eingeschlossen ist und gar nicht weiß, was sie zuerst anknabbern soll.
Die Sportlehrerinnen und -lehrer des Alleestraßen-Gymnasiums (Foto) waren in den letzten Jahrzehnten arg limitiert in ihrer Berufsausübung, was an den baufälligen, übereinander gestapelten Hallen lag. Nun steht mit der Inbetriebnahme der Vierfachhalle schräg gegenüber das Schlaraffenland offen. Zeit für ein Resümee, das der Fachschaftsvorsitzende Tobias Horn auf dem Sportfest am Freitag zog:
"Seit mindestens den 90er-Jahren hat die Fachschaft Sport für eine neue Halle gekämpft. Die Kollegin Birgit Zöllner wollte vor der Pensionierung noch einmal in einer richtigen Sporthalle unterrichten. Sie ist dafür nach Hennef gewechselt. Ihre Stelle habe ich bekommen, somit muss ich der alten Halle fast dankbar sein. Das Unterrichten glich Chemie ohne Bunsenbrenner, Musik ohne Instrumente oder Kunst ohne Farbe. Am Tag der offenen Tür wurde die Halle früher immer geschlossen, also versteckt. Das hatte Gründe. Beim Basketball war der Abstand zwischen Brett und Wand zu klein. Beim Fußball und Badminton störten die Heizkörper. Für Volleyball fehlte es an der Hallenhöhe. Arbeitsrechtlich hätten wir Gehörschutz tragen müssen.
Will man es positiv sehen, waren in diesen Bedingungen stets gute Sportlehrer gefragt, zudem stärkte der Hallenzustand die lange Tradition des Schwimmunterrichts. Seit den Sommerferien stehen wir fast überfordert in der neuen Halle, da wir solche Möglichkeiten allenfalls noch aus dem Referendariat kannten. Vernünftige Linierungen, endlich Regelunterricht, Bildschirme für Videoanalysen, Boulder- und Außenkletterwand, Großtrampoline. Gerüchte von einem Wellnessbereich können wir leider nicht bestätigen, aber wir haben ein eigenes kleines Lehrezimmer. Hier entsteht ein ganz neues Gefühl für Bewegung und Gemeinschaft!"

Unterwühlung zum Scheitern verurteilt
Siegburg. Was Sie auf dem Foto sehen, sind die letzten Meter des Doppelstabzauns, der am Nordfriedhof in Zukunft die Wildschweine aussperren soll. Er ist nicht nur stabiler als sein Vorgänger aus Maschendraht, er ist auch 20 bis 30 Zentimeter tief ins Erdreich eingelassen, was die Unterwühlung massiv erschwert, wenn nicht unmöglich macht.
Insgesamt wurden fast 1.300 Meter Zaun verbaut. Kostenpunkt: rund 160.000 Euro. Friedhofsverwaltung und Bauhof arbeiten aktuell im Verbund an der Beseitigung der Spuren, die die Tiere vor wenigen Wochen hinterließen. Bis Allerheiligen soll dank des Einsatzes von Umkehrwalze, Bagger und Aufsitzmäher alles in der Reihe sein. Die WDR-Lokalzeit aus Bonn wird heute Abend über die Sicherungsmaßnahme berichten.

Klettermax konnte nicht mehr
Siegburg. Am Samstagnachmittag verlässt eine Person ihre Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Hauses an der Königsberger Straße ohne Schlüssel, die Tür fällt zu. Mittels Leiter versucht der Ausgesperrte, ans Fenster zu kommen. Da die Steighilfe zu kurz ist, zieht sich der Unglücksrabe an der Fensterbank hoch. Dort angekommen, gelingt es ihm nicht, den erhofften Noteingang zu öffnen. Doch nun fehlt die Energie für den Rückweg, der Entkräftete kauert auf dem schmalen Sims. Rettung durch die Feuerwehr.
Um 19.22 Uhr wird ein Motorrollerbrand in der Hochstraße gemeldet, der nach wenigen Minuten gelöscht ist. Am Sonntagabend gegen 22.45 Uhr löst ein Heimrauchmelder ohne erkennbaren Grund im Flur eines Mehrparteienhauses in der Kastanienstraße aus. Die Feuerwehr demontiert das Gerät und übergibt es an einen Mieter; die Hausverwaltung wird mit der Instandsetzung beauftragt.
Außerdem liegt jede Menge Öl auf den Straßen. Im Laufe des Wochenendes reinigt die Feuerwehr am Samstagabend in der Barbarastraße selbst, am Freitagmorgen wird eine längere Spur in Ludwig-, Mahr- und Industriestraße abgesichert, die Säuberung übernehmen die Kollegen vom städtischen Baubetriebshof. Ein Fachunternehmen kümmert sich schließlich am Freitagnachmittag in Mühlengraben- und Herrengartenstraße sowie am Sonntagvormittag auf Konrad-Adenauer-Allee, Linden-, Isaac-Bürger- und Wilhelmstraße ums Großreinemachen.

Dreimal Siegburg, dreimal St. Augustin
Siegburg/St. Augustin. Mehrere Einbrüche in Kindergärten meldet die Polizei aus der Nacht von Donnerstag auf Freitag. In Siegburg betroffen sind die Kitas St. Anno (Bambergstraße, zwischen 18 und 6 Uhr), Arche Noah (Jahnstraße, zwischen 21 und 7.30 Uhr), sowie Kinderreich (Aggerstraße, hier blieb es zwischen 16 und 7 Uhr beim Versuch). Drei weitere Einrichtungen sind in St. Augustin betroffen. Ob die Taten miteinander in Zusammenhang stehen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der betroffenen Kindertagesstätten beobachtet haben, sich unter +49 2241 541-3121 oder +49 2241 541-3321 zu melden.
Sie möchten wissen, wie Sie sich vor Einbrechern schützen können? Die Polizei lädt am Mittwoch, 21. Oktober, Dienstag, 10. November, Mittwoch, 16. Dezember 2026 sowie Donnerstag, 7. Januar 2027, jeweils um 17 Uhr zu kostenlosen Infoveranstaltungen ein. Anmeldung unter +49 2241 541-4777 oder DirK-KVorbeugung.Rhein-Sieg-Kreis@polizei.nrw.de.

... bis zur Collage
Siegburg. Wie aus Papierschnipseln, Fantasie und Experimentierfreude Collagen entstehen, zeigt Künstlerin Annette Jünger in einem Workshop am Samstag, 24. Oktober, von 11 bis 13.30 Uhr im Stadtmuseum. Mitmachen können Interessierte ab 16 Jahren, die Teilnahme kostet 35 Euro (inklusive Material). Anmeldung per Mail an ask_mamoko@web.de.

Henrich und Freunde laden ein
Siegburg. Das Henrich Baustoffzentrum, Konrad-Adenauer-Allee 100, lädt am Donnerstag, 15. Oktober, ab 18 Uhr zum After-Work-Event "Henrich & Friends" ein. Die Gäste erwartet ein Programm mit kulinarischen Angeboten, Mode (unter anderem zeigen die Auszubildenden des Unternehmens "aktuelle Looks", wie es in der Ankündigung heißt), Musik und Gewinnspiel. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter www.henrich-baustoffzentrum.de.

Mit leichter Gymnastik auf dem Stuhl
Siegburg. Einfache Übungen auf Hockern oder Stühlen können dabei helfen, bis ins hohe Alter fit zu bleiben. In zwei VHS-Kursen im Pauline-Bistro, Jakobstraße 22, zeigt Entspannungspädagogin und Yogalehrerin Gisela Thomas, wie Sie im Sitzen die Beweglichkeit erhalten, die Muskulatur kräftigen, das Herz-Kreislauf-System anregen und sich im eigenen Körper wieder wohler fühlen können. Start ist am 5. November oder 3. Dezember (beides sind Donnerstage), jeweils um 17 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung? Auf das gewünschte Startdatum klicken!

Treffpunkt am Dorfplatz Schneffelrath
Siegburg. Dank vieler fleißiger Spenderinnen und Spender lädt ab sofort ein Tisch mit Sitzbank am Dorfplatz Schneffelrath zum Verweilen und gemütlichen Beisammensein ein. Gebaut wurde die massive Holzgarnitur von Peter Heister. Eingeweiht wurde der Treffpunkt mit einer kleinen Feier am Tag der Deutschen Einheit.

Funken spendeten Kinderheim Dr. Ehmann und Pauline
Siegburg. Blau-weißer Rückblick auf den Weltkindertag Ende September. Die Funken bereicherten das Fest auf dem Markt mit Popcornmaschine, Schminke, Glitzertattoos sowie Mal- und Bastelaktionen. Natürlich durfte auch ein Auftritt der Kinder-, Jugend- und Juniorentanzgruppen auf der Bühne nicht fehlen. Den nutzten die Karnevalisten zur Übergabe der "Lösegelder" (Foto) aus den von ihnen durchgeführten "Verhaftungen" in der vergangenen Session: Jeweils 2.830,31 Euro kommen dem Kinderheim Dr. Ehmann und der Pauline zugute.
Mit ihrem Engagement für soziale und caritative Zwecke sowie für ein respektvolles Miteinander und gesellschaftlichen Zusammenhalt zeigen die Funken, dass Karneval nicht nur für ausgelassenes Feiern steht, sondern auch für Werte, Haltung und Gemeinschaft. Aus diesem Grund wurde der Verein für den Deutschen Engagementpreis 2026 nominiert. Noch bis Donnerstag, 29. Oktober, 17.59 Uhr, dürfen Sie unter www.deutscher-engegementpreis.de mitentscheiden. Aus Siegburg nominiert sind zudem die Saints Cheerleader sowie das Digital-Café.

Mittwoch, 07.10.2026
Waldfriedhof: Paul Abel
Donnerstag, 08.10.2026
Nordfriedhof: Peter Morgenschweis
Nordfriedhof: Alma Neumann
Freitag, 09.10.2026
Nordfriedhof: Irene Krämer
Waldfriedhof: Helga Krain

Stadtnachrichten online
Siegburg. Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Kreisstadt Siegburg oder den Instagram-Account kreisstadt_siegburg liked, der ist quasi mittendrin. Mehr zu spannenden Ausflugszielen und Freizeittipps für Klein und Groß erfahren Sie auf dem Instagram-Account visit.siegburg der Tourist Information.
Ihre Stimme zählt! Unter mitmachen.siegburg.de laden wir Sie herzlich ein, sich mit der Stadtverwaltung über anstehende Themen in Siegburg auszutauschen, Ihr Wissen und Ideen einzubringen oder an Umfragen und Beteiligungen teilzunehmen. Der Vorteil: Eine einmalige Registrierung reicht aus, um bei sämtlichen Projekten mitzumachen.

Montag, 12. Oktober
ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Sonntag, 1. November)
10 bis 12 Uhr, St. Elisabeth, Chemie-Faser-Allee 2:
Lotsenpunkt Siegburg
14 bis 16 Uhr, Gemeinschaftsgarten, Cecilien-/Wellenstraße:
Der Gemeinschaftsgarten hat für Besucher geöffnet
15 bis 18 Uhr, Pumpwerk, Bonner Straße 65:
Boogie Hebels und Ralf Scherer: "Spätschicht" (bis Freitag, 23. Oktober)
15 bis 18 Uhr, Spielplatz Haydnstraße:
Spielmobil Armin
18 Uhr, Saal Mathäa, Pauline-Campus, Jakobstraße 22
Kunibert Ketschges zeigt Neuseelands Natur (Bildvortrag) (Foto)
Dienstag, 13. Oktober
ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Sonntag, 1. November)
8 bis 14.45 Uhr, Rhein Sieg Forum, Bachstraße 3:
"vocatium" - Ausbildungs- und Studienmesse
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Siegburger Nachhaltigkeitsimpulse (bis Sonntag, 11. Oktober)
GEDOK Bonn: "Stark - Ein Fest für die Kunst" (bis Samstag, 31. Oktober)
15 Uhr, Stadtbibliothek, Griesgasse 11:
Vorlesetreff
15 bis 17 Uhr, Katholisches Pfarrheim Kaldauen, Antoniusweg 1:
Seniorencafé "Café Lichtblick" mit Pflegeberatung im Stadtteil
15 bis 18 Uhr, Spielplatz Kaldauer Feld:
Spielmobil Armin
16 bis 19 Uhr, St. Elisabeth, Chemie-Faser-Allee 2:
Sprechstunde des Sanierungsmanagers im Klimaquartier Deichhaus
18 Uhr, Studiobühne im ehemaligen Kaufhof, Grimmelsgasse 4:
Digital Meetup Siegburg

Das aktuelle Kinoprogramm entnehmen Sie bitte den Webseiten von
Capitol, Augustastr. 20, Tel.: +49 2241 62288, https://www.capitol-siegburg.de und
Cineplex, Europaplatz 1, Tel.: +49 2241 958080, https://www.cineplex.de.
Montag, 12. Oktober, der 285. Tag in 2026
Wetter: Schöner Start in die neue Woche.
Sonnenuntergang heute: 18.45 Uhr
Sonnenaufgang morgen: 7.51 Uhr
Monduntergang heute: 18.53 Uhr
Mondaufgang morgen: 11.23 Uhr
Bernhard (von Kamenz, Bischof von Meißen, starb 1296), auch: Bernd; Maximilian (vom Pongau, Bischof von Lorch, um 243 im heutigen Slowenien ermordet), auch: Max; Horst.
August Horch (1868-1951), Automobilbauer, einer der ersten Mitarbeiter von Carl Benz, gründete 1899 in Köln die August Horch und Cie.; später übersetzte er seinen Namen ins Lateinische und sein neues Unternehmen benannte er entsprechend: aus "Horch" wurde "Audi"; Edith Stein (1891-1942), Philosophin aus jüdisch-orthodoxer Familie, konvertierte 1922 zum katholischen Glauben, trat 1933 in den Kölner Karmeliterorden ein, floh 1938 vor den Nazis in eine niederländische Ordensgemeinschaft, 1942 wegen ihrer jüdischen Herkunft in Auschwitz ermordet; Papst Johannes Paul II. sprach sie 1998 heilig; vergeblich hatte sie bereits 1933 Papst Pius XI. schriftlich gebeten, mit einer Enzyklika gegen die Verfolgung der Juden einzuschreiten - doch der Stellvertreter Christi auf Erden hüllte sich in Schweigen, lediglich Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli, sein spätere Nachfolger als Pius XII., damals Vatikanischer Staatssekretär, ließ wissen, der Brief sei "pflichtgemäß vorgelegt" worden; Richard Meier (1934), amerikanischer Architekt, einer der erfolgreichsten des 20. Jahrhunderts, erhielt 1984 den Pritzker-Preis, für Architekten als wär's was von Alfred Nobel, von ihm stammen unter anderem das Paul-Getty-Center in Los Angeles und das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt; Luciano Pavarotti (1935-2007), italienischer Tenor; Dahlia Lavi (1942-2017), israelische Sängerin ("Oh, wann kommst du?", "Willst du mit mir gehen?"); Melvin Franklin (1942-1995), amerikanischer Sänger der Temptations ("Papa Was A Rollin' Stone"); Martie Maguire (1969), amerikanische Sängerin und Musikerin (Geige, Mandoline) der Dixie Chicks ("Wide Open Spaces"), die sich von ihrem Südstaaten-Begriff im Bandnamen trennten und in Chicks umbenannten; Sophie von Kessel (1968), Schauspielerin ("Zwei Weihnachtsmänner"); Bode Miller (1977), amerikanischer Skirennläufer mit Hang zum Risiko, der "Allrounder" holte in seiner 2017 beendeten Karriere vier Weltmeister- und zwei Gesamtweltcup-Titel sowie bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver die Kombination; wegen seines riskant-exzentrischen Stils auf und neben der Piste auch als "Bad Boy" bekannt; Georg Hettich (1978), nordischer Kombinierer, holte bei Olympia 2006 in Turin Gold und erklärte: "Olympiasieger - ich dachte, das gibt es nur im Fernsehen, jetzt bin ich selber einer".
1435: Agnes Bernauer, die Tochter eines Baders wird etwa 25-jährig bei Straubing in der Donau ertränkt; offizieller Vorwurf ist Hexerei, die tatsächliche Wahrheit aber lautet: Drei Jahre zuvor hatte die junge Frau heimlich ein Verhältnis mit Herzog Albrecht III. von Bayern-München begonnen, möglicherweise sogar geheiratet, wurde Mutter einer Tochter; Herzog Ernst von Bayern-München missfällt die "Mesalliance" seines Sohnes, das blaublütige Scheusal lässt den Henker walten; Leben und Sterben der Frau greifen zahlreiche Künstler auf, so Friedrich Hebbel in "Agnes Bernauer" und Carl Orff in "Die Bernauerin"; 1870: Robert Edward Lee, der ehemalige amerikanische Oberbefehlshaber der Konföderierten im Bürgerkrieg stirbt 63-jährig in Lexington; 1924: Anatole France, der französische Literaturnobelpreisträger ("Die Insel der Pinguine") stirbt 80-jährig in Saint-Cyr-sur-Loire; 1969: Sonja Henie, norwegischer Star der 20er- und 30er-Jahre, stirbt 57-jährig während eines Fluges von Paris nach Oslo an Leukämie; die erfolgreichste Einzelläuferin aller Zeiten siegte bei Olympia 1928, 1932 und 1936 und holte zehn aufeinanderfolgende Weltmeisterschaften, die erste mit 15 Jahren; 1971: Gene Vincent, der amerikanische Rock'n'Roller ("Be-Bop-A-Lula") stirbt 36-jährig in Newhall/Kalifornien an inneren Blutungen - die Folgen eines Lebens auf der Überholspur mit schweren Verkehrsunfällen, bei einem starb Musiker Eddie Cochran, und hohen Alkoholgaben; 1997: John Denver, die amerikanische Country-Legende ("Take Me Home, Country Roads", "Rocky Mountain High") stirbt 53-jährig beim Absturz eines von ihm selbst pilotierten Leichtflugzeugs in der kalifornischen Monterey Bucht; 1998: Bernhard Minetti, der Theaterschauspieler in ungezählten Glanzrollen (1964: Pozzo in Samuel Becketts "Warten auf Godot", zuletzt 1984 Lear in Shakespeares "King Lear") stirbt 92-jährig in Berlin; 2002: Ray Conniff, der amerikanische Orchesterleiter stirbt 85-jährig im kalifornischen Escondido; 2011: Dennis MacAlister Ritchie, der amerikanische Informatiker, er entwickelte das Unix-Betriebssystem mit, stirbt 70-jährig in Berkeley Heights/New Jersey; 2011: Heinz Bennent, der Schauspieler stirbt 90-jährig in Lausanne; in rund 110 Filmen wirkte der profilierte Darsteller mit, unter Regisseuren wie Francois Truffaut ("Die letzte Metro"), Ingmar Bergmann ("Das Schlangenei"), Hans W. Geißendörfer ("Die Wildente") oder Volker Schlöndorff ("Deutschland im Herbst", "Die Blechtrommel", "Die verlorene Ehre der Katharina Blum"); 2012: Harry Valérien, der große Sportjournalist des deutschen Fernsehens, Mitbegründer und Moderator des "ZDF-Sportstudios" und Berichterstatter von Olympischen Spielen seit 1952, stirbt 88-jährig in der Nähe des Starnberger Sees, als er auf der Rückfahrt von einem Treffen friedlich auf dem Beifahrersitz einschläft; unvergessen seine beliebte "Wo-ist-die-Kamera-die-gerade-läuft?"-Frage bei Live-Sendungen ("Wo simma? Wo samma? Do samma!"), schmerzlich vermisst seine fachkundige Seriosität ("Ich mach keine Reportagen auf Kosten anderer, und auch bei Interviews soll keiner als Sieger oder Verlierer den Ring verlassen") - erst recht im Angesicht vieler seiner heutigen tönenden Dampfplauder-Kollegen und eitlen Selbstdarsteller; 2019: Sara Danius, die schwedische Literaturwissenschaftlerin, Mitglied der Schwedischen Akademie, von 2015 bis zum Rücktritt 2018 Vorsitzende des Auswahlgremiums für den Literaturnobelpreis, stirbt 57-jährig in Stockholm an den Folgen einer Brustkrebserkrankung; unter ihrer Regie wurde 2016 zur allgemeinen und besonders seiner eigenen Überraschung Musiker und Komponist Bob Dylan als Preisträger aus dem Hut gezaubert; 2022: Ingmar Zeisberg-Speer, die Schauspielerin ("Wo der Wildbach rauscht", "Flug in Gefahr", "Von Menschen und Mäusen", Hauptrolle im Durbridge-Straßenfeger "Wie ein Blitz", etliche "Tatort"-Rollen) stirbt 91-jährig, verheiratet war sie unter anderem mit Regisseur Wolfgang Staudte und dem Architekten und Stadtplaner Albert Speer jr.

Vor 95 Jahren - 12. Oktober 1931
Die mächtige und 38 Meter hohe Christusstatue auf dem Berg Corcovado, dem Wahrzeichen von Rio, wird geweiht. Heitor da Silva Costa (58), Ingenieur und Atheist, hat sie entworfen und 1924 den von der katholischen Kirche ausgelobten Wettbewerb gewonnen. Später bekehrt er sich zum Christentum. Foto: Christusstatue auf dem Corcovado über Rio, mit Blick auf den Zuckerhut.

Vor 95 Jahren - Oktober 1931
Flugpionier Gustav Lilienthal neben einem Schwingenflugzeug. Das Gerät konstruierte er mit seinem später tödlich verunglückten älteren Bruder Otto (1849-1896). Jetzt ist Gustav gerade 82 Jahre alt geworden, aber an der Weiterentwicklung des Apparates arbeitet der Baumeister weiter aktiv mit. Er stirbt zwei Jahre später.
Vor 55 Jahren - 12. Oktober 1971
In New York wird die von Andrew Lloyd Webber komponierte Rockoper "Jesus Christ Superstar" uraufgeführt.
Vor 45 Jahren - 12. Oktober 1981
Carell persifliert die "Tagesschau" - "Rudis Tagesshow" hat bei der ARD Premiere. Bis 1987 laufen insgesamt 39 Folgen.
Vor 40 Jahren - 12. Oktober 1986
Ein Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Ronald Reagan und dem sowjetischen Partei- und Staatschef Michail Gorbatschow endet in Reykjavik ohne Ergebnis, da sich beide Seiten nicht über die Zukunft des geplanten amerikanischen Weltraum-Raketensystem SDI einigen können.
Vor 40 Jahren - 12. Oktober 1986
Voll in den Fettnapf, mit mächtigem Anlauf: Bundeskanzler Helmut Kohl versteigt sich in einem Interview mit der amerikanischen Zeitschrift "Newsweek" und vergleicht die rhetorischen Eigenschaften des sowjetischen Staatschefs Michail Gorbatschow mit denen des NS-Propagandaministers Joseph Goebbels. Die bilateralen Beziehungen der Länder sind erheblich belastet, bis sich Kohl am 6. November vor dem Bundestag von sich selber distanziert, ohne sich aber bei Gorbatschow offiziell zu entschuldigen.

Vor 115 Jahren - Oktober 1911
"Im hiesigen Stadtverordneten-Sitzungsaale im Rathaus in der Mühlenstraße hat ein künstlerisch ausgeführtes Plakat mit dem Titel 'Ein Kaiserwort' Aufnahme gefunden. Es lautet: 'Wenn Sie hinaustreten ins Leben und große Fragen, um die es sich eben handelt, verstehen gelernt haben, dann lassen sie nicht die Partei Hauptsache sein, sondern das Wohl des deutschen Volkes, das muss Ihnen immer Leitstern sein, nicht Partei.' Kaiser Wilhelm II. hat diese Worte bei seiner Ansprache an die Straßburger Studentenschaft am 2. Mai gerichtet." (Kreisblatt).
Foto: Rathaus-Eingang in der Mühlenstraße um 1900.
Vor 115 Jahren - Oktober 1911
Einkommenssteuer, städtische Beamte machen Hausbesuche und verteilen Fragebögen. Nicht alle Siegburger antworten. Uropas ziviler Widerstand? Amtliche Bekanntmachung:
"In Ausführung der gesetzlichen Bestimmungen findet zum Zwecke der Einkommenssteuer-Veranlagung pro 1912 in der Stadt Siegburg nach dem Stande vom 15. Oktober eine Personenstands-Aufnahme von Haus zu Haus statt. Die Aufnahme erfolgt durch Listen, welche von Beamten den Beteiligten zugestellt und vom 16. Oktober an wieder abgeholt werden. Die erste Liste wird von Hausbesitzern oder deren Vertretern ausgefüllt, während die zweite Liste von dem Haushaltsvorstande bezüglich aller zu seinem Haushalt gehörenden Personen auszufüllen ist. Von Witwen sind nicht die eigenen Vornamen, sondern die des verstorbenen Ehemannes anzugeben. Gelegentlich der Aufnahme des Personenstandes in früheren Jahren wurde vielfach die unliebsame Wahrnehmung gemacht, daß die ausgegebenen Haushaltslisten B nur mangelhaft ausgefüllt waren, wodurch die Veranlagungsvorarbeiten wesentlich verzögert wurden. Mehrfach hatte es den Anschein, als wenn die Haushaltungsvorstände sich nicht für verpflichtet hielten, die geforderten Angaben zu machen, was auch den mit der Aufnahme betrauten Beamten verschiedentlich entgegengehalten worden ist. Um für die Folge derartigen den Dienstbetrieb erschwerenden Vorkommnissen vorzubeugen, weise ich erneut auf die Bestimmungen des Einkommensteuergesetzes hin, wonach jeder Besitzer eines bewohnten Grundstücks und jeder Haushaltungsvorstand verpflichtet ist, die Personen mit Namen, Berufs- und Erwerbsart, Geburtsort, Geburtstag und Religionsbekenntnis, für Arbeiter, Dienstboten und Gewerbegehülfe auch den Arbeitgeber und die Arbeitsstätte anzugeben. Sollten wider Erwarten die Listen nur mangelhaft ausgefüllt werden, dann würde ich die Bestrafung des Betreffenden herbeizuführen gezwungen sein. Der Bürgermeister, Plum."

Vor 105 Jahren - Oktober 1921
Wie groß ist die Nachkriegsnot der Siegburger Bevölkerung? Sehr groß, meint Stadtverordneter Moeres von den Sozialdemokraten und erklärt im Rat, die Leute hätten "buchstäblich nur Kartoffelschalen zu essen" und "brächen fast zusammen". Die Verwaltung solle sich doch einmal von Verhältnissen in den armen Familien überzeugen: "Das Elend ist groß." Beigeordneter Schiffers entgegnet, Vorwürfe gegen die Verwaltung seien "sehr ungerecht" und "maßlos übertrieben". Denn: "Sie bekommen die Kartoffeln doch frei." Im übrigen gebe es vom Gremium der Armendeputation festgelegte Versorgungssätze, die nur Richtsätze seien: "Über diese kann in Fällen großer Not hinausgegangen werden. Und die Armendeputation ist immer sehr weit hierüber hinausgegangen." Stadtverordneter Klein (Zentrum) betont: "Wenn Herr Moeres die Leute auf der Straße findet, die zusammenbrechen, dann bedaure ich, daß er sie nicht an die richtige Stelle verweist:" Siegburg tue sehr viel für die Armen. Bonn mit 80.000 Einwohnern habe 800.000 Mark "ausgeworfen", während Siegburg mit noch nicht 20.000 Einwohnern mehr als 600.000 Mark bereitgestellt habe, also "prozentual bedeutend mehr". Sozialdemokrat Quadt entgegnet: "Kein Vergleich, Bonn ist Rentnerstadt. Sie wissen nicht, wieviel hier verschämt beiseite stehen." Der Armenkommission fehle "noch viel an sozialem Verständnis."
Vor 5 Jahren - 12. Oktober 2021
Die Stadt sagt den großen Martinszug durch die Siegburger City ab. Die aktuelle Coronaschutzverordnung verlangt bei Veranstaltungen mit mehr als 2.500 Teilnehmenden die Einhaltung der 3G-Regel. Je nach Wetterlage hat sich bei vergangenen Martinsfeiern fast die doppelte Anzahl von Menschen auf dem Markt versammelt. Die notwendige Kontrolle lässt sich mit den der Stadt zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen nicht bewältigen.

Vor 5 Jahren - 12. Oktober 2021
Die Stammkundschaft ist bald vollständig verrENTEt (sorry, der Wortwitz musste langsam mal sein), doch die "Museumswerdung" des Kultlokaltürsturzes legte so manch bunte Erinnerung frei. Der Strom der Nachrichten mit persönlichen Kneipenanekdoten will nicht abreißen. Einen Kranz, nicht mit Kölschgläsern, sondern mit fotografischen Schnappschüssen und Stillleben, reichte der Lohmarer Gerhard Trautmann ein, den eingeweihten besser bekannt als "Männix". Zu den Bildern schreibt er: "Es war wirklich eine geile Zeit. Freitags in der Ente traf man immer Leute, die man kannte, und es war grundsätzlich eine Riesenstimmung. Leider - oder besser zum Glück - gab es noch keine Smartphones, darum gibt es kaum Bilder aus dieser herrlichen Zeit. Bis auf diese seltenen Aufnahmen. Beim Aufräumen fand ich eine CD mit etwa 80 Fotos, die mir seinerzeit der viel zu früh verstorbene Ingo Trees (gehörte zum Inventar) vor circa zehn Jahren geschenkt hatte. Ich kann nicht genau sagen, ob Ingo selbst die Fotos gemacht hatte oder wie diese Sammlung zustande kam. Aber es sind herrliche Zeitdokumente. Ich stelle euch mal eine Auswahl zur Verfügung. Ach ja, die für mich typische Entenmusik war 'Skandal im Sperrbezirk' von der Spider Murphy Gang. Da wurde im wahrsten Sinne des Wortes auf den Tischen getanzt und bei BAPs 'Verdamp lang her' mitgegrölt." Foto: Inventar der Ente.

Vor 5 Jahren - 12. Oktober 2021
Weiter geht der Ententanz. Diesmal erinnert sich Berthold Becker an die Kneipeninstitution in der Mühlenstraße
"Es war im Juni 1977. Wir hatten gerade unser Abitur gemacht. Die Ente hatte uns häufig über diese schwierige Zeit hinweggeholfen und war uns 18- bis 19-Jährigen mehr als nur ein zweites Wohnzimmer geworden.
Zu dieser Zeit hatte ich mich regelmäßig mit einem Freund zum gemeinsamen Musizieren getroffen: Er spielte Gitarre, ich besaß eine Orgel mit Begleitautomatik. Auf diversen Abi-Feten gaben wir unsere Rolling-Stones-, Clapton- oder Dylan-Versionen zum Besten (legendär: 'Sympathy For The Devil' mit Begleitautomatik!).
Nun hatte Norbert Mailänder von unserer 'Tour' erfahren und bat uns eindringlich, auch in der Ente aufzutreten. Wir waren natürlich mächtig stolz. Zum abgesprochenen Termin bauten wir unser Equipment links neben dem Toiletteneingang auf, die Ente war proppenvoll. Und noch bevor ich eine Taste meiner Orgel gedrückt hatte, wurde der erste Besucher schon aus der Ente getragen, weil er im Überschwang zu tief ins Glas geguckt und zu viele leckere Gläser Kölsch aus dem Holzfass getrunken hatte. Aber dann ging's richtig los, so dass die Ente ob unserer Darbietung fast überkochte. Anwesende sangen lautstark mit ('Hu, Hu') und es wurde eine rockige, feucht-fröhliche Veranstaltung. Am Ende ging nach gewohnter Musikertradition der Hut rund, und mein Kumpel und ich hatten ordentlich Geld in der Tasche - was allerdings sogleich wieder in der Ente umgesetzt wurde. Für alle Beteiligten also - wie man heute so sagt - eine 'Win-Win-Situation'. Unvergessen!" Foto: Lebendes Inventar der Ente.
Für einen Besuch der Stadtverwaltung gilt: Erst hier Termin vereinbaren, dann vorbeikommen.
Tourist Information (+49 2241 102-7533 oder tourismus@stadtbetriebe-siegburg.de) und Stadtmuseum (+49 2241 102-7410 oder stadtmuseum@stadtbetriebe-siegburg.de), Markt 46, haben dienstags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr, sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet (die Tourist Information auch montags von 10 bis 17 Uhr). Die Stadtbibliothek, Griesgasse 11, kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besucht werden, Inhaber eines Büchereiausweises erhalten darüber hinaus während der Open-Library-Zeiten (dienstags bis sonntags von 8 bis 10 sowie 17 bis 20 Uhr) Zugang.
Aktuelle Öffnungszeiten des Oktopus Freizeitbad, Zeithstraße 110, können hier abgerufen werden. Der Zugang zum Bad ist mit einem Online-Ticket möglich, das hier erworben werden kann. Sie können das Online-Ticket auch mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen im Eingangsbereich des Hallen- und Freibades sowie im Stadtmuseum am Markt erwerben. Im Stadtmuseum ist der Ticketverkauf mit Bargeld möglich, ansonsten nur bargeldlos mit allen digitalen Zahlungsmitteln einschließlich der IBAN. Zusätzlich können Schwimmbadtickets vor Ort auch mit dem Siegburg-Gutschein (Karte oder App) erworben werden.
Polizei: 110
Feuerwehr/Notarzt/Rettungsdienst: 112
Krankentransport: +49 2241 19222
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst: +49 1805 986700
Giftnotruf-Informationszentrale der Universitätsklinik Bonn: +49 228 19240
Apotheken-Notruf: +49 800 0022833
Apotheken-Notdienst: https://www.aponet.de
Telefonseelsorge: +49 800 1110111 oder +49 800 1110222
Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: 116111 oder +49 800 1110333
Bundesweites Hilfstelefon "Gewalt gegen Frauen": 116016
Opferschutzbeauftragter der Kreispolizeibehörde Siegburg: +49 2241 5413812
Beratungsstelle sexualisierte Gewalt: +49 228 635524
Zentraler Karten-Sperr-Notruf: 116116
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: Abrufbar über die Anrufbeantworter der Tierarztpraxen
