Michaelsberg

SommerLeseClub im Tonstudio 

Siegburg. "Aufnahme läuft!" Die Ansage aus dem Regieraum ist klar und deutlich, im Aufnahmestudio beginnt das Interview. Im Rahmen eines SommerLeseClub-Workshops fanden sich im Katholisch-Sozialen Institut (KSI) auf dem Michaelsberg fünf Schüler zusammen, die unter der pädagogischen Leitung von Bibliotheksleiter Thomas Druwe Schritt für Schritt einen Podcast erstellen. 
Schritt 1: Nach der Einführung dürfen jeweils zwei Teilnehmer kurze Interviews führen. Die Aufzeichnung übernehmen derweil unter der Aufsicht von KSI-Studiotechniker Markus Saager die anderen anwesenden Leseclubberer. Der Profi gibt Tipps: "Wenn ihr euch versprecht, fangt noch einmal von vorne an, das lässt sich später alles bearbeiten".
Schritt 2: Die Interviews werden angehört und besprochen. Was war gut, was weniger? Es kommen Fragen auf: "Warum klingt meine Stimme auf Band anders als ich sie höre?" Saager: "Auf der Aufnahme hört ihr den Direktschall, während ihr sprecht den sogenannten Knochenschall." Druwe gibt weitere Tipps: "Verwendet eine einfache Sprache, erklärt Fachausdrücke. Dann kann jeder euren Podcast verstehen."
Schritt 3: Die Teilnehmenden bereiten in Kleingruppen die Podcast-Aufzeichnung, die sie später - von Saager nachbearbeitet und mit passenden Geräuschen und Musiken unterlegt - zugeschickt bekommen. Es werden Interviewfragen besprochen, Antworten zurechtgelegt, gegebenenfalls wird online recherchiert. 
Schritt 4: Jetzt wird es ernst. Jeweils zwei Teilnehmer sitzen gemeinsam im Tonstudio, es wird interviewt und geantwortet. "Wie heißt dein Lieblingsmedium?" - "Was begeistert dich daran?" Manchmal entwickeln sich abseits des kurz zuvor verfassten Scrips weitere, tiefergehende Fragen. Nicht immer hat der Interviewte die passende Antwort parat. Egal - unter Saagers Anleitung wird ein Marker in der Aufzeichnung gesetzt. "Das erleichtert mir später die Arbeit, das schneide ich raus."
Schritt 5: Noch einmal trifft man sich in der großen Runde, lässt den Workshop Revue passieren. Was hat gefallen, was hat am meisten Spaß gemacht? "Die Regie", antwortet der eine, "das Beantworten der Fragen", so der andere. "Und wer hat jetzt Lust, einen eigenen Podcast zu produzieren?", fragt Druwe, verbunden mit dem Hinweis, dass das nötige Equipment in der Bibliothek der Dinge ausgeliehen werden kann. "Machen wir schon", antworten zwei Teilnehmer, "aber mit dem Handy". Für sie hält Saager, der Profi, noch einen Tipp parat: "Dann setzt euch für die Aufzeichnung ins Auto, da habt ihr die beste Akustik."
Sie wollen noch wissen, welche Medien von den Teilnehmenden empfohlen wurden? Das Computerspiel "Minecraft" sowie die Podcasts "Wissen mit Johnny", "CheckPod", "Ordentlich durcheinander - der Familienpodcast von Deine Freunde" und "11Freunde".

Siegburg. "Aufnahme läuft!" Die Ansage aus dem Regieraum ist klar und deutlich, im Aufnahmestudio beginnt das Interview. Im Rahmen eines SommerLeseClub-Workshops fanden sich im Katholisch-Sozialen Institut (KSI) auf dem Michaelsberg fünf Schüler zusammen, die unter der pädagogischen Leitung von Bibliotheksleiter Thomas Druwe Schritt für Schritt einen Podcast erstellen. 

Schritt 1: Nach der Einführung dürfen jeweils zwei Teilnehmer kurze Interviews führen. Die Aufzeichnung übernehmen derweil unter der Aufsicht von KSI-Studiotechniker Markus Saager die anderen anwesenden Leseclubberer. Der Profi gibt Tipps: "Wenn ihr euch versprecht, fangt noch einmal von vorne an, das lässt sich später alles bearbeiten".

Schritt 2: Die Interviews werden angehört und besprochen. Was war gut, was weniger? Es kommen Fragen auf: "Warum klingt meine Stimme auf Band anders als ich sie höre?" Saager: "Auf der Aufnahme hört ihr den Direktschall, während ihr sprecht den sogenannten Knochenschall." Druwe gibt weitere Tipps: "Verwendet eine einfache Sprache, erklärt Fachausdrücke. Dann kann jeder euren Podcast verstehen."

Schritt 3: Die Teilnehmenden bereiten in Kleingruppen die Podcast-Aufzeichnung, die sie später - von Saager nachbearbeitet und mit passenden Geräuschen und Musiken unterlegt - zugeschickt bekommen. Es werden Interviewfragen besprochen, Antworten zurechtgelegt, gegebenenfalls wird online recherchiert. 

Schritt 4: Jetzt wird es ernst. Jeweils zwei Teilnehmer sitzen gemeinsam im Tonstudio, es wird interviewt und geantwortet. "Wie heißt dein Lieblingsmedium?" - "Was begeistert dich daran?" Manchmal entwickeln sich abseits des kurz zuvor verfassten Scrips weitere, tiefergehende Fragen. Nicht immer hat der Interviewte die passende Antwort parat. Egal - unter Saagers Anleitung wird ein Marker in der Aufzeichnung gesetzt. "Das erleichtert mir später die Arbeit, das schneide ich raus."

Schritt 5: Noch einmal trifft man sich in der großen Runde, lässt den Workshop Revue passieren. Was hat gefallen, was hat am meisten Spaß gemacht? "Die Regie", antwortet der eine, "das Beantworten der Fragen", so der andere. "Und wer hat jetzt Lust, einen eigenen Podcast zu produzieren?", fragt Druwe, verbunden mit dem Hinweis, dass das nötige Equipment in der Bibliothek der Dinge ausgeliehen werden kann. "Machen wir schon", antworten zwei Teilnehmer, "aber mit dem Handy". Für sie hält Saager, der Profi, noch einen Tipp parat: "Dann setzt euch für die Aufzeichnung ins Auto, da habt ihr die beste Akustik."

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