Wir zitieren weiter aus der kurzen Ansprache des Bürgermeisters: "Kinder haben das Recht, sicher und ohne Gewalt aufzuwachsen. Sie haben ein Recht auf Bildung und Förderung, auf Gesundheit, auf Spiel und Freizeit. Und sie haben das Recht, gehört zu werden und ihre Meinung zu sagen. (...) Vielleicht ist dieser Platz gar nicht in erster Linie eine Erinnerung für die Kinder. Vielleicht ist er vor allem eine Erinnerung für uns Erwachsene. Denn Kinder müssen nicht jeden Tag daran erinnert werden, dass sie Rechte haben. Wir Erwachsene müssen uns immer wieder daran erinnern, dass es unsere Aufgabe ist, diese Rechte zu schützen und dafür zu sorgen, dass sie im Alltag auch tatsächlich gelten. (...) Ich wünsche mir, dass dieser Platz mehr ist als ein Platz mit einem neuen Schild. Er soll uns daran erinnern: Eine kinderfreundliche Stadt erkennt man nicht daran, was sie über Kinderrechte sagt. Man erkennt sie daran, wie sie mit Kindern umgeht, wie gut sie ihnen zuhört und welchen Platz sie ihnen tatsächlich gibt. Und genau daran wollen wir uns in Siegburg messen lassen."
Der Platz der Kinderrechte geht auf eine Initiative des Kinderschutzbunds Siegburg zurück, der heute seinen 30. Geburtstag feiert. Weiterlesen!
Foto, v.l.: Sophia von Martial, Bürgermeister Stefan Rosemann und Landrat Sebastian Schuster bei der Einweihung des "Platz der Kinderrechte".

