Bürgermeister Stefan Rosemann dankte den Versammelten, dass sie offen und sichtbar für die demokratische Grundordnung einstehen, die die Mütter und Väter unserer Republik nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen haben. Er schlug auch selbstkritische Töne an: "Wir müssen uns mit den Menschen beschäftigen, die extremen Parteien ihre Stimme geben, und uns fragen: Sind wir zugewandt? Orientieren wir uns an ihren Anliegen, lösen wir Probleme wie die zu hohen Energie- und Lebenshaltungskosten?"
Weil die Vielzahl der Demokratie-Initiativen verwirrend sein kann, hier eine Aufzählung und Binnendifferenzierung.
Bündnis für Demokratie und Vielfalt: Machte erstmals am 75. Grundgesetzgeburtstag im Mai 2024 von sich reden, zeigte danach beispielsweise mit "Kein Platz für Rassismus"-Plakataktionen Flagge.
Siegburg zeigt Haltung: Regelmäßige Demokratie-Stammtische und Kundgebungen in der Innenstadt.
Siegburger Konsens: Ein Zusammenschluss von Lehrerinnen und Lehrern, die Leitlinien zur Abwehr von radikalen Schüler- beziehungsweise Elternansichten entwickelt haben.
Foto (v.l.): Berivan Mogultya-Tokus vom Caritasverband, Leyla Velarde Medina de Schüring von der Aktion Neue Nachbarn im Erzbistum und der evangelische Pfarrer Matthias Lenz.

