Siegburg. Drei Stunden trainierten die Werkfeuerwehr des Siegwerks, die Kollegen der hauptamtlichen Wache am Neuenhof und die durch Ehrenamtler besetzen Löschzüge der Stadtteile am Samstag unter realitätsnahen Bedingungen, um im Ernstfall perfekt zusammenarbeiten zu können (Foto). Ziel der Übung war die Überprüfung und Optimierung der gemeinsamen Einsatzabläufe. Dabei wurden die Führungsorganisation, die Kommunikation sowie die Koordination der Einsatzkräfte und Einsatzabschnitte intensiv erprobt. "Die Übung verlief erfolgreich und störungsfrei", zieht Gero Wiedeck, Leiter der Werkfeuerwehr, ein positives Fazit. "Wir konnten wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung unserer Einsatzkonzepte gewinnen. Besonders positiv wurden die reibungslose Zusammenarbeit, die klaren Kommunikationswege und die effektive Abstimmung aller beteiligten Kräfte bewertet."
"Echte" Einsätze gab es am Wochenende ebenfalls. Am Freitagvormittag unterstützt die Feuerwehr beim Transport einer Patientin aus der Arztpraxis zum in der Frankfurter Straße bereitstehenden Rettungswagen, zwei Stunden später hilft sie bei der Suche nach einer verwirrten Person auf den Bahngleisen. Nachdem die Strecke gesperrt ist, entdeckt die Besatzung eines Polizeihubschraubers den Gesuchten auf Höhe der Aggerbrücke. Gegen 17.30 Uhr dann Türöffnung am Neuenhof, um dem Rettungsdienst Zugang zu einer verletzten Person zu verschaffen.
Am Samstagmorgen löst die Brandmeldeanlage (BMA) in einem Lagerraum "Am Turm" aus, Ursache unbekannt. Eine Stunde später wird ein unklarer Geruch aus der Hohenzollernstraße gemeldet, dieser kann vor Ort nicht bestätigt werden. Auch die Messgeräte zeigen keine Auffälligkeit. Um 21.30 Uhr noch einmal BMA, diesmal in der Flüchtlingsunterkunft "Am Stadion". Grund sind Kochdünste.
Letzter Einsatz in der Nacht auf Sonntag, 3.20 Uhr. In der Straße "Zur Alten Fähre" wird eine Türöffnung benötigt, der hilfsbedürftigen Person gelingt das dann jedoch selbstständig.

