Nach knapp anderthalb Stunden sind die Flammen gelöscht und alle Etagen rauchfrei. Die Wohnungen im Erdgeschoss und in der ersten Etage können weiter genutzt werden, die im zweiten Stock ist durch die Brand- und Rauchbelastung jedoch aktuell unbewohnbar. Insgesamt waren 26 Mitglieder der Feuerwehr im Einsatz, neben Kräften der hauptamtlichen Wache auch von den ehrenamtlichen Löschgruppen Wolsdorf, Innere Stadt, Brückberg, Stallberg und Kaldauen.
"Das Ereignis hat uns wieder einmal gezeigt, dass das Vorhandensein funktionierender Rauchmelder überlebenswichtig ist", schreibt uns die Feuerwehr. "Darüber hinaus bitten wir darauf zu achten, dass Flure im Gebäude frei von Mobiliar (zum Beispiel Schuhschränke) und Gegenständen zu halten sind. Diese können in Brand geraten und der entstehende Rauch den Fluchtweg versperren. Darüber hinaus können dadurch die Rettungswege verengt sein und somit die Arbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst erschwert werden."
Was war sonst noch los am Wochenende? Am Freitagnachmittag wird ein Ölfleck auf der Carl-Schurz-Straße beseitigt, abends dann nach einem Motorradunfall auf der Bonner Straße, am Samstagnachmittag eine Ölspur auf der A3. Der letzte Einsatz führt am Sonntagnachmittag zum Waldfriedhof Kaldauen, wo ein defekter Wasserhahn zugedreht wird.

