Ein zentrales Instrument für die Wende beim Heizen ist die seit Längerem laufende Kommunale Wärmeplanung, festgeschrieben im Wärmeplanungsgesetz. Nachdem die Zwischenergebnisse immer wieder in den politischen Gremien vorgestellt wurden, präsentierte Julia Schüler von der Rhein-Sieg-Netz nun den Abschlussbericht im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz. Wer sich ihre Ausführungen anhören möchte, klickt die Stream-Aufzeichnung und scrollt vor bis zu Minute 36.
Die Planung bietet eine Orientierung darüber, in welchen Siegburger Gebieten möglicherweise Wärmenetze sinnvoll sein könnten und wo sogenannte dezentrale Lösungen, in der Regel ist das die Wärmepumpe, sinnvoller sind. Für die individuelle Entscheidung für eine bestimmte Heizungsart macht der Wärmeplan ausdrücklich keine Vorgaben.
Positiv zusammenwirken könnte die Umsetzung der Planung mit den gleichzeitigen Aktivitäten des Sozialen Klimaquartiers Deichhaus, da hier ein Nahwärmenetz konkret in den Detailanalysen untersucht wurde und nun im Rahmen einer Machbarkeitsstudie weiterverfolgt werden soll.
Der Ausschuss nahm den Wärmeplan zustimmend zur Kenntnis und empfahl dem Rat - vorbehaltlich möglicher Änderungen während der Offenlage - die Annahme. Bild: Grafik aus der Planung. Die orangefarbene Zone wird als wärmenetztauglich eingestuft. Im grünen Bereich werden eher die dezentralen, individuellen Lösungen gefragt sein.

