Deutlich mehr zu Arbeit machten verschlossene Türen. Am Freitagvormitttag sorgt man sich zunächst in der Waldstraße um eine Person, die seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen wurde. Aufs Klopfen und Klingeln wird nicht reagiert, die Tür daher aufgebrochen. Der Vermisste wird wach und ansprechbar in der Küche liegend angetroffen, der Rettungsdienst übernimmt.
Ähnliches Szenario über die Mittagsstunde. Ein Pflegedienst meldet sich aus der Luisenstraße, die zu betreuende Person öffne die Tür nicht. Das übernimmt die Feuerwehr, die Wohnung ist jedoch leer. Wenig später stellt sich heraus: Der Vermisste befindet sich seit dem Vortag im Krankenhaus.
Auf beim Eintreffen bereits geöffnete Türen trifft die Feuerwehr am Sonntagvormittag in der Holzgasse und abends in der Ludwigstraße. Kurz vor 20 Uhr wird schließlich eine Person mittels Drehleiter aus ihrer Wohnung in der ersten Etage zum auf dem Markt bereitstehenden Rettungswagen transportiert.

