In den vergangenen zwei Jahren wurde erarbeitet, wie die Versorgung in Siegburg langfristig klimafreundlich gestaltet werden kann. Aktuell benötigen Haushalte, Industrie, Gewerbe und kommunale Liegenschaften jährlich rund 362 Gigawattstunden und dabei circa 88.000 Tonnen Kohlendioxid aus. Öl und Gas decken rund 90 Prozent.
Bis zum Jahr 2045 soll dieser Anteil auf null gesenkt werden, der größte Teil der Häuser wird dann voraussichtlich über Wärmepumpen beheizt. Gleichzeitig wurden mit der Innenstadt und dem Klimaquartier Deichhaus Gebiete identifiziert, in denen der Aufbau von Wärmenetzen wirtschaftlich und technisch sinnvoll sein könnte. Darüber hinaus verdeutlicht die Untersuchung, dass energetische Gebäudesanierungen einen wichtigen Beitrag zur Senkung des Wärmebedarfs leisten können.

