Michaelsberg

Aus der Vergangenheit

Siegburg. An einer Schreibmaschine aus dem Jahr 1918 sitzt die elfjährige Marla und tippt konzentriert auf die Tasten, was durchaus Kraft kostet. Neben ihr: Autorin Marina Wudy, die Leiterin der Schreibwerkstatt. Sie lässt Kinder Gedichte und Geschichten schreiben und ihre Texte anschließend selbst darstellen. 
Die Schreibwerkstatt ist eine von vielen Stationen der Zukunftswerkstatt, dem Ferienprogramm auf dem Michaelsberg. In diesem Jahr feiert nicht nur Wudy Premiere, auch Steinmetz Valentin Weis ist zum ersten Mal dabei - und hat sichtlich Spaß. Außerdem gibt es eine Töpferei, ein Holzatelier sowie eine Textilwerkstatt, in der genäht, gewebt und mit Macramé gestaltet wird. Tanzkurse sorgen für Bewegung. Auch das Repair Café der Bürgergemeinschaft Zange ist ganz frisch Teil des Programms: Am Dienstag waren die Ehrenamtlichen erstmals zu Gast, für heute ist der nächste Besuch geplant. 
Wenn diese dritte Woche der Zukunftswerkstatt vorbei ist, haben 415 Pänz und Jugendliche die Angebote wahrgenommen. Erstmals auch 13- und 14-Jährige, fast alle von ihnen kamen schon in den Vorjahren zur Sommerferienfreizeit auf den Michaelsberg. "Sie sind eine echte Bereicherung", schwärmt Martina Clasen, Leiterin des Ferienprogramms, über die Teenager-Gruppe. "Und wir schließen damit eine Lücke." Die jüngsten Helferinnen und Helfer sind 15 Jahre alt.
Die Geschichte der Zukunftswerkstatt begann im Jahr 2002 mit der Auftaktveranstaltung "Rosa Aussicht", erinnert sich Clasen. Eine drei mal drei Meter große und pinkfarbene Box stand im Johannesgarten auf dem Michaelsberg, ein Guckloch gab den Blick auf das Innere frei. Dort waren die Wünsche von über 1.000 Kindern und Jugendlichen verarbeitet. Es war ihr erstes öffentliches Auftreten als Künstlerin und der Grundstein der Ferienaktion, die 2003 zum ersten Mal stattfand. 
Am Zirkuswagen stehen Instrumente bereit, Musiker haben mit den Pänz das Lied zur Ferienaktion einstudiert. "Weil du die Zukunft bist", heißt es dort. Clasen wiederholt die Textzeile. "Das ist das Geheimnis hier." Denn genau darum gehe es in den drei Wochen auf dem Michaelsberg: Den Kindern und Teenagern Raum zu geben, selbst etwas auszuprobieren und zu gestalten. Alte Kulturtechniken lebendig zu halten und dabei eigene Ideen zum Leben erwecken. Und vielleicht entsteht dabei, wie bei Marla an der alten Schreibmaschine, eine Geschichte, die sonst nie geschrieben worden wäre!? 

Siegburg. An einer Schreibmaschine aus dem Jahr 1918 sitzt die elfjährige Marla und tippt konzentriert auf die Tasten, was durchaus Kraft kostet. Neben ihr: Autorin Marina Wudy, die Leiterin der Schreibwerkstatt. Sie lässt Kinder Gedichte und Geschichten schreiben und ihre Texte anschließend selbst darstellen. 

Die Schreibwerkstatt ist eine von vielen Stationen der Zukunftswerkstatt, dem Ferienprogramm auf dem Michaelsberg. In diesem Jahr feiert nicht nur Wudy Premiere, auch Steinmetz Valentin Weis ist zum ersten Mal dabei - und hat sichtlich Spaß. Außerdem gibt es eine Töpferei, ein Holzatelier sowie eine Textilwerkstatt, in der genäht, gewebt und mit Macramé gestaltet wird. Tanzkurse sorgen für Bewegung. Auch das Repair Café der Bürgergemeinschaft Zange ist ganz frisch Teil des Programms: Am Dienstag waren die Ehrenamtlichen erstmals zu Gast, für heute ist der nächste Besuch geplant. 

Wenn diese dritte Woche der Zukunftswerkstatt vorbei ist, haben 415 Pänz und Jugendliche die Angebote wahrgenommen. Erstmals auch 13- und 14-Jährige, fast alle von ihnen kamen schon in den Vorjahren zur Sommerferienfreizeit auf den Michaelsberg. "Sie sind eine echte Bereicherung", schwärmt Martina Clasen, Leiterin des Ferienprogramms, über die Teenager-Gruppe. "Und wir schließen damit eine Lücke." Die jüngsten Helferinnen und Helfer sind 15 Jahre alt.

Die Geschichte der Zukunftswerkstatt begann im Jahr 2002 mit der Auftaktveranstaltung "Rosa Aussicht", erinnert sich Clasen. Eine drei mal drei Meter große und pinkfarbene Box stand im Johannesgarten auf dem Michaelsberg, ein Guckloch gab den Blick auf das Innere frei. Dort waren die Wünsche von über 1.000 Kindern und Jugendlichen verarbeitet. Es war ihr erstes öffentliches Auftreten als Künstlerin und der Grundstein der Ferienaktion, die 2003 zum ersten Mal stattfand. 

Am Zirkuswagen stehen Instrumente bereit, Musiker haben mit den Pänz das Lied zur Ferienaktion einstudiert. "Weil du die Zukunft bist", heißt es dort. Clasen wiederholt die Textzeile. "Das ist das Geheimnis hier." Denn genau darum gehe es in den drei Wochen auf dem Michaelsberg: Den Kindern und Teenagern Raum zu geben, selbst etwas auszuprobieren und zu gestalten. Alte Kulturtechniken lebendig zu halten und dabei eigene Ideen zum Leben erwecken. Und vielleicht entsteht dabei, wie bei Marla an der alten Schreibmaschine, eine Geschichte, die sonst nie geschrieben worden wäre!? 

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