Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen ehrenamtlichen Bereichen nutzten den Tag für Begegnung, Gespräch und Austausch. Sie spielten in entspannter Atmosphäre Wikinger-Schach, Kinder bastelten, warfen Bälle oder machten Seifenblasen. Familien, vom bunten Treiben überrascht, kamen vom nahegelegenen Spielplatz, schlossen sich spontan an.
Auf einem Stadtplan, der Landkarte des Ehrenamts, markierten die Macher, wo sie ehrenamtlich tätig sind und erstellten ergänzende Beiträge zu ihrem Einsatz. So entstand ein facettenreiches Bild zum freiwilligen Engagement in unserer Stadt. Der vielbeschworene Kitt unserer Gesellschaft - hier wurde er fassbar.
Vor dem Hintergrund einer positiven und offenen Stimmung wurden tiefgründige Gedanken und Zukunftssorgen verbalisiert. Immer wieder zu hören war die Frage: Wie schützen wir Menschenwürde, Vielfalt und Solidarität angesichts zunehmender Spannungen und sozialer Trennlinien, wie füllen wir Werte mit Leben? Man war sich einig, dass Demokratie ein Mindestmaß an Zusammenhalt voraussetzt und davon lebt, dass ihre Verfechter in Momenten Haltung zeigen, die persönlich unangenehm sind oder werden könnten. Echte Demokratie gelingt nur dann, wenn wir einsatzbereit und einsatzfreudig hinter ihr stehen. Wie im Ehrenamt, das von Frank-Walter Steinmeier zum Superstar des 23. Mai gemacht wurde.
Die nächste Einladung, die die Initiative ausspricht, ist der offene Stammtisch am 3. Juni. Sie möchten mal schauen, was dort so läuft? Kontaktaufnahme unter siegburg-zeigt-haltung@outlook.de.

