Siegburg. Auf eine Rekordspielzeit blickt die Studiobühne zurück: 160 Vorstellungen lockten fast 12.000 Zuschauer - eine Verdoppelung im Vorjahresvergleich. Mehr als ein Viertel davon besuchten "Robin Hood", das noch bis zu den Sommerferien auf dem Michaelsberg und ab September im ehemaligen Kaufhof gezeigt wird. George Orwells "1984" war in allen elf Vorstellungen ausverkauft - Verlängerung gibt es hier nicht. "Das war der Absolventenjahrgang unserer Schauspielschule", bedauert Theaterleiter René Böttcher, "alle haben ab dem Sommer neue Anstellungen". Außerdem sehr beliebt: "Stolz und Vorurteil* (*oder so)" mit elf Aufführungen vor nahezu komplett gefüllten Rängen. Für die drei Bürgertheater-Ensembles öffnete sich der Vorhang 17-mal vor insgesamt 902 Besuchern.
Mehr als zwei Drittel der Gäste kommt nicht aus Siegburg, mehr als ein Drittel gehört zum Stammpublikum. Und neun von zehn Zuschauern zeigten sich in Befragungen mit dem von der Studiobühne bereiteten Erlebnis zufrieden.
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