Eine zusätzliche Stelle für die Sozialarbeit an den weiterführenden Schulen soll die bestehende Unterversorgung verringern. Im Antrag heißt es: "Die Coronapandemie hat deutlich gemacht, dass psychische Belastungen wie Leistungsdruck, Stress und Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen erheblich zugenommen haben. Eine zusätzliche Fachkraft ermöglicht es, zeitnah auf individuelle Problemlagen zu reagieren und Einzelfallhilfe zu leisten." Das am Ende der Sitzung mündlich vorgetragene "Konzept gegen Schulabsentismus" der schulpsychologischen Beratungsstelle passt in diesen Gesamtkontext.
Weiteres Thema war das veränderte Raumkonzept am Anno-Gymnasium durch die Rückkehr zu G9 ab dem Schuljahr 2026/2027. Die beschlossenen Maßnahmen zur kurzfristigen Schaffung zusätzlicher Unterrichts- und Fachräume werden nach den Ferien umgesetzt. Parallel dazu laufen weitere Optimierungen im Gebäudebestand, die bereits beauftragte Machbarkeitsstudie für den Bau eines Chemietrakts wird verfeinert. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Studie und der aktualisierten Schulentwicklungsplanung soll im Schulausschuss am 6. Oktober über den endgültigen Raumbedarf entschieden werden, damit der Chemietrakt bis Ende 2027 und der Umbau im Bestand bis Ende 2028 realisiert werden können.
Hier zur Aufzeichnung des Livestreams. Foto: Wie vielfältig der Job des Schulsozialarbeiters sein kann, zeigte Matthias Ennenbach am gestrigen Freitag an der Städtischen Gesamtschule. Am heißesten Schultag des Jahres spendete er als Eismann allen Schülerinnen und Schülern eine kalte Erfrischung.

