Michaelsberg

Was wirkt gegen Hitze?

Siegburg. Was wirkt gegen Hitze? In einem Mehrteiler spüren wir dem Thema nach. Problematisch werden Hitzewellen wie Ende Juni vornehmlich im urbanen Raum, wo Haus an Haus grenzt, Straßen zu glühen beginnen. Stein und Asphalt nehmen durch intensive Sonneneinstrahlung Hitze auf, die sie nachts abgeben und die dringend benötigte Abkühlung verhindern.
Was hilft, hat die Farbe Grün. 2025 brachte der Bauhof 260 Bäume und Stauden ins Erdreich, was beispielhaft für das kontinuierliche Bemühen steht, den Anteil der grünen Flächen zu erhöhen. Heute pflanzt man nicht wie im Jahr 2000. Gezielt werden hitzeresistente Gewächse gewählt, die, das ist der zweite Faktor, überdies noch leicht zu pflegen sein sollten, um den Aufwand an Manpower möglichst gering zu halten.
Über die Aktion BürgerGrün wird die Motivation der Bürgerschaft anerkannt, den Grünanteil der Stadt zu erhöhen und mitzupflegen. Schließlich liegen die meisten Flächen in privatem, nicht in städtischem Besitz. Die Bauaufsicht ist im Rahmen der personellen Kapazitäten in den vergangenen Jahren zunehmend aktiv darin, ordnungswidrige Versiegelungen in Gärten aufzuspüren und gegen Schotterwüsten vorzugehen. Überdies sieht die Stadtplanung in ihrem Festsetzungskatalogen für neue Bebauungspläne die extensive Begrünung von Flachdächern vor, was vor dem Hintergrund zunehmender Starkregenereignisse relevant wird. 
Im Masterplangebiet Haufeld ist aktuell die "Grüne Spange" in Planung, die eine Fuß- und Radverbindung im Quartier schafft, welche in einen Grünraum eingefasst ist. Dadurch verbessert sich die Aufenthaltsqualität, gerade im Sommer. Spangen-Vorbote ist der Pop-up-Park neben der Kita Schatzinsel, eingeweiht vor ein paar Wochen. 
Last but not least ein Abstecher zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept Siegburg Innenstadt, kurz ISEK. Weil die Stadt dieses ISEK hat, flossen und fließen Fördergelder in folgende Projekte: die Umgestaltung des Michaelsbergs, einem Zufluchtsort an heißen Tagen; die Treppenanlage am Mühlengraben, einen schon rege genutzten Verweilplatz, an dem die Seele baumelt ... die Füße im Wasser tun dasselbe; die Inwertsetzung des Alten Friedhofes als Leisepark; den Steg zur Burg zwischen Ringstraße und Burggasse, unter dem der Werder-Havel-Park wächst; die anstehende Sanierung der Holzgasse, die mit neuen Straßenbäumen und Bänken einen Charakter entwickeln soll, der (noch) einladender ist als aktuell.  
Sogenanntes "Mobiles Grün", eine Kombination aus hölzernen Pflanz- und Sitzelementen, findet sich auf der Bahnhofstraße und der Neuen Poststraße. 
Am Montag geht es im doppelten Sinne weiter: 1. Auftaktveranstaltung von Kreis und Stadt zum Klimaanpassungskonzept mit einer Bürgerinfo um 18 Uhr im Stadtmuseum. 2. Nächster Teil unserer Serie. Foto: Nah an der im Hochsommer sehr warmen Innenstadt liegt der Alte Friedhof an der Johannesstraße. Aus ihm wird ein Leisepark, der Entspannung und Abkühlung bietet.  

Siegburg. Was wirkt gegen Hitze? In einem Mehrteiler spüren wir dem Thema nach. Problematisch werden Hitzewellen wie Ende Juni vornehmlich im urbanen Raum, wo Haus an Haus grenzt, Straßen zu glühen beginnen. Stein und Asphalt nehmen durch intensive Sonneneinstrahlung Hitze auf, die sie nachts abgeben und die dringend benötigte Abkühlung verhindern.

Was hilft, hat die Farbe Grün. 2025 brachte der Bauhof 260 Bäume und Stauden ins Erdreich, was beispielhaft für das kontinuierliche Bemühen steht, den Anteil der grünen Flächen zu erhöhen. Heute pflanzt man nicht wie im Jahr 2000. Gezielt werden hitzeresistente Gewächse gewählt, die, das ist der zweite Faktor, überdies noch leicht zu pflegen sein sollten, um den Aufwand an Manpower möglichst gering zu halten.

Über die Aktion BürgerGrün wird die Motivation der Bürgerschaft anerkannt, den Grünanteil der Stadt zu erhöhen und mitzupflegen. Schließlich liegen die meisten Flächen in privatem, nicht in städtischem Besitz. Die Bauaufsicht ist im Rahmen der personellen Kapazitäten in den vergangenen Jahren zunehmend aktiv darin, ordnungswidrige Versiegelungen in Gärten aufzuspüren und gegen Schotterwüsten vorzugehen. Überdies sieht die Stadtplanung in ihrem Festsetzungskatalogen für neue Bebauungspläne die extensive Begrünung von Flachdächern vor, was vor dem Hintergrund zunehmender Starkregenereignisse relevant wird. 

Im Masterplangebiet Haufeld ist aktuell die "Grüne Spange" in Planung, die eine Fuß- und Radverbindung im Quartier schafft, welche in einen Grünraum eingefasst ist. Dadurch verbessert sich die Aufenthaltsqualität, gerade im Sommer. Spangen-Vorbote ist der Pop-up-Park neben der Kita Schatzinsel, eingeweiht vor ein paar Wochen. 

Last but not least ein Abstecher zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept Siegburg Innenstadt, kurz ISEK. Weil die Stadt dieses ISEK hat, flossen und fließen Fördergelder in folgende Projekte: die Umgestaltung des Michaelsbergs, einem Zufluchtsort an heißen Tagen; die Treppenanlage am Mühlengraben, einen schon rege genutzten Verweilplatz, an dem die Seele baumelt ... die Füße im Wasser tun dasselbe; die Inwertsetzung des Alten Friedhofes als Leisepark; den Steg zur Burg zwischen Ringstraße und Burggasse, unter dem der Werder-Havel-Park wächst; die anstehende Sanierung der Holzgasse, die mit neuen Straßenbäumen und Bänken einen Charakter entwickeln soll, der (noch) einladender ist als aktuell.  

Sogenanntes "Mobiles Grün", eine Kombination aus hölzernen Pflanz- und Sitzelementen, findet sich auf der Bahnhofstraße und der Neuen Poststraße. 

Am Montag geht es im doppelten Sinne weiter: 1. Auftaktveranstaltung von Kreis und Stadt zum Klimaanpassungskonzept mit einer Bürgerinfo um 18 Uhr im Stadtmuseum. 2. Nächster Teil unserer Serie. Foto: Nah an der im Hochsommer sehr warmen Innenstadt liegt der Alte Friedhof an der Johannesstraße. Aus ihm wird ein Leisepark, der Entspannung und Abkühlung bietet.  

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