Michaelsberg

Sommer, Sonne, Hitzeschutz

Siegburg. Erst waren es Pandemie und Krieg, dann Fragen der Sicherheit, Aufrüstung und die in die Knie gehende Infrastruktur, die dem Klimawandel kaum Platz ließen im gesellschaftlichen und politischen Diskurs. Die über anderthalb Wochen anhaltende Rekordhitze in Mittel- und Westeuropa hat das geändert: Neue Höchsttemperaturen jenseits der 41 Grad zwischen Warschau und Paris. Die Schweiz frostfrei bis in höchste Gipfel. 120 witterungsbedingte Tote allein in Köln. Dazu die Gefahr für Leib und Leben, die Unwetter mit ihrer unbändigen Kraft mit sich bringen.  
In einer Artikelserie zeigen wir in siegburgaktuell, wie die Stadtverwaltung sich nicht mehr "nur" mit Klimaschutz, sondern verstärkt mit Klimawandelanpassung beschäftigt. So kann in dieser Hinsicht die Stadtklimaanalyse als Bestandsaufnahme gelten, der Hitzeaktionsplan als vielgestaltiger Schluss daraus.
Wie dringlich das Thema ist, zeigt uns die Grafik. Was wir sehen, ist kein Farbspektrum aus dem Malerfachgeschäft, auch kein künstlerisch wertvoller Barcode. Dargestellt sind die jährlichen Siegburger Durchschnittstemperaturen seit 1881, die sich von blauen neun zu tiefroten zwölf Grad entwickelten. Ausreißer nach oben gab es immer, wie die erdig-braunen Balken in blauer Umgebung verdeutlichen. Doch: In den letzten 25 Jahren ist der Anstieg deutlich, in den letzten fünf Jahren erheblich. 
Die Bevölkerung ist schon dabei, sich auf die neuen Realitäten einzustellen, wie dem jetzt vorgestellten Jahresbericht 2025 der Verbraucherzentrale zu entnehmen ist. Energieberatung boomt, zunehmend geht es neben der Wärme im Winter um Hitzeschutz im Sommer, um Begrünung, Dämmung oder um Klimaanlagen. Energieberater Thorsten Sonnet: "Mit Vorträgen, Online-Seminaren und Rundgängen haben wir aufgeklärt und praktische Informationen vermittelt, wie das Zuhause auf Zukunftskurs gebracht werden kann - teilweise schon mit einfachen Maßnahmen, die umweltfreundlich sind und nicht viel kosten." 

Siegburg. Erst waren es Pandemie und Krieg, dann Fragen der Sicherheit, Aufrüstung und die in die Knie gehende Infrastruktur, die dem Klimawandel kaum Platz ließen im gesellschaftlichen und politischen Diskurs. Die über anderthalb Wochen anhaltende Rekordhitze in Mittel- und Westeuropa hat das geändert: Neue Höchsttemperaturen jenseits der 41 Grad zwischen Warschau und Paris. Die Schweiz frostfrei bis in höchste Gipfel. 120 witterungsbedingte Tote allein in Köln. Dazu die Gefahr für Leib und Leben, die Unwetter mit ihrer unbändigen Kraft mit sich bringen.  

In einer Artikelserie zeigen wir in siegburgaktuell, wie die Stadtverwaltung sich nicht mehr "nur" mit Klimaschutz, sondern verstärkt mit Klimawandelanpassung beschäftigt. So kann in dieser Hinsicht die Stadtklimaanalyse als Bestandsaufnahme gelten, der Hitzeaktionsplan als vielgestaltiger Schluss daraus.

Wie dringlich das Thema ist, zeigt uns die Grafik. Was wir sehen, ist kein Farbspektrum aus dem Malerfachgeschäft, auch kein künstlerisch wertvoller Barcode. Dargestellt sind die jährlichen Siegburger Durchschnittstemperaturen seit 1881, die sich von blauen neun zu tiefroten zwölf Grad entwickelten. Ausreißer nach oben gab es immer, wie die erdig-braunen Balken in blauer Umgebung verdeutlichen. Doch: In den letzten 25 Jahren ist der Anstieg deutlich, in den letzten fünf Jahren erheblich. 

Die Bevölkerung ist schon dabei, sich auf die neuen Realitäten einzustellen, wie dem jetzt vorgestellten Jahresbericht 2025 der Verbraucherzentrale zu entnehmen ist. Energieberatung boomt, zunehmend geht es neben der Wärme im Winter um Hitzeschutz im Sommer, um Begrünung, Dämmung oder um Klimaanlagen. Energieberater Thorsten Sonnet: "Mit Vorträgen, Online-Seminaren und Rundgängen haben wir aufgeklärt und praktische Informationen vermittelt, wie das Zuhause auf Zukunftskurs gebracht werden kann - teilweise schon mit einfachen Maßnahmen, die umweltfreundlich sind und nicht viel kosten." 

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