Ein gutes Beispiel, das man in das "Argumentationstraining gegen Stammtischparolen", hätte einbringen können. Eingeladen hatten die Initiative "Siegburg zeigt Haltung" gemeinsam mit der Aktion Neue Nachbarn, der Diakonie und dem Katholischen Bildungsforum, es kamen mehr als 20 Interessierte. In praktischen Übungen wurde vermittelt, wie man menschenverachtenden und diskriminierenden Aussagen souverän begegnen und Haltung zeigen kann. Eine zentrale Botschaft des Abends: "Verbündete suchen - gemeinsam ist man stärker."
So zeigt man Haltung
Siegburg. Rassistische Parolen sind leider Alltag. Nicht nur in den sozialen Netzwerken, nicht nur in Deutschland. Jüngstes Beispiel: Spanien Ex-Ministerpräsident Mariano Rajoy blickte in einem Gastbeitrag für das Online-Medium "El Debate" auf die WM-Halbfinalpartie der Iberer gegen die nördlichen Nachbarn der Grande Nation: "Frankreich verfügt über einen Kader von höchstem Niveau. Allerdings ohne Franzosen." Sein Nachfolger, Pedro Sánchez, konterte gekonnt: "Es gibt Menschen, die Zugehörigkeit immer noch am Nachnamen, am Geburtsort oder an der Hautfarbe messen. Andere messen sie an der Verbundenheit mit einem Land und dem Willen, zu ihm beizutragen. Frankreich, wir sehen uns im Halbfinale. Möge der Bessere gewinnen und der Rassismus verlieren."
Ein gutes Beispiel, das man in das "Argumentationstraining gegen Stammtischparolen", hätte einbringen können. Eingeladen hatten die Initiative "Siegburg zeigt Haltung" gemeinsam mit der Aktion Neue Nachbarn, der Diakonie und dem Katholischen Bildungsforum, es kamen mehr als 20 Interessierte. In praktischen Übungen wurde vermittelt, wie man menschenverachtenden und diskriminierenden Aussagen souverän begegnen und Haltung zeigen kann. Eine zentrale Botschaft des Abends: "Verbündete suchen - gemeinsam ist man stärker."

