Danke, liebes Krokodil: Du warst lange Galionsfigur und fotogener Star, das war dein Revier. Jetzt ziehst du dich im Museum Koenig aufs Altenteil zurück und wirst von einem Alligator ersetzt.
Danke, lieber LVR und lieber Förderverein: Wie schon bei der Umgestaltung der Abschnitte "Töpferhandwerk" und "Humperdinck" hat der Landschaftsverband Rheinland Geld zugeschossen. Die Freunde und Förderer des Museums standen in Sachen Wunscherfüllung nicht nach. Musuemsleiterin Dr. Gundula Caspary schmunzelnd: "Mit den sich entwickelten Ideen entwickelten sich die Kosten. Wir waren froh, auf den Förderverein zurückgreifen zu können."
Danke, sehr geehrte Damen und Herren auf dem Bild: Der Paläontologe Dr. Georg Heumann leitet das Goldfußfußmuseum in Bonn-Poppelsdorf und stand mit Rat und Tat zur Seite. Neben ihm sein Kollege Dr. Bastian Mähler, über den es auf der Homepage der Bonner Universität heißt: "Als Experimentalwissenschaftler studiert er Zerfallsprozesse unter aquatischen Bedingungen und in Baumharz." Sein kurzer, sehr knackiger Vortrag anlässlich der Ausstellungseröffnung zeigte einmal mehr, dass Forschung und Unterhaltung nicht zweierlei Dinge sein müssen, obschon dieser Irrglaube leider zu Deutschland gehört wie die Zipfelmütze auf dem Gartenzwerg. Mähler verdeutlichte beispielsweise am eigenen Bein die Platzierung der sogenannte Pollen-Bürste einer fossilen Biene und führte ein in den feinen Unterscheid zwischen dem Verwesen und Verfaulen.
Als nächste aufs unserem Foto - Anna Stößel, ebenfalls von der Bonner Uni, die die Urzeittiere malte, die dem Betrachter entgegenfauchen. Ganz rechts schließlich die ehemalige französische FSJ-lerin Cécile Guerin. Sie zeigte künstlerisches Talent bei der Gestaltung der Abteilungsvorhänge mit grünen Pflanzen aus grauer Vorzeit. Alle arbeiteten ehrenamtlich und erhielten ein T-Shirt mit dem Weißfisch, der als wiederkehrendes Element auf dem Museums-Merchandise zu finden ist. Hingehen und hinsehen! Heute ist das Museum von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

