"Beide Räume sind farblich harmonisch gestaltet und in ein angenehm-warmes Licht getaucht. Die zahlreichen Vitrinen sind nicht zu hoch angeordnet, sodass auch Kinder einen guten Blick haben.
Im ersten Raum kann man 24 verschiedene Arten von Vulkangestein betrachten, die unter anderem aus Siegburg stammen. Darüber hinaus gibt es einen Teil der ehemaligen Stadtmauer zu sehen. An den Wänden befinden sich zahlreiche Erklärungen zur Entstehung von Wols-, Riem- und Michaelsberg sowie des Siebengebirges oder zu Fossilien.
In der Mitte des ersten Raums steht ein großes geologisches Blockbild, welches in Höhenlinien unterteilt und farblich dargestellt ist. Anhand einer Legende, die sich neben dem Blockbild befindet, ist zu erkennen, welche Farbe welches Gestein darstellt. Diagonal durch den Raum zieht sich ein Bodenkanal, der das Profil einer Forschungsbohrung in der Fossillagerstätte Rott maßstabsgetreu darstellt.
Im zweiten Raum erfährt man alles über die 23,1 Millionen Jahre alten Fossilien. Sowohl Pflanzen als auch ausgestorbene Tiere kann man sich in Vitrinen ansehen. Eine Lupe ermöglicht, dass die Besucher selbst die scheinbar kleinsten Feinheiten erkennen können.
Zwischen den Vitrinen ruht der Abguss eines China-Alligators, der noch einen Namen braucht. Kinder dürfen ihre Vorschläge bis morgen, 5. August, per Mail an stadtmuseum@stadtbetriebe-siebgurg.de einreichen, eine Jury wird dann den besten auswählen."
Am Sonntag, 9. August, führt der Geologe und Paläontologe Dr. Georg Heumann durch die Abteilung, an dessen Entstehung er mitgearbeitet hat. Beginn ist um 11.30 Uhr. Die Teilnahme kostet acht Euro, ermäßigt die Hälfte.

