Michaelsberg

siegburgkulturell 31.05.2026

Junge Synfonie
Die furchtlose Mischung

38. Engelbert-Humperdinck-Musikfest

Siegburg. Was haben das Engelbert-Humperdinck-Musikfest und das Beethovenfest gemeinsam? In beiden trat bereits der international gefeierte Pianist Fabian Müller auf. Beim Humperdinckfest war Müller zwar noch nicht der international Gefeierte. Aber genau darin liegt ein Reiz des Musikfestes: Hier treten junge Musizierende auf, die mit etwas Glück in einigen Jahren auf den großen Bühnen spielen werden. Immer wieder bringt die Musikschule große Talente hervor. Aber nicht nur das. 

Unter den Lehrenden der Musikschule befinden sich viele, die neben ihrer Lehrtätigkeit im Konzertbetrieb unterwegs sind. Zum Teil sogar international. Die Musikschule verfügt somit über einen Fundus an hochkarätigen lernenden und lehrenden Musikerinnen und Musiker, die das Engelbert-Humperdinck-Musikfest einmal im Jahr mit seinem Publikum feiert. In diesem Jahr zum 38. Mal. Seit 15 Jahren ist Musikschulleiter Hans-Peter-Herkenhöhner der künstlerische Leiter des Musikfestes. 

Herkenhöhner kann also einerseits aus dem Vollen schöpfen, andererseits ermöglicht ihm die hohe Qualität "seiner" Musikanten auch, den künstlerischen Radius durch Kooperationen mit Institutionen und Künstler jenseits der Musikschule noch einmal zu erweitern. Und so entsteht das, was ihm an dem Fest besonders wichtig ist: "Mit gefällt besonders die furchtlose wie ungewöhnliche Mischung aus hochprofessionellen Veranstaltungen, Schülerkonzerten und allem dazwischen, wie zum Beispiel Konzerten, die aus der Kooperation mit Musikhochschulen entstehen."  

Das Ungwöhnliche der Mischung liegt dabei nicht nur im musizierenden Personal, sondern auch in der Genrevielfalt des Dargebotenen. Klassik, Jazz, Rock, Pop - erlaubt ist, was gefällt, getreu dem Motto: es gibt nicht ernste Musik und Unterhaltungsmusik, sondern nur gute und schlechte.  Von argentinischem Tango über "Souvenirs de Bayreuth", Flöten- und Saxophonensembles, Tributen an Jon Lord und Cole Porter bis zur Uraufführung einer bislang nur unvollständig vorliegenden Komposition Engelbert Humpernicks durch die Junge Symphonie Siegburg (Foto) reicht das Programm des diesjährigen Engelbert-Humperdinck-Musikfestes. Einen Blick in den Flyer gibt es hier. Und hier geht es zu den Tickets.

Lit.11
Lit.11 

Analoge Literatur

Siegburg. Der erste Satz. Welcher Satz ist stark genug, es mit dem elenden Weiß des Papiers oder der unbeschriebenen Word-Datei aufzunehmen? Das ist nur eine der Fragen, mit denen sich die Mitglieder der Gruppe Lit.11 befassen. Sie sprechen auch über Perspektiven, Glaubwürdigkeit und Stilfragen. Was sind das für Leute, die so etwas tun? Die Antwort: Autoren, Dichterinnen, Schriftsteller, Literatinnen. Lit.11 ist eine Autorengruppe. Jenseits jeglicher KI-Übergriffe in das Verfassen von Texten, wird hier ganz analog und von Mensch zu Mensch an Texten gearbeitet. Inzwischen seit 15 Jahren.  

Initialzündung war ein VHS Kurs zu kreativem Schreiben. Seitdem trifft sich die etwa zehnköpfige Gruppe zweiwöchentlich und setzt sich mit den Arbeiten der Beteiligten auseinander. Entstanden sind inzwischen acht Anthologien und viele Lesungen, in der Regel zwei pro Jahr in der Stadtbibliothek. Die Fluktuation in der Gruppe ist gering, aber grundsätzlich ist sie offen für neue Mitglieder. Wer mitmachen möchte, muss aussagekräftige literarische Arbeiten einreichen, dann wird in der Gruppe abgestimmt. 

Die meisten der Autorinnen und Autoren haben bereits auch außerhalb der von der Gruppe herausgegebenen Anthologien publiziert. Ganz aktuell: "Das orangefarbene Sofa" von Maria Uleer, eine Sammlung von Kurzgeschichten, erschienen im Bonner Brandt-Verlag. Ebenfalls von Anfang an dabei ist Rüdiger Kaun, Verfasser ebenso skurriler wie unterhaltsamer Kurzgeschichten, die ebenfalls bereits in Buchform erschienen sind (Bernstein). Im Gespräch mit ihm über Lit.11 beschreibt er, wie ein Treffen der Gruppe abläuft.

Wer einen Text hat, über den in der Gruppe gesprochen werden soll, schickt ihn im Vorfeld an alle Mitglieder. Beim Treffen wird der Text gelesen, von den Gruppenmitgliedern, nicht von der Verfasserin. Es folgt eine Beurteilung des Textes durch die anderen Autoren, dazu nimmt dann der Verfasser Stellung, bevor zum Schluss noch einmal die Gruppe das Wort hat. Für die Autoren kann ein solcher Prozess äußerst fruchtbar sein. Man muss aber mit der Kritik auch leben können. Eine gewisse Professionalität im Verhältnis zum eigenen Werk wird da schon vorausgesetzt.    

Die Ergebnisse können sich jedenfalls sehr gut lesen lassen. Wer einen Eindruck davon bekommen möchte, werfe einen Blick in die aktuelle Anthologie "Lauter kleine Dinge" und komme am Donnerstag, 18. Juni, um 18 Uhr in die Stadtbibliothek zur Lit.11-Autorenlesung zum Thema "So etwas wie Liebe". Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird erwünscht und zwar über diesen Link

Prof. Martin Booms
Das fehlende Narrativ 

Booms diskutierte über den politischen Frust in Deutschland

Siegburg. Politischer Frust in Deutschland - wie kommen wir aus der Unzufriedenheit wieder heraus? Mit dieser Frage befasste sich Martin Booms in der vergangenen Philosophischen Stunde. Ausgehend von einem politisch frustrierten Deutschland arbeitete Booms zunächst die Struktur dieses Frustes heraus, der sich nicht zuletzt in einer Zustimmungsquote von 15 Prozent für die Bundesregierung zeigt. Worin liegt die Ursache der Unzufriedenheit? Woher kommt der Eindruck, die Politik "liefere" nicht? Wie selten zuvor wurde in dieser philosophischen Stunde nicht nur referiert, sondern auch diskutiert. 

Booms stellt hier zwei Demokratieverständnisse gegenüber, die zueinander in einem Wechselverhältnis stehen: Das funktionalistische und das werteorientierte Demokratieverständnis. Das funktionalistische nimmt die Ergebnisse politischen Handelns in den Fokus und bewertet seine Effizienz. Was liefert die Politik? Das werteorientierte Verständnis fragt nach der Legitimität politischen Handelns. Hieraus entsteht ein Konflikt, der Frust befeuern kann: Setzt die Politik ganz auf Effizienz, verliert ihr Handeln an Legitimität, steht die Frage der Legitimität im Vordergrund, verliert das politische Handeln an Effizienz. Das Spannungsfeld zwischen Effizienz und Legitimität muss im demokratischen Prozess stets und durchaus mühsam neu austariert werden. 

Auf einer zweiten Ebene stehen die Bürgerinnen und Bürger als Souverän, das System der Demokratie, die handelnden Personen und die politischen Ergebnisse in einem komplexen Spannungsfeld. So kann unter den handelnden Personen, den Politikerinnen und Politikern durchaus ein gewisser Elitarismus entstehen, eine Abgehobenheit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, die ihrerseits aber womöglich auch zu hohe Erwartungen daran haben, was Politik leisten kann. Repräsentiert das System die Bürger noch hinreichend?

In der regen Diskussion mit dem Publikum machte Booms deutlich, dass auch die Philosophie kein Patentrezept gegen den politischen Frust hat. Aber er sieht durchaus Möglichkeiten, den individuellen Einfluss auf das politische Geschehen zu stärken und er regt an, die repräsentative Demokratie mit stärkeren Elementen der Bürgerbeteiligung zu ergänzen. Konkret nennt er hier Bürgerforen, die sich aus per Los ausgewählten Menschen aus allen gesellschaftlichen Milieus zusammensetzen. Booms sieht aber auch die Politik in der Verantwortung, wieder besser mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. 

Dazu gehöre nicht nur, die Menschen jederzeit als Souverän, dem die Politik und der Staat zu dienen habe, zu betrachten, sondern auch in der angemessenen Sprache und mit ansprechenden Narrativen auf die Menschen zuzugehen. Hier sieht Booms die liberale Demokratie aktuell gegenüber rechtspopulistischen Kräften deutlich im Nachteil. Diese seien viel besser in der Lage, ihre politische Agenda in Erzählungen zu kleiden. Was der Demokratie seit einigen Jahren fehle, sei eine liberale Erzählung, ein Narrativ, das das demokratische Handeln als Grundlage einer besseren und nicht nur als einer das schlimmste vermeidenden Zukunft begreift. 

Wiedereinstieg Erziehung
Offene Sprechzeit zum beruflichem Neuanfang 

Kooperationen der Stadtbibliothek mit Agentur für Arbeit und VHS

Zu den vielen Kooperationspartnern der Stadtbibliothek vom Jugendzentrum über die JVA bis hin zum Stadtmuseum gehört auch die Agentur für Arbeit. So bietet die Agentur für Arbeit in der Bibliothek eine offene Sprechstunde zum beruflichen Neuanfang nach einer Familienphase an. Wie viel Zeit kann und möchte man in Arbeitszeit und/oder Fahrtzeit investieren? Wie organisiert man die Kinderbetreuung und die Aufgabenverteilung im Haushalt? Oder: Sind die eigenen Fachkenntnisse noch auf dem notwendigen Stand? Anhand von Fragen wie diesen erläutert eine Berufsberaterin Interessierten, mit welchen Schritten sie ihre Rückkehr ins Arbeitsleben vorbereiten können. Sollten sich während der Sprechzeit konkretere Fragen und Unterstützungsbedarfe ergeben, können zudem Termine zur eingehenden Beratung vereinbart werden. Die nächste Sprechzeit ist am Mittwoch,10. Juni, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Kinder können mitgebracht werden. 

Digitale Mittagspause
Lunch and Learn

Die Digitale Mittagspause der VHS

Siegburg. Zwischen Terminen und Arbeitsalltag schnell noch etwas dazulernen? Ein Bildungshäppchen zum Mittagessen? Kurz: Lunch and Learn? Warum nicht, fragte sich die Volkshochschule und bietet nun die "Digitale Mittagspause" an. Aktuelle Themen aus der digitalen Welt werden per Zoom kompakt auf den Punkt gebracht - in nur 30 Minuten.

Spannende Programme, praktische Apps, Sprachen lernen, neue digitale Trends und Ideen für Alltag und Beruf - kompakt und anschaulich bekommen User in Zoomkonferenzen gezeigt, wie einfach, nützlich und manchmal auch überraschend hilfreich digitale Anwendungen sein können. Die VHS bietet die Digitale Mittagspause zweimal im Monat donnerstags von 13 und bis 13.30 Uhr an. Am ´Donnerstag, 11. Juni, geht es insbesondere um die Onleihe der Stadtbibliothek, die vor ein paar Wochen ein Relaunch erfuhr und seitdem mit vielen neuen Features und einer modernen Oberfläche daherkommt. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hier geht es direkt zur Zoom-Konferenz.  

Stadtnachrichten online
Videos und Infos

Stadtnachrichten online

Siegburg. Nachrichten und Veranstaltungen, Bürgerservice und Digitale Verwaltung, Mängelmelder und Umfragen. Mit der App Citykey lernen Sie die Kreisstadt neu kennen und erledigen Behördengänge bequem über das Smartphone. Ganz einfach, unabhängig von Zeit und Ort. Download über nachfolgenden Link.

Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Kreisstadt Siegburg oder den Instagram-Account kreisstadt_siegburg liked, der ist quasi mittendrin. Mehr zu spannenden Ausflugszielen und Freizeittipps für Klein und Groß erfahren Sie auf dem Instagram-Account visit.siegburg der Tourist Information.

Ihre Stimme zählt! Unter mitmachen.siegburg.de laden wir Sie herzlich ein, sich mit der Stadtverwaltung über anstehende Themen in Siegburg auszutauschen, Ihr Wissen und Ideen einzubringen oder an Umfragen und Beteiligungen teilzunehmen. Der Vorteil: Eine einmalige Registrierung reicht aus, um bei sämtlichen Projekten mitzumachen.

Michael Park
Heute und morgen in Siegburg

Sonntag, 31. Mai 2026

10 bis 17 Uhr, Katholisch-Soziales Institut, Bergstraße 26:
Ingrid Becker & Wolfgang Petkewitz: "Zwischenräume - Mensch.Stadt.Bewegung" (bis Sonntag, 12. Juli)
10 bis 18 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Ute Bartel: "Only Half A Picture" (bis Sonntag, 28. Juni)
10.30 bis 11.30 Uhr, St. Dreifaltigkeit, Jakobstraße 14:
Ausstellung "St. Dreifaltigkeit in alten Bildern"
ab 11 Uhr, Jakobstraße:
Wolsdorfer Kirmes  
14 Uhr, Pleiser Hecke:
Kidical Mass - Fahrraddemo nach St. Augustin
14 bis 17 Uhr, Café T.o.d., Nordfriedhof:
Das Café hat geöffnet
15 Uhr, Johannisgarten, Michaelsberg:
Studiobühne Siegburg: "Robin Hood" (ausverkauft)
15 Uhr, Stadtbibliothek, Griesgasse 11:
Autorenlesung der Freien Literaturwerkstatt Siegburg: "Vorsicht! Es sprießt!"
16 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
"Souvenirs de Bayreuth - 150 Jahre Bayreuther Festspiele" - Konzert mit Wagner-Stipendiaten
16.30 Uhr, St. Servatius, Kirchplatz 3:

35. Siegburger Orgelzyklus: Michael Park
18 Uhr, Studiobühne im ehemaligen Kaufhof, Grimmelsgasse 4:
Ü59-Silber-Rock-Party

Montag, 01. Juni 2026

9 bis 18 Uhr, Katholisch-Soziales Institut, Bergstraße 26:
Ingrid Becker & Wolfgang Petkewitz: "Zwischenräume - Mensch.Stadt.Bewegung" (bis Sonntag, 12. Juli)
10 bis 12 Uhr, St. Elisabeth, Chemie-Faser-Allee 2:
Lotsenpunkt Siegburg
14 bis 16 Uhr, Gemeinschaftsgarten, Cecilien-/Wellenstraße:
Der Gemeinschaftsgarten hat für Besucher geöffnet
15 bis 18 Uhr, Spielplatz Haydnstraße:
Spielmobil Armin
16 bis 18 Uhr, Kreishaus, Kaiser-Wilhelm-Platz 1:
Kostenlose Sprechstunde der Arbeitsgemeinschaft der Betreuungsvereine 
17.30 Uhr, Servatiushaus, Mühlenstraße 14:
Treffen der ZWAR-Gruppe Siegburg 
18 Uhr, Katholisches Pfarrheim Kaldauen, Marienstraße 15:
Treffen der ZWAR-Gruppe Kaldauen

Termine

Stadtmuseum
Stadtbibliothek
Musikschule
RHEIN SIEG FORUM
Tourismus
Alle Termine

Kinoprogramm
Heute im Kino

Das aktuelle Kinoprogramm entnehmen Sie bitte den Webseiten von

Capitol, Augustastr. 20, Tel.: +49 2241 62288, https://www.capitol-siegburg.de und
Cineplex, Europaplatz 1, Tel.: +49 2241 958080, https://www.cineplex.de.

Der Tag heute

Samstag, 31. Mai, der 151. Tag in 2025

Wetter: Noch immer sind Gewitter möglich.

Sonnenuntergang heute: 21.35 Uhr
Sonnenaufgang morgen:
5.23 Uhr
Mondaufgang heute: 22.32 Uhr
Monduntergang morgen: 5.21 Uhr

Heilige und Namenstag

Angela (Merici von Brescia, 1474 bis 1540, Gründerin der Compagnia di Sant'Orsola, aus der sich der Orden der Ursulinen entwickelte); Mechthildis (von Dießen, 1125 bis 1160, Augustiner-Chorfrau und Äbtissin von Edelstetten, Patronin gegen Gewitter), auch: Mechthild, MathildeHelmtrud (Nonne im Kloster Heerse um 950, lebte einige Zeit als Einsiedlerin auf dem Berg an der Iburg bei Bad Driburg), auch: Hiltrud.

Geburtstage

Ignatius von Loyola (1491-1556), spanischer Mitbegründer der "Gesellschaft Jesu", des Jesuitenordens; Karl August von Hardenberg (1750-1822), preußischer Reformer; Johann Ludwig Tieck (1773-1853), Schriftsteller ("Der gestiefelte Kater") sowie Übersetzer von Shakespeare und Cervantes; Georg Herwegh (1817-1875), Dichter und Politiker, vielgelesener Lyriker seiner Zeit ("Gedichte eines Lebendigen"), nahm aktiv an der Revolution von 1848 teil; als seine Truppen beim Badischen Aufstand am 27. April 1848 nahe Schopfheim geschlagen wurden, flüchtete er ins schweizerische Exil, durfte erst 1866 zurückkehren; schrieb danach meist anonym und hielt sich mit der Übersetzung von Shakespeares Dramen über Wasser; Walt Whitman (1819 -1892, Foto), amerikanischer Lyriker, betonte stets Würde und Eigenständigkeit des Individuums; den Deutschen ist Whitman vor allem durch die Verfilmung des "Clubs der toten Dichter" bekannt: Sie erinnern sich an Robin Williams alias Pauker John Keating? "Ich brülle mein barbarisches Johoo über die Dächer der Welt!" - das ist von Whitman, dem "zahnschwitzenden Verrückten" (auch ein Zitat aus dem Film); Dr. Richard Julius Petri (1852-1921), Bakteriologe, Erfinder und Namensgeber der Petri-Schale; Peter Frankenfeld (1913-1979), Showmaster ("Vergissmeinnicht", "Aktion Sorgenkind", "Musik ist Trumpf"); Rainier III. Grimaldi (1923-2005), Fürst von Monaco; James Krüss (1926-1997), Schriftsteller und erfolgreicher Kinderbuchautor ("Timm Thaler", "James Tierleben"); Clint Eastwood (1930), amerikanischer Schauspieler und Regisseur ("Dirty Harry"), auch als Bürgermeister im kalifornischen Carmel erfolgreich; Peter Yarrow (1938-2025), amerikanischer Sänger bei Peter, Paul and Mary ("Puff The Magic Dragon"); Karin Tietze-Ludwig (1941), Ex-TV-Lotto-Fee; Antje Vollmer (1943-2023), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), von 1994 bis 2005 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages; Rainer Werner Fassbinder (1945-1982), Regisseur ("Die Sehnsucht der Veronika Voss"); John Bonham (1948-1980), englischer Schlagzeuger bei Led Zeppelin; Tom Berenger (1949), amerikanischer Schauspieler ("Platoon", "Sliver"); Lea Thompson (1961), amerikanische Schauspielerin ("Zurück in die Zukunft"); Brooke Shields (1965), amerikanische Schauspielerin ("Die blaue Lagune"); Frank Goosen (1966), Kabarettist, Buchautor, Kolumnist, als VfL-Bochum-Fan  hartgeprüft; Sandrine Bonnaire (1967), französische Filmschauspielerin ("Biester", "Die Farbe der Lüge", "Femme fatale", "Die Frau des Leuchtturmwärters"); Colin Farrell (1976), irischer Schauspieler ("Minority Report"); Iga Swiatek (2001), polnische Tennisspielerin, 2020, 2022 und 2023 Siegerin der French Open, dazu Sieg bei den US Open 2022, 104 Wochen Weltranglistenplatz 1, aktuelle Nummer 5; die Sportlerin mag und wirbt für Literatur, am liebsten in Bücherform, und bezog mehrfach öffentlich solidarische Position mit der Ukraine, etwa bei den French Open 2023, wo sie auch das ganze Turnier mit einer gelb-blauen Flagge an der Kappe antrat und bei der Siegerehrung andere Spielerinnen zur gemeinsamen Stellungnahme gegen den russischen Angriffskrieg aufforderte

Wunder des heiliegn Markus
Todestage

1594: Jacopo Tintoretto, der italienische Maler stirbt 73-jährig in Venedig, seinen Namen verdankte er dem Handwerk seines Vaters: Il Tintoretto - das Färberlein, Bild: "Wunder des heiligen Markus" - Werk von Tintoretto; 1809: Ferdinand von Schill, der preußische Offizier fällt 33-jährig in Stralsund im Straßenkampf gegen französische Truppen; zuvor hatte er vergeblich versucht, einen Volksaufstand in Deutschland auszulösen: Ohne die Genehmigung des Königs Friedrich Wilhelm III. abzuwarten, war Schill mit seinem Husarenregiment gegen die napoleonische Besatzung angetreten und unterlag nach einem Monat den Truppen Frankreichs; durch seine Tat wurde Schill zum deutschen Volkshelden; 1809: Joseph Haydn, der österreichische Komponist ("Die Schöpfung") stirbt 77-jährig in Wien; 1872: Friedrich Gerstäcker, der Schriftsteller ("Die Flußpiraten des Mississippi") stirbt 56-jährig in Braunschweig; 1962: Adolf Eichmann, der ehemalige SS-Obersturmbannführer und Massenmörder wird 56-jährig in Israel gehenkt; der Geheimdienst Mossad hatte den furchtbaren Nazi-Verbrecher aus seinem als sicher geglaubten Versteck in Argentinien nach Israel entführt; als Verantwortlicher für den Abtransport der Juden in die Vernichtungslager Osteuropas wurde der Unhold vor Gericht gestellt und 1961 wegen seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt; 1981: Guyla Lóránt, der ungarische Fußballspieler und Trainer (unter anderem 1. FC Köln), bekannt für seine markigen Sprüche ("Der Ball ist rund. Wäre er eckig, wäre er ja ein Würfel"), stirbt 58-jährig in Thessaloniki, nachdem er beim Spiel seines Teams PAOK gegen Piräus auf der Trainerbank einen Herzinfarkt erleidet; vor allem bei den Münchner Bayern ließ es Lóránt verbal krachen ("Der Gurkenthaler oder wie er heißt, spielt Libero", musste sich in der Mannschaftsbesprechung Klaus Augenthaler anhören), und Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt bekannte einmal: "Wegen Gyula Lóránt hätte ich beinahe aufgehört. Er hat mir mal erklärt, dass man einen herausgesprungenen Meniskus am besten mit der Eckfahne wieder reinhaut"; 1996: Timothy Leary, der amerikanische Drogenpapst stirbt 75-jährig in Beverly Hills; 2009: Elizabeth Gladys Dean, die letzte Überlebende der "Titanic"-Katastrophe stirbt 97-jährig in London; 2012: Paul Pietsch, der Autorennfahrer und Verleger ("auto motor und sport") stirbt 100-jährig in Karlsruhe; 2016: Rupert Neudeck, der Journalist, Buchautor und Flüchtlingshelfer stirbt 77-jährig nach einer Herzoperation in Siegburg, siegburgaktuell schrieb: "Bekannt wurde Neudeck, der in Troisdorf lebte und am Siegburger Kulturleben teilnahm, durch die Hilfsorganisation Cap Anamur und die Rettung der vietnamesischen Boat People. 11.000 Menschen, die 1979 in nicht seetauglichen Kähnen im Südchinesischen Meer trieben, nahm er auf, weil er 'erkannte, dass die mitteleuropäische Haltung, vor dem Fernseher zu sitzen, Menschen ersaufen zu sehen und stumm mit dem Kopf zu schütteln, nicht reicht'. Der studierte Theologe war selbst Flüchtling, musste 1945 als Kind aus der Heimatstadt Danzig überstürzt mit den Eltern gen Westen aufbrechen. Mitte Oktober 2015 meldete er sich im Siegburger Stadtmuseum zum alles beherrschenden Flüchtlingsthema zu Wort, berichtete über seine Erfahrungen auf der Insel Lesbos, die er zuvor besucht hatte: 'Wenn nicht alle Länder an einem Strang ziehen bei der Aufnahme, dann müssen wenigstens die sechs Gründungsstaaten plus Skandinavien vorweg gehen, die anderen nachziehen.' Seine Frau Christel, häufig als Referentin im Treffpunkt am Siegburger Markt zu hören, mahnte, dass das Werk ihres Mannes unbedingt fortgesetzt werden müsse"; 2017: Hilde Sochor, die österreichische Schauspielerin, über 60 Jahre Wiener Volkstheater ("Shakespeare ist auch Volkstheater, er hat für das Volk geschrieben, und Brecht genauso"), stirbt 93-jährig in ihrer Heimatstadt Wien; 2020: Christo, der 1953 aus dem sozialistischen Bulgarien geflohene amerikanische Konzeptkünstler, mit seiner französischen Ehefrau Jeanne-Claude (1935-2009) durch spektakuläre Verhüllungsaktionen wie etwa am Reichstag weltberühmt, stirbt 84-jährig in New York; anlässlich der Verhüllung des Pariser Triumphbogens, geplant für Herbst 2021, hatte er an Endlichkeit und Flüchtigkeit des Daseins erinnert: "Meine Werke existieren nur in diesem Moment und verschwinden dann für immer. Wie unser Leben"; 2022: Egbert Hirschfeld, der Ruderer, Olympia-Gold im Vierer mit Steuermann 1964 in Tokio sowie Gold 1968 in Mexiko  mit dem legendären Ratzeburg-Achter, stirbt 80-jährig in Berlin; bei den Spielen 1972 in München trug der Achter die Olympia-Fahne ins Stadion, Hirschfeld hisste sie; 2022: Andreé Geulen-Herscovici, die belgische Lehrerin, die während der Nazi-Zeit entscheidend zur Rettung hunderter jüdischer Kinder vor den NS-Schergen und dem Tod in den Konzentrationslagern beitrug und 1989 die Auszeichnung "Gerechte unter den Völkern" erhielt, stirbt 100-jährig in Brüssel; was sie unter Lebensgefahr leistete, bezeichnete die im Glauben christlicher Nächstenliebe erzogene Pädagogin als "einfach meine Pflicht"; auch aus dem Untergrund half sie jüdischen Kindern, unter falscher Identität Unterschlupf bei christlichen Familien oder in Klöstern zu finden - nach dem Krieg engagierte sie sich in der Zusammenführung der Familien.

Historisches Kalenderblatt

Vor 215 Jahren - 31. Mai 1811

"D'r Schneider von Ulm hat's Fliega probiert. No hot'n 'r Deifel en d'Donau nei g'führt": Der Ulmer Schneider Albrecht Ludwig Berbinger stürzt mit einem halbstarren Hängegleiter in die Donau. Nicht aus Verzweiflung, weil Schwäbisch so unaushaltsam-grausam klingt. Nein, sich orientierend am Flug der Eulen, wollte der Meister von Zwickel und Zwirn abheben und fliegen. Nachdem er bereits Luftsprünge von Weinbergen absolviert hatte, wollte er König Friedrich von Württemberg, seinem Sponsor, einen Flug von einem eigens errichteten Holzgerüst an der Adlerbastei neben der Donau präsentieren. Wegen mieser Thermik verlässt den Schneider am Start der Schneid, doch ein ebenso mieser Stadtbüttel gibt ihm einen Tritt. Berbinger kippt unter dem Gelächter der Zuschauer senkrecht in den Fluß. Fischer ziehen den Schneider mit mehreren gebrochenen Knochen heraus. Der unverstandene Berbinger gilt heute als Pionier des Gleitfluges.

Vor 115 Jahren - 31. Mai 1911

Die Katastrophe nimmt ihren (Stapel-)Lauf: In Belfast läuft die "Titanic" als seinerzeit größtes Schiff der Welt vom Trockendock. Am 2. April 1912 wird sie offiziell in Dienst gestellt, bei der Jungfernfahrt kollidiert sie am 14. April bei Neufundland mit einem Eisberg und sinkt. Über 1.500 der 2.200 Passagiere sterben bei der Tragödie.

Vor 110 Jahren - 31. Mai 1916
Vor der jütländischen Küste findet die große Seeschlacht des Ersten Weltkriegs statt. Kaiserliche Marine und "Grand Fleet" der Royal Navy beschießen sich fleißig. Über 8.000 Soldaten sterben. Einen Sieger hat die Skagerrak-Schlacht nicht, nur Verlierer. Foto: Britische Flotte am Skagerrak.

Vor 95 Jahren - 31. Mai 1931

Die Gewalt des Windes: Das englische Schiff "Malabar", an der australischen Küste bei Sydney gestrandet, wird Stunden später bei schwerem Sturm in drei Teile zerrissen und in die Tiefe gezogen. Zehntausende verfolgen das Schreckensspektakel.

Vor 95 Jahren - 31. Mai 1931

Winterlandschaft im Mai: Szenerie am Tag nach einem vernichtenden Hagelschauer, der bei Gerolstein im Kreis Daun grüne Felder in eisbedeckte Flächen verwandelte und die Temperaturen innerhalb von zehn Minuten von 30 auf 15 Grad purzeln ließ. 

Vor 65 Jahren - 31. Mai 1961

Die Republik Südafrika wird ausgerufen, nachdem das Land auf Druck der anderen Mitglieder aus dem britischen Commonwealth ausgetreten ist.

Vor 50 Jahren - 31. Mai 1976

Grenzwertig: Die britische Popgruppe The Who wartet auf dem Londoner Charlton Football Ground mit dem bis dahin lautstärksten Rockkonzert der Geschichte auf. Mit 76.000 Watt werden 120 Dezibel musikalischer Lärm produziert. Das gibt was auf die Zuschauerohren und einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Die martialische Manowar-Band aus den Staaten, laut SPIEGEL "schmerzfreieste Poser des gesamten Metal-Genres", toppen später die Ohrendresch-Werte weiter nach oben.

Straßenbahn
Siegburger Kalenderblatt

Vor 105 Jahren - 31. Mai 1921

"Wer in der jetzigen heißen Jahreszeit dazu verurteilt ist, die elektrische Straßenbahn Siegburg-Zündorf täglich benutzen zu müssen, ist einer förmlichen Hitzequal ausgesetzt, zumal wenn man eine längere Strecke fahren muß. Warum werden die Vorhänge, welche, wenn ich recht informiert bin, auf der Kammer des Betriebsbahnhofes liegen und schließlich noch von den Motten zerfressen werden, nicht in den Wagen wieder angebracht. Auch sind zur Zeit die Riemen zur Öffnung der Fenster abgemacht worden. Können die Riemen nicht wieder befestigt werden, um die Fenster zu öffnen? Muß der Fahrgast sich denn immer nur Fahrpreiserhöhungen gefallen lassen, ohne daß von der Direktion eine wenigstens nicht gesundheitsschädigende Fahrt garantiert wird? Im Übrigen erlaube ich mir nachstehende Frage: Wie weit sind die Verhandlungen betreffs Anschaffung eines elektrischen Sprengwagens gediehen? Es wäre an der Zeit vorgenannte Mängel umgehend zu beheben." (Leserbrief im Siegburger Kreisblatt)

Vor 105 Jahren - 31. Mai 1921

"Amtliche Bekanntmachung: Großviehmarkt in Siegburg am Donnerstag, 9. Juni. Auftrieb 8 Uhr morgens beim Schlachthof. Eingang Bachstraße. Der Markt darf nur aus den Bezirken beschickt werden, in den in den letzten sechs Wochen kein Fall von Maul- und Klauenseuche festgestellt worden ist. Siegburg, der Bürgermeister."

Agger um 1910

Vor 105 Jahren - 31. Mai 1921

"Das Baden im Freien ist in der jetzt beginnenden heißen Jahreszeit eine erfrischende und der Gesundheit sehr zuträgliche Zerstreuung. Man soll aber auch in dieser Hinsicht des Guten nicht zuviel tun. Ein längerer Aufenthalt als 15-20 Minuten im Wasser ist unter allen Umständen nachteilig, weil er dem Körper zuviel Wärme entzieht. Man bade niemals mit vollem Magen." (Siegburger Kreisblatt) 

Foto: Agger, links Siegburg, rechts Troisdorf.

Vor 95 Jahren - 31. Mai 1931

"Vorgestern Abend gegen halb 6 Uhr zog ein schweres Unwetter über unsere Gegend. Außer einigen grellen Blitzen, denen starkes Donnerrollen folgte, war das Gewitter weniger heftig, aber Hagel und wolkenbruchartiger Regen richteten viel Schaden an. Die Hagelkörner waren ziemlich groß und wurden vom Sturmwind zur Erde geschleudert, so dass an vielen Stellen, besonders in den Gärten der Stadtmitte, die kleinen Pflanzen zerschlagen und die Obstansätze von den Bäumen abgeschlagen wurden. Die mit dem Regen niedergehenden Wassermassen verursachten in den unteren Stadtteilen, so in der Kaiserstraße, Bahnhof- und Mühlenstraße kleine Überschwemmungen, die auch mehrere Keller überschwemmten. Nach Ablauf des Wassers konnte man an dem verbliebenen Geröll feststellen, dass viel am Michaelsberg niedergegangenes Regenwasser bis in die Stadt hinein geflossen war." (Siegburger Zeitung)

Vor 95 Jahren - 31. Mai 1931

Vor 95 Jahren - Mai 1931

"Die Anno-Kirche hat in diesen Tagen eine wertvolle Bereicherung erhalten. Das oberhalb der Sakristei auf der Ostseite der Kirche freie Postament wurde jetzt mit einer lebensgroßen Staue des hl. Erzengel Michael geschmückt. Die Statue, die gestiftet wurde, ist aus tiefbraunem Ton hergestellt. Angefertigt wurde die Statue im Kloster St. Augustin bei Hangelar." (Siegburger Zeitung)

Vor 65 Jahren - Mai 1956

"Wer gedacht hatte, das Siegburger Heimatmuseum würde nach den erfolgreichen Konferenzen der Stadtverwaltung mit dem Landschaftsverband in einem glatten Durchgang vom Rat der Stadt baureif gemacht werden, sah sich in der Sitzung des Rates am Dienstag erheblich getäuscht. Obwohl die Finanzierung des Vorhabens als so gut wie gesichert angesehen werden kann, schien der Rat entschlossen zu sein, aus dem Verfahren um die Bewilligung des Baues so etwas wie ein Hürdenrennen zu machen, wobei man nicht anstand, das Projekt nach langer Debatte über die erste Hürde zu lassen. Man hatte handfeste Argumente gegen das Projekt. Klett leitete das Feuer der Gegenargumente mit der Frage ein, was denn die jährliche Unterhaltung des Heimatmuseums kosten würde und wieviel die Stadt aufbringen müsse, um auch noch die Inneneinrichtung zu beschaffen. Dr. Geis (BHE) meinte, die Stadt dürfe nicht so einen Bau bekommen, wie Köln mit den Walraff-Richarz-Werken - gemeint ist das Museum - Hallenschwimmbad und Beseitigung der Kleinbahn seien wichtiger für Siegburg als ein Museum. Blümlein (Zentrum) warf ein, daß die Stadt sich in die Gefahr begebe, in Schulden zu geraten, Bröhl (CDU) meinte, mit einer 25prozentigen Überschreitung der Baukosten müsse man bestimmt rechnen. Dr. Gilles schlug vor, mit dem vorhandenen Gelde das Haus Kaiserstraße 25 vorläufig aufzubauen und die Siegburger Museumsschätze aus ihren Kisten herauszuholen und dort aufzustellen. Schließlich drückte der Rat sein Befremden aus, daß der Landschaftsverband der Stadt einen Architekten aufzwingen wolle, den man nicht gerufen habe. Nur Bürgermeister Dr. Schmandt, Heinrichs und Dr. Kersken vertraten das Projekt eindeutig und offensiv. Schließlich gab es doch 17 Stimmen dafür, Geld im Etat einzusetzen und die Planung noch einmal zu vertagen, wobei man sich grundsätzlich mit dem Bau des Heimatmuseums einverstanden erklärte." (Siegburger Zeitung).

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung sowie einiger Außenstellen

Für einen Besuch der Stadtverwaltung gilt: Erst hier Termin vereinbaren, dann vorbeikommen.

Tourist Information (+49 2241 102-7533 oder tourismus@stadtbetriebe-siegburg.de) und Stadtmuseum (+49 2241 102-7410 oder stadtmuseum@stadtbetriebe-siegburg.de), Markt 46, haben dienstags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr, sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet (die Tourist Information auch montags von 10 bis 17 Uhr). Die Stadtbibliothek, Griesgasse 11, kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besucht werden, Inhaber eines Büchereiausweises erhalten darüber hinaus während der Open-Library-Zeiten (dienstags bis sonntags von 8 bis 10 sowie 17 bis 20 Uhr) Zugang.

Aktuelle Öffnungszeiten des Oktopus Freizeitbad, Zeithstraße 110, können hier abgerufen werden. Der Zugang zum Bad ist mit einem Online-Ticket möglich, das hier erworben werden kann. Sie können das Online-Ticket auch mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen im Eingangsbereich des Hallen- und Freibades sowie im Stadtmuseum am Markt erwerben. Im Stadtmuseum ist der Ticketverkauf mit Bargeld möglich, ansonsten nur bargeldlos mit allen digitalen Zahlungsmitteln einschließlich der IBAN. Zusätzlich können Schwimmbadtickets vor Ort auch mit dem Siegburg-Gutschein (Karte oder App) erworben werden.

Notwendige/wichtige Rufnummern

Polizei: 110
Feuerwehr/Notarzt/Rettungsdienst: 112
Krankentransport: +49 2241 19222
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst: +49 1805 986700
Giftnotruf-Informationszentrale der Universitätsklinik Bonn: +49 228 19240
Apotheken-Notruf:  +49 800 0022833
Apotheken-Notdienst:  https://www.aponet.de
Telefonseelsorge: +49 800 1110111 oder +49 800 1110222
Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: 116111 oder +49 800 1110333
Bundesweites Hilfstelefon "Gewalt gegen Frauen": 116016
Opferschutzbeauftragter der Kreispolizeibehörde Siegburg: +49 2241 5413812
Beratungsstelle sexualisierte Gewalt: +49 228 635524
Zentraler Karten-Sperr-Notruf: 116116
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: Abrufbar über die Anrufbeantworter der Tierarztpraxen

Hilfe zur Barrierefreiheit

  • Allgemein

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    Aktivieren Sie zuerst die Bildschirmlupe und schalten Sie dann die Farbumkehrung mit folgenden Tastenkombinationen ein und aus:

    1. Bildschirmlupe

    +

    2. Farben umkehren

    Strg
    Alt
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  • Bildschirmlupe

    Drücken sie folgende Tastenkombinationen, um die Bildschirmlupe zu verwenden:

    Ein-/ausschalten

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    Ansicht vergrößern

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    Einschalten / Ansicht vergrößern

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