Michaelsberg

siegburgaktuell 19.05.2026

FW Fahrzeufbrand
Kleinlaster in Flammen

Fahrzeugbrand auf Autobahn

Siegburg. Schon auf der Anfahrt ist eine schwarze Rauchwolke zu sehen, die hoch in den Himmel aufsteigt. Am gestrigen Montagnachmittag gegen 16 Uhr brennt auf der A3 Richtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle Lohmar und dem Rastplatz Siegburg ein Kleintransporter. Der Fahrer kann das Mobil unverletzt verlassen. Nach der Sperrung von zwei Spuren erfolgt die Brandbekämpfung unter Atemschutz mit zwei C-Rohren. Abschließend wird das ausgebrannte Wrack mittels Wärmebildkamera kontrolliert, die Polizei übernimmt die Einsatzstelle um 17.45 Uhr. Im Einsatz waren neben der hauptamtlichen Wache die ehrenamtlichen Kollegen der Löschgruppen Stallberg und Kaldauen. 

Die weiteren Feuerwehreinsätze des Tages: 9.57 Uhr, durch Bauarbeiten ausgelöste Brandmeldeanlage "Am Turm"; 12.07 Uhr, kleiner Ölfleck in der Südstraße; 15.07 Uhr, die Fahrt zu einer Türöffnung im Farnweg kann abgebrochen werden, da der Rettungsdienst einen Wohnungsschlüssel gereicht bekommt.

Sportbecken Freibad
Warme Luft, kühles Nass

Am Freitag wird angebadet

Siegburg. Nicht nur T-Shirt-, sondern Badehosen- und Bikiniwetter sind fürs Pfingstwochenende vorhergesagt. Das Thermometer könnte sogar die 30-Grad-Marke überschreiten. Das Oktopus-Freibad reagiert und öffnet am Freitag, 22. Mai, seine Türen. 

Bitte beachten Sie: Die Becken werden ausschließlich durch die Sonne erwärmt, die Wassertemperaturen können daher witterungsabhängig variieren und werden insbesondere zu Saisonbeginn noch (er)frisch(end) sein.

Kita Purzelbaum
Strahlende Gesichter und großer Spaß

Purzelbaum-Pänz wollen an die frische Luft

Siegburg. Frische Braschosser Höhenluft genießen dürfen seit letzter Woche die Pänz der DRK-Kita Purzelbaum. "Nachdem unsere neue Gruppe und die Nebenräume bereits seit einiger Zeit wieder mit Leben gefüllt sind, konnten die Kinder nun bei strahlendem Sonnenschein auch das fast fertiggestellte Außengelände in Beschlag nehmen", schreibt uns Leiterin Katja Ruf. "Besonders der lang vermisste Seilgarten wurde sofort begeistert gestürmt. Doch nicht nur dort gab es viel zu entdecken - staunende Blicke über die schöne neue Wiese und jede Menge Neugier auf die neuen Spielmöglichkeiten sorgten für strahlende Gesichter und großen Spaß."

Gesamtschule Bihac
Blick aufs Leben unter Wasser

Schüler lassen Flüsse sprechen

Siegburg. Das 14. Ziel für nachhaltige Entwicklung - Leben unter Wasser - stand im Fokus des Austauschs der Städtischen Gesamtschule am Michaelsberg mit dem Gymnasium aus Bihać/Bosnien-Herzegowina. Gemeinsam besuchten die 20 Oberstufenschülerinnen und -schülern zum Einstieg das Wissenshaus Wanderfische der Stiftung Wasserlauf, beschäftigten sich dort mit Plastikmüll und untersuchten aquatische Kleinstlebewesen. Mit diesem Wissen wurden später Proben in Rhein und Sieg genommen und begutachtet. Außerdem erstellten die Jugendlichen einen Flyer zum umweltfreundlichen Verhalten an der Sieg und erarbeiteten ein Theaterstück, in dem Sieg und Una, der durch Bihač fließende Fluss, ihre Meinung zu ihrer Verschmutzung äußern. Die Ergebnisse wurden am Ende den Fünftklässlern präsentiert. 

Neben der Arbeit am Projekt lernten die Schüler den "Weg der Demokratie" durch Bonn kennen, beschäftigten sich im Freilichtmuseum Kommern mit der Geschichte des Rheinlands und besuchten den Kölner Dom sowie die Zentralmoschee in Ehrenfeld. 

Sporthalle Gymnasium Alleestraße
Sporthalle nimmt Form an

Der Ort für gymnasiale Leibesübungen

Siegburg. Zweck und Hauptnutzer sind schon zu erkennen: "Sporthalle Gymnasium Siegburg Alleestraße" steht in großen Lettern auf dem Neubau, der in den zurückliegenden Monaten gegenüber der Schulmensa an der Wilhelmstraße aus dem Boden wuchs.

Seifenkistenrennen
Inside Seifenkiste

Wenn Dorfkinder den Turbo zünden 

Siegburg. Ob ich bei der Moderation des Seifenkistenrennens helfe? Der Kollege überfällt mich aus dem Hinterhalt. Zeit ja. Lust auch. Ahnung nicht. Ich kenne die Anfangsszenen von Cool Runnings, zählt das? "Erzähl keinen Quatsch - Sonntag, 10 Uhr, Michaelsberg!" Ansage verstanden. 

Sonntagfrüh gibt's erst Technikprobleme bei der Zeitmessung, also schlendere ich durchs Fahrerlager. Die Post fährt mit, in einem Steampunk-Schlitten mit goldener Auspuffapplikation. Ein anderes Gefährt trägt zwei Monster als Galionsfiguren und eine GoPro. Scheint ein fotogener Sport zu sein. 

Am Nürburgring drängeln sich 350.000, am Michaelsberg stehen etwas weniger an den Hängen und Pisten. Die Lackierungen der Armada am Start verströmt den Duft der weiten Welt. Rote Bullen neben Playboy-Hasen. Großsponsoring? Sinn für Humor? Die einzigen Fragen, die unbeantwortet bleiben.

Ab ins Kommentatorenzelt. Ute ist meine Mikrofonpartnerin. Sie gehört zu den "Flotten Kisten Overath", die mit uns Städtern das Event stemmen. Ute weiß alles, kennt die Vorteile der beinahe lautlosen Gummireifen, die Voraussetzungen für den Start in den jeweiliegen Klassen. Sechs Jahre ist die jüngste Fahrerin, 76 Lenze hat der älteste. Der heißt Udo Gaidosch, steuert eine umgebaute Badewanne, die an charakterstarke französische Autos erinnert.

Zwei Enkel von Ute stürzen sich bergab. Der Opa, ihr Mann, steht am Rand. Er hat im Vorfeld gesägt und geschraubt. Familiengeschäft. Bei Familie Lorenz, dem harten Kern der "Flotten Kisten", sind alle vier involviert. Lucas ist Cheforganisator und Rennleiter. Schwester Linda steht hinter der Ziellinie. Papa Frank rauscht formvollendet an uns vorbei. Mutter Hedwig ist überall zur selben Zeit. Sie pendelt zu Fuß zwischen Berg und Tal.

Bald bin ich mit den Hochburgen der seifigen Bewegung vertraut, interessanterweise liegen alle im Münsterland. Mettingen, Billerbeck, Stromberg. Westfalen sind buntere Hunde als man denkt. Gemütlich sind sie ohnehin. Der blaue Blitz aus Mettingen hat seinen eigenen Fanclub am Start, der auf Campingstühlen unter dem mitgebrachten Pavillon dem Regen trotzt und zwischendurch mit den Cheerleader-Puscheln wedelt.

Seifenkisten brauchen nicht zwingend eine natürliche Erhöhung. "Es gibt Rampen, die sind mehrere Meter hoch, das langt für reichlich Strecke", erklärt Ute. In der Signalgruppe informiert sie ihre Liebsten: "Ferienwohnung für die Weltmeisterschaft ist gebucht." Amerika, Kanada oder Mexiko - das will ich fragen, ehe mir im letzten Moment einfällt: Es geht höchstwahrscheinlich um die Kisten, nicht ums Kicken. Nicht New York oder LA, sondern Kematen an der Ybbs in Österreich. Ort und Flüsse, die klingen wie der Superjoker bei "Stadt, Land, Fluss", sind die Zentren der schwerkraftbetriebenen Geschosse. Passt hervorragend zu dieser handfesten, sehr bescheidenen Community. 

Knallrote oder giftgrüne Pfeile schießen an uns vorbei, die Stunden auch. Keine 24, wie rund um die Nürburg, aber sechs sind es schon, die unser Geplauder füllt. Ute und ich entdecken einen Zielkonflikt. Etwas Elementares steht zwischen uns an diesem Sonntagnachmittag. Sie ist gebürtige Elversbergerin, ich wurde fußballerisch im Niedersachenstadion zu Hannover sozialisiert. Wer steigt auf? Frotzeleien bestimmen unseren Smalltalk. Am Tag danach, einem Tag der tiefen Leere, schickt sie mir eine Kondolenz per E-Mail. Betreff: "Bist bestimmt sehr traurig." Ich gratuliere: "Das nächste Dorf in Liga eins!" Manchmal ähneln sich Fußball- und Seifenkistenwelt. 

Wo wir bei den Siegern sind. Da ich im Laufe meiner Tätigkeit lerne, die Teilnehmerfelder auseinanderzuhalten, fällt es mir nicht schwer, zum guten Schluss ein paar Namen loszuwerden. Die Masterclass gewinnt Juli Rickert, Billerbeck, in der Elite-Klasse schnappt sich Pia Lampe vom Jugendclub Mettingen den Pokal. Bester "Rookie" ist Anik Braun aus Stromberg, die Rubrik "Open" geht an Moritz Meyhoff, ebenfalls Billerbeck. Siegburger Stadtmeister wird Alexander Narres. Fünfmal Glückwunsch, tschö Ute!

Das Foto machte unser Leser Raimund Lenz, in den 1960er-Jahren selbst jugendlicher Seifenkistenpilot bei den Wettkämpfen auf der Alten Poststraße. 

Wohnraumberatung
Wohnungsumbau fürs Alter

AWO berät mit diplomierten Innenarchitektinnen

Siegburg. Die Servicestelle Senioren der Stadtverwaltung im Fachaustausch mit den Gesundheitsmanagern der AOK und weiteren sozialen Playern. Man traf sich in den neuen Krankenkassenräumlichkeiten im Kaiser Carré. Das Thema "Zuhause leben - so selbstständig wie möglich" führte sie zusammen. 

Wie genau macht man Wohnungen fit für den demografischen Wandel, für die Nutzung durch ältere Semester? Über das Großthema sprach AWO-Wohnraumberaterin Susanne Russ. Ihre Fachdienststelle erhielt im letzten Jahr 300 Anfragen von vornehmlich älteren, behinderten und demenzkranken Menschen bzw. deren Angehörigen, die ihre vier Wände barrierefrei umbauen lassen möchten. 

Das Paket ist vielfältig: Vermeidung von Unfallgefahrenstellen, Einsatz von technischen Hilfen, Umbau von Zugängen und Treppenbereichen, Bädern und Küchen. Die Erstberatung findet in der Regel vor Ort statt und umfasst neben der Erörterung der individuellen Schritte die Klärung der Finanzierung. Auf der AWO-Homepage heiß es: "Weiterhin übernehmen bzw. unterstützen wir bei der Beantragung von Zuschüssen, prüfen Kostenvoranschläge, sprechen bei Bedarf mit den Handwerkern und Vermietern." Zum Team gehören zwei diplomierte Innenarchitektinnen und zwei Sozialpädagoginnen. 

Die Quintessenz aus dem Treffen:  Wo einmal die Schwellen fallen, wird später in der Regel nichts zurückgebaut. Die Lage auf dem barrierefreien Wohnungsmarkt verbessert sich. Einen Nachtrag liefert die Kollegin Dagmar Redlin aus dem Amt für Senioren, Wohnen und Soziales: "Bei Vorliegen eines Pflegegrades ist ein Zuschuss von bis zu 4.180 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen durch die Pflegekasse möglich. Auch hier hilft die AWO beim Schaffen der Voraussetzungen, den Zuschuss zu erhalten - wie viele Angebote muss ich einholen, welche Unternehmen muss ich beauftragen, wann darf ich sie engagieren."

Die AOK begrüßte neben Vertreterinnen von Stadt und Arbeiterwohlfahrt das Sozialpsychiatrische Zentrum der Diakonie in Troisdorf für den Bereich "Wohnen mit Demenz", die Selbsthilfe-Kontaktstelle Rhein-Sieg-Kreis und das Sanitätshaus Rahm. 

Foto: Dagmar Redlin und Britta Meerbeck-Blum von der Seniorenarbeit der Stadt, Ahmed Aden, AOK, Barbara König, AWO, und Antonia Grumptmann, ebenfalls Stadt Siegburg. 

Bürgerforum Kommunale Wärmeplanung
Kommunale Wärmeplanung

Abschließendes Bürgerforum

Siegburg. Mit der kommunalen Wärmeplanung soll die Grundlage für eine zukunftsfähige und klimaneutrale Wärmeversorgung der Kreisstadt Siegburg bis 2045 geschaffen werden. Hintergrund sind die gesetzlich verankerten Klimaschutzziele.

Am Donnerstag, 28. Mai, lädt die Stadtverwaltung um 18 Uhr Bürgerinnen und Bürger ins Stadtmuseum, Markt 46, zu einer Informationsveranstaltung ein. Unter anderem wird die geplante Einteilung der Stadt in Wärmeversorgungsgebiete, die Betrachtung von Fokusgebieten und die voraussichtliche Entwicklung der Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 vorgestellt. Fachvorträge der Verbraucherzentrale und der Energieagentur ordnen die Ergebnisse aus Verbrauchersicht ein und bieten praxisnahe Informationen zu Sanierungsschritten und Beratungs- sowie Förderangeboten. Im Anschluss an die Präsentation wird es Raum für Fragen, Diskussionen und Anregungen geben.

Als Unterstützung bei der Heizungswahl gibt es zudem eine Infoseite der Stadtwerke, die stetig aktualisiert wird. Das Foto entstand bei der letzten Veranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung.

Gerald Köpf
Klavierbauer am Brauhauspiano

"Boogie und Bier" geht in die Sommerpause

Siegburg. Morgen Abend, Mittwoch, 20. Mai, setzt sich Gerald Köpf ans Brauhauspiano, um die "Boogie und Bier"-Reihe in die Sommerpause zu spielen. Der Wiener Klavierbaumeister verspricht, Schwung, Drive und Spielfreude auf die Bühne zu bringen - authentisch, rhythmisch und mit spürbarer Liebe zum Instrument. Los geht es um 19 Uhr im Brauhaus "Zum roten Löwen", Holzgasse 37-39, der Eintritt ist frei.

Grünspecht
Grüner Ameisenschreck

Im Garten geht der Punk ab

Siegburg. Über einen "Punk" im Garten freute sich gestern Helmut Schauer. "Den Grünspecht sieht man selten, er ist aber nicht bedroht. Liebt Ameisen, deswegen bewegt er sich auch oft auf dem Boden."

Cosmicseed
Eva Thienport eröffnete Cosmicseed

Raum für Entspannung, Energie und innere Balance

Siegburg. Am Herrengarten 2 eröffnete Eva Thienport mit "Cosmicseed" einen "Raum für Entspannung, Energie und innere Balance". Zum Portfolio gehören unter anderem Wellnessmassagen (auch kurze in der Mittagspause) und Aura-Soma-Beratungen (hier werden Farben, Pflanzenkräfte und Kristallenergien genutzt, um Wohlbefinden, Vitalität und Selbstwahrnehmung zu unterstützen). Wer sich informieren möchte, meldet sich zum kostenlosen Aura-Soma-Abend morgen um 19.30 Uhr an. Weitere Infos unter www.cosmicseed.de

Stadtnachrichten online
Videos und Infos

Stadtnachrichten online

Siegburg. Nachrichten und Veranstaltungen, Bürgerservice und Digitale Verwaltung, Mängelmelder und Umfragen. Mit der App Citykey lernen Sie die Kreisstadt neu kennen und erledigen Behördengänge bequem über das Smartphone. Ganz einfach, unabhängig von Zeit und Ort. Download über nachfolgenden Link.

Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Kreisstadt Siegburg oder den Instagram-Account kreisstadt_siegburg liked, der ist quasi mittendrin. Mehr zu spannenden Ausflugszielen und Freizeittipps für Klein und Groß erfahren Sie auf dem Instagram-Account visit.siegburg der Tourist Information.

Ihre Stimme zählt! Unter mitmachen.siegburg.de laden wir Sie herzlich ein, sich mit der Stadtverwaltung über anstehende Themen in Siegburg auszutauschen, Ihr Wissen und Ideen einzubringen oder an Umfragen und Beteiligungen teilzunehmen. Der Vorteil: Eine einmalige Registrierung reicht aus, um bei sämtlichen Projekten mitzumachen.

Bingo
Heute und morgen in Siegburg

Dienstag, 19. Mai 2026

10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Ute Bartel: "Only Half A Picture" (bis Sonntag, 28. Juni)
15 bis 18 Uhr, Spielplatz Kaldauer Feld:
Spielmobil Armin
16 Uhr, St. Elisabeth, Chemie-Faser-Allee 2:
Bingo (Foto)

Mittwoch, 20. Mai 2026

10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Ute Bartel: "Only Half A Picture" (bis Sonntag, 28. Juni)
14 bis 17 Uhr, Café T.o.d., Nordfriedhof:
StrickCafé
14 bis 18 Uhr, Vorplatz der katholischen Kirche Liebfrauen, Antoniusweg 1:
Bauernmarkt
15 bis 18 Uhr, GGS Stallberg, Deutzer-Hof-Straße 24:
Spielmobil Armin
19 Uhr, Brauhaus „Zum roten Löwen“, Holzgasse 37-39:

"Boogie und Bier" mit Gerald Köpf
19.30 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Philosophische Stunde mit Prof. Martin Booms: "Politischer Frust - Was führt Deutschland aus der Unzufriedenheit?"

Kinoprogramm
Heute im Kino

Das aktuelle Kinoprogramm entnehmen Sie bitte den Webseiten von

Capitol, Augustastr. 20, Tel.: +49 2241 62288, https://www.capitol-siegburg.de und
Cineplex, Europaplatz 1, Tel.: +49 2241 958080, https://www.cineplex.de.

Der Tag heute

Dienstag, 19. Mai, der 139. Tag in 2026

Wetter: Wir schielen schon mal aufs Pfingstwochenende!

Sonnenuntergang heute: 21.20 Uhr
Sonnenaufgang morgen:
5.35 Uhr
Monduntergang morgen: 1.16 Uhr
Mondaufgang morgen: 8.34 Uhr

Alkuin Rathaus 1968
Heilige und Namenstag

Alkuin (bedeutender Gelehrter, traf auf einer Romreise im Jahr 781 im norditalienischen Parma mit Karl dem Großen zusammen, der ihn an seine Hofschule nach Aachen berief, später Abt des Klosters St. Martin in Tours, starb am 19. Mai 804; Foto: Alkuin (Heising) hieß der 48. Siegburger Abt, hier im aufsehenerregenden schwarzen Anzug bei der feierlichen Einweihung des Siegburger Rathauses am 10. August 1968 auf dem Treppenaufgang zum Sitzungssaal, Pater Erpho (rechts) und Altabt Dr. Schulte Strathaus kommen im gewohnten Ornat; Alkuin legte noch im selben Jahr sein Amt nieder, wusste dieses mit dem autoritären Stil der Amtskirche zu begründen); Ivo (Hélory, 1253 in der Bretagne als Sohn eines reichen Grundherrn geboren, trat engagiert und unentgeltlich vor Gerichten als Anwalt der Armen auf, die sich keinen Rechtsbeistand leisten konnten, lebte selbst als "Armenanwalt" in bescheidenen Verhältnissen, starb am 19. Mai 1303; Patron der Bretagne und der armen Leute; in Frankreich und Italien bestehen noch heute Ivo-Bruderschaften, die sich zum Rechtsschutz von Armen verpflichtet fühlen), auch: Yvonne; Verena (Bütler, Missionsschwester aus der Schweiz, engagierte sich zunächst in Ecuador, später in Kolumbien in Krankenhäusern und Schulen, starb am 19. Mai 1924).

Geburtstage

Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), Philosoph, neben Hegel wichtigster Vertreter des deutschen Idealismus; Ho Chi Minh (1890-1969), vietnamesischer Unabhängigkeitskämpfer und marxistisch-leninistischer Revolutionär, Premier und Präsident der Demokratischen Republik Vietnam (1945 bis 1969); Gerd Bucerius (1906-1995), Verleger ("Die Zeit"); Malcolm X (1925-1965), amerikanischer Aktivist und Bürgerrechtler, ermordet; Peter Zadek (1926-2009), Regisseur ("Der Pott"); Alexandra (1942-1969), Schlagersängerin ("Sehnsucht", "Mein Freund, der Baum"); Pete Townshend (1945), englischer Sänger bei The Who ("My Generation"); Mohammad Aschraf Ghani (1949), afghanischer Politiker, Staatspräsident von 2014 bis 2021, das lebende Negativ-Gegenbeispiel zum ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj: Als die Taliban am 15. August 2021 Kabul einnehmen, flüchtet der Afghane flugs ins Exil in die Vereinigten Arabischen Emirate - das Problem: Vorher hat er den Mund weit aufgerissen, die westliche Welt getäuscht; wer warnte, der Westen dürfe nicht abziehen, dem erzählte er "Dieses Narrativ von Düsternis und Untergang muss aufhören" und ganz heftig: "Ich versichere, die Frauen brauchen ihre Rechte hier nicht mehr aufgeben, sie brauchen auch keine ausländischen Berater mehr. Die afghanische Gesellschaft führt unter sich einen lebendigen Diskurs, sie trifft souveräne Entscheidungen. Ich glaube, dieses Bewusstsein ist unumkehrbar"; sich selbst stellt der feige Märchenerzähler auch noch heuchlerisch als Helden dar: "Ich weiß, ich bin nur eine Kugel vom Tod entfernt" -  tatsächlich war keiner der Flucht aus Kabul näher; Kirsten Boie (1950), Schriftstellerin, 2007 Jugendliteraturpreis für ihr Lebenswerk; 2018 las sie beim Käpt'n-Book-Lesefest in der Stadtbibliothek aus ihrem damals aktuellen Buch "Ein Sommer in Sommerby"; Andrea Pirlo (1979), italienischer Fußball-Weltmeister 2006, einer der weltbesten Spielmacher, zehn Jahre Milan und vier Jahre Juve; den genialen Freistoßexperten, überragenden Passgeber und seltenen Fußballästheten, von Mitspielern als "l'architetto" ("der Architekt") gefeiert, beschrieb Buch- und FAZ-Autor Christian Eichler mit den Worten: "Weil er Spielsituationen so rasch erfasst und nie Zeit mit der Kontrolle des Balles verliert, kann er sich bei der Ausführung seiner Aktionen jene Ruhe erlauben, die am Ende die Präzision ausmacht - und ihn immer so aussehen lässt, als müsse er sich nie mit irgendetwas beeilen. Die gemächliche Eleganz seines Spiels scheint der Beschleunigung des Fußballs in den vergangenen zehn Jahren zu trotzen"; Pirlo hat das elterliche Weingut "Pratum Coller" bei Brescia übernommen und weiß um seine zweite künstlerische Berufung; Sam Smith (1992), nichtbinäre britische Person, bekannt durch musikalische Erfolge ("Unholy", "Stay With Me"); 2016 Oscar für den "Spectre"-Titelsong "Writing's On The Wall"; Selina Freitag (2001), Skispringerin, zweifache Weltmeisterin.

Anne Boleyn
Todestage

1536: Anne Boleyn, die zweite Frau des englischen Königs Heinrich VIII. und Mutter der späteren Königin Elisabeth I. verliert vier Tage nach ihrer Verurteilung wegen Hochverrats (Vorwürfe: Ehebruch, Inzest mit ihrem Bruder George - auch er wird hingerichtet - und Verschwörung zur Ermordung des Monarchen, viele Historiker halten die Vorwürfe für politisch motiviert) auf dem Schafott im Londoner Tower 29-jährig den Kopf; der liebestolle Witwer ehelicht zwei Wochen später Hofdame Jane Seymour; 1533 hatte das Blaublut Boleyn als schwangere Mätresse geheiratet, obwohl er von Katharina von Aragòn noch nicht geschieden war, der Erzbischof annullierte die erste Ehe, Papst Klemens VII. legte sich aber quer und exkommunizierte den Monarchen, der im Gegenzug die Klöster aufhob, die ein Fünftel des gesamten englischen Grundbesitzes hielten, der Scheidungskrieg führte zur Gründung der anglikanischen Kirche; Bild: Scheusal Heinrich mit Anne Boleyn bei der Jagd, Gemälde von William Powell, 19. Jahrhundert; 1864: Nathaniel Hawthorne, der amerikanische Schriftsteller ("Der scharlachrote Buchstabe") stirbt 59-jährig in Plymouth; 1895: José Marti, der kubanische Nationaldichter ("Guantanamera") stirbt 42-jährig bei Dos Rios im Unabhängigkeitskrieg gegen die Spanier; 1954: Charles Edward Ives, der amerikanische Komponist und "Vater der modernen amerikanischen Musik" stirbt 79-jährig in New York; 1994: Jacqueline Kennedy, die Ehefrau des 1963 erschossenen Präsidenten John F. Kennedy stirbt 63-jährig in New York; 2014: Sir Jack Brabham, der dreifache australische Formel-1-Weltmeister, der einzige, der den Titel in einem selbst konstruierten und gebauten Boliden errang (1966), wegen seiner dunklen Haare auch Black Jack genannt, stirbt 88-jährig in Queensland, 2017: Stanley Greene, der amerikanische Fotojournalist, der bei seinen Einsätzen in Afghanistan, dem Iran oder in Tschetschenien die Gräuel des Kriegs dokumentierte, fünfmal mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet, stirbt 68-jährig in Paris an Leberkrebs; 2018: Robert Indiana, der amerikanische Maler und Pop-Art-Künstler stirbt 89-jährig in Vinalhaven/Maine; 2020: Richard Anuszkiewicz, der amerikanische Grafiker und Maler, Wegbereiter der Op-Art (kurz für Optical Art, also Optische Kunst), stirbt vier Tage vor seinem 90. Geburtstag in Englewood/New Jersey; 2021: Lee Evans, der amerikanische Sprinter, Olympia-Gold 1968 in Mexiko über 400 Meter und in der 4x400-Meter-Staffel, stirbt 74-jährig in Lagos (Nigeria); 2024: Ebrahim Raisi, der iranische Präsident,  eine religiös verblendete, gewissenlose und brutale Mordmaschine, bereits 1988 im "Todeskomitee" aktiv, das Tausende politische Häftlinge hinrichtete, stirbt 63-jährig bei einem Hubschrauberabsturz bei Uzi im nordwestlichen iranischen Bergland.

Großer Necker
Historisches Kalenderblatt

Vor 245 Jahren - 19. Mai 1781

Der französische König Ludwig XVI. entlässt überraschend seinen Generalfinanzdirektor Jacques Necker. Der hatte zuvor die Verschwendung am Hof des Ancien Régime gerügt. Bild: Als Neckers Aktien noch besser im Kurs lagen - zeitgenössische Sockel-Lobpreisung, der Ruhmesschmalz hat als Unterzeile: "Großer Necker, deine weise Klugheit wird unsere Herzen erfreuen; du bringst uns wieder Fülle zurück, unter dem Wohlgefallen Ludwigs."

Vor 120 Jahren - 19. Mai 1906

Der Simplontunnel wird in Brig/Wallis eingeweiht. Die Eisenbahnröhre ist knapp 20 Kilometer lang und verbindet die Schweiz mit Italien.

Vor 110 Jahren - 19. Mai 1916

Bahnfahren macht blöd, Zugucken auch. Das "Siegburger Kreisblatt" blickt zurück: "Die erste Eisenbahn, die zwischen Nürnberg und Fürth verkehrte, wurde am 7. Dezember 1835 eröffnet. Die bayrische Regierung ersuchte zuvor um ein Gutachten über die schädliche Wirkung, die dieses neue Verkehrsmittel auf die Gesundheit ausüben würde. Dieses Gutachten, das sich noch im Nürnberg-Fürther Eisenbahnarchiv befindet, ist im Hinblick auf die heutige Zeit mit ihren Verkehrsmitteln bemerkenswert. Es lautet dahin, daß der Fahrbetrieb mit Dampfwagen im Interesse der öffentlichen Gesundheit zu untersagen sei. Die schnelle Bewegung erzeuge unzweifelhaft eine Gehirnkrankheit bei den Passagieren, welche eine besondere Art des Deliriums furiosum darstelle. Wollten nun die Passagiere schon der Gefahr trotzen, so müsse der Staat wenigstens für den Schutz der Zuschauenden eintreten. Der bloße Anblick eines rasch dahinfahrenden Dampfwagens erzeuge genau dieselbe Gehirnkrankheit, man müsse deshalb verlangen, daß der Bahnkörper mit einem dichten, entsprechend hohen Bretterzaun umgeben werde."

Targa Florio

Vor 95 Jahren - Mai 1931

Tazio Nuvolari, hier bei der Zieldurchfahrt nach neun Stunden und 27 Sekunden, ist Sieger der legendären Targa Florio auf Sizilien. 584 Kilometer durch die Gebirgskette der Madonie führte die diesjährige, mittlerweile 22. Auflage des Rundstreckenrennens.

Abtei 1920
Siegburger Kalenderblatt

Vor 115 Jahren - 19. Mai 1911

Viel erreicht hat nach eigenem Bekunden der Verein zur Wahrung gewerblicher und gemeinnütziger Interessen Siegburg, doch bei der Jahreshauptversammlung redet sich Vorsitzender und Unternehmer W.P. Kraemer kräftig ins Abseits. Er versucht gegen eine Abtei auf dem Michaelsberg anzustinken und ist traurig, dass kein Zuchthaus mehr auf dem städtischen Wahrzeichen betrieben werde: 

"Der Michaelsberg ist damals für 450.000 Mark angekauft worden, nun weiß man nicht, was man damit anfangen soll. Es schweben zur Zeit Verhandlungen mit dem Benediktinerorden, es gibt dies zu Bedenken Anlaß. Außer dem großen wirtschaftlichen Verlust der Stadt durch die Verlegung des Zuchthauses nach Rheinbach - der Etat des Zuchthauses beläuft sich auf 400.000 Mk, hiervon bleiben ungefähr 200.000 Mk in der Stadt, denn 50 Familien werden von hier wegziehen - wird durch den Verkauf der Gebäudes des Berges das ganze Ankaufsprojekt unrentabel. Man hätte mit dem Ankauf ruhig warten sollen, bis man eine geeignetere Verwendung hätte finden können, z.B. die Einrichtung einer Wiesenbauschule oder einer ähnlichen Anstalt. Die Bürgerschaft ist in ständiger Ungewißheit durch die geheimen Stadtratssitzungen. Ich stehe auf dem Standpunkt, es ist entschieden eine große Ungerechtigkeit gegenüber dem Steuerzahler, daß diese seit Jahr und Tag hinterm Licht gehalten werden. Vielleicht heißt es bald, der Berg sie in geheimer Sitzung an den Orden verkauft worden. Was nun Pläne und Kosten anbelangt, so ist geplant, eine Allee für 50.000 Mk. um den Berg zu legen, meiner Meinung nach werden sich wegen der Luft - Ruß, Rauch - wohl schwerlich Rentner an der Allee ansiedeln. Die Baustelle fürs Amtsgericht ist mit 25.000 Mk bewertet, Planierung etc. nochmals. Die Kosten werden dann gesamt 550.000 Mark betragen, abzüglich der angeblich durch den Orden für die Gebäude gebotenen 125.000 Mk bleiben nach dem Verkauf derselben noch 425.000 Mk durch die Stadt zu tragen. Die viel bedeutendere und für das Wohl der Stadt wichtigere Kanalisation ist aber seinerzeit wegen zu hoher Kosten (380.000) abgelehnt worden. Es ist ein Fehler, die Krone des Berges zu verkaufen, es sei denn, man würde den Benediktinern den ganzen Berg mit Stumpf und Stiel überlassen, dann wäre man die Sorge los." 

Foto: Abtei im Jahr 1920.

Vor 110 Jahren - 19. Mai 1916

"Drei neu geschaffene ruhegehaltsfähige Polizeisergeantenstellen sind hier sofort zu besetzen. Die Besoldung beträgt 1.650 Mark, steigend von je zu 3 Jahren, bis 2.400 Mk jährlich, außerdem werden 120 Mk für Kleidergeld gezahlt. Die Ausrüstung stellt die Stadt. Die Anstellung erfolgt vorläufig auf 6 Monate Probe. Anforderungen: Kräftiger Körperbau, Größe mindestens 1,70 m., vollkommene Gesundheit, Nüchternheit, Zuverlässigkeit, Energie und Besonnenheit sowie die Fähigkeit, schriftliche Anzeigen selbstständig und verständlich abzufassen. Der Bürgermeister, Plum."

Vor 105 Jahren - Mai 1921

"Geschäftseröffnung: Der verkehrlichen Einwohnerschaft der Stadt Siegburg bringe ich mir hiermit zur gefälligen Kenntnis, dass ich in dem Hause Holzgasse Nr. 56 ein Lebensmittelgeschäft in Butter, Margarine, Schmalz, Käse, Eiern, Schokolade, Kakao, Hülsenfrüchten, Kaffee u. sämtlichen Gewürzen usw. eröffnet habe. Es soll mein eifrigstes Bestreben sein, die mich beehrende Kundschaft hinsichtlich Güte und Beschaffenheit der Waren stets zu befriedigen, um auf diese Weise das in mich gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Um geneigten Zuspruch bittet hochachtungsvoll Peter Linden, Kriegsblinder."

Bahnhof 1920

Vor 105 Jahren - 19. Mai 1921

"Das schöne Wetter an Pfingsten hatte viele hinaus aufs Land und zu sonstigen Reise-, Wanderungs- oder Sportunternehmungen veranlaßt, denn in den Straßen Siegburgs war sichtlich wenig Verkehr. Dem heißen Sonntagmorgen und -mittag folgten nachmittags Gewitter, die auffallenderweise viele Orte mit starkem Regen bedachten, während wieder in anderen Orten fast kein Regen niedergegangen ist. Der Pfingstmontag war ein herrlicher Tag, nicht zu warm, mit auffrischendem leichten Luftzug und ohne Regenguß. Der Bahnverkehr war außerordentlich stark. Alle die die beiden Tage ausgenutzt haben, werden sich ihrer froh erinnern und denken, schade, daß sie vorüber sind. Auf der Elektrischen Siegburg-Bonn wurden am 1. Feiertage 7.767, am Pfingstmontag 8.938 Personen befördert, auf der Siebengebirgsbahn 18.954 bzw. 20.661 Personen." (Kreisblatt) 

Foto: Endstation der Elektrischen am Bahnhof Siegburg in der Wilhelmstraße in den 1920er-Jahren.

Vor 105 Jahren - 19. Mai 1921

"Die süddeutsche Liga spielt erstmals in unserer Stadt: Für den 19. hat der Siegburger Sportverein 04 die bestbekannte Ligamannschaft des Sportklub 05 Darmstadt zu einem Spiel verpflichtet. Der Sportclub Darmstadt ist eine der besten deutschen Mannschaften aus dem Süden. Mit dem Darmstädter Sportclub glaubt der Siegburger Sportverein seinen Anhängern etwas ganz außergewöhnliches zu bieten. Er glaubt aber auch annehmen zu dürfen, daß seine bedeutenden finanziellen Opfer, die er für dieses Spiel aufgewendet hat, durch zahlreichen Besuch einigermaßen gedeckt werden. Zum Schluß wollen wir noch verraten, daß wahrscheinlich der beste deutsche Schiedsrichter - Herr Bauwens-Köln - das Spiel leiten wird. Das hochinteressante Treffen wird am Donnerstag abend, den 19., 6 Uhr, auf dem Sportplatz an der Waldstraße ausgetragen."

Anmerkung: Der seinerzeitige Gast an der Waldstraße ist der heutige Zweitligist Darmstadt 98, der aus einem Zusammenschluss von Olympia Darmstadt und Darmstadt 05 hervorging. Im Jahr des Gastspiels in Siegburg wurde das Darmstädter Stadion Am Böllenfalltor eingeweiht, benannt nach den dortigen Pappeln, den "Böllen". Der Schiedsrichter Bauwens aus Köln war der spätere erste Präsident des DFB (1950 bis 1962), wegen seines Werdegangs unter den Nazis umstritten, obwohl wegen seiner jüdischen Frau aus der NSDAP ausgeschlossen. Mit 76 Länderspielen ist er europäische Spitze. Ein Jahr nach dem Kick in Siegburg leitete er die beiden Endspiele um die deutsche Meisterschaft zwischen dem HSV und dem 1. FC Nürnberg. Nachdem der Club am Ende nur mehr sieben Spieler auf dem Platz hatte (Verweise und Verletzungen) gab es Abbruch und keinen Deutschen Meister 1922.

Brücke Wahnbachtal um 1928

Vor 95 Jahren - Mai 1931

Der Evangelische Gemeindechor auf Wanderschaft: "Schon um 7 Uhr wurde beim Rufe des Kuckucks Haus zur Mühlen erreicht, das im Sonnenschein silbern glänzte". Mächtig angetan zeigte sich die Sängerschar auf dem weiteren Wege Richtung Braschoß ob der "großen Brücke im Wahnbachtal, eine der schönsten Brücken in dieser Gegend und ein Meisterwerk deutscher Baukunst." Über Braschoß und Franzhäuschen - dort Picknick "bei Radiomusik" - ging es über die Zeithstraße nach Siegburg zurück. Foto: Brücke Wahnbachtal um 1928.

Germania Kinderchor 20.11.1971

Vor 55 Jahren - Mai 1971

Die Germania hebt einen Kinderchor aus der Taufe, der Andrang ist groß. 107 Mädchen und Jungen tragen bei der ersten Probe in der Stadthalle dem Chorleiter Theo Breuer vor, auch die Sangesbrüder Fritz Fuchs, Hans J. Bargon und Heinrich Stoll sind bei der Anleitung der Fünf- bis 14-Jährigen dabei. Am Ende ist die Freude groß: Alle 107 jungen Stimmen bestehen die Aufnahmeprüfung. Erster geplanter Auftritt des Nachwuchses? Beim traditionellen Germania-Herbstkonzert ein halbes Jahr später (Foto), wo denn sonst?

Blauglockenbäume und Michaelsberg

Vor 5 Jahren - 19. Mai 2021

Auf dem Weg ins Siebengebirge entdeckte Michael A. Schmiedel vor einigen Tagen "bei Rauschendorf eine Plantage lila-rosa-blühender Bäume". Diese weckten seine Neugier, und so fuhr er dort noch einmal hin, um sich die Gewächse genauer anzusehen. "Ein Mann mit einem Smartphone und einer botanischen Bestimmungs-App kam auf Blaublütige Glockenbäume, zwei andere Männer hatten gehört, es seien Kiri-Bäume. Beides stimmt", weiß Schmiedel, der noch mehr Interessantes zu dem Baum mit den zwei Namen herausfand: "Es ist eine sehr schnell wachsende Art aus Ostasien, die man in Japan pflanzt, wenn ein Mädchen geboren wird, damit man bei ihrer Hochzeit aus dem Holz einen Kimonoschrank bauen kann. Das Holz ist zudem leicht und sehr stabil, so dass man es für Leimholz im Bau und für Werkzeuge gleichermaßen benutzen kann. Vielleicht ist diese Baumart die Rettung unserer Holzproduktion in Zeiten des Klimawandels?" Übrigens: Von der Plantage in Rauschendorf hat man einen wunderschönen Blick auf Siegburg, wie das Foto beweist.

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung sowie einiger Außenstellen

Für einen Besuch der Stadtverwaltung gilt: Erst hier Termin vereinbaren, dann vorbeikommen.

Tourist Information (+49 2241 102-7533 oder tourismus@stadtbetriebe-siegburg.de) und Stadtmuseum (+49 2241 102-7410 oder stadtmuseum@stadtbetriebe-siegburg.de), Markt 46, haben dienstags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr, sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet (die Tourist Information auch montags von 10 bis 17 Uhr). Die Stadtbibliothek, Griesgasse 11, kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besucht werden, Inhaber eines Büchereiausweises erhalten darüber hinaus während der Open-Library-Zeiten (dienstags bis sonntags von 8 bis 10 sowie 17 bis 20 Uhr) Zugang.

Aktuelle Öffnungszeiten des Oktopus Freizeitbad, Zeithstraße 110, können hier abgerufen werden. Der Zugang zum Bad ist mit einem Online-Ticket möglich, das hier erworben werden kann. Sie können das Online-Ticket auch mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen im Eingangsbereich des Hallen- und Freibades sowie im Stadtmuseum am Markt erwerben. Im Stadtmuseum ist der Ticketverkauf mit Bargeld möglich, ansonsten nur bargeldlos mit allen digitalen Zahlungsmitteln einschließlich der IBAN. Zusätzlich können Schwimmbadtickets vor Ort auch mit dem Siegburg-Gutschein (Karte oder App) erworben werden.

Notwendige/wichtige Rufnummern

Polizei: 110
Feuerwehr/Notarzt/Rettungsdienst: 112
Krankentransport: +49 2241 19222
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst: +49 1805 986700
Giftnotruf-Informationszentrale der Universitätsklinik Bonn: +49 228 19240
Apotheken-Notruf:  +49 800 0022833
Apotheken-Notdienst:  https://www.aponet.de
Telefonseelsorge: +49 800 1110111 oder +49 800 1110222
Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: 116111 oder +49 800 1110333
Bundesweites Hilfstelefon "Gewalt gegen Frauen": 116016
Opferschutzbeauftragter der Kreispolizeibehörde Siegburg: +49 2241 5413812
Beratungsstelle sexualisierte Gewalt: +49 228 635524
Zentraler Karten-Sperr-Notruf: 116116
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: Abrufbar über die Anrufbeantworter der Tierarztpraxen

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