siegburgaktuell 27.04.2026

Feuer zwischen ICE- und Siegtalstrecke
Siegburg. Wann immer in Gleisnähe Gras und Sträucher in Brand geraten, kommen Erinnerungen hoch an das vom Brückberger Bahndamm ausgehende Großfeuer 2018. Die Siegburger Feuerwehr wurde gestern Nachmittag um kurz vor drei in die Siegaue gerufen. Abseits der Straße "In der Memm", der ICE-Rettungsplatz ist nicht weit entfernt, loderten Flammen zwischen Siegtal- und Schnellstrecke der DB. Das Feuer hatte sich auf einer Fläche von 20 Quadratmetern ausgebreitet und war zum Glück sehr schnell in der Gewalt der Profis (Foto). In dieser Woche wechseln wir auf der Waldbrandrisikoskala zwischen 2-3 von 5 hin und her. Ab Stufe 4 beginnt die Feuerwehr, sich gesondert auf Vegetationsfeuer-Szenarien vorzubereiten.
Schon Freitagabend, kurz bevor es dunkel wurde, stieg Rauch in unbebautem Bereich auf. An der Kaldauer Baumschulallee bekam es die Wehr mit nicht ausgetragenen, dafür angezündeten Zeitungsstapeln im Wald zu tun. "Die Einsatzstelle wurde abgelöscht und der Polizei übergeben", so die Kurzbeschreibung der Kollegen.
Außerdem am zurückliegenden Wochenende: Aufgeregtes Piepsen eines Heimrauchmelders am Samstagmittag "Auf der Schlade". Essen kohlte auf dem Herd, die Feuerwehr löschte und lüftete quer.

Junge Liebe regiert Alt-Wolsdorf
Siegburg. Maibrauchtum im Anmarsch! Die Junggesellen von Alt-Wolsdorf richteten am Wochenende alles her für eine gelingende Feier am Donnerstag um 19 Uhr in der Grundschule. Wer mittanzen möchte, meldet sich an unter info@jgv-altwolsdorf.de.
Der Maibaum gegenüber der Hubertuskapelle ist gesetzt. 21 Meter misst die reizend geschmückte Antenne. Die Personalfragen sind geklärt. König ist Aaron Nelles, bei der amerikanischen Versteigerung behielt der Mechatroniker für Kältetechnik kühlen Kopf und machte seine Freundin Carina Schumacher für die rekordverdächtigen Summe von sagenhaften 11.000 Wolsdorfer Maimark zur Königin. Kennengelernt hat er die Pädagogin mit Bachelortitel stilecht bei einem Maifest in Mülldorf. Für den Antrag, der der Versteigerung vorausging, hatte der Gute weder Kosten noch Mühen gescheut. Er besorgte ein mit weißen Steinen besetztes und mit roten Federn verziertes Diadem, und stellte, das Schmuckstück in der Hand, die Frage aller Fragen: "Willst Du meine Maikönigin werden?" Das "Ja" kam spontan und von Herzen. Bei so viel Zuwendung ist es nur logisch, dass ihr persönlicher Maibaum nur drei Meterchen kürzer ausfällt als besagter fürs Unterdorf. Wir wünschen alles Gute für die heiße Phase der Feierlichkeiten.
Foto (JGV Alt-Wolsdorf): Mit vereinten Kräften hievten die Junggesellen das Symbol des Wonnemonats in die Vertikale.

Rothemden sorgen für Birken-Boom
Siegburg. Wenn Sie an der Ecke Jakobstraße/Viehtrift den Wald vor lauter Maibäumen nicht mehr sehen, hat das seinen Grund im Feuereifer der Rothemden vom JGV Rosenhügel. Sie stellten vier dekorative Exemplare an die Kreuzung.
Der Flaggschiffbaum fürs Oberdorf misst 24 Meter. Ihm gegenüber steht der Zuneigungsbeweis für Königin Sophie, für den Maikönig Jan Schulte in den Forst zog. Die Maigrafen Nico und Marc wollten dem König nicht nachstehen und "pflanzten" ihrerseits den jeweiligen Herzdamen Catharina und Melissa eine Birke.
Soon to come bei den Rosenhüglern: Die Maifeier in der Unterkirche mit Krönung der Majestäten am Donnerstag und die Kirmes vom 29. bis 31. Mai.

Bescherung auf Baumblütenball
Siegburg. Die Feierlichkeiten rund um die Baumblüte in unserer Partnerstadt Werder an der Havel, von denen wir am Samstag berichteten, sind in vollem Gange. Freitag tanzten die brandenburgischen Freunde auf dem Baumblütenball, empfingen Prominenz aus Landes- und Bundespolitik, Wirtschaft und Gesellschaft. Samstag begannen die Hof-Fahrten, die Einblicke in den Obstbau und die Herstellung regionaler Produkte ermöglicht. Sonntag fiel der Startschuss zum Baumblütenlauf, ein Ausdauerrennen, das ein breites Teilnehmerfeld anzog - vom Grundschulkind bis zum Langstreckler, dessen Fähigkeiten schon in der DDR zur Blüte reiften. Mittwoch beginnt die Kirmes, Rummel genannt. Freitag eröffnet das große Volksfest mit Bühnenprogramm.
Den Ball hatten die Bürgermeister Manuela Saß und Stefan Rosemann für eine symbolträchtigen Übergabe auserkoren (Foto). Das Schild für den Werder-Havel-Park, wie der grüne Bereich zwischen Ringstraße und Burggasse in der Siegburger Innenstadt zukünftig heißen wird, wurde in die Kamera gehalten. Zugleich überreichte Saß einen Werderaner Kirschbaum, der im kleinen Park seinen Platz finden wird.

… aber zu bemalen und zu bepflanzen
Siegburg. Während des Aktionstags BürgerGrün am 9. Mai gibt es zwar keinen Blumentopf zu gewinnen, aber zu bemalen, zu bekleben und anschließend zu bepflanzen. Die Kreativeinheit fügt sich ein in ein bunt-grünes Programm mit Pflanzentauschbörse sowie Tipps und Tricks für einen insektenfreundlichen Balkon oder Garten.
Zeitgleich beginnen um 12 und um 13.30 Uhr Führungen vom Rathauseingang zu städtischen Bauvorhaben, die durch Fördergelder realisiert werden. Besichtigt werden der "Steg zur Burg" zwischen Burggasse und Ringstraße, der Alte Friedhof und die Mühlengrabenterrasse am Kreishaus. Warum? Der 9. Mai ist außerdem Tag der Städtebauförderung.

Grüße aus dem Biosphärenreservat
Siegburg. Einen Gruß von der Naturschutztagung des Deutschen Alpenvereins (DAV) sendet der Newsletter-Kollege Björn Langer. Zwei Tage diskutierte er als Vertreter der Bonner Sektion mit weiteren Naturschutzreferenten im Biosphärenreservat Schwäbische Alb.
Dr. Markus Rösler, ausscheidendes Mitglied des baden-württembergischen Landtags, referierte über das immaterielle Kulturerbe Streuobstwiese, mit mehr als 5.000 festgestellten Arten von Lebewesen "ein Hotspot der Biodiversität". In seinem Hauptberuf in der Pressestelle des Siegburger Rathauses hatte Langer in den letzten Jahren mehrfach Gelegenheit, das Wachsen von Streuobstwiesen redaktionell zu begleiten. Zum Beispiel spielte das Konzept "Essbare Stadt" beim Michaelsbergumbau eine gewichtige Rolle. Hinter dem Rathaus - auf dem ehemaligen Verwaltungsparkplatz, der sich langsam, aber sicher zum Garten wandelt - leisten demnächst Wildobstgehölze der stattlichen Buche Gesellschaft. Und die Obstbaumaktion des Umweltamts, das kostenfrei Apfel und Birne vergibt, läuft weiter, da noch Exemplare vorhanden sind. Die Ausgabe an die Bürgerschaft ist für Herbst geplant.

Geysir holt Romantik zurück an den Mittelrhein
Siegburg. Im 19. Jahrhundert von Gästen aus England frequentiert und mit dem Label "romantisch" geadelt, kämpft das Mittelrheintal seit längerem um seine Daseinsberechtigung innerhalb des gewachsenen touristischen Angebots. Bahnlärm, Wegzüge, Innenstadtverödung, Gastro- und Unterkunftskonzepte aus den Achtzigern - gegen diese multiplen Strukturprobleme kommt selbst das attraktivste Weinköniginnenlächeln nur schwer an.
Auf der linken Rheinseite gelegen, macht Andernach, das zuletzt angesteuerte Ziel des Siegburger Geschichtsvereins, es ziemlich gut. Nette Cafés und Restaurants, ein attraktiver Biergarten nebst Park und Wasserspielen an der Promenade. Herzkammer ist das Geysir-Museum, in dem die Grundzüge des Eifelvulkanismus lebensnah und mitmachorientiert dargeboten werden. 4.000 Meter geht es zur Veranschaulichung mit dem Aufzug bergab, jedenfalls nimmt man das an, wenn sich die Lift-Türen nach kurzer Fahrt öffnen. Es brodelt und blubbert, zischt und knarrt, wird wärmer und wärmer. Das Museum ist die perfekte Vorbereitung auf den anschließenden Expeditionsteil, der per Schiff auf dem Rhein zum 2.000 Meter stromabwärts liegenden Kaltwassergeysir führt.
Um an das zu kommen, was der Volksmund Sprudelwasser nennt, führte das frühe 20. Jahrhundert Bohrungen durch, wodurch erstmals die Fontänen schossen. Den Vorgang wiederholten Geologen gegen Ende des Millenniums, die Initiatoren der Tiefenerkundung erhofften sich einen eruptiven Besucherschub, der tatsächlich einsetzte. Die Siegburger waren mitnichten allein an diesem sonnigen Ausflugsmittwoch. Ringsherum warteten niederländische Urlauber auf das Naturspektakel. In die Ahhs und Ohhs mischte sich folglich das ein oder andere "Dat is mooi". Wunderschön war es - in der Tat.

Kwasnioks Aussagen haben ein Nachspiel
Siegburg/Köln. Wer ist das größte Fußballteam in NRW - außer unserem 1. FC Köln natürlich? "Siegburg!" Wer sagt das? Kein Geringerer als Ragnar Ache (27), grundsympathischer Stürmer der Geißböcke und mit 71,4 Prozent der Stimmen auserkorener spektakulärer Fallrückzieher-Torschütze des Monats Februar - wir behaupten mal sehr überzeugt: des Jahres 2026!
Am Samstag im Rhein-Energie-Stadion bei einer Nachbarschaftsbegegnung des FC schmerzlich vermisst, stand "Raggy" dem TikTok-Creator "Primus" Antwort auf diverse Fragen. Neben dem größten Team waren etwa die besten Fans, das geilste Maskottchen oder das beste Stadion gefragt. Alles außer dem 1. FC Köln natürlich. Ache nannte Frankfurt, da ist er geboren, da hatte er den ersten Profivertrag. Der beste Fallrückzieher-Torschütze - außer FC-Ache natürlich: "Mein guter Freund Matanovic." Der Kroate Igor Matanovic kickt beim SC Freiburg, eine seiner ersten Stationen war - wie bei Raggy - die Frankfurter Eintracht.
Aber beim besten NRW-Team, da nannte Ache Siegburg! Ein kleiner Seitenhieb sicherlich gegen seinen früheren Coach Lukas Kwasniok. Der Erfolglos-Trainer, selbst erklärter Weltenerklärer, der sich verbal bei Pressekonferenzen mitunter so verirrte wie beim Ausfüllen des Aufstellungsbogens ("Das Ziel ist der Weg", "Wenn jetzt Corona käme, dann hätten wir unser Ziel erreicht", "Er ist wie ein Oktopus mit mehreren Armen und mehreren Beinen", "Luca und Said sind schon ein gutes Match", "Am Ende erzähle ich was, und es trifft gar nicht zu - das wäre ja doof"), dieser Weltenerklärer hatte bei einer Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den HSV voller Ernst erklärt: "Alles ist besser als ein Testspiel gegen Siegburg!"
Die Frankfurter Eintracht reagierte schnell auf Raggys Antworten mit einem Zwinker-Smiley. Und der SSV schob fast so rasch wie die Profi-Abteilung des Bundesligisten einen hinterher. Die Lokalmatadoren spielten am Wochenende 1:1 gegen Eintracht Hohkeppel, rangieren auf Platz 2 der Mittelrheinliga.
Foto: Primus, Raggy und der SSV.

Von der Mahnwache zum Picknick
Siegburg. Sie überlassen die Straße nicht den Extremen: "Siegburg zeigt Haltung" rief am Donnerstagabend wiederum zur Mahnwache für die Demokratie auf. 50 Personen schlossen sich an. An der Goldenen Ecke kam es zu einem regen Passanten-Austausch.
Am 23. Mai, dem Tag des Grundgesetzes, bittet die Initiative auf den Michaelsberg. Unter dem Motto "Alle auf eine Decke - Siegburg picknickt" sind die Siegburgerinnen und Siegburger eingeladen, gemeinsam Zeit zu verbringen. Ziel ist es, engagierte Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen, aus Vereinen, sozialen Projekten, Kultur, Sport oder Nachbarschaft. Treffpunkt am Pfingstsamstag zwischen 11 und 14 Uhr ist die Wiese oberhalb des Spielplatzes an der Bergstraße.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des vom Bundespräsidenten ausgerufenen Aktionstags zum Grundgesetzgeburtstag statt. Steinmeiers Intention ist die Würdigung ehrenamtliche Engagements in Deutschland. Es geht ihm darum, den Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebendige Demokratie sichtbar zu machen.

Faszination und Passion Nordschleife/1
Siegburg. Anfang August 1956, früh am Morgen, im niedersächsischen Helstorf an der Leine, einem kleinen, verschlafenen Dörfchen in der südlichen Lüneburger Heide. Keine 600 Einwohner, keine 150 Haushalte. Ein angenehmer Sommertag bricht an, als ein 14-jähriger Junge in der Frühe auf sein vollgepacktes Fahrrad steigt, mit zwei Freunden zu einer mehrtägigen Tour aufbricht, die mit tiefen Eindrücken sein weiteres Leben prägen wird. Der Beginn einer eindrucksvollen Leidenschaft, einer Passion, der Liebe zum Motorsport und im Besonderen: zum 1927 gebauten Nürburgring.
70 Jahre nach der Velotour: Der damalige Junge, Klaus Ridder, dessen Heimat seit vielen Jahren Siegburg ist, der mit seiner Frau Geschi am Aufgang des Michaelsberges lebt, zieht eine spannende Bilanz. Mit unzähligen Geschichten über die Rennen auf dem weltbekannten Traditions-Kurs, aber auch über die Menschen rund um die alte Nürburg, welche die Eifellandschaft südlich der Hohen Acht prägt und der Rennstrecke ihren Namen gab. Auf 176 reich und eindrucksvoll bebilderten Seiten. Ein Buch, das Ende Juni erscheint und mehr ist als eine spannende Sportchronik, vielmehr eine Lebensreise: "Mein Nürburgring - 100 Jahre Rennstrecke - 70 Jahre live dabei."
Zurück ins Jahr 1956, als der Junge vom Dorf endlich "richtige Rennwagen" zu sehen bekommen wird und die Fahrer der damaligen Zeit wie Juan Manuel Fangio, Stirling Moss, Wolfgang Graf Berge von Trips oder Hans Herrmann. Im Fahrradgepäck dabei: eine 20 Jahre alte "Balgenkamera" seines Vaters. Filme und Entwicklung sind damals noch teuer - und so beschränkt sich der Junge auf wenige ausgesuchte Aufnahmen. Für jedes folgende Foto muss der Rollfilm weitergedreht werden. Auch die Verschlusszeiten des Kameraobjektivs sind nicht gerade berauschend. Gleichwohl kommen faszinierende Fotos in Schwarz-Weiß dabei heraus. Unzählige weitere Rennsport-Fotos von den Strecken der Welt, von Spa über Barcelona bis Indianapolis, werden folgen. Doch der Ring, er bleibt der Mittelpunkt, das Zentrum der Faszination (Morgen mehr).
Info zum Buch:
"Mein Nürburgring. 100 Jahre Rennstrecke. 70 Jahre live dabei"
ISBN: 978-3-86476-209-3 – Preis 39,95 € (Sonderpreis bis zum Erscheinen 35 €)
Hardcover, 176 Seiten, Format 29,7 x 21 cm
www.verlag-waldkirch.de

Rutschbelag auf Buisdorfer Brücke kommt weg
Siegburg. Blick auf die Brücke, die das Deichhaus mit Buisdorf verbindet. Der kombinierte Geh- und Radweg in Richtung Siegburg ist seit einem Unfall Ende Januar für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Der Oberflächenbelag ist beschädigt, bei Nässe wird es spiegelglatt. Die Regionalniederlassung der zuständigen Baubehörde Straßen.NRW bereitet derzeit die Instandsetzung vor. Erforderliche Ortstermine und -begehungen haben im März stattgefunden, die Arbeiten sollen im Mai vergeben werden. Ziel ist die Widerfreigabe Ende Juni.
Während der Sperrung wird der Radverkehr über die Fahrbahn geführt, eine Maßnahme in Abstimmung mit den Stadtverwaltungen Siegburg und Sankt Augustin. Um die Sicherheit zu erhöhen, hat Straßen.NRW Tempo 30 eingerichtet. Für Fußgänger ist eine Umleitung eingerichtet.
Foto: Aufnahme kurz nach der Sperrung im Winter.

Siegburgerin wird WhatsApp-Betrugsopfer
Siegburg. Lange war es relativ ruhig. Betrugsversuche per WhatsApp gibt es weiterhin, nur schlugen sie in den allermeisten Fällen fehl. Am vergangenen Donnerstag fiel eine 66-jährige Siegburgerin den Online-Ganoven zum Opfer. Sie erhielt eine Nachricht von einer unbekannten Nummer. Der Absender gab sich im Verlauf des Chats als ihr Sohn aus und behauptete, sein Handy sei kaputt. Er bat um 2.000 Euro, um eine fällige Rechnung zu begleichen. Im Glauben, zu helfen, überwies die Frau sofort. Erst als sie Freunde ihres - nunmehr echten - Sohnes kontaktierte, erfuhr sie von der Masche. Das Geld ist weg.

Montag, 20.04.2026
Nordfriedhof
Berta Brodeßer
Kunibert Kemmerling
Donnerstag, 23.04.2026
Nordfriedhof
Michaela Eischeid
Erika Susenberger
Freitag, 24.04.2026
Nordfriedhof
Gertrud Pabst
Helene Schnürer

Stadtnachrichten online
Siegburg. Nachrichten und Veranstaltungen, Bürgerservice und Digitale Verwaltung, Mängelmelder und Umfragen. Mit der App Citykey lernen Sie die Kreisstadt neu kennen und erledigen Behördengänge bequem über das Smartphone. Ganz einfach, unabhängig von Zeit und Ort. Download über nachfolgenden Link.
Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Kreisstadt Siegburg oder den Instagram-Account kreisstadt_siegburg liked, der ist quasi mittendrin. Mehr zu spannenden Ausflugszielen und Freizeittipps für Klein und Groß erfahren Sie auf dem Instagram-Account visit.siegburg der Tourist Information.
Ihre Stimme zählt! Unter mitmachen.siegburg.de laden wir Sie herzlich ein, sich mit der Stadtverwaltung über anstehende Themen in Siegburg auszutauschen, Ihr Wissen und Ideen einzubringen oder an Umfragen und Beteiligungen teilzunehmen. Der Vorteil: Eine einmalige Registrierung reicht aus, um bei sämtlichen Projekten mitzumachen.
Montag, 27. April 2026
10 bis 12 Uhr, St. Elisabeth, Chemie-Faser-Allee 2:
Lotsenpunkt Siegburg
14 bis 16 Uhr, Gemeinschaftsgarten, Cecilien-/Wellenstraße:
Der Gemeinschaftsgarten hat für Besucher geöffnet
15 bis 18 Uhr, Pumpwerk, Bonner Straße 65:
„En Cours – Im Prozess“ (bis Sonntag, 10. Mai)
15 bis 18 Uhr, Spielplatz Haydnstraße:
Spielmobil Armin
18 Uhr, Pauline, Jakobstraße 22:
Vorstellung des Projekts „Joline. Miteinander in Wolsdorf“ und Mitsingkonzert mit Jröös an de Fööss
Dienstag, 28. April 2026
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Ute Bartel: „Only Half A Picture“ (bis Sonntag, 28. Juni)
15 Uhr, St. Servatius, Kirchplatz 3:
Führung durch Kirche und Schatzkammer
15 bis 17 Uhr, Katholisches Pfarrheim Kaldauen, Antoniusweg 1:
Seniorencafé "Café Lichtblick"
15 bis 18 Uhr, Spielplatz Kaldauer Feld:
Spielmobil Armin

Das aktuelle Kinoprogramm entnehmen Sie bitte den Webseiten von
Capitol, Augustastr. 20, Tel.: +49 2241 62288, https://www.capitol-siegburg.de und
Cineplex, Europaplatz 1, Tel.: +49 2241 958080, https://www.cineplex.de.
Der Tag heute: Montag, 27. April, der 117. Tag in 2026
Wetter: Fast schon sommerlich.
Sonnenuntergang heute: 20.46 Uhr
Sonnenaufgang morgen: 6.11 Uhr
Mondaufgang morgen: 17.31 Uhr
Monduntergang morgen: 4.49 Uhr
Petrus (Canisius, 1521 in Nymwegen in den damals noch habsburgischen Niederlanden als Sohn eines Bürgermeisters geboren, trat dem Jesuitenorden bei, gründete die Niederlassung der Gesellschaft Jesu in Köln mit; wirkte als Prediger und Seelsorger, nahm am Konzil von Trient teil; starb am 21. Dezember 1597 in Fribourg/Schweiz); Zita (Lombardo, aus Monsagrati/Toskana, heute Teil von Pescaglia; Tochter einer armen Landarbeiterfamilie, kam mit zwölf Jahren als Dienstmagd in das Haus der reichen Familie Farinelli im nahen Lucca, Dienstherr grob und jähzornig, Herrin herrschsüchtig und herablassend, die Pänz voll Spott, die Überlieferung sagt: Alle Demütigungen nahm sie gleichmütig an - und das über 50 Jahre; starb am 27. April 1272; Zita wurde die Patronin der Hausangestellten und Dienstboten, ihre Reliquien befinden sich in Lucca in der San-Frediano-Kirche an der Piazza dell'Anfiteatro (Foto); in Lucca wird jeweils am 27. April ein spezielles Brot gebacken), auch: Felicitas.
Mary Wollstonecraft (1759-1797), britische Autorin ("Thoughts On The Education Of Daughters") und frühe Feministin, neben der Veränderung von Geschlechterverhältnissen war die Bildung von Frauen eines ihrer wichtigsten Anliegen; Mutter der Schriftstellerin Mary Shelley ("Frankenstein"); Johann Friedrich Freiherr Cotta von Cottendorf (1764-1832), Tübinger Zeitungs- und Buch-Verleger, baute die "Cotta'sche Verlagsbuchhandlung" zum bedeutendsten Verlag der Klassik aus, hier erschienen Goethe und Schiller, Hölderlin und Kleist, aber auch Hebel, Uhland, Schelling, Fichte, Kleist, Pestalozzi, Droste-Hülshoff, von Humboldt, Jean Paul, Hegel und Herder; trat 1814 als Deputierter beim Wiener Kongress für die Unabhängigkeit des Deutschen Buchhandels ein; Samuel Morse (1791-1872), amerikanischer Maler und Erfinder des nach ihm benannten Schreibtelegraphen; Ulysses Grant (1822-1885), amerikanischer Nordstaaten-General im Bürgerkrieg und Präsident der USA von 1869 bis 1877; Franz Wilhelm Winkelmeier (1860-1887), bekannt als "Riese von Friedburg-Lengau", mit angeblich 2,58 Metern einer der größten Menschen nicht nur seiner Zeit; Wallace Hume Carothers (1896-1937), amerikanischer Chemiker, Entwickler von Neopren und Nylon; Hans-Joachim Kulenkampff (1921-1998), Quiz- und Showmaster ("EWG"); Jack Klugman (1922-2012), amerikanischer Schauspieler ("Männerwirtschaft"; "Quincy"; "Crossing Jordan"); Igor Oistrach (1931), ukrainischer Violinist, Sohn des Geigenvirtuosen David Oistrach; Sheena Easton (1959), britische Sängerin ("For Your Eyes Only"); Willem Alexander (1967), König der Niederlande; Sally Hawkins (1976), britische Schauspielerin ("Zwei Hochzeiten und ein Liebesfall", "Paddington"); William Moseley (1987), britischer Schauspieler ("Die Chroniken von Narnia"); Lara Gut-Behrami (1991), schweizerischer Skirennläuferin, Gold und Bronze bei Olympia 2022 in Peking, zweifache Weltmeisterin 2021 in Cortina d'Ampezzo.
1882: Ralph Waldo Emerson, der amerikanische Philosoph und Schriftsteller ("Nature") stirbt 78-jährig in Concord/Massachusetts; 1938: Edmund Husserl, der Philosoph und Begründer der Phänomenologie stirbt 79-jährig in Breisgau; 2003: Dorothee Sölle, die evangelische Theologin und Pazifistin stirbt 73-jährig in Göttingen; 2008: Ulrich Dibelius, der Musikkritiker stirbt 83-jährig in Starnberg; 2012: Andrew Lesnie, der australische Kameramann, Oscar für "Herr der Ringe: Die Gefährten", stirbt 59-jährig in Sydney, der "SPIEGEL" nannte ihn "die rechte Hand und das Auge" von Regisseur Peter Jackson; 2013: Jürgen Warnke, der CSU-Politiker, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit (1982 bis 1987 und 1989 bis 1991) sowie Verkehr (1987 bis 1989) stirbt 80-jährig in Selb; 2014: Friedel Münch, der Konstrukteur und Hersteller von Motorrädern stirbt 87-jährig in Altenstadt; 2014: Vujadin Boškov, der serbische Fußballtrainer, der "im Herzen ein Italiener" war, stirbt 82-jährig in Novi Sad; mit Real Madrid, heute "königlich" auch in Schulden und Fan-Verarsche, wurde er 1980 spanischer Meister, mit Sampdoria Genua holte er 1990 den Europapokal der Pokalsieger, eine Trophäe aus guten alten Fußballzeiten.
Vor 505 Jahren - 27. April 1521
Auf Mactan/Lazarus-Insel (Philippinen) gerät Ferdinand Magellan (Fernao de Magelhaes), so die Überlieferung, während eines Kampfes mit Eingeborenen unter Führung von Häuptling Lapu-Lapu in einen Hinterhalt und wird durch einen vergifteten Pfeil getötet. Die erste Weltumseglung, zu der der in spanischem Dienst stehende portugiesische Seefahrer 1518 aufbrach, wurde nach seinem Tod von Juan Sebastián Elcano fortgesetzt und schließlich von nur sieben der aufgebrochenen 200 Seeleute beendet. Die Kugelgestalt der Erde war mit Vollendung der Reise endgültig bewiesen.
Vor 70 Jahren - 27. April 1956
Italo-Americano-Boxer und Schwergewichtsweltmeister Rocky Marciano beendet seine Karriere - ungeschlagen!
Vor 20 Jahren - 27. April 2006
Nach dem Anschlag auf die Zivilisation: Am Ground Zero in New York wird der Grundstein des für die an Stelle der bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 zerstörten World Trade Center geplanten "One World Trade Centers" gelegt.

Vor 115 Jahren - 27. April 1911
"Zu der in der Nr. 465 der Kölnischen Zeitung gebrachten Mitteilung über die Verwertung des Michaelsberges wird amtlich erklärt, daß die Nachricht verfrüht sei. Es beständen zwar Verhandlungen mit dem Benediktiner-Orden, die aber noch lange nicht soweit gediehen seien, daß man schon vom Kaufpreis usw. sprechen könne, die angegebenen Zahlen seien deshalb nicht zutreffend." (Kreisblatt)

Vor 105 Jahren - 27. April 1921
Ein Besuch im "Faß" - gut gegen Gicht? Ansicht um 1900, als die Gastwirtschaft noch "Krämer" hieß:
"Was die Frühlingssonne den Pflanzen, ist die Elektrizität den Menschen! Schmerzlose Behandlung von Gicht, Rheumatismus, Erkrankung der Muskeln und des Nervensystems, Magen- und Darmerkrankungen, Bettnässe, Schlaflosigkeit, veraltete Wunden (Bein), Ausschlag, Geschwüren, Flechten usw. durch elektro-galvanische Homöopathie. Großartige Heilerfolge sind auszuweisen. Sprechstunden in Siegburg: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag (Gastwirtschaft Krämer, Ecke Wald- und Luisenstraße, Haltestelle der Elektr. Bahn) 9-12 u. 3-6 Uhr. Mittwoch und Samstag werde ich die bettlägrigen und die nicht gut gehen können, auf ihren Wunsch besuchen und bitte ich die Anmeldungen frühzeitig in der Gastwirtschaft Krämer niederzulegen. Josebrink, prakt. Heilkundiger."

Vor 85 Jahren - 27. April 1941
Zwei Arbeiter sterben bei einem Luftangriff auf die Produktionsanlagen der Rheinischen Zellwolle. Am 14. März 1928 wurde zwischen Stadt und der Bemberg AG, Wuppertal, ein Vertrag über die Errichtung einer Kunstseidenfabrik geschlossen. Die Gebäude entstanden im heutigen „TurmCenter“-Gewerbegebiet an der Wilhelm-Ostwald-Straße, wegen der Weltwirtschaftskrise wurde der Produktionsbeginn aber wieder abgeblasen. Am 10. Dezember 1936 zieht die Rheinische Zellwolle AG in die leerstehenden Fabrikhallen und startet die Herstellung von Kunstfasern. Im Januar 1950 erfolgt die Umbenennung in Chemie-Faser-AG, dann in Phrix-Werke AG. Sie werden Anfang der 1970-er-Jahre endgültig aufgegeben.
Vor 70 Jahren - April 1956
Aktion Schülerlotsen: Jede Schule soll fünf Lotsen stellen, die in vier bis sechswöchigen Kursen durch Polizeibeamte ausgebildet werden. Am Anfang sollen Polizeibeamte den Lotsen zugeteilt werden. Die Lotsen dürfen keine Fahrzeuge anhalten, sondern nur geschlossenen Gruppen über die Straßen führen. Sie sollen an folgenden Übergängen eingesetzt werden: Bonner Straße, Frankfurter Straße, Bachstraße, Bachstraße-Ringstraße, Alleestraße-Ringstraße, Seidenbergstraße-Zeithstraße, Am Faß, Gartenstraße-Augustastraße und Humperdinckstraße-Heinrichstraße.

Vor 70 Jahren - April 1956
Nachdem das Generalvikariat Köln im Vorjahr den Beginn der Vorplanung zum Bau der Rektoratskirche St. Elisabeth im Stadtteil Deichhaus genehmigt hat, ist inzwischen der Planungswettbewerb freischaffender Architekten abgeschlossen worden. Das Preisgericht hat sich für einen Entwurf entschieden, der allen baulichen und liturgischen Voraussetzungen entspricht, die man an eine neue Kirche stellen muß. Der preisgekrönte Entwurf wird der Erzbischöflichen Behörde zur Genehmigung zugeleitet. Erst wenn diese den Entwurf gutheißt, soll mit der Vollplanung und Finanzierung des Bauvorhabens begonnen werden. Bis zur Endfinanzierung sind noch viele Schwierigkeiten zu überwinden und das endgültige Gelingen des Werkes hängt nicht zuletzt von der Opferfreudigkeit der Deichhäuser ab. Denn das Geld für die Innenausstattung muß der Kirchbauverein des Rektorats Siegburg-Deichhaus aufbringen. Foto: Kirche St. Elisabeth im Juli 1959.

Vor 15 Jahren - 27. April 2011
Sichtlich und zügig voran geht es auf dem Stallberg beim Bau des Rewe-Marktes. Drei Monate nach Fundamentierung und Setzung der ersten Wände werden bereits die Randeinfassungen an den Außenanlagen gelegt. Es entstehen bereits die Parkplätze und Nebenanlagen.

Vor 5 Jahren - 27. April 2021
Heute Morgen um 5.33 Uhr war es soweit: Der Vollmond erreichte seine maximale Ausdehnung. Da der Erdtrabant gerade besonders nah an unserem Planeten steht, wirkt er besonders groß, so dass man auch vom „Supermond“ spricht. In den letzten Tagen war auch häufig vom „Pink Moon“ die Rede. Aber, so kann man es auf der Aufnahme von Reinhard Kretschmer, der heute Morgen in Kaldauen auf den Auslöser seiner Kamera drückte, sehr deutlich erkennen: Der Himmelskörper strahlt gar nicht in Rosa. Woher also kommt die Bezeichnung?
Es sind vor allem die Bürger Nordamerikas, die im April vom „pink moon“ sprechen. Man geht davon aus, dass dies auf die Ureinwohner des Kontinents zurückgeht: Im April blüht dort die meist rosafarbene Flammenblume. Als Zierstrauch in heimischen Gärten ist diese auch unter dem Namen Phlox bekannt.
Wo wir gerade in Nordamerika sind. Dort ist dieser Vollmond nicht nur pink, sondern auch blau – denn es ist der zweite Vollmond in diesem Monat. Der „blue moon“ ist dank seiner Doppeldeutigkeit, es könnte sich auch um den traurigen Mond handeln – vielbesungen. Die Marcels landeten 1961 mit ihrer Debutsingle, die das Himmelsphänomen zum Thema hatte, einen Nummer-1-Hit auf beiden Seiten des Atlantiks. Und der „Blue Moon Of Kentucky“ verschaffte Elvis Presley seinen ersten Plattenvertrag.
Für einen Besuch der Stadtverwaltung gilt: Erst hier Termin vereinbaren, dann vorbeikommen.
Tourist Information (+49 2241 102-7533 oder tourismus@stadtbetriebe-siegburg.de) und Stadtmuseum (+49 2241 102-7410 oder stadtmuseum@stadtbetriebe-siegburg.de), Markt 46, haben dienstags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr, sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet (die Tourist Information auch montags von 10 bis 17 Uhr). Die Stadtbibliothek, Griesgasse 11, kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besucht werden, Inhaber eines Büchereiausweises erhalten darüber hinaus während der Open-Library-Zeiten (dienstags bis sonntags von 8 bis 10 sowie 17 bis 20 Uhr) Zugang.
Aktuelle Öffnungszeiten des Oktopus Freizeitbad, Zeithstraße 110, können hier abgerufen werden. Der Zugang zum Bad ist mit einem Online-Ticket möglich, das hier erworben werden kann. Sie können das Online-Ticket auch mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen im Eingangsbereich des Hallen- und Freibades sowie im Stadtmuseum am Markt erwerben. Im Stadtmuseum ist der Ticketverkauf mit Bargeld möglich, ansonsten nur bargeldlos mit allen digitalen Zahlungsmitteln einschließlich der IBAN. Zusätzlich können Schwimmbadtickets vor Ort auch mit dem Siegburg-Gutschein (Karte oder App) erworben werden.
Polizei: 110
Feuerwehr/Notarzt/Rettungsdienst: 112
Krankentransport: +49 2241 19222
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst: +49 1805 986700
Giftnotruf-Informationszentrale der Universitätsklinik Bonn: +49 228 19240
Apotheken-Notruf: +49 800 0022833
Apotheken-Notdienst: https://www.aponet.de
Telefonseelsorge: +49 800 1110111 oder +49 800 1110222
Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: 116111 oder +49 800 1110333
Bundesweites Hilfstelefon "Gewalt gegen Frauen": 116016
Opferschutzbeauftragter der Kreispolizeibehörde Siegburg: +49 2241 5413812
Beratungsstelle sexualisierte Gewalt: +49 228 635524
Zentraler Karten-Sperr-Notruf: 116116
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: Abrufbar über die Anrufbeantworter der Tierarztpraxen
