siegburgaktuell 25.04.2026

Werder lädt zur Baumblüte ins Havelland
Siegburg/Werder. Morgen wird offiziell der Tag der Städtepartnerschaften gefeiert. Zu diesem Anlass haben wir uns umgehört, was es Neues gibt bei den Freuden diesseits und jenseits der Landesgrenzen. Für Werder in Brandenburg, die Stadt, mit der Siegburg seit Oktober 2025 verschwistert ist, hat die wichtigste Zeit des Jahres begonnen. Der Karneval im Havelland, wenn man so will, ist bunt, mal laut und mal leise, er hat mit der Baumblütenkönigin seine eigene royale Erscheinung. Eine Einladung zu den Festivitäten rund um das Erblühen von Apfel und Birne sendet Bürgermeisterin Manuela Saß.
Liebe Siegburgerinnen und Siegburger!
Mit dem ersten Wochenende des Baumblütenfestes beginnt in Werder (Havel) die wohl prägendste Zeit des Jahres. Wenn die Obstbäume blühen und sich Höfe, Gärten und Festbereiche öffnen, wird die Stadt zum Treffpunkt für Gäste aus nah und fern - und seit vielen Jahren auch für Freunde aus den Partnerstädten.
Immer wieder waren in der Vergangenheit auch Gäste aus Siegburg zur Baumblüte zu Besuch. Die persönlichen Begegnungen vor Ort haben die Verbindung zwischen beiden Städten gestärkt und mit Leben gefüllt. Der Austausch bleibt dabei keine Einbahnstraße. So war die Neuausrichtung des Baumblütenfestes von Erfahrungen beim Stadtfest in Siegburg inspiriert.
Was Städtepartnerschaften bedeuten, zeigt sich am besten im persönlichen Kontakt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch des 147. Baumblütenfests! Alle Informationen zum Fest vom 25. April bis 3. Mai gibt es unter www.baumbluetenfest.de.
Manuela Saß,
Bürgermeisterin der Stadt Werder (Havel)

Humperdinck zieht in nagelneues Haus
Siegburg/Werder. Noch mehr News aus Werder. Unlängst feierte man die Eröffnung der Erweiterung an das Ernst-Haeckel-Gymnasium. Herzstück ist die Aula für 720 Gäste mit Empore und Bühne, hinzu kommt ein moderner Schultrakt mit acht Unterrichtsräumen. In die Freude über den Bauabschluss mischte sich der Stolz auf die Auszeichnung als CertiLingua-Schule für die fachliche Entwicklung. Das europäische Exzellenzlabel wird an Schulen vergeben, die besondere Schwerpunkte bei der Mehrsprachigkeit, im bilingualen Unterricht und in der internationalen Zusammenarbeit setzen. Warum auch der Siegburger Weltstar Engelbert Humperdinck bei der Einweihung zugegen war? Längere Geschichte...
Am 4. Oktober 2025 wurde in der Gedenkstätte Marienborn an der A2 bei Helmstedt die Städtepartnerschaft zwischen Siegburg und Werder besiegelt. Die Delegation aus Siegburg brachte ein besonderes Geschenk mit: die Skulptur des Komponisten Engelbert Humperdinck. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß kündigte damals an, einen passenden Ort für die Skulptur zu finden. Am 16. April hat sie dieses Versprechen eingelöst. Im Rahmen der Feier am Ernst-Haeckel-Gymnasiums übergab sie die Figur an Schulleiter Martin Erdmann.
Die Übergabe fügt sich inhaltlich gut: Das Gymnasium pflegt eine enge Partnerschaft mit der Musikschule Engelbert Humperdinck des Landkreises Potsdam-Mittelmark, die auch am Festprogramm beteiligt war. Künftig soll die Skulptur einen Platz in der Aula finden - und so eine sichtbare Verbindung zwischen Städtepartnerschaft, Schule und musikalischer Bildung schaffen.
Foto (Stadt Werder), vl.: Schulleiter Martin Erdmann, Bürgermeisterin Manuela Saß, Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann und die stellvertretende Schulleiterin Manuela Malon-Willisch mit der Skulptur von Engelbert Humperdinck.

Was Landesverteidigung in Guarda heißt
Siegburg. In unserer Partnerstadt Guarda ist heute Feiertag. Der 25. April erinnert an die Nelkenrevolution 1974 und die Demokratisierung Portugals. In der Grußbotschaft, die Bürgermeister Sergio Costa nach Siegburg schickt, mahnt er den Erhalt der freiheitlichen Errungenschaften an: "Wir leben in Zeiten der Unsicherheit, in denen die Schatten von Intoleranz und Desinformation versuchen, Nationen zu spalten. Angesichts der Rückschritte der Demokratien in der Welt wird die Verbindung zwischen Guarda und Siegburg zu einem Zeichen der Hoffnung. Wir haben die moralische Verpflichtung, unseren Nachkommen eine Welt zu hinterlassen, in der der freie Wille und die Menschenrechte die leitenden Prinzipien unseres gemeinschaftlichen Lebens sind."
Landesverteidigung wird in Deutschland wie in Portugal diskutiert. In Portugal kämpft man gegen einen feurigen Feind. Der Außenposten Europas hat in noch stärkerem Masse als wir mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen. Brüllend heiß und trocken die Sommer, die beherrscht werden von steter Wald- und Vegetationsbrandgefahr. Im Winter gab es zuletzt Stürme und Überschwemmungen. Vor wenigen Tagen eröffnete die nationale Behörde für Notfälle und Zivilschutz (ANEPC) eine regionale Niederlassung in Guarda, im Gebäude der ehemaligen Handelsvereinigung. "Ein operatives Kompetenzzentrum mit einer hochmodernen Einsatzzentrale", wie es in einem Post auf Instagram heißt. Oben ein Foto der Einweihungszeremonie.

Das Hotel, in dem Mathematiker absteigen
Siegburg. Obwohl die Welt, in der wir leben, endlich ist, benötigen wir zu ihrer Beschreibung eine Mathematik, die in hohem Maße auf dem Gedanken des Unendlichen beruht: Die Menge der natürlichen Zahlen ist eine unendliche Menge; die genaue Bestimmung der Kreiszahl Pi erfordert unendlich viele Dezimalziffern, die Anzahl der Punkte auf einem noch so kleinen Segment einer Geraden ist unendlich; zwei parallele Geraden, die wir auf einem Blatt Papier zeichnen, schneiden sich im Unendlichen usw.
Manchmal verhalten sich Unendlichkeiten erstaunlicherweise wie Zahlen: Man kann sie paarweise vergleichen und stellt fest, dass sie entweder gleich groß sind oder dass die eine "unendlicher" ist als die andere. Oft jedoch verhalten sie sich anders. So wie im Falle des Hilbertschen Hotels, das eine unendliche Anzahl von Zimmern besitzt, die alle belegt sind, in dem aber immer noch Zimmer vorhanden sind für neu ankommende Gäste.
Dr. Michael Laska ist leidenschaftlicher Mathematiker. In seinen Vorträgen vermittelt er für Laien gut verständlich einen Einblick in die spannende Welt der Mathematik. In diesem VHS-Vortrag mit dem nach Tourimsu klingenden Namen "Das Hilbertsche Hotel und andere erstaunliche Phänomene - ein Ausflug in die Welt des Unendlichen" unternimmt er mit Ihnen einen Ausflug in die Welt des Unendlichen. Donnerstag, 30. April, um 19 Uhr im Studienhaus an der Humperdinckstraße 27.

Stadtnachrichten online
Siegburg. Nachrichten und Veranstaltungen, Bürgerservice und Digitale Verwaltung, Mängelmelder und Umfragen. Mit der App Citykey lernen Sie die Kreisstadt neu kennen und erledigen Behördengänge bequem über das Smartphone. Ganz einfach, unabhängig von Zeit und Ort. Download über nachfolgenden Link.
Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Kreisstadt Siegburg oder den Instagram-Account kreisstadt_siegburg liked, der ist quasi mittendrin. Mehr zu spannenden Ausflugszielen und Freizeittipps für Klein und Groß erfahren Sie auf dem Instagram-Account visit.siegburg der Tourist Information.
Ihre Stimme zählt! Unter mitmachen.siegburg.de laden wir Sie herzlich ein, sich mit der Stadtverwaltung über anstehende Themen in Siegburg auszutauschen, Ihr Wissen und Ideen einzubringen oder an Umfragen und Beteiligungen teilzunehmen. Der Vorteil: Eine einmalige Registrierung reicht aus, um bei sämtlichen Projekten mitzumachen.

Samstag, 25. April 2026
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Ute Bartel: "Only Half A Picture" (bis Sonntag, 28. Juni)
10.30 Uhr, Auferstehungskirche, Annostraße 14:
Ökumenischer Gedenkgottesdienst für Unbedachte
11.30 Uhr, St. Servatius, Kirchplatz 3:
"Orgelmusik zur Marktzeit" mit Christa-Maria Platz (Lindlar)
12 Uhr, Ecke Jakobstraße/Wolsdorfer Straße:
Aufstellung des Dorfmaibaums durch den JGV Eintracht Alt-Wolsdorf mit anschließender Mailehensteigerung
ab 14 Uhr, Vierfachsporthalle des Anno-Gymnasiums, Zeithstraße 186-188:
Rhein-Sieg-Cup des Rock’n’Roll Clubs Siegburg
15 Uhr, Stadtbibliothek, Griesgasse 11:
"Auf ein Buch ..." - der Bücher-Talk mit Lioba Herhaus
17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46 (Treffpunkt):
"Mit dem Henker durch Siegburg" - Stadtführung mit Hans-Willi Kernenbach
18 Uhr, Musikschule, Humperdinckstraße 27:
Baroque in Blue & Ivan Petricevic: "Picnic mit BiB"
18.30 Uhr, Vereinskeller der Schützenbrüderschaft St. Servatius, Hochstraße 5:
Bürgerschießen
19.30 Uhr, Studiobühne im ehemaligen Kaufhof, Grimmelsgasse 4:
Furcht und Elend des Dritten Reiches (Foto)
Sonntag, 26. April 2026
10 bis 18 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Ute Bartel: "Only Half A Picture" (bis Sonntag, 28. Juni)
11 bis 17 Uhr, Markt:
Antikmarkt
14 bis 16 Uhr, Brückberger Veddel, Luisenstraße 150:
Café Regenbogen
14 bis 16 Uhr, Im Brückberger Veedel, Luisenstraße 150:
Café Regenbogen
14 bis 17 Uhr, Café T.o.d., Nordfriedhof:
Das Café hat geöffnet
14 bis 18 Uhr, Pfarrer-Rupprecht-Saal, Kaldauer Straße 29:
"Cinema in Sound", Konzert der Siegburger Musikanten
15 bis 18 Uhr, Pumpwerk, Bonner Straße 65:
"En Cours - Im Prozess" (bis Sonntag, 10. Mai)
15.30 Uhr, Hans Alfred Keller-Schule, Chemie-Faser-Allee 5:
"Richtung - und wohin gehst du?" (Theaterstück)
16 Uhr, Bürgerhaus Stallberg (Pfarrer-Rupprecht-Saal), Kaldauer Straße 29:
Siegburger Musikanten: "Cinema in Sound"
16 Uhr, Pumpwerk, Bonner Straße 65:
Georg Schnitzler und Harald Gesterlamp: "Kunst- und andere Geschichten" (Lesung)
16.30 Uhr, Saal der Gaststätte "Zum Turm", Braschosser Straße 442:
BraVoices: "Da sind wir wieder!"
18 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Klangfarben in Concert - Benefizkonzert für den Ambulanten Hospizdienst
18 Uhr, Studiobühne im ehemaligen Kaufhof, Grimmelsgasse 4:
Ü59 Silber Rock Party
abgesagt:
Führung über den Alten Friedhof (14 Uhr)

Das aktuelle Kinoprogramm entnehmen Sie bitte den Webseiten von
Capitol, Augustastr. 20, Tel.: +49 2241 62288, https://www.capitol-siegburg.de und
Cineplex, Europaplatz 1, Tel.: +49 2241 958080, https://www.cineplex.de.

Samstag, 25. April, der 115. Tag in 2026
Tag des Baumes, den gibt es in Deutschland schon seit 1952. Baum des Jahres 2026 ist die Zitterpappel (Populus tremula), "eine wahre Anpassungskünstlerin und Allrounderin unter unseren heimischen Baumarten. Sie verbessert den Boden, schenkt unzähligen Tieren Lebensraum und ist eine unverzichtbare Helferin bei der Wiederbewaldung. Wie kaum ein anderer Baum steht sie für Vielfalt, Lebenskraft und Erneuerung" (Schirmherrin Silvia Breher). Wer von Siegburg aus den Heideweg wandert, kann größere Vorkommen in der Wahner Heide entdecken.
Wetter: Wer nicht warm genug angezogen ist, macht es morgens noch wie der Baum des Jahres beim leisesten Lüftchen - und zittert.
Sonnenuntergang heute: 20.43 Uhr
Sonnenaufgang morgen: 6.15 Uhr
Mondaufgang heute: 13.42 Uhr
Monduntergang morgen: 4.24 Uhr
Markus (Evangelist, im Hause seiner Mutter trafen sich vermutlich die Apostel zum Letzten Abendmahl, später war es ein Sammelpunkt für die frühe Christengemeinde in Jerusalem; Markus war enger Freund des Apostels Petrus, für den er auf Missionsreisen dolmetschte und der wohl die Quelle für sein Evangelium war; in Alexandria um 67 vom christenfeindlichen Pöbel mit einem Seil um den Hals zu Tode geschleift; seine Reliquien gelangten nach Venedig in die ehemalige Palastkapelle der Dogen - aus der Kapelle wurde die weltberühmte Basilika San Marco und der Evangelist zum Schutzheiligen der Lagunenstadt), auch: Marco, Mark, Marek; Erwin (Bischof von Lobes/Belgien, starb 737); Franka (Vitaldo, Ordensfrau in Piacenza, starb am 24. April 1218), auch: Franca.

Oliver Cromwell (1599-1658), englischer Parlamentarier und Heerführer, regierte als Lordprotektor das Commonwealth von England, Schottland und Irland; ein religiöser Eiferer und puritanischer Ultra; Ella Fitzgerald (1917-1996), amerikanische Jazz-Sängerin, "First Lady Of Song"; Sammy Drechsel (1925-1986), Kabarettist (Gründer der Münchener Lach- und Schießgesellschaft) und Sportreporter (moderierte in der beliebten Kindersendung "Sport-Spiel-Spannung" den Sportteil); gründete 1956 die Prominenten-Fußballelf "FC Schmiere", für die er in 963 Spielen 1.500 Tore erzielte; Albert Uderzo (1927-2020), französischer Comic-Zeichner ("Asterix"); Rosemarie Fendel (1927-2013), Schauspielerin und Synchronsprecherin, unter anderem die Stimme von Elisabeth Taylor; Jerry Leiber (1933-2011), amerikanischer Songschreiber, Riesenerfolge mit Co-Autor Mike Stoller ("Jailhouse Rock", "Yakety Yak", "Save The Last Dance For Me", "Stand By Me"); das vom Duo verfasste "Hound Dog" gilt in der Cover-Version von Elvis Presley (1956) als der am häufigsten gedrückte Jukebox-Song aller Zeiten - die Originalfassung aus dem Jahr 1952 mit deutlich anzüglicherem Text stammt von Big Mama Thornton; Al Pacino (1940), amerikanischer Schauspieler ("Der Pate"), 1992 Oscar für "Der Duft der Frauen"; Bertrand Tavernier (1941-2021), französischer Regisseur ("Das Leben und nichts anderes"); Werner Enke (1941), Schauspieler ("Zur Sache, Schätzchen" mit seinem Standardspruch "Es wird böse enden!"); Markus Lüpertz (1941); Maler, Grafiker und Bildhauer; Anfang 2018 in Siegburg zu Gast, wo er im Katholisch-Sozialen Institut auf dem Michaelsberg sowie im Stadtmuseum (Foto) seinen Zyklus "Michael Engel - Das grafische Werk", in dem er sich mit Michelangelos Werken der Sixtinischen Kapelle auseinandersetzte, präsentierte; Stu Cook (1945), amerikanischer Bassist bei Creedence Clearwater Revival ("Proud Mary"); Björn Ulvaeus (1945), schwedischer Musiker und Produzent, eines der zwei ABBA-B's, komponierte auch die Musicals "Chess" (mit Tim Rice) und "Mamma Mia" (mit Benny Andersson, dem zweiten ABBA-B); Johan Cruyff (1947-2016), niederländischer Fußballspieler (Ajax Amsterdam, FC Barcelona), Vizeweltmeister 1974, im Jahr 1999 zu "Europas Spieler des Jahrhunderts" gewählt; Andy Bell (1964), britischer Sänger, mit Vince Clarke das Duo Erasure; Renée Zellweger (1969), amerikanische Schauspielerin ("Bridget Jones"); Anja Pärson (1981), schwedische Ex-Skiläuferin, Olympia-Gold in Turin 2006, sieben WM-Titel - in allen Disziplinen, das schaffte bis dahin keine Konkurrentin; Felipe Massa (1981), brasilianischer Formel-1-Rennfahrer von 2002 bis 2017, Vize-Weltmeister 2008; Michael "Mighty Mike" van Gerwen (1989), niederländischer Profi-Dartspieler, WM-Titel 2014, 2017 und 2019, die Nummer 4 der Weltrangliste, seine Einlaufmusik ist "Seven Nation Army" von den White Stripes; Marvin Schwäbe (1995), Torwart des 1. FC Köln.
1878: Anna Sewell, die englische Schriftstellerin ("Black Beauty") stirbt 58-jährig in Old Catton; 1995: Ginger Rogers, die amerikanische Tänzerin und Schauspielerin stirbt 83-jährig im kalifornischen Rancho Mirage; 1972: George Sanders, der amerikanische Schauspieler ("Rebecca", "Der Auslandskorrespondent", "Das Quiller-Memorandum") stirbt 65-jährig im spanischen Castelldefels; 2001: Michele Alboreto, der italienische Automobilrennfahrer (1985 Formel-1-Vizeweltmeister auf Ferrari, 1987 Le-Mans-Sieger) stirbt 45-jährig auf dem Lausitzring bei Testfahrten in einem Audi; 2008: Humphrey Lyttelton, der britische Bandleader und Jazzmusiker stirbt 86-jährig in London; 2010: Dorothy Provine, die amerikanische Schauspielerin ("Eine total, total verrückte Welt") stirbt 75-jährig in Bremerton im Bundesstaat Washington; 2010: Alan Sillitoe, der englische Schriftsteller ("Die Einsamkeit des Langstreckenläufers") stirbt 82-jährig in London; 2014: Tito Vilanova, der frühere spanische Fußballspieler und Cheftrainer des FC Barcelona erliegt 45-jährig seiner Krebserkrankung, wegen der er Monate zuvor sein Amt beim Meisterclub niederlegen musste; 2014: Stefanie Zweig, die jüdische Journalistin und Bestseller-Autorin, die sich mit ihrer Familie 1938 vor Terror und Verfolgung durch die Nazis nach Afrika rettete, stirbt 81-jährig in Frankfurt, ihr 1995 erschienener Roman "Nirgendwo in Afrika" wurde sechs Jahre später von Caroline Link verfilmt, dafür gab es einen Oscar; 2016: Wolfgang "Wölli" Rohde, der Schlagzeuger der Toten Hosen von 1986 bis 1999 stirbt 66-jährig in Meerbusch; 2018: Michael Anderson, der britische Filmregisseur ("1984", "In 80 Tagen um die Welt", "Geheimaktion Crossbow", "Das Quiller-Memorandum") stirbt 98-jährig im kanadischen Vancouver; 2020: Per Olov Enquist, der schwedische Journalist und Autor ("Kapitän Nemos Bibliothek", "Der Besuch des Leibarztes") stirbt 85-jährig bei Stockholm; 2022: Navina Sundaram, die in Neu-Delhi geborene erste nichtweiße TV-Moderatorin im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, 34 Jahre für "Weltspiegel", "Panorama" oder "extra 3" tätig, stirbt 76-jährig in Hamburg an den Folgen einer chronischen Lungenerkrankung; 2022: Ursula Lehr, die Gerontologin und Psychologin, als CDU-Politikerin von 1988 bis 1991 Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, stirbt 91-jährig in Bonn; 2023: Harry Belafonte, der amerikanische Sänger ("Matilda", "Island In The Sun“, "Banana Boat Song") und Schauspieler, Sohn karibischer Einwanderer, UNICEF-Botschafter, Friedens- und Bürgerrechtsaktivist, stirbt 96-jährig in New York an Herzversagen; Tochter Shari ist auch als Sängerin und Schauspielerin erfolgreich; 2025: Virginia Roberts Giuffre, die amerikanisch-australische Hauptklägerin gegen Jeffrey Epstein wegen sexuellen Missbrauchs und bandenmäßiger sexueller Ausbeutung Minderjähriger, auch Zivilklägerin im Verfahren gegen Prinz Andrew, das gegen Millionenzahlung eingestellt wird, wird 41-jährig tot in ihrem Haus in Neergabby/Bundesstaat Westaustralien aufgefunden; Suizid, erklärt die Familie.
Vor 400 Jahren - 25. April 1626
Der Kaiserliche Heerführer Albrecht von Wallenstein schlägt in der Schlacht von Dessau die protestantischen Truppen unter Graf Ernst von Mansfeld. Wallenstein steigt in der Folge zum mächtigsten kaiserlichen Feldherrn auf.
Vor 115 Jahren - April 1911
"Der Papst leidet an schmerzhaften Gichtgeschwülsten an beiden Füßen", meldet die bestens unterrichtete Presse.
Vor 115 Jahren - April 1911
Für "unzüchtige" Karnevalslieder sind zwei Kölner Karnevalisten zu 100 und 50 Mark und der Drucker zu 30 Mark Geldstrafe verurteilt worden.
Vor 110 Jahren - April 1916
"Die österreichische Regierung hat über die vom deutschen Bundesrat beschlossene Einführung der Sommerzeit beraten, es besteht grundsätzlich Geneigtheit, die Änderung der Tageseinteilung in gleicher Weise wie in Deutschland durchzuführen."

Vor 100 Jahren - 25. April 1926
In Teheran wird Reza Pahlavi wird zum neuen iranischen Schah gekrönt.

Vor 100 Jahren - 25. April 1926
Giacomo Puccinis unvollendete und nach dessen Tod von Franco Alfano fertiggestellte Oper "Turandot" hat in der Mailänder Scala unter Arturo Toscanini Premiere. Prinzessin Turandot hat ein richtiges Sch...-Hobby: Ihren Verehrern gibt sie Rätsel auf. Wer versagt, kriegt den Tod statt Turandot. Ein namenloser Prinz löst alles und bietet Turandot an, bei Morgengrauen für sie zu sterben, sollte es ihr gelingen, seinen Namen in Erfahrung zu bringen ... Bild: Plakat von 1926.

Vor 115 Jahren - 25. April 1911
"Die Nachrichten über den Verkauf des Michaelsberges sind verfrüht. Richtig ist, daß auf ein Ersuchen der Mönche um baldige Mitteilung, ob sie den Berg erhalten, eine Ortsbesichtigung stattgefunden hat. Die Angaben des Kaufpreises von 125.000 Mk und die Übernahme der Instandsetzungskosten von 100.000 Mark durch die Mönche stammen aus einem frühen Vorschlage." (Kreisblatt)
Foto: Abtei um 1920.

Vor 115 Jahren - 25. April 1911
"In den letzten Tagen hat eine fast sommerliche Hitze eingesetzt, 22 Grad zeigte das Thermometer. Hält diese Periode noch einige Zeit an, kann für die Badeanstalt eine frühe Eröffnung blühen. Wenn für dieses Jahr ein Neuanstrich im Innern vorgesehen sein sollte, so sei der Wunsch gestattet, statt der einförmigen gelben Farbe etwas mehr Ton und Abwechslung zu bringen, damit sich die Anstalt freundlicher dem Besucher darbietet. In den Fachschriften, Verlagen und beim Unterricht kommt ein guter Geschmack immer mehr zum Ausdruck und wird empfohlen, danach zu handeln, da sollten doch die Städte für ihre Anlagen an erster Stelle mit einem guten Beispiel vorangehen." (Kreisblatt)
Foto: Schwimmbad am Mühlengraben unweit der Wolsberge mit bewachten Badenixen, nie war der Ausdruck Bade-"Anstalt" treffender.
Vor 110 Jahren - April 1916
"Der zweite Ostertag brachte ein herrliches Frühlingswetter, wer nur hinaus konnte, erfreute sich der verjüngten Natur, die nach ewigen Gesetzen eines göttlichen Willens immer neue Wunder bringt und doch allen seine Grenzen zieht, so gewaltig auch das Leben auf der Erde, in Wald und Flur, in Luft und Wasser, ja im kleinsten Raum sich zeigt. Das frische Grün der Wiesen und der Bäume erfüllt unsere Hoffnung und gibt den Verzagenden wieder Mut. Nun wird der Flieder, der Bote des Maien-Monats, seine wohlriechenden Blüten öffnen. Es ist dem jungen Naturfreunde vielleicht von Wert zu lesen, daß die Roßkastanie aus Nordasien, die Akazie aus Virginien, die hochaustreibende Pappel vom Mississippi; die Montasrose aus China, die Hyacinthe aus Persien und der Flieder vom Himalaya stammen. Wo der Mensch seinen Einfluß ausübt, da verschwindet der Urzustand. Wälder werden gelichtet, Getreidefelder und Siedlungen mit Gärten entstehen. Im kommenden Frieden wird jedenfalls dem Zweige der Volks- und Landwirtschaft eine noch weitergehende Aufmerksamkeit gewidmet werden als bisher, und besonders ist die Schule berufen, einzugreifen, wir erleben wie wichtig die Bodenkultur ist. Auch die Mädchenlyzen werden nicht zurückbleiben, der Frau fällt eine wichtige Aufgabe der Vorsorge zu, wenn der Mann im Kampfe gegen den Feind hinausgezogen ist. Ob unser Lyzeum auch diesen Zweig aufnehmen wird, ist der Zukunft vorbehalten, erfreulich wäre es aber, wenn dem Neubau ein großer Versuchsgarten angegliedert würde, Raum und gute Lage sind vorhanden." (Kreisblatt)
Vor 110 Jahren - 25. April 1916
Wieder ein mit Siegburg Verbundener, der im Ersten Weltkrieg sein Leben läßt. Diesmal ist es der Sohn des Direktors der Kgl. Geschoßfabrik in der Wilhelmstraße, Oberst Paul Notzke und dessen Frau Eugenie, Werner Notzke. Der Leutnant im Feldartillerie-Regiment 3 war zu einer Fliegerabteilung abkommandiert und dort zum Ritter des Eisernen Kreuzes 2. Klasse befördert worden. Am 21. April fand der 21-jährige im Einsatz den Tod. Neben der Traueranzeige der Eltern nimmt die Feldflieger-Abteilung 25 unter Hauptmann Leonardy Abschied im Siegburger Kreisblatt:
"Wieder ist einer unser schneidigen Flieger von uns gegangen. Werner Notzke war als Fokkerflieger hart an den Feind vorgeschoben und hielt dort unermüdlich in täglichen Luftkämpfen die Wacht. Vormittags fand er beim Start zum dritten Jagdflug den Fliegertod". Wenn der Sohn eines so hochrangigen Militärs wie des Leiters der bedeutenden Siegburger Rüstungsschmiede fällt, ist dies ein Thema für die Zeitungen und auch für das Kaiserhaus: "Die kurz vor Ostern hier eingelaufene Nachricht von dem durch einen Unglücksfall dicht an der vordersten Front erfolgten Ableben des Herrn Leutnants Notzke hat hier allgemeine Teilnahme hervorgerufen, zumal sein freundliches Wesen gegen jedermann, mit dem ihn irgendein Weg zusammenführte, nur angenehme Erinnerungen bildet. Auch in den Kreisen seiner Kameraden erfreute er sich allseitiger Beliebtheit. Wie er von unserem Kronprinzen eingeschätzt war, beweist das nachstehende Telegramm an die Eltern des leider zu früh verblichenen Helden: "Habe mit Bedauern die Meldung von dem jähen Heldentod erhalten, der Ihren braven, vielversprechenden Sohn mitten aus kühner Tätigkeit hinwegraffte. Er wußte als einer meiner besten Kampfflieger mit seinem Vorbild Oberltnt. Bölke zu wetteifern. Seien Sie meiner besonderen Teilnahme gewiß. Wilhelm, Kronprinz."
Vor 110 Jahren - 25. April 1916
"Bekanntmachung: Eine Verteilung von Butter städtischerseits findet in dieser Woche mangels ausreichenden Eingangs nicht statt. Siegburg, 25. April, der Bürgermeister, Plum."
Vor 70 Jahren - 25. April 1956
Der Rat wählte Lehrer Josef Kisteneich aus Troisdorf zum neuen Rektor der Schule Jakobstraße.
Vor 70 Jahren - April 1956
Aus dem Polizeibericht: "Am Donnerstag stieß ein Lastwagen gegen die aufgespannte Markise eines großen Kaufhauses am Markt. Die Markise wurde zertrümmert und derart verbogen, daß sie ein großes Schaufenster zerschlug. Personen kamen nicht zu Schaden."

Vor 15 Jahren - 25. April 2011
Die 29. Ausgabe der "Siegburger Blätter" erscheint, Stadtarchivarin Dr. Andrea Korte-Böger hat sie dem Thema "Das Haus Hohenzollern in den Straßennamen der Stadt Siegburg" gewidmet. siegburgaktuell schreibt:
"Nein, 'durch' sind wir noch nicht mit den Preußen. Heftig wird immer wieder über die Bedeutung der Hohenzollern für Deutschland diskutiert. Waren es in erster Linie autoritäre Hardliner, Verhinderer und Kriegstreiber, von denen so manch ein Historiker eine gerade Linie zu den Nazis zog? Oder versperrt ein solcher Blickwinkel die Sicht auf das Positive? Standen sie nicht auch für geordnete Reform, für wissenschaftlich-technischen Aufschwung? Fest steht: Preußen lebt fort, zumindest in den Siegburger Straßennamen. Luisenstraße, Augustastraße, nicht zuletzt die Kaiserstraße. Sie alle geben Zeugnis der Helden des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Beispiel Luisenstraße. Luise, damit ist Königin Luise (1776-1810) gemeint, geborene Luise Auguste Wilhelmine Amalie von Mecklenburg-Strelitz, Gattin von Friedrich Wilhelm III., Mutter des späteren Kaisers Wilhelm I. Nach dem Tode der beim Volk äußerst beliebten Monarchin lobte ihr Mann ihr zu Ehren einen neuen Militärorden aus. Man brauchte eine Auszeichnung für die besonders Tapferen der Befreiungskriege gegen Napoleon. Das 'Eiserne Kreuz' war geboren, es stand für Pflichterfüllung und die Hingabe aller Kräfte. In Siegburg erinnerte man sich in den frühen 1890er Jahren der 'Preußischen Madonna' und benannte die Straße zur zweiten preußischen Munitionsfabrik nach ihr.
Die allgemeine Begeisterung für die Blaublüter aus Berlin lässt sich anhand der Umbenennung der Straße 'Grüner Weg' nachvollziehen (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Straße auf dem Brückberg, die ihren Namen 1954 bekam). Den Anwohnern war der ökologisch anmutende und eher zum heutigen als zum damaligen Zeitgeist passende Name zu langweilig. Sie wollten etwas Royales, verhandelten mit dem Bürgermeister. Heraus kam die 'Kronprinzenstraße', die Stadtverordnetenversammlung stimmte zu. Im Kopf hatte man Kronprinz Wilhelm von Preußen, Sohn vom Wilhelm II."
Foto: Die Luisenstraße um 1910. Schon damals existent: Das Lokal "Zum Fass", rechts vorn zu sehen.
Für einen Besuch der Stadtverwaltung gilt: Erst hier Termin vereinbaren, dann vorbeikommen.
Tourist Information (+49 2241 102-7533 oder tourismus@stadtbetriebe-siegburg.de) und Stadtmuseum (+49 2241 102-7410 oder stadtmuseum@stadtbetriebe-siegburg.de), Markt 46, haben dienstags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr, sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet (die Tourist Information auch montags von 10 bis 17 Uhr). Die Stadtbibliothek, Griesgasse 11, kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besucht werden, Inhaber eines Büchereiausweises erhalten darüber hinaus während der Open-Library-Zeiten (dienstags bis sonntags von 8 bis 10 sowie 17 bis 20 Uhr) Zugang.
Aktuelle Öffnungszeiten des Oktopus Freizeitbad, Zeithstraße 110, können hier abgerufen werden. Der Zugang zum Bad ist mit einem Online-Ticket möglich, das hier erworben werden kann. Sie können das Online-Ticket auch mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen im Eingangsbereich des Hallen- und Freibades sowie im Stadtmuseum am Markt erwerben. Im Stadtmuseum ist der Ticketverkauf mit Bargeld möglich, ansonsten nur bargeldlos mit allen digitalen Zahlungsmitteln einschließlich der IBAN. Zusätzlich können Schwimmbadtickets vor Ort auch mit dem Siegburg-Gutschein (Karte oder App) erworben werden.
Polizei: 110
Feuerwehr/Notarzt/Rettungsdienst: 112
Krankentransport: +49 2241 19222
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst: +49 1805 986700
Giftnotruf-Informationszentrale der Universitätsklinik Bonn: +49 228 19240
Apotheken-Notruf: +49 800 0022833
Apotheken-Notdienst: https://www.aponet.de
Telefonseelsorge: +49 800 1110111 oder +49 800 1110222
Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: 116111 oder +49 800 1110333
Bundesweites Hilfstelefon "Gewalt gegen Frauen": 116016
Opferschutzbeauftragter der Kreispolizeibehörde Siegburg: +49 2241 5413812
Beratungsstelle sexualisierte Gewalt: +49 228 635524
Zentraler Karten-Sperr-Notruf: 116116
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: Abrufbar über die Anrufbeantworter der Tierarztpraxen
