Michaelsberg

Als Olympia begeisterte  

Siegburg. Während aktuell an Rhein und Ruhr über Olympia 2036, 2040 oder 2044 abgestimmt wird, lief man sich vor fünfeinhalb Jahrzehnten warm für die Spiele 1972 in München. Das Logo des kommenden Großereignisses fand sich überall, zum Beispiel im Schaufenster der Kreissparkasse an der Kaiserstraße, die den Teilnehmern ihres Jugendpreisausschreibens 1971 mit einer stylischen Tasche den Mund wässrig machte (Foto).
Damals schossen die "Trimm-dich-Pfade" aus dem Boden. Grund war nicht nur die Olympiabegeisterung. Die Deutschen hatten nach zwei guten Jahrzehnten, die hinter ihnen lagen, an Leibesfülle gewonnen und an Kondition verloren. Übergewicht, Herzkreislauferkrankungen, allgemeines motorisches Unvermögen: all das wird schon damals diskutiert. Die Ursprünge der bis heute anhalten Sportbegeisterung - Stichwort neue Rekordzahlen beim Bonner Marathon kommenden Sonntag - lagen versteckt zwischen Kiefern und Buchen und bestanden aus Reckstangen, Ringen und Balancierbalken, die ein Waldweg miteinander verknüpfte. Auch Siegburg besaß einen Trimm-dich-Pfad. Er lag am Stallberg, in der Nähe der Straße "Am Pfahlweiher".
Mittlerweile ist die Zeit über den Parcours aus den frühen Siebzigern hinweggefegt. Das Verb trimmen wird, wenn überhaupt, in Verbindung mit Rasenpflege benutzt und wirkt im Vergleich zu Calisthenics, Functional Training und Hyrox dinosaurierhaft. Für Bewegung im Freien gibt es heute andere Möglichkeiten: Skaterbowl, Basketballcourt, Kleinspielfeld, Fitness-Welle am Michaelsberg.
Sie besitzen ein Foto vom Stallberger Trimm-dich-Pfad, als er in voller Blüte stand? Dann gern zusenden an presse@siegburg.de.

Siegburg. Während aktuell an Rhein und Ruhr über Olympia 2036, 2040 oder 2044 abgestimmt wird, lief man sich vor fünfeinhalb Jahrzehnten warm für die Spiele 1972 in München. Das Logo des kommenden Großereignisses fand sich überall, zum Beispiel im Schaufenster der Kreissparkasse an der Kaiserstraße, die den Teilnehmern ihres Jugendpreisausschreibens 1971 mit einer stylischen Tasche den Mund wässrig machte (Foto). 

Damals schossen die "Trimm-dich-Pfade" aus dem Boden. Grund war nicht nur die Olympiabegeisterung. Die Deutschen hatten nach zwei guten Jahrzehnten, die hinter ihnen lagen, an Leibesfülle gewonnen und an Kondition verloren. Übergewicht, Herzkreislauferkrankungen, allgemeines motorisches Unvermögen: all das wird schon damals diskutiert. Die Ursprünge der bis heute anhalten Sportbegeisterung - Stichwort neue Rekordzahlen beim Bonner Marathon kommenden Sonntag - lagen versteckt zwischen Kiefern und Buchen und bestanden aus Reckstangen, Ringen und Balancierbalken, die ein Waldweg miteinander verknüpfte. Auch Siegburg besaß einen Trimm-dich-Pfad. Er lag am Stallberg, in der Nähe der Straße "Am Pfahlweiher".  

Mittlerweile ist die Zeit über den Parcours aus den frühen Siebzigern hinweggefegt. Das Verb trimmen wird, wenn überhaupt, in Verbindung mit Rasenpflege benutzt und wirkt im Vergleich zu Calisthenics, Functional Training und Hyrox dinosaurierhaft. Für Bewegung im Freien gibt es heute andere Möglichkeiten: Skaterbowl, Basketballcourt, Kleinspielfeld, Fitness-Welle am Michaelsberg. 

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