44 Gefährte haben sich für Sonntag, 17. Mai, angekündigt, die Teilnehmerzahl aus dem letzten Jahr wird übertroffen. Der erste Startschuss fällt um 10 Uhr. Die Piloten treten in fünf Rennkategorien an, davon vier offizielle Klassen der NRW-Meisterschaft und ein eigenes Siegburg-Klassement. In bis zu fünf Durchgängen entscheidet entweder das Tempo, also die kürzeste Gesamtlaufzeit, oder die Gleichmäßigkeit, wobei derjenige gewinnt, der den geringsten zeitlichen Abstand zwischen den Durchgängen auf die Piste bringt. Anmeldungen sind grundsätzlich noch möglich. Die Teilnahmegebühr für die offiziellen Klassen beträgt 12,50 Euro, für das Siegburg-Championat zehn Euro. Die rollenden Untersätze können geliehen werden, eigene Boliden dürfen starten, wenn sie den Statuten entsprechen. Ums Reglement kümmert sich der Verein "Flotte Kisten Overath", Ausrichtungspartner der Stadtverwaltung. Die Experten setzen den Wunsch des 2024 bei einem Verkehrsunfall auf der Zeithstraße ums Leben gekommenen Schülers Jonas um, der von genau dieser Veranstaltung träumte.
Die Stadt gewann das Baustoffzentrum Henrich, die Mineralölfirma Mundorf und die rhenag als Sponsoren. Der rhenag-Abgesandte Norman Petersson brachte es beim Fototermin auf den Punkt. "Wir unterstützen die Energie- und Verkehrswende in allen Facetten. Die Erdanziehungskraft als Treibstoff ist sicherlich die ökologischste Fortbewegungsart, die es gibt."
Der Wannenwagen, in den sich Bürgermeister Stefan Rosemann zu Werbezwecken hineinbegab, stammt aus der Werkstatt der Overather Familie Lorenz, die den Flotte-Kisten-Verein steuert. Eine klassische Tränke aus dem Bergischen als Karosserie, darunter ein Brett, Achse, Lenkung, Quietscheentchen als Galionsfigur. Das Fahrzeug wird niemals eine orangefarbene Tankstelle anlaufen, gleichwohl war Fabio Mundorf beeindruckt über das Auto in seiner Urform. "Da steckt in Sachen Konstruktion eine Menge Gehirnschmalz drin."
Foto: Über unserem rennbereiten Chef sehen Sie von links den Seifenkisten-Profi Lucas Lorenz, Norman Petersson von der rhenag, Fabio Mundorf und den städtischen Veranstaltungsmanager David Dornseifer.

