Die vorerst letzte von zahlreichen E-Mails, die das Postfach konsens@siegburg.de erreichten. Der von den Siegburger "Lehrkräften für Demokratie und Menschenwürde" erstellte und vor drei Monaten der Öffentlichkeit präsentierte Leitfaden, mit dessen Hilfe sich Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht gegen die wachsende Zahl von extremistischen und verfassungsfeindlichen Aussagen und Haltungen zur Wehr setzen können, ist gefragt.
Neben der Münsteranerin meldet sich ein Schulleiter aus dem Sauerland, die Initiative "Osnabrück bunt und solidarisch", die Arbeitsstelle "Blick über den Zaun" der Universität Hamburg, das Orgateam von "Bildungswende JETZT! NRW", das Berufsbildungszentrum Dithmarschen/Meldorf aus Schleswig-Holstein, der Landkreis Lüneburg sowie das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung/Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen in Bonn. Alle wünschen mehr Information, beglückwünschen die Siegburger zu ihrem Einsatz für das unter Druck geratene Grundgesetz.
Was auffällt: Die Absender der E-Mails sitzen allesamt im Westen und Norden der Republik. Der Süden und der Osten fehlen. Nur eine Momentaufnahme oder steckt mehr dahinter?
Foto: Zwei der engagierten Lehrkräfte, Teresa Stein vom Allee-Gymnasium und Daniel Odenthal von der Alexander-von-Humboldt-Realschule, präsentierten im März den Konsens auf der Bildungsmesse "didacta". Hier entlang zum Konsens-Text.

