Michaelsberg

Heute ist Weltbienentag

Siegburg. Am 20. Mai wird weltweit der Weltbienentag begangen. Dieser von den Vereinten Nationen initiierte Tag soll das Bewusstsein für die Bedeutung von Bienen und anderen Bestäubern schärfen und auf die Gefahren aufmerksam machen, denen diese Tiere ausgesetzt sind.
Bienen sind weit mehr als nur Honigproduzenten; sie sind ein zentraler Pfeiler unserer globalen Ernährungssicherheit. Ein Großteil der Nutzpflanzen ist auf die Bestäubungsleistung von Insekten angewiesen. Besonders Wildbienen spielen hierbei eine entscheidende Rolle, da viele von ihnen hochspezialisierte Bestäuber sind. Doch der Verlust an natürlichen Lebensräumen und der Einsatz von Pestiziden setzen vielen Arten zu. In den letzten Jahren ist mit der Asiatischen Hornisse eine weitere Bedrohung in unseren Breiten hinzugekommen.
Was Sie tun können?
Vielfältige Nahrung anbieten: Der Schlüssel zum Erfolg ist eine Auswahl an heimischen, insektenfreundlichen Pflanzen, möglichst mit ungefüllten Blüten. Besonders geschätzt werden Arten wie Glockenblume, Natternkopf und Salbei, aber auch Efeu bietet gerade im Herbst einen reich gedeckten Tisch für viele Insekten. Damit die Bienen vom Frühjahr bis in den Spätsommer versorgt sind, sollte das Blütenangebot stabil bleiben. Auch auf kleinen Balkonen können mit entsprechend gewählten Kübelpflanzen wertvolle Nahrungsquellen geschaffen werden.
Nistmöglichkeiten schaffen: Da etwa 90 Prozent der Wildbienenarten einzeln nisten, benötigen sie geschützte Brutplätze. Dies können Totholzhaufen oder hohle Pflanzenstängel sein. Ebenso wichtig sind unbewachsene, sandige oder lehmige Bodenstellen im Garten, da viele Arten ihre Nester direkt in der Erde anlegen.
Naturnahe Gestaltung und Verzicht auf Chemie: Ein naturnah gestalteter Garten, in dem auch mal eine Ecke "verwildern" darf, bietet den Tieren sowohl Unterschlupf als auch Nahrung. Es gilt: Je unaufgeräumter der Garten, desto interessanter für Tiere. Hiervon profitieren übrigens nicht nur Insekten, sondern auch beispielsweise Igel und Vögel. Ein wesentlicher Punkt ist der konsequente Verzicht auf Pestizide.

Siegburg. Am 20. Mai wird weltweit der Weltbienentag begangen. Dieser von den Vereinten Nationen initiierte Tag soll das Bewusstsein für die Bedeutung von Bienen und anderen Bestäubern schärfen und auf die Gefahren aufmerksam machen, denen diese Tiere ausgesetzt sind.

Bienen sind weit mehr als nur Honigproduzenten; sie sind ein zentraler Pfeiler unserer globalen Ernährungssicherheit. Ein Großteil der Nutzpflanzen ist auf die Bestäubungsleistung von Insekten angewiesen. Besonders Wildbienen spielen hierbei eine entscheidende Rolle, da viele von ihnen hochspezialisierte Bestäuber sind. Doch der Verlust an natürlichen Lebensräumen und der Einsatz von Pestiziden setzen vielen Arten zu. In den letzten Jahren ist mit der Asiatischen Hornisse eine weitere Bedrohung in unseren Breiten hinzugekommen.

Was Sie tun können?

Vielfältige Nahrung anbieten: Der Schlüssel zum Erfolg ist eine Auswahl an heimischen, insektenfreundlichen Pflanzen, möglichst mit ungefüllten Blüten. Besonders geschätzt werden Arten wie Glockenblume, Natternkopf und Salbei, aber auch Efeu bietet gerade im Herbst einen reich gedeckten Tisch für viele Insekten. Damit die Bienen vom Frühjahr bis in den Spätsommer versorgt sind, sollte das Blütenangebot stabil bleiben. Auch auf kleinen Balkonen können mit entsprechend gewählten Kübelpflanzen wertvolle Nahrungsquellen geschaffen werden.

Nistmöglichkeiten schaffen: Da etwa 90 Prozent der Wildbienenarten einzeln nisten, benötigen sie geschützte Brutplätze. Dies können Totholzhaufen oder hohle Pflanzenstängel sein. Ebenso wichtig sind unbewachsene, sandige oder lehmige Bodenstellen im Garten, da viele Arten ihre Nester direkt in der Erde anlegen.

Naturnahe Gestaltung und Verzicht auf Chemie: Ein naturnah gestalteter Garten, in dem auch mal eine Ecke "verwildern" darf, bietet den Tieren sowohl Unterschlupf als auch Nahrung. Es gilt: Je unaufgeräumter der Garten, desto interessanter für Tiere. Hiervon profitieren übrigens nicht nur Insekten, sondern auch beispielsweise Igel und Vögel. Ein wesentlicher Punkt ist der konsequente Verzicht auf Pestizide.

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