Entsiegelung und Begrünung: Entsiegelte Flächen rund ums Haus sind besonders wirksam gegen sommerliche Überhitzung. Wo Wasser versickern kann und Pflanzen wachsen, bleibt der Boden durch Verdunstung frischer und kühlt sich nachts besser ab. Zudem wird so bei Starkregen Überschwemmungen vorgebeugt. Vorgärten, Stellplätze, Auffahrten und Wege können dafür umgestaltet werden: Pflaster, Schotter, Kies oder Splitt lassen sich teils in Eigenleistung entfernen, bei Beton- oder Asphaltflächen ist ein Fachbetrieb sinnvoll.
Natürliche Klimaanlagen: Grüne Dächer und Fassaden kühlen die Umgebung, spenden Schatten und schützen Gebäude vor Überhitzung. Besonders in dicht bebauten Gebieten leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Klimaanpassung. Statt Schotterflächen schaffen bodendeckende Stauden, Blühpflanzen und Bäume ein kühles Mikroklima, filtern zudem die Luft und bieten Lebensraum für Insekten. Bäume sind dabei besonders wertvoll, da sie Schatten spenden und Kohlendioxid binden.
Was Mieter tun können: Räume sollten vor starker Aufheizung geschützt werden. Dazu kann man vorhandene schattenspendende Elemente nutzen. Wo bauliche Veränderungen nicht möglich sind, helfen beispielsweise Begrünung im Balkon- und Fensterbereich.
Bild: So entwirft eine künstliche Intelligenz das perfekt begrünte Haus auf Basis der Pressemitteilung der Verbraucherzentrale.

