Auch ein Siegburger Exponat ist zu finden: Die Siegburger Madonna, geschaffen um 1150 und aufgetaucht bei Bauarbeiten 1919, gilt als einziges Relikt aus der Gründungszeit unserer Abtei. Sie ist einer der Hingucker im Schnütgenmuseum, eine Replik hängt in den Räumen des KSI. Am Westportal der Cäcilienkirche findet sich eine zweite Brücke zwischen Dom- und Kreisstadt. Hier hat der schweizerische Kunstsprayer Harald Naegeli einen Sensenmann hinterlassen, passend zur "Memento mori"-Abteilung in der Dauerausstellung. In Siegburg verewigte sich Naegeli mit dem Pegasus auf weißer Stadtmuseumswand.
Derzeit gewährt das Schnütgen Preziosen aus der Ukraine Unterschlupf. Kirchenfenster aus Frankreich, die im Khanenko-Museum zu Kiew hingen, brachte man eilig in der heiligen Stadt Köln in Sicherheit.

