Heute ist ihr letzter Arbeitstag. Dienstag macht sie ernst. Mit ihrem Mann zieht sie nach Neukirchen, das liegt zwischen Flensburg und Niebüll, knapp vor der dänischen Grenze. Der Luft und der Gesundheit wegen.
1994 fing sie an, am Rathausempfang wurden noch Telefongespräche angenommen und im Haus verteilt. Als Mitarbeiterin der Poststelle gab sie seit Herbst 2025 der Verwaltung im sanierten Rathaus ein Gesicht, war sie doch die Erste, die Antragsteller sahen, wenn sie eintraten. Sie saß an der Infotheke, man lief direkt auf sie zu. Beate Limbach nahm die vorgebrachten Anliegen auf und wies die Besucher den Ämtern zu. Im übertragenen Sinne eine leitende Funktion, in der Bürgergespräch und Briefumschläge (siehe Foto) zum sich ergänzenden Arbeitsalltag gehörten.
Auf die eine Situation im Dauerkontakt mit der Außenwelt, die auf jeden Fall im Gedächtnis bleibt, will sie sich nicht festlegen. Wohl aber auf einen urkomischen Dauerbrenner: "Ich möchte meine Schwester auf der Station 3c besuchen." Wiederkehrende Antwort: "Das Krankenhaus finden sie 250 Meter weiter."
Alle Gute im Ruhestand. Grüß' mir den Ordinger Strand!

