Michaelsberg

Metalldiebe an der Stadtbahntrasse

Siegburg. Ein weiterer Aspekt im Verkehrsdilemma - die Schuldigen sind Kriminelle. Auf der Linie 66 müssen die Fahrgäste noch bis voraussichtlich Ende Juni im Abschnitt zwischen St. Augustin Zentrum und dem Siegburger Bahnhof Busse statt Bahnen nutzen. Grund sind massive Schäden an der Infrastruktur und entwendete Kabel. Die Stadtwerke Bonn haben am Mittwoch in einem Pressetermin vor Ort auf die Taten hingewiesen.
Das ganze Bild: Seit Mitte April ist der Stadtbahnverkehr zwischen Bad Honnef und Siegburg eingeschränkt. Grund sind wie berichtet fortgesetzte Arbeiten der Deutschen Bahn AG für die S13 im Bereich Vilich. Ursprünglich sollten die Bahnen ab 12. Juni wieder durchfahren. Das machen die Sachbeschädigungen und der Kabelklau nun unmöglich. 
Aktuell ist geplant, dass die Stadtbahnen ab Freitag, 12. Juni, von Bad Honnef bis St. Augustin Zentrum fahren. Vor Ort schließt sich der Bahnersatzverkehr mit Bussen bis Siegburg und wieder zurück, tagsüber im gewohnten Zehn-Minuten-Takt an.
In der SWB-Meldung heißt es: "Wir wissen, dass die Situation für die Fahrgäste unbefriedigend ist und hätten uns gewünscht, den Stadtbahnbetrieb wie ursprünglich angekündigt anbieten zu können. Das Ausmaß der Schäden ist aber so immens, dass ein sicherer Betrieb im betroffenen Streckenabschnitt derzeit nicht möglich ist. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Reparatur und hoffen auf das Verständnis unserer Fahrgäste."
Was ist genau passiert, während der Bahnverkehr in den letzten Wochen ruhte? Unbekannte haben sogenannte Stammkabel auf einer Länge von 20 bis 30 Metern entfernt. Darüber hinaus ist ein Unterwerk von Beschädigung betroffen, das die Stromversorgung für den Bahnbetrieb und die technischen Anlagen sicherstellt.
Ein Sicherheitsdienst und das jetzt installierte Bauwatch-System sollen weiterem Ungemach entgegenwirken. Aufruf an die Bürgerschaft: Melden Sie verdächtige Wahrnehmungen umgehend über den Notruf 110. Foto (v.l.): Betriebsleiter Friedrich-Jörn Zauner und Bereichsleiter Daniel Stecher an der Bahntrasse der Linie 66 in Mülldorf. 

Siegburg. Ein weiterer Aspekt im Verkehrsdilemma - die Schuldigen sind Kriminelle. Auf der Linie 66 müssen die Fahrgäste noch bis voraussichtlich Ende Juni im Abschnitt zwischen St. Augustin Zentrum und dem Siegburger Bahnhof Busse statt Bahnen nutzen. Grund sind massive Schäden an der Infrastruktur und entwendete Kabel. Die Stadtwerke Bonn haben am Mittwoch in einem Pressetermin vor Ort auf die Taten hingewiesen.

Das ganze Bild: Seit Mitte April ist der Stadtbahnverkehr zwischen Bad Honnef und Siegburg eingeschränkt. Grund sind wie berichtet fortgesetzte Arbeiten der Deutschen Bahn AG für die S13 im Bereich Vilich. Ursprünglich sollten die Bahnen ab 12. Juni wieder durchfahren. Das machen die Sachbeschädigungen und der Kabelklau nun unmöglich. 

Aktuell ist geplant, dass die Stadtbahnen ab Freitag, 12. Juni, von Bad Honnef bis St. Augustin Zentrum fahren. Vor Ort schließt sich der Bahnersatzverkehr mit Bussen bis Siegburg und wieder zurück, tagsüber im gewohnten Zehn-Minuten-Takt an.

In der SWB-Meldung heißt es: "Wir wissen, dass die Situation für die Fahrgäste unbefriedigend ist und hätten uns gewünscht, den Stadtbahnbetrieb wie ursprünglich angekündigt anbieten zu können. Das Ausmaß der Schäden ist aber so immens, dass ein sicherer Betrieb im betroffenen Streckenabschnitt derzeit nicht möglich ist. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Reparatur und hoffen auf das Verständnis unserer Fahrgäste."

Was ist genau passiert, während der Bahnverkehr in den letzten Wochen ruhte? Unbekannte haben sogenannte Stammkabel auf einer Länge von 20 bis 30 Metern entfernt. Darüber hinaus ist ein Unterwerk von Beschädigung betroffen, das die Stromversorgung für den Bahnbetrieb und die technischen Anlagen sicherstellt.

Ein Sicherheitsdienst und das jetzt installierte Bauwatch-System sollen weiterem Ungemach entgegenwirken. Aufruf an die Bürgerschaft: Melden Sie verdächtige Wahrnehmungen umgehend über den Notruf 110. Foto (v.l.): Betriebsleiter Friedrich-Jörn Zauner und Bereichsleiter Daniel Stecher an der Bahntrasse der Linie 66 in Mülldorf. 

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