Die Einkommensgrenze zur Erhebung von Elternbeiträgen für Kita und OGS wurde von 25.000 auf 37.000 Euro angehoben, um, so wurde es von der Politik im Antrag formuliert, Eltern mit kleineren und mittleren Einkommen angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten zu entlasten.
Die Verfahrenslotsin Joanna Vervuert berät junge Menschen mit einer (drohenden) Behinderung und deren Eltern zur Eingliederungshilfe. Gemeinsam werden die Fragen geklärt: Welche Ansprüche habe ich? Wer ist für mich zuständig? Wo stelle ich meinen Antrag? Offene Sprechstunden am 13. Juli von 15 bis 16.30 Uhr in der Kita Abenteuerland, am 7. September von 14 bis 16 Uhr in der Kita St. Anno, am 15. September von 14.30 bis 16 Uhr im Bistro Pauline und am 3. November von 14 bis 16 Uhr bei den Deichmäusen.
Die Kolleginnen Solveigh-Patricia Skaloud und Jennifer Heemann stellten die Aufgaben der Sozialen Dienste des Amts für Jugend, Schule und Sport vor, darunter Einleitung von Hilfen zur Erziehung, Einrichtung einer Vormundschaft, Jugendhilfe in Strafsachen und Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern.
Wie funktioniert Streetwork? Die Katholischen Jugendagentur (KJA) lud die Ausschussmitglieder ein, die bei der Agentur angestellte Streetworkerin Andrea Krieger an ihrem Mobil auf dem Kleiberg-Parkplatz zu besuchen und sich ein Bild zu machen. Für die große Langeweile in den großen Ferien haben Krieger und ihre Kollegin Meike Hardung ein probates Gegenmittel, die offenen Sportplätze in Kaldauen und auf dem Brückberg. Mehr dazu im nächsten Artikel.
Auch die evangelische Kirche engagiert sich in Siegburg, ihr Jugendwerk trägt das Kulturcafé in der Ringstraße. Drei Stammgäste berichteten dem Ausschuss über ein Projekt, das von ihnen selbst initiiert und durchgeführt wird. Der in die Jahre gekommene Fußboden des "Kulti" soll erneuert werden und einem Linoleumboden in Holzoptik weichen, der den Räumen mehr Gemütlichkeit verleiht. Ein Boden wurde ausgesucht und ein Finanzplan erstellt. Für den großen Aufenthaltsraum belaufen sich die Kosten auf 5.000, für alle genutzten Räume auf insgesamt 20.000 Euro. Mit Waffel- und Limonadenverkauf, Spendenflohmarkt und Kleidertausch soll das nötige Geld erwirtschaftet werden. Bislang kamen 2.000 Euro zusammen. Aus den Reihen der Kommunalpolitiker wurde eine Aufstockung um weitere 1.000 Euro aus privatem Geldbeutel zugesagt. Das Kulturcafé-Projekt ist ein Ergebnis des Strategieziels "Partizipation" aus 2025. Für 2027 wurde das Ziel A.R.T. ausgerufen, die Kurzform von Akzeptanz, Respekt, Toleranz. Sie wollen spenden? Hier zu den Infos.

