Michaelsberg

Rose gegen die Unmenschlichkeit

Siegburg. Rose ist eine Frau, die schon in ihrer Kindheit den von den deutschen Nationalsozialisten ausgeübten Gräueltaten ausgesetzt war. Eine von Millionen Juden, die nach der perversen Ideologie der damaligen Machthaber kein Lebensrecht besaß, im Warschauer Ghetto eingepfercht war, in Todesmärschen von Ort zu Ort getrieben wurde, mit ansehen musste, wie nahe Verwandte gewaltsam ihr Leben verloren. Die schließlich den Ereignissen auf dem Flüchtlingsschiff "Exodus" hilflos ausgeliefert war und doch überlebte. Eine starke Frau, die im Zufluchtsland USA schließlich eine eigene Familie gründete und dort Zeugin der gewalttätigen Auseinandersetzungen eines ihrer Enkel mit den Palästinensern wurde.
Anlässlich des staatlichen Holocaust-Gedenktages, der an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 erinnert, fand auf Initiative der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" die Theateraufführung "Rose" von Martin Sherman im Stadtmuseum statt. Unter der Regie von Roland Hüve spielte die in Windeck lebende Schauspielerin Lena Sabine Berg in dem Einpersonenstück authentisch und überzeugend die ungewöhnliche Lebensgeschichte von Rose Rose, so ihr Vor- und Familienname nach der Eheschließung, nach, ließ die Zuschauer an den Ängsten der Menschen Anteil nehmen, die - im Gegensatz zur Protagonistin - meist nicht überlebten. Ihr Spiel war so eindrucksvoll, dass ein Besucher am Ende der über zweistündigen Aufführung gestand: "Mir war oft, als ob Rose selbst auf der Bühne stand". Und eine Besucherin rief im Hinblick auf die Gefühlslosigkeit der Nazis gegenüber den gequälten Menschen dazu auf: "Wir dürfen das Böse in uns nicht füttern."
Dank an den Theaterbesucher Ulrich Tondar für den Nachbericht! Foto: Die Broschüre zu den Siegburger Stolpersteinen nimmt die Aussagekraft der Rose auf.

Siegburg. Rose ist eine Frau, die schon in ihrer Kindheit den von den deutschen Nationalsozialisten ausgeübten Gräueltaten ausgesetzt war. Eine von Millionen Juden, die nach der perversen Ideologie der damaligen Machthaber kein Lebensrecht besaß, im Warschauer Ghetto eingepfercht war, in Todesmärschen von Ort zu Ort getrieben wurde, mit ansehen musste, wie nahe Verwandte gewaltsam ihr Leben verloren. Die schließlich den Ereignissen auf dem Flüchtlingsschiff "Exodus" hilflos ausgeliefert war und doch überlebte. Eine starke Frau, die im Zufluchtsland USA schließlich eine eigene Familie gründete und dort Zeugin der gewalttätigen Auseinandersetzungen eines ihrer Enkel mit den Palästinensern wurde. 

Anlässlich des staatlichen Holocaust-Gedenktages, der an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 erinnert, fand auf Initiative der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" die Theateraufführung "Rose" von Martin Sherman im Stadtmuseum statt. Unter der Regie von Roland Hüve spielte die in Windeck lebende Schauspielerin Lena Sabine Berg in dem Einpersonenstück authentisch und überzeugend die ungewöhnliche Lebensgeschichte von Rose Rose, so ihr Vor- und Familienname nach der Eheschließung, nach, ließ die Zuschauer an den Ängsten der Menschen Anteil nehmen, die - im Gegensatz zur Protagonistin - meist nicht überlebten. Ihr Spiel war so eindrucksvoll, dass ein Besucher am Ende der über zweistündigen Aufführung gestand: "Mir war oft, als ob Rose selbst auf der Bühne stand". Und eine Besucherin rief im Hinblick auf die Gefühlslosigkeit der Nazis gegenüber den gequälten Menschen dazu auf: "Wir dürfen das Böse in uns nicht füttern."

Dank an den Theaterbesucher Ulrich Tondar für den Nachbericht! Foto: Die Broschüre zu den Siegburger Stolpersteinen nimmt die Aussagekraft der Rose auf.  

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