Die Arbeiten zur Attraktivitätssteigerung der historischen Begräbnisstätte, auf der bis in die 1960er-Jahre beerdigt wurde, laufen. Ein Leisepark entsteht. Die geschilderte Frequenz von Zwei- und Vierbeinern zeigt die begrenzte Wirksamkeit von Sperrschildern und aufgestellten Barrieren. Daher der Appell: Aus Sicherheitsgründen ist der Zutritt aktuell nicht gestattet! Bagger und Baukolonnen brauchen Platz.
Die Kosten der Umwandlung liegen bei knapp 700.000 Euro, wovon 70 Prozent über Städtebau-Fördermittel abgedeckt werden. Edelkastanien, schmalblättrige Eschen oder Schwarzerlen sind eingezogen. Das entstehende Feuchtbiotop verbreitert Flora und Fauna. Hängematten, Liegen zum Baumwipfelschauen, Balancierhölzer und ein Boulefeld lassen das Nebeneinander von Muße und gedämpfter Aktivität zu. Die Nepomuk-Kapelle und die verwitterten Grabsteine bleiben unangetastet.
Der Leisepark gehört dem "Grünen Saum" an, einem Band, das sich wie ein Gürtel um die Innenstadt zieht und positive Wirkung bei der Klimawandelanpassung, im Artenschutz und in Sachen Freizeitwert entfaltet. Die vor Ostern begonnene Maßnahme soll drei Monate in Anspruch nehmen.

