Konzerte der Dicken Luft enthalten auch immer eine politische Botschaft. Diesmal wurde angesichts der Weltlage Ernst Jandls Gedicht "vater komm erzähl vom krieg" vorgetragen, eingeleitet mit einem fragmentierten "Einigkeit und Recht und Freiheit", angelehnt an Jimi Hendrix' Woodstock-Interpretation der US-amerikanischen Nationalhymne. Zum Finale erklang der "Tubenkatarrh", der in die "Mission Impossible" überleitete und den Musikern an den schweren Instrumenten die Gelegenheit gab, die zuvor schon Schlagzeuger, Saxofonisten, Trompeter, Posaunisten und Oboisten erhalten hatten: Ihre Kunstfertigkeit am Instrument unter Beweis zu stellen.
Dicke Luft mit heißen Rhythmen
Siegburg. Die Konzerte des Kölner Blasorchesters Dicke Luft im Stadtmuseum haben Kultcharakter. Am Freitagabend blickte das Ensemble auf fast ein halbes Jahrhundert seines Bestehens zurück, präsentierte den Soundtrack der aktuellen Langspielplatte "Nach oben", auf der jeweils ein neu eingespieltes Stück von jedem zuvor veröffentlichten Tonträger zu hören ist. So wurde der Auftritt zu einer Reise durch die Bandgeschichte, es mischten sich Jazz-Standards mit Eigenkompositionen und Popsongs.
Konzerte der Dicken Luft enthalten auch immer eine politische Botschaft. Diesmal wurde angesichts der Weltlage Ernst Jandls Gedicht "vater komm erzähl vom krieg" vorgetragen, eingeleitet mit einem fragmentierten "Einigkeit und Recht und Freiheit", angelehnt an Jimi Hendrix' Woodstock-Interpretation der US-amerikanischen Nationalhymne. Zum Finale erklang der "Tubenkatarrh", der in die "Mission Impossible" überleitete und den Musikern an den schweren Instrumenten die Gelegenheit gab, die zuvor schon Schlagzeuger, Saxofonisten, Trompeter, Posaunisten und Oboisten erhalten hatten: Ihre Kunstfertigkeit am Instrument unter Beweis zu stellen.

