siegburgaktuell 03.03.2026

Großstörung im Rechenzentrum der RegioIT
Siegburg. Aufgrund einer Großstörung im Rechenzentrum des Dienstleisters RegioIT gibt es derzeit Einschränkungen bei der IT-Nutzung der Stadtverwaltung. Betroffen sind insbesondere der Bürgerservice und der Mailempfang. Vereinbarte Termine können im Bürgerservice deswegen nicht stattfinden. Nach Informationen der RegioIT ist davon auszugehen, dass heute in den betroffenen Bereichen kein Betrieb mehr möglich sein wird. Wir informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Verkehrsberuhigt zum Jelsloch und am Kannenofen
Siegburg. Bislang gilt Tempo 30, nun werden die Straßen "Zum Jelsloch" und "Am Kannenofen" - ein wichtiger Weg zur Grundschule Nord - zum "verkehrsberuhigten Bereich", umgangssprachlich als Spielstraße bezeichnet. Ein Grund: Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass auf Verkehrsflächen, auf denen es keine deutlich abgesetzten Fußwege gibt, das sogenannte Mischprinzip gilt. Das bedeutet: Fußgänger, Rad- und Autofahrende dürfen die Straße gleichberechtigt nutzen.
Was gilt in verkehrsberuhigten Bereichen? Das maximale Tempo ist Schrittgeschwindigkeit, der Fußverkehr darf die gesamte Straßenbreite nutzen, Kinderspiele sind erlaubt, Fahrzeuge dürfen nur in gekennzeichneten Flächen parken. Die entsprechenden Markierungsarbeiten haben heute begonnen, die Beschilderung folgt in Kürze.

Polizei informiert an Bahnübergängen
Siegburg. "Bleib stehen, bleib am Leben!" - so die gesprühte Botschaft der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis, zu lesen ab sofort in der Hohenzollern- und der Siegstraße. Ziel der Kampagne ist es, auf die besonderen Gefahren an Bahnübergängen aufmerksam zu machen, denn Züge können nicht ausweichen oder kurzfristig anhalten. So kamen im Jahr 2025 im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizei vier Menschen ums Leben. In allen Fällen wurden geschlossene Halbschranken missachtet.
Mit dem Ziel, durch konsequentes Einschreiten Leben zu schützen, kündigt die Polizei neben der präventiven Ansprache auch Kontrollen und die Ahndung von Verstößen an: Wer geschlossene Schranken oder rote Lichtzeichen missachtet und Gleisanlagen überquert, muss mit einem Bußgeld von 350 Euro rechnen.

Haupteingang wegen Bauarbeiten geschlossen
Siegburg. Wegen Bauarbeiten im Eingangsbereich ist das Amtsgericht in den nächsten vier bis sechs Wochen ausschließlich von der Bahnhofstraße, über das Sitzungssaalgebäude des Landgerichts Bonn, zu betreten. Besucher mit Rollstuhl oder Kinderwagen nutzen den barrierefreien Zugang am Mühlengraben. Bitte klingeln! Der Briefkasten des Amts- und Arbeitsgerichts und des ambulanten Sozialen Dienstes ist weiterhin rechts neben dem gesperrten Eingang erreichbar.
Wie sieht es mit dem ursprünglichen Zweck des im Februar 2025 eingeweihten Gerichtsanbaus an der Bahnhofstraße aus, wann laufen Verhandlungen im Cum-Ex-Steuerverfahren, dem möglicherweise größten Wirtschaftsskandal der Nachkriegsgeschichte? Im vergangenen Frühjahr war Premiere, als im Verfahren gegen Kai-Uwe Streck - es ging um eine knappe halbe Milliarde Euro - die Plädoyers gehalten und das Urteil gesprochen wurden. Der Kronzeuge erhielt eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung. Aktuell läuft ein Verfahren, das mit Cum-Ex nichts zu tun hat, es geht um bandenmäßigen Betrug mit Schrottautos. Auch eine Schwurgerichtssache ist terminiert. Bald jedoch, so haben wir erfahren, ist auch Cum-Ex wieder an der Reihe. Mehr dazu in Kürze.

Woolworth und CityFit werden Nachfolger von C&A
Siegburg. Aus dem Jahr 1980 stammt das Gebäude Am Brauhof 5, das seither von C&A genutzt wird. Wie berichtet, stehen die Zeichen auf Veränderung. Die Besitzerin der Liegenschaft, die VK Immobilien Gruppe mit Sitz in Dortmund, plant einen umfassenden Umbau. Die Modekette verlässt am 31. März nach viereinhalb Jahrzehnten den Standort und zieht an die Kaiserstraße, ins Kaiser Carré an der Ecke zur Cecilienstraße.
Das "C&A-Haus", wie es der Volksmund nennt, bietet eine vermietbare Fläche von 3.600 Quadratmetern auf zwei Etagen, die der Einzelhandel komplett belegte. Das Konzept der Eigentümerin sieht vor, nach umfangreichen Investitionen den Verkauf auf das Parterre zu reduzieren und im Obergeschoß ein Fitnessstudio zu integrieren.
Wer zieht ein? Voraussichtlich zum Jahresende wird Woolworth eine 1.450 Quadratmeter große Filiale im Erdgeschoß aufmachen. Im ersten Stock wachsen fortan die Muskeln. CityFit eröffnet neben schon bestehenden Niederlassungen in Troisdorf, Niederkassel, Spich und St. Augustin das fünfte Studio in der Region, mietet 1.850 Quadratmeter an. Bei der Entscheidung für den Siegburger Brauhof sei unter anderem ausschlaggebend gewesen, dass CityFit seinen Mitgliedern bis zu 120 kostenfreie Parkminuten in der Tiefgarage Holzgasse anbieten kann, so Geschäftsführer Altan Yükler. Vorausgegangen waren fruchtbare Verhandlungen mit der Betreiberin, der Siegburger Stadtentwicklungsgesellschaft.
"Nach einer intensiven Vermarktungs- und Vorbereitungsphase haben wir noch vor dem Auszug des derzeitigen Mieters eine langfristige, attraktive Nutzung gefunden", freut sich Frank Helm, der VK-Geschäftsführer. "Wir führten zahlreiche Gespräche mit den Anliegern der angrenzenden Brauhofpassage sowie der ortsansässigen Immobilienmaklerin Heike Krudewig und fanden breite Unterstützung." Helm hebt im offiziellen Pressekommuniqué seines Unternehmens auch die gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung und der Baubehörde der Stadtverwaltung hervor.
Bürgermeister Stefan Rosemann weist auf die Bedeutung für die Innenstadt hin: "Die Revitalisierung des Standorts ist ein starkes Signal. Die Kombination aus Einzelhandel und Fitness wird die Passantenfrequenz erhöhen und den Bereich beleben." Wirtschafts- und Umweltdezernent Martin Rosorius pflichtet bei: "Im ökologischen Sinne positiv anzumerken ist der Einbau von modernen Wärmepumpen, der jetzt erfolgt. Das Gebäude wird insgesamt technisch und optisch auf ein neues Niveau gehoben - ein wichtiger Impuls für die Weiterentwicklung des Quartiers."

17 Jahre das höchste Haus der Welt
Siegburg. Woolworth, im Ruhrgebiet gern auch als "Wohlwort" bezeichnet, geht zurück auf den Einfallsreichtum von Frank Winfield Woolworth, Besitzer eines Haushaltswarenladens in Pennsylvania. Er hatte im Jahr 1879 die revolutionäre Idee, dem Käufer die Ware, versehen mit dem Preis, zu präsentieren, sie nicht mehr aus Regalen hinter dem Tresen hervorzuholen. Das Konzept kam an. Nach zwei Jahrzehnten besaßen er und sein Bruder Charles 76 Warenhäuser in zehn US-Bundesstaaten. 1905 gingen sie an die Börse.
Das elegante Art-Deco-Verwaltungsgebäude von Woolworth am Broadway in Manhattan wurde 1913 fertig und war mit seinen 214 Metern bis 1930 das höchste Haus der Welt. 1926 gründete Woolworth die deutsche Tochtergesellschaft im Berliner Hotel Adlon. Foto: Der Wolkenkratzer im Jahr 1913. Zu den heutigen Mietern zählt unter anderem die Telekomtochter T-Mobile.

Heute Abend Schulausschuss
Siegburg. Im Zeichen der Zahlen steht die konstituierende Sitzung des Schulausschusses heute Abend im Rathaus. So werden Politik und Interessierte über die Anmeldungen an den Grundschulen (unser Foto zeigt die Hans Alfred Keller-Schule, Standort Deichhaus) und die Belegung der OGS-Gruppen im kommenden Schuljahr informiert. Wer live dabei sein möchte, findet sich pünktlich um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal oder im Stream ein; die Unterlagen zur Vorbereitung findet man hier.

Bottenhorn eröffnet Orgel-Reihe
Siegburg. Der 35. Siegburger Orgelzyklus in der Stadtpfarrkirche St. Servatius startet am Sonntag, 15. März, um 16.30 Uhr. Gast ist Michael Bottenhorn. Der Organist an St. Josef in Bonn-Beuel spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Liszt sowie eine konzertante Improvisation. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende zugunsten der Kirchenmusik gebeten.
Die weiteren sechs Konzerte des Siegburger Orgelzyklus finden ebenfalls jeweils sonntags um 16.30 Uhr statt, und zwar am 19. April mit Leon Berben (Köln), 31. Mai mit Michael Park (Viersen), 21. Juni mit Bert ten Hertog (Den Haag, NL), 20. September mit André Gold (Altötting), 4. Oktober mit Dirk van Betteray (Siegburg) und am 8. November mit Adolf Fichter (Siegburg).

Aus unbekannten Gründen
Siegburg. Piepsender Rauchmelder am Montagnachmittag gegen 14 Uhr im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Gottliebstraße, Nachbarn verständigen die Feuerwehr. Die öffnet die Wohnungstür, schaut in den Räumen, deren Bewohner nicht zu Hause sind, nach dem Rechten. Feuer oder Rauch können nicht festgestellt werden. Der Rauchmelder wird zurückgestellt, die Wohnung wieder verschlossen.
45 Minuten später piepst wieder ein Rauchmelder in einem Mehrfamilienhaus, auch hier greifen Nachbarn zum Telefon. An der Einsatzstelle in der Ludwigstraße eingetroffen herrscht Stille. "Der Rauchmelder hat ohne Grund ausgelöst, ich habe ihn ausgestellt", teilt ein Bewohner mit.
Letzter Montagseinsatz um 22.45 Uhr: Die Feuerwehr öffnet in der Luisenstraße eine Tür, ermöglicht dem Rettungsdienst den Zugang zu einem hilflosen Patienten.
Unser Foto zeigt nicht die Befahrung der Holzgasse im Zuge der Sanierungsvorbereitung, sondern einen sogenannten Brandmeldeeinlauf vor etwa anderthalb Stunden, zu dem die Wehr mit mehreren Autos (inklusive Leiter) ausrückte. Keine Gefahr.

Bunt verpackt im Taxi aus Holland
Siegburg. In der letzten Woche kontrolliert der Zoll an der A3-Raststätte Siegburg ein niederländisches Taxi mit einem britischen Fahrgast. Den Beamten fallen Widersprüche bei der Angabe des Reisegrunds und zur gewählten Route auf und bitten daher, einen Blick ins Gepäck werfen zu dürfen. Diesen Moment versucht der Engländer für einen Fluchtversuch zu nutzen - ohne Erfolg. Zwischen Kleidungsstücken finden sich 30 szenetypische Vakuumbeutel, gefüllt mit weißem kristallinem Pulver und als Tarnung in Geschenkpapier eingewickelt, im Koffer. Der Straßenverkaufswert der insgesamt 58 Kilogramm Ketamin liegt bei mehr als 2,3 Millionen Euro. Ermittlungen gegen den 36-Jährigen dauern an.

Trickdiebstahl nach Bankbesuch
Siegburg. Was nach Freundlichkeit aussah, war die Vorbereitung eines Diebstahls: Ein Pärchen, etwas über 30, spricht gestern Mittag eine ältere Frau (81) an, die am Geldautomaten ihrer Bank in der Kaiserstraße steht. Ob sie Hilfe brauche, fragen die Unbekannten. Die Frau verneint. Wenig später fängt das Duo sie in der Kronprinzenstraße ab, verwickelt sie abermals in ein Gespräch und klaut ihr aus dem Rollator das Handy und 350 Euro.
Beide sind unter 1,70 Meter, haben laut der Bestohlenen ein asiatisches Aussehen. Er trägt die dunklen Haare kurz und einen Dreitagebart, sie hat schulterlanges dunkles Haar und war mit einer beigen Jacke bekleidet. Hinweise an +49 2241 541-3121.

Christliche Gesamtschüler als Glühwürmchen
Siegburg. Wir blicken auf diesen beiden Bildern in den Chemieunterricht der Q2 der Freien Christlichen Gesamtschule unter der Leitung von Tobias Keller. Vorgestellt wird uns der Luminol-Versuch. Dieser verdeutlicht die Chemolumineszenz, bei der ein "kaltes Licht" durch eine chemische Reaktion entsteht. Anwendung findet dieser Effekt - "Tatort"-Gucker wissen es - beispielsweise in der Kriminaltechnologie, können mit diesem doch selbst kleinste Blutspuren sichtbar gemacht werden: Das im Blut enthaltene Eisen wirkt als Katalysator und verstärkt das Leuchten.
In der Natur begegnet einem ein ähnliches Prinzip: die Biolumineszenz. So erzeugen etwa Glühwürmchen oder Tiefseeanglerfische ihr eigenes Licht. Dabei sorgt ein Enzym namens Luciferase dafür, dass ein Stoff - das sogenannte Luciferin - oxidiert. Trotz unterschiedlicher "Werkzeuge" beruht beides auf demselben Prinzip: Energie wird direkt in Licht umgewandelt.

Finanzielle Förderung für Schulen
Siegburg. Von heute bis Freitag, 8. Mai, können sich Schulen mit einer Projektidee um eine finanzielle Förderung von "denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule" im Schuljahr 2026/27 bewerben. Das Ziel: Schülerinnen und Schüler sollen die Gelegenheit erhalten, im Unterricht oder in einer AG Denkmäler in ihrem Lebensumfeld unter verschiedenen Gesichtspunkten zu erschließen. Weitere Infos unter www.denkmal-aktiv.de. Foto: Das "Haus zum Winter" ist der älteste profane Steinbau Siegburgs. Welche Geschichten können seine Mauern wohl erzählen?

Der Weg zur Klimaneutralität
Siegburg. Die Region Bonn/Rhein-Sieg soll bis spätestens 2035 Klimaneutralität erreichen. Zur Energiegewinnung gilt Wasserstoff als wichtiger Baustein neben der Elektrifizierung. Für Unternehmer stellen sich Fragen: Wofür soll sich mein Betrieb entscheiden? Wie sieht die Netzplanung Region aus? Gibt es Alternativen? Ist Eigenproduktion eine Option? Antworten gibt es beim Wirtschaftstalk Rhein-Sieg am Dienstag, 24. März, um 19 Uhr im Stadtmuseum. Dier Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung und weitere Infos über den Link.

Stadtnachrichten online
Siegburg. Nachrichten und Veranstaltungen, Bürgerservice und Digitale Verwaltung, Mängelmelder und Umfragen. Mit der App Citykey lernen Sie die Kreisstadt neu kennen und erledigen Behördengänge bequem über das Smartphone. Ganz einfach, unabhängig von Zeit und Ort. Download über nachfolgenden Link.
Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Kreisstadt Siegburg oder den Instagram-Account kreisstadt_siegburg liked, der ist quasi mittendrin. Mehr zu spannenden Ausflugszielen und Freizeittipps für Klein und Groß erfahren Sie auf dem Instagram-Account visit.siegburg der Tourist Information.
Ihre Stimme zählt! Unter mitmachen.siegburg.de laden wir Sie herzlich ein, sich mit der Stadtverwaltung über anstehende Themen in Siegburg auszutauschen, Ihr Wissen und Ideen einzubringen oder an Umfragen und Beteiligungen teilzunehmen. Der Vorteil: Eine einmalige Registrierung reicht aus, um bei sämtlichen Projekten mitzumachen.

Dienstag, 3. März 2026
ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
Alix Brodeur: "Standort"
ganztägig, Pat-Lissy-Store, Mühlenstraße 13:
Lukrezia Krämer stellt aus (bis Samstag, 14. März - Werke im Geschäft nur nach Voranmeldung unter +49 176 24612079)
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Alle(e)s Kunst: "Landschaften" (bis Sonntag, 22. März)
6. Siegburger Keramikpreis (Foto, bis Sonntag, 12. April)
14.30 Uhr, St. Elisabeth, Chemie-Faser-Allee 2:
Jedermanscafé
15 bis 17 Uhr, Katholisches Pfarrheim Kaldauen, Antoniusweg 1:
Seniorencafé "Café Lichtblick"
15 Uhr, Stadtbibliothek, Griesgasse 10:
Vorlesetreff
18 Uhr, Rathaus, Nogenter Platz 10:
Schulausschuss
Mittwoch, 4. März 2026
ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
Alix Brodeur: "Standort"
ganztägig, Pat-Lissy-Store, Mühlenstraße 13:
Lukrezia Krämer stellt aus (bis Samstag, 14. März - Werke im Geschäft nur nach Voranmeldung unter +49 176 24612079)
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Alle(e)s Kunst: "Landschaften" (bis Sonntag, 22. März)
6. Siegburger Keramikpreis (bis Sonntag, 12. April)
14 bis 17 Uhr, Café T.o.d., Nordfriedhof:
StrickCafé
14 bis 18 Uhr, Vorplatz der katholischen Kirche Liebfrauen, Antoniusweg 1:
Bauernmarkt
15.30 bis 17 Uhr, Servatiushaus, Mühlenstraße 14:
Ökumenisches Trauercafé Jordan

Das aktuelle Kinoprogramm entnehmen Sie bitte den Webseiten von
Capitol, Augustastr. 20, Tel.: +49 2241 62288, https://www.capitol-siegburg.de und
Cineplex, Europaplatz 1, Tel.: +49 2241 958080, https://www.cineplex.de.
Dienstag, 3. März, der 62. Tag in 2026
Wetter: "Wenn's an Kunigunden friert, der Frost noch 40 Nächt regiert." Der Frost hat vorerst abgedankt!
Sonnenuntergang heute: 18.14 Uhr
Sonnenaufgang morgen: 7.12 Uhr
Mondaufgang heute: 17.11 Uhr
Monduntergang morgen: 7.10 Uhr
Kunigunde (heiratete im Jahr 999 Herzog Heinrich von Bayern, nach dem Tod des kinderlosen Otto III. deutscher König und römischer Kaiser, an seiner Seite wurde Kunigunde 1014 in Rom zur Kaiserin gekrönt, als Kirchengründerin und Klösterförderin bekannt); Friedrich (Gründer und erster Abt des Klosters Mariëngaarde, starb 1175), auch: Frederick, Frederike.

George Mortimer Pullmann (1831-1897), amerikanischer Unternehmer, entwickelte den ersten modernen und zweistöckigen Eisenbahnschlafwagen; Alexander Graham Bell (1847-1922), amerikanischer Erfinder, unter anderem des Telefons; Jean Harlow (Foto, 1911-1937), amerikanische Schauspielerin ("Blondes Gift"), Sex-Symbol der 1930er, berühmtester Filmsatz: "Macht es Ihnen etwas aus, wenn ich etwas Bequemes anziehe?"; James Doohan (1920-2005), kanadischer Schauspieler, der "Beam me up"-Scotty in "Star Trek"; Heiner Geißler (1930-2017), bedeutender Sozial-Politiker, CDU-Generalsekretär von 1977 bis 1989, Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit von 1982 bis 1985; Ariane Mnouchkine (1939), französische Schauspielerin und Regisseurin, 1964 Mitbegründerin des "Théâtre du Soleil"; Dunja Rajter (1946), kroatische Schlagersängerin ("Chiribi, chiriba, chiribu") und Schauspielerin ("Winnetou I", "Unter Geiern"); Ronan Keating (1977), irischer Sänger ("When You Say Nothing At All", "If Tomorrow Never Comes"); Sarah Kim Gries (1990), in Siegburg geborene Schauspielerin und Influencerin, die durch ihre Darstellung der Vanessa in der Kinderfilm Reihe "Die Wilden Kerle" bekannt wurde; heute steht sie den Filmen kritisch gegenüber und nahm zu Gefahren der "Kinderstar-Industrie" Stellung, schrieb zwei Kinderbücher und lebt mit Mann und beiden Kindern auf Mallorca; Andreas Wolff (1991), Handballtorwart der deutschen Nationalmannschaft und des THW Kiel, der Europameister fährt gern schnelle Autos: "Meine ersten Punkte in Flensburg hab ich nicht in der Handballhalle geholt"; der gebürtige Euskirchener begann seine Karriere in Rheinbach.
1983: Hergé, der belgische Zeichner von "Tim und Struppi" stirbt 75-jährig in Brüssel; 1987: Danny Kaye, der amerikanische Schauspieler und Komödiant ("Der Hofnarr") stirbt 74-jährig in Los Angeles; 2003: Horst Buchholz, der Schauspieler ("Das Totenschiff", "Die Glorreichen Sieben") stirbt 69-jährig in Berlin; 2008: Annemarie Renger, die SPD-Politikerin und ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages stirbt 88-jährig in Remagen-Oberwinter, 2009: Johanna König-Höck, die Schauspielerin und Waschmittel-Werbedarstellerin, bekannt als Klementine ("Ariel in den Hauptwaschgang", "Nicht nur sauber, sondern rein"), stirbt 87-jährig in Dresden; 2009: Jörg Drews, der Literaturwissenschaftler und Kritiker stirbt 70-jährig in Bielefeld; 2010: Michael Foot, der britische Labour-Politiker, der im Wahlkampf gegen die "Eiserne Lady" Margaret Thatcher seine Partei mit unter 28 Prozent Wählerstimmen in den Abgrund schickte und dessen Wahlprogramm (unter anderem für Englands Austritt aus der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und die Verstaatlichung von Schlüsselindustrien) seinerzeit als "längster Abschiedsbrief eines Selbstmörders" verspottet wurde, stirbt 96-jährig in London; 2010: Julij Kwizinski, der harte Sowjet-Diplomat, 1982 Sonderbeauftragter bei den Abrüstungsverhandlungen der Nuklear-Raketen und Gegenpart von US-Kollege Paul Nitze, stirbt 73-jährig in Moskau; 2010: Ursula Böttcher, die in Amerika als "Brillant Baroness of the Bears" gefeierte einstige Eisbären-Dompteurin beim ostdeutschen "VEB Zentral Zirkus" stirbt 82-jährig in Dresden; als Putzfrau beim "Zirkus Busch" begann sie, mit dem "Todeskuss" wurde sie weltberühmt: der Fütterung eines Eisbären von Mund zu Mund; 2011: Friedhelm Kemp, der in Köln geborene Autor, Lektor, Rundfunkredakteur und Literaturwissenschaftler stirbt 96-jährig in München; 2012: Ralph McQuarrie, der amerikanische Illustrator und Designer stirbt 82-jährig im kalifornischen Berkeley; für Regisseur George Lucas und dessen "Star Wars"-Filme entwarf er Raumschiffe und Figuren wie Darth Vader und Robo R2-D2, für Hollywood-Erfolge wie "Unheimliche Begegnungen der dritten Art", "E.T." oder "Battlestar Galactica" schuf er die "Matte Paintings" - in vordigitalen Zeiten die Kulissenzeichnungen -, für die optischen Effekte in "Cocoon" gab es einen Oscar; auch einen Cameo-Auftritt hat er zu verzeichnen: In "Das Imperium schlägt zurück" erscheint er 1980 als General verkleidet kurz im Bild; 2012: Ronnie Montrose, der amerikanische Musiker stirbt 64-jährig in San Francisco an Prostatakrebs; der "SPIEGEL" hatte für ihn ein besonderes Kompliment bereit: "Ob Folk, Jazz oder Hardrock, überall hatte der Gitarrist seine Finger im Spiel"; 2017: Raymond Kopa, der französische Fußballer polnischer Abstammung stirbt 85-jährig in Angers; neben Michel Platini und Zinédine Zidan wird der 45-fache Nationalspieler (18 Tore) und WM-Teilnehmer 1954 und 1958 (dort als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet) zu den besten Kickern seines Landes und auch weltweit zu den Spitzenspielern gezählt; mehrfacher französischer (Stade Reims) und spanischer (Real Madrid) Meister, dreifacher Europapokalsieger der Landesmeister; die Medien feierten den Offensivspieler als "Napoleon des Fußballs"; er selbst bezeichnete seine Herkunft als Ansporn für sozialen Aufstieg im Sport: "Wäre ich ohne meine polnischen Wurzeln aufgewachsen, hätte ich nicht den unwiderstehlichen Drang verspürt, aus meinem Milieu auszubrechen, ohne die Arbeit im Bergwerk hieße ich immer noch Kopaszewski"; 2020: Freimut Duve, der Publizist und Politiker, Lektor beim Rowohlt-Verlag und Begründer der Reihe "rororo-aktuell", für die SPD 18 Jahre im Bundestag (1980 bis 1998), stirbt 83-jährig in Hamburg.
Vor 165 Jahren - 3. März 1861
Mit dem Gesetz über die Aufhebung der Leibeigenschaft durch Zar Alexander II. werden jedenfalls auf dem Papier 23 Millionen russische Bauern frei, die letzten in Europa. Die Großgrundbesitzer gehen freilich größtenteils nicht von der Scholle, weil die Ablösezahlungen für die meisten Bauern zu hoch ist, fällige Abgaben und Steuern nicht leistbar sind. Das Prinzip der russischen Dorfgemeinde mit kleinen Flächen und die wirtschaftliche Misere der Bauern verhindern jedwede Produktivität in der Landwirtschaft. In der Folge kommt es zu Hungersnöten und Revolten.
Vor 155 Jahren - 3. März 1871
Die Kriegsbegeisterung nach dem Sieg über Frankreich trägt Wochen nach der Reichsgründung die Nationalliberalen zum Sieg bei den Wahlen zum ersten Deutschen Reichstag. 119 Mandaten entfallen auf die Anhänger von Kanzler Otto von Bismarck. Das Zentrum verfügt über 60 Sitze, auf die Sozialdemokratische Arbeiterpartei entfallen 2. Der Reichstag wirkt zwar bei der Gesetzgebung mit, wird aber vom Kaiser berufen oder vertagt.

Vor 95 Jahren - 3. März 1931
Der US-Kongress bestimmt "The Star-Spangled Banner" zur amerikanischen Nationalhymne. Die Melodie geht auf das englische Trinklied "To Anacreon In Heaven" zurück. Den Text, ein Gedicht, schrieb der amerikanische Jurist und Dichter Scott Key (1779-1843) während der britischen Attacke auf Fort McHenry in Baltimore. Die ganze Nacht zum 14. September 1814 deckten die Briten vom Meer aus das Fort mit heftigstem Kanonenbeschuss ein, am Morgen wehte die seinerzeit noch 15 Sterne zählende US-Flagge dennoch, Key war gerührt und griff ergriffen zur Feder. Die Fahne ist bis heute erhalten. Der Angriff auf McHenry ist einer der entscheidenden Schlachten im englisch-amerikanischen Krieg. Bild: Zeitgenössische Darstellung des Beschusses von Fort McHenry durch die Royal Navy am 14. September 1814.

Vor 65 Jahren - 3. März 1961
König Hassan II. besteigt in Marokko einen Tag nach der Loslösung von Kolonialmacht Frankreich den Thron. Foto (Bundesarchiv): Hassan II. beim Staatsbesuch von Bundespräsident Heinrich Lübke 1966.
Vor 60 Jahren - 3. März 1966
Wimbledons Rasen so richtig schön grün: Die BBC beschließt als erste europäische Sendeanstalt die Einführung des Farbfernsehens.
Premiere in Deutschland ist am 25. August 1967. Bei der 25. Großen Deutschen Funk-Ausstellung in West-Berlin drückt Vizekanzler Willy Brandt einen roten Knopf, der die Teil-Umstellung auslösen soll. Voll das Fake: Bevor Brandt drückt, schaltet die Technik bereits das Farbsignal frei. Der Taster sei sehr empfindlich gewesen, versuchen die TV-Schummler den Frühstart in die Farbe zu erklären. Und das, ohne dabei schamrot zu werden!
Vor 40 Jahren - 3. März 1986
Mitglieder kirchlicher Friedenskreise der DDR, darunter der Ostberliner Pfarrer Rainer Eppelmann, veröffentlichen im "SPIEGEL" ein bereits im Januar verfasstes Schreiben mit Forderungen nach neuen Reiseregelungen, demokratischer Mitbestimmung, Schaffung eines zivilen Wehrersatzdienstes und der der Abschaffung des politischen Strafrechts.
Vor 115 Jahren - 3. März 1911
Was zieh ich an? Das "Kreisblatt" gibt den Siegburgerinnen und Siegburgern Modetips:
"Unsere Bekleidung im März soll mehr als in anderen Monaten den veränderlichen Launen Rechnung tragen. Gar zu leicht verführt ein sonniger und klarer Märztag unbesonnene Naturen dazu, ihre Kleidung zu luftig und zu leicht zu wählen. Das ist schon deshalb verkehrt, weil nur bei fleißiger und anhaltender Bewegung allenfalls eine etwas sommerliche Bekleidung angebracht sein dürfte, und auch dann nur während der Mittagsstunden, in denen die Sonne etwas belebende Kraft und Wärme aufweist. In den Morgen- und namentlich Abendstunden dagegen ist die Märzwitterung durchweg noch viel zu rau. Nebel, der immer noch in der Luft zu hängen pflegt, kühlt oft in wenigen Minuten den Körper bis zu unangenehmem Frösteln aus und damit ist meistens schon eine Grundlage für eine gehörige Erkältung gegeben. Als Grundsatz soll deshalb gelten, daß selbst am schönsten Märztag der Winterüberzieher sein recht behält und nicht vorzeitig mit dem leichteren Frühlingsmantel vertauscht wird."
Vor 110 Jahren - 3. März 1916
"Vom März" berichtet das "Siegburger Kreisblatt":
"Der Monat März, bei den alten Römern dem Kriegsgott Mars geweiht, war in vorchristlichen Zeiten der erste Monat des Jahres. Erst später kam er durch Einschiebung der Monate Januar und Februar an die dritte Stelle. Als erster Monat, der uns auch kalendermäßig die ersten Frühlingstage bringt, genießt der März besondere Vorliebe. Bei Licht besehen kommt ihm allerdings diese Bevorzugung nur in den seltensten Fällen von Rechts wegen zu. Denn unter allen Monaten des Jahres ist der März fast der unwirtlichste. In seinem ersten Drittel pflegt fast stets noch ausgesprochene Wintertemperatur zu herrschen. Das zweite Drittel wird von den bekannten Märzstürmen ausgefüllt, die keinen Ziegel auf dem Dache ungeschüttelt lassen. Und infolge ihres plötzlichen und dabei ungestümen Auftretens die Hauptursache des Frühlingsschnupfens sind, dem in diesem Monate fast jeder Sterbliche mehr oder weniger verfällt. Sind endlich die Märzstürme vorüber und neigt der Monat sich seinem Ende zu, dann erfreut er uns durch eine Aprilwitterung, wie sie unbeständiger und launischer auch der April selbst kaum zu bieten vermag. Aber dankbar, wie wir Menschen nun einmal sind, freuen wir uns bereits, wenn wenigstens auf dem Abreißkalender uns der 21. die Mitteilung macht, daß nun Frühlingsanfang ist, auch wenn wir sonst wenig oder nichts davon merken. Wir warten mit Zukunftshoffnungen und Vertrauen die weitere Entwicklung des jungen Lenzes ab; denn nie ist Mutter Erde verheißungsvoller als in den Märztagen."

Vor 110 Jahren - 3. März 1916
Wieder sind die Donnerschläge der Kanonen in der Schlacht bei Verdun bis vor Siegburg zu hören, wie die Lokalzeitung am Tag darauf, Mittwoch, berichtet: "Wie uns aus Heide bei Birk mitgeteilt wird, ist dort heute Dienstag, besonders in der Zeit von 3 bis 4 Uhr das Dröhnen schwerer Geschütze vernehmbar. Das gleiche Dröhnen war dort auch am Freitag, als das Fort Douaumont fiel, wahrgenommen worden."
Foto: Westfront - bis Heide und Birk ist der infernalische Geschützdonner zu hören.

Vor 110 Jahren - 3. März 1916
Siegburger Stellenanzeigen vom Tage:
"Von Fabrik feuerfester Steine wird für eine Betriebsabteilung zur Beaufsichtigung von etwa 30 bis 40 Arbeitern ein energischer, nüchterner Mann als Aufseher gesucht für dauernde Stellung."
"Das Königliche Feuerwerks-Laboratorium Siegburg beabsichtigt, wieder gesunde Arbeiterinnen über 16 Jahre einzustellen. Bewerbungen sind schriftlich bei unserm Arbeitsnachweise Siegburg, Luisenstraße Nr. 100, einzureichen, von wo aus nähere Auskunft erteilt wird. Aus jeder Familie können immer nur höchstens zwei Mitglieder hier eingestellt werden."
Foto: Zum Bau des Feuerwerkslaboratoriums an der Luisenstraße, einer Kaiserlichen Waffenschmiede, auf deren Areal heute das Wachbataillon stationiert ist, wurden im Winter 1891/92 die ersten Ziegelsteine angeliefert. Der Fotograf stand auf dem Gelände des Breuerschen Bierkellers, dessen Villa, benachbart von Edeka und Aldi, auf dem Areal am Kreisel erhalten geblieben ist.
Vor 100 Jahren - 3. März 1926
"Gestern Morgen gegen 10 Uhr ist bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Siegburg der elektrischen Bahn Siegburg-Bonn der zweite Wagen in der Weiche entgleist. Einige Bahnarbeiter, die mit einem Gerätewagen aus Beuel eintrafen, hatten mehrere Stunden zu tun, um den Wagen wieder flott zu machen. Während dieser Zeit fuhr die Bahn nur bis zur Haltestelle Landratsamt."
Vor 95 Jahren - 3. März 1931
Schier aus dem Häuschen ist die Lokalpresse: Der SSV hat gegen den "alten Rivalen", den Godesberger FV, wegen seiner Trikots nur "die gelbe Gefahr" genannt, gesiegt. Mit 2:1 und großem, "schwerem Kampf". Jetzt ist der Aufstieg nahe, fast sicher. Die "restlose Hingabe eines jeden Spielers" sei im Match gegen Godesberg geboten, weiß der Sportreporter, denn: "So etwas wird immer noch gerne gesehen." Der Platz an der Waldstraße sei von einer "erwartungsvollen, mehrtausendköpfigen Zuschauermenge umsäumt" gewesen. Und die Godesberger? "Sie erschienen mit einer endlosen Autokarawane, hatten alles mobil gemacht."
Vor 55 Jahren - 3. März 1971
Zur riesigen Frühlingsschau mit zehntausenden Blumen, Bäumen und Gewächsen lädt übers Wochenende von Samstag bis Montag Ahrens und Sieberz in Seligenthal. Gerade rechtzeitig ist eine neue 2.500 Quadratmeter große Halle fertig geworden. Zwei Tage lang ist der Ehrenspielführer der Deutschen Nationalmannschaft, Fritz Walter, Weltmeister 1954, zu Gast. Der Lauterer gibt auch Autogrammstunden.

Vor 15 Jahren - 3. März 2011
Luiah sog i, luiah: Aloisius Hingerl, Dienstmann Nummer 172 auf dem Münchener Hauptbahnhof, in seiner Hast vom Schlag ereilt, von zwei Engeln zu Petrus geschleppt, von diesem zum Harfenspiel auf einer Wolke und gemäß himmlischer Hausordnung zu festterminlichem Frohlocken und wiederkehrenden Hosianna-Rufen verdonnert, hat Bock auf Bier und kriegt nur "Manna" versprochen. Irgendwann reicht es dem geruhsamsten Bayern: "Ha-ha-lä-lä-lu-u-uh - - Himmi Herrgott - Erdäpfi - Saggerament - - lu - uuu - iah!" Schließlich kriegt er vom lieben Gott den Sonderauftrag, der bayerischen Regierung göttliche Ratschläge zu übermitteln. Stattdessen landet er im Hofbräuhaus und gönnt sich bis vorgestern ein Bier nach dem anderen. Jetzt aber taucht er auf der Siegburger Rathausfete mit Oktoberfest-Motto auf. Weil im Rathaus gar niemand göttliche Ratschläge nötig hat, will er wohl nur einfach abfeiern. Manch einer glaubt eine Ähnlichkeit mit dem städtischen Personalratsvorsitzenden Siggi Mohaupt zu erkennen. Kann aber gar nicht sein, schließlich lief der morgens noch mit schwarzem selbstbedrucktem T-Shirt rum: Abtei und tränendes Auge kündeten von seinem Kummer über das, was auf dem Berg - Ende des Klosters - passiert. Ein Job für Aloisius? Foto: Siggi Mohaupt, unser langjähriger Verwaltungskollege, starb Ende Januar 2021 im Alter von 69 Jahren.

Vor 10 Jahren - 3. März 2016
Bergbaustelle - der Kreuzgang: Weiter geht es mit dem gestern begonnenen siegburgaktuell-Rundgang über die Großbaustelle Michaelsberg. Heute kümmern wir uns um das Altgebäude. Die ehemalige Abtei wird Tagungshaus des Katholisch-Sozialen Instituts. Im Kreuzgang, wo einst die Mönche wandelten, steht jetzt Projektleiter Dr. Martin Günnewig vom Erzbistum und berichtet vom neuen Putz, der aufgetragen wurde, von neuen Fenstern und Heizkörpern, die schon eingebaut sind. Seminarräume zweigen ab. Trotz Baumaschinen und Staub lässt sich schon erahnen: Das klösterliche Ambiente bleibt.

Vor 10 Jahren - 3. März 2016
Bergbaustelle - das Atrium: Noch sieht man es nicht, aber an der Stelle, an der Architektin Annegret Kufferath die Presseleute instruiert, wird sich mit dem Atrium später der Dreh- und Angelpunkt des KSI befinden. Hier ist die Rezeption, von hier blickt der Besucher in den historischen Kreuzgang der Abtei und Richtung Neubau. Zum Einsatz kommt der Wachenzeller Dolomit, ein Naturstein. Warme Honig- und Cognactöne dominieren, übergehend auch zu Rot- und Orangetönen. Im Zentrum des Atriums befindet sich ein Kunstwerk von Ludger Hinse. Es ist ein Lichtkreuz aus Acrylglas, das effektvoll angeleuchtet wird.

Vor 10 Jahren - 3. März 2016
121 Gästezimmer (davon 49 Einzelzimmer) wird es geben. Die Seminarteilnehmer nächtigen größtenteils in den ehemaligen Zellen der Mönche, natürlich ungleich komfortabler mit eigenem Bad. Den Eingang sehen Sie hinten links.

Vor 10 Jahren - 3. März 2016
Bergbaustelle - die Treppe: Ein wenig sieht es aus wie ein Gemälde von Escher, alles fließt ineinander. Die gewundenen Treppen aus den 1950er-Jahren wurden mit einem Bretterschutz versehen, damit sie die Bauarbeiten ohne Kratzer überstehen. Zur Abdeckung wurden übrigens sogenannte OSB-Platten verwendet. OSB ist auch das Ordenskürzel der Benediktiner, Ordo Sancti Benedicti. Zufälle gibt's ...
Für einen Besuch der Stadtverwaltung gilt: Erst hier Termin vereinbaren, dann vorbeikommen.
Tourist Information (+49 2241 102-7533 oder tourismus@stadtbetriebe-siegburg.de) und Stadtmuseum (+49 2241 102-7410 oder stadtmuseum@stadtbetriebe-siegburg.de), Markt 46, haben dienstags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr, sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet (die Tourist Information auch montags von 10 bis 17 Uhr). Die Stadtbibliothek, Griesgasse 11, kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besucht werden, Inhaber eines Büchereiausweises erhalten darüber hinaus während der Open-Library-Zeiten (dienstags bis sonntags von 8 bis 10 sowie 17 bis 20 Uhr) Zugang.
Aktuelle Öffnungszeiten des Oktopus Freizeitbad, Zeithstraße 110, können hier abgerufen werden. Der Zugang zum Bad ist mit einem Online-Ticket möglich, das hier erworben werden kann. Sie können das Online-Ticket auch mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen im Eingangsbereich des Hallen- und Freibades sowie im Stadtmuseum am Markt erwerben. Im Stadtmuseum ist der Ticketverkauf mit Bargeld möglich, ansonsten nur bargeldlos mit allen digitalen Zahlungsmitteln einschließlich der IBAN. Zusätzlich können Schwimmbadtickets vor Ort auch mit dem Siegburg-Gutschein (Karte oder App) erworben werden.
Polizei: 110
Feuerwehr/Notarzt/Rettungsdienst: 112
Krankentransport: +49 2241 19222
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst: +49 1805 986700
Giftnotruf-Informationszentrale der Universitätsklinik Bonn: +49 228 19240
Apotheken-Notruf: +49 800 0022833
Telefonseelsorge: +49 800 1110111 oder +49 800 1110222
Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: 116111 oder +49 800 1110333
Bundesweites Hilfstelefon "Gewalt gegen Frauen": 116016
Opferschutzbeauftragter der Kreispolizeibehörde Siegburg: +49 2241 5413812
Beratungsstelle sexualisierte Gewalt: +49 228 635524
Zentraler Karten-Sperr-Notruf: 116116
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: Abrufbar über die Anrufbeantworter der Tierarztpraxen
Apotheken-Notdienst
Kaiser-Apotheke, Kaiserstraße 71, Siegburg, Tel.: +49 2241 50528
