siegburgaktuell 08.01.2026

Blick aufs Siebengebirge - und zurück
Siegburg. Ein bisschen Urlaubsgefühl: Über verschneite Hausdächer blickt Ingrid Tuchel auf das Siebengebirge mit dem höchsten Gipfel weit und breit, dem Ölberg. Auf- und Abstieg sind auf den schneeglatten Wegen derzeit nicht ganz einfach, dafür kann man von der Terrasse auch auf Siegburg blicken.

Polizei dreht durch, Feuerwehr bleibt cool
Siegburg. Im Kaldauen benötigte gestern Abend ein Streifenwagen der Polizei Unterstützung, dessen Räder witterungsbedingt durchdrehten. "Der Wagen wurde durch die Besatzung unseres Löschfahrzeuges aus dem Ginsterweg geschoben und zur Hauptstraße abgeschleppt, wo er seine Fahrt fortsetzen konnte", schreibt uns die Feuerwehr zur Alarmierung auf dem kurzen Dienstweg.
Für neuerliche Schneefälle am Samstag sieht sich die Feuerwehr gerüstet. Wenn es gar nicht anders geht, rücken die Kollegen mit Schneeketten aus. Wehrführer Daniel Winterscheidt: "Bei Eisglätte hilft eigentlich nur eins, nämlich langsameres Fahren."
Der für den Winterdienst zuständige Bauhof weist nochmals darauf hin: "Bei Unfällen auf vereisten Gehwegen haftet der Eigentümer des angrenzenden Gehwegs. Wo das Trottoir fehlt, muss ein 1,20 Meter breiter Streifen freigemacht werden."
Die sich entwickelnde Wetterlage ähnelt der zum Jahreswechsel 1978/79, als der Norden im Schneesturm unterging. Zugrunde lag und liegt ein Armdrück-Szenario. Hier sehr milde Luft, dort Eiseskälte, die Luftmassen liefern sich ein unsichtbares Duell. Das Resultat sind enorme Temperaturunterschiede auf wenigen Hundert, an der Luftmassengrenze wenigen Dutzend Kilometern. Hamburg minus 5, Köln plus 5, so könnte es morgen Mittag aussehen. Im sogenannten Katastrophenwinter vor 47 Jahren waren die Gegensätze wesentlich ausgeprägter. An der Ostsee herrschten fast minus 20 Grad, in Süddeutschland plus 10. Auf ihrer Internetseite ordnet die Tagesschau ein, dass uns ohne den "wärmenden" Klimawandelfaktor möglicherweise ein solches Szenario drohen würde.
In der Kölner Bucht betrachten wir die Extreme vorerst aus der Ferne. Heute und morgen Tauwetter, ab dem Abend mit Regen und Wind. Gefährlich wird es am Samstag, wenn die zwischenzeitlich verdrängte Kaltluft Schritt für Schritt zurückkehrt. Stündlich fällt das Thermometer, aus Regen wird wieder Schnee, Glätte inklusive. Sonntag dann ein strahlend schöner Wintertag mit klirrendem Dauerfrost. Es gilt: Vorsicht ist gut, Panik unangebracht.
"Alle reden vom Wetter, nur wir nicht." So warb die Bahn jahrzehntelang und zeigte eine Lok, die unbeeindruckt von äußeren Gegebenheiten durch den Schnee pflügt. Der Werbespruch aus dem 20. Jahrhundert ist reif fürs Museum. Anfang 2026 gibt die DB bekannt: Wer vor dem 7. Januar ein Bahnticket für die Zeit vom 8. bis 10. Januar gekauft hat, kann die Fahrkarte später einsetzen. Wer sich dennoch in den Zug setzt, muss Zeit mitbringen - mehr als ohnehin. Züge in den Norden und Nordosten verkehren nach ausgedünntem Plan, über Schnee drosseln Schnellzüge das Tempo, wodurch sich die Fahrt automatisch verlängert.

Bundespolizei zieht Fazit
Siegburg. Im Zusammenhang mit einer Allgemeinverfügung, die das Mitführen von Messern und anderen gefährlichen Gegenständen verbot, führte die Bundespolizei vom 17. November bis 30. Dezember 2025 entsprechende Kontrollen am Siegburger Bahnhof durch. Das Fazit: Insgesamt gingen den Beamten zehn Personen ins Netz, die den Erlass ignorierten. Sichergestellt wurden acht Messer, außerdem Tierabwehrsprays, ein Taser sowie ein Schlagstock.

Bürgermeister dankte Ehrenamtlichen
Siegburg. Danke sagte Bürgermeister Stefan Rosemann gestern den ehrenamtlichen Helferinnen, die im Rahmen der Seniorenkino-Reihe im Cineplex den Filmfreundinnen und -freunden kostenlos Kaffee und Kuchen anbieten. Jeweils 45 Minuten vor Beginn der Vorführung um 14.30 bzw. 15.30 Uhr öffnet die Cafeteria, betrieben von Aktiven des Deutschen Roten Kreuz'.
Das Seniorenkino kann als fester Termin jeweils am ersten Mittwoch des Monats im Kalender eingetragen werden. Gestern lief "Immer wieder Dienstag"; es folgen bis zum Sommer "Voila, Papa!" am 4. Februar, "Der Pinguin meines Lebens" am 4. März, "Der Salzpfad" am 1. April, "Die Rosenschlacht" am 6. Mai und "Wie das Leben manchmal spielt" am 3. Juni. Für weitere Infos und Kartenbestellung bitte den gewünschten Filmtitel anklicken.
Foto, v.l.: Stefan Rosemann, Silvia Beule, Gudrun Ginkel, Dagmar Redlin (Leiterin des Sachgebiets Senioren im Amt für Senioren, Wohnen und Soziales), Karin Kubert, Sieglinde Hebekeuser (Mitarbeiterin des Cineplex) und Brigitte Ballensiefen. Es fehlt der Ehrenamtler Josef Beule.

Durchs KSI
Siegburg. Möchten Sie Siegburg von einer anderen Seite kennenlernen? Mit Martina Feige entdecken Sie am Samstag, 24. Januar, die ehemalige Benediktinerabtei auf dem Michaelsberg, heute Heimat des Katholisch-Sozialen Instituts. Beginn um 14 Uhr; die Teilnahme kostet sechs Euro pro Person, Kinder und Jugendliche bis einschließlich14 Jahre zahlen die Hälfte. Anmeldung unter +49 178 2749120 oder info@emmeff-agentur.de. Das zur Führung passende Foto sendete uns Erich Pelikan im letzten Jahr.

Kostümsitzung der Ehrengarde
Siegburg. Am Samstag, 7. Februar, feiert die Ehrengarde ab 19 Uhr ihre Kostümsitzung im Rhein Sieg Forum. Was steht auf dem Programm? "Wie jedes Jahr empfangen wir das Siegburger Prinzen- und Kinderprinzenpaar", schreibt der Verein. "Auch das Dreigestirn der inklusiven Lebensgemeinschaft Eichhof Much stattet uns traditionell einen Besuch ab." Außerdem dürfen sich die Jecken auf Jot Drop, Dä Nubbel, Die Cöllner, die Zippchens Funken und Scharmöör freuen.
Tickets kosten 29 Euro, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre sowie Menschen mit Behinderung zahlen 19 Euro. Bestellung per Mail (info@siegburgerehrengarde.de) oder SMS/WhatsApp (+49 172 2907908). Die Kartenausgabe erfolgt am Montag, 26. Januar, von 17 bis 19.30 Uhr im VHS-Studienhaus, Humperdinckstraße 27. Dann können auch Restkarten erworben werden - neben Bargeld werden auch Kartenzahlungen sowie Paypal-Überweisungen akzeptiert. Bezahlte Karten werden auf Wunsch an der Abendkasse hinterlegt.

Rock'n'Fit-Mamas treffen sich donnerstags
Siegburg. Seit dem vergangenen Jahr treffen sich donnerstagsabends um 18 Uhr die Rock'n'Fit-Mamas des Rock'n'Roll Clubs Siegburg in der Turnhalle E der Kreisberufsschule, Hochstraße 9. Ihr Ziel: gemeinsam tanzen, Kraft tanken, sich etwas Gutes tun. Derzeit gibt es einige freie Plätze für Frauen, die nach der Geburt eines Kindes wieder aktiv werden und dabei nicht auf Musik, Bewegung und Gemeinschaft verzichten möchten. Interesse? Ein kostenloses Probetraining vereinbaren Sie unter info@tanzen-siegburg.de.

Radpolo: Zweite Bundesliga startet
Siegburg. Wer im neue Jahr eine eher unbekannte Sportart kennenlernen möchte, kommt am Samstag, 10. Januar, ab 13 Uhr in die Turnhalle der Grundschule Nord, Bambergstraße 23. Hier begrüßt der RV 1894 Siegburg am ersten Spieltag der Zweiten Radpolo-Bundesliga mehrere Mannschaften aus ganz Deutschland. Für die Gastgeber gehen Julia Laufenberg und Leonie Lippok an den Start. Nach einer längeren Wettkampfpause steht das Duo in der Liga erstmals wieder gemeinsam auf dem Spielfeld, Wettkampferfahrung konnte bereits im Dezember beim Viertelfinale des Deutschlandpokals gesammelt werden. Im Verlauf des kommenden Spieltags stehen mehrere Begegnungen auf dem Programm, unter anderem gegen Naurod, Obernfeld, Frellstedt und Darmstadt. Der Eintritt ist frei.
Radpolo gilt als dynamische und technisch anspruchsvolle Disziplin des Hallenradsports. Schnelligkeit, präzise Ballführung und hohe Fahrtechnik sorgen für ein abwechslungsreiches Spielgeschehen und machen den Sport auch für Neueinsteiger attraktiv.

Wie man sich und andere schützt
Siegburg. Mobbing am Arbeitsplatz kann schwerwiegende Folgen für Betroffene und das gesamte Arbeitsklima haben. Doch wie erkennt man Mobbing frühzeitig? Welche Strategien helfen, sich selbst und andere zu schützen? Antworten gibt ein Online-Angebot der Volkshochschule am Mittwoch, 28. Januar, 19 Uhr. Anmeldung und weitere Infos unter www.vhs-rhein-sieg.de.

Unternehmerinnen-Netzwerk WeGrow
Siegburg. Das Rhein-Sieg-Unternehmerinnen-Netzwerk WeGrow kündigt die ersten drei Veranstaltungen für das neue Jahr an. Los geht es mit einem Neujahrsbrunch am Samstag, 10. Januar, in Hennef. Es folgen ein Workshop zur Quartalsplanung am Dienstag, 13. Januar, in Winterscheid sowie ein Netzwerktreffen am Donnerstag, 26. Februar, in St. Augustin. Weitere Informationen, auch zur (noch bis zum Monatsende ermäßigt abzuschließenden) Mitgliedschaft unter www.wegrow-rhein-sieg.de.

Stadtnachrichten online
Siegburg. Nachrichten und Veranstaltungen, Bürgerservice und Digitale Verwaltung, Mängelmelder und Umfragen. Mit der App Citykey lernen Sie die Kreisstadt neu kennen und erledigen Behördengänge bequem über das Smartphone. Ganz einfach, unabhängig von Zeit und Ort. Download über nachfolgenden Link.
Videos, Bilder, Informationen, oftmals direkt vom Ort des Geschehens: Wer die städtische Facebookseite Kreisstadt Siegburg oder den Instagram-Account kreisstadt_siegburg liked, der ist quasi mittendrin. Mehr zu spannenden Ausflugszielen und Freizeittipps für Klein und Groß erfahren Sie auf dem Instagram-Account visit.siegburg der Tourist Information.
Ihre Stimme zählt! Unter mitmachen.siegburg.de laden wir Sie herzlich ein, sich mit der Stadtverwaltung über anstehende Themen in Siegburg auszutauschen, Ihr Wissen und Ideen einzubringen oder an Umfragen und Beteiligungen teilzunehmen. Der Vorteil: Eine einmalige Registrierung reicht aus, um bei sämtlichen Projekten mitzumachen.

Donnerstag, 8. Januar 2026
ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
Udo Zembok: "Durchlichtungen - Objekte und Installationen" (bis Sonntag, 18. Januar 2026)
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Karin Dornbusch: "Malerei und Keramik" (bis Sonntag, 11. Januar 2026)
Udo Zembok: "Durchlichtungen - Objekte und Installationen" (Foto, bis Sonntag, 18. Januar 2026)
15 Uhr, in den Räumen der Caritas, Wilhelmstraße 74:
Trauergesprächskreis "Sonare" (jeden 1. Donnerstag im Monat)
15.30 bis 18 Uhr, Pumpwerk, Bonner Straße 65:
"Packaging 2025" (bis Freitag, 23. Januar 2026)
Freitag, 9. Januar 2026
ganztägig, Kulturkiosk, Markt:
Udo Zembok: "Durchlichtungen - Objekte und Installationen" (bis Sonntag, 18. Januar 2026)
10 bis 17 Uhr, Stadtmuseum, Markt 46:
Karin Dornbusch: "Malerei und Keramik" (bis Sonntag, 11. Januar 2026)
Udo Zembok: "Durchlichtungen - Objekte und Installationen" (bis Sonntag, 18. Januar 2026)
11 bis 13 Uhr, Pumpwerk, Bonner Straße 65:
"Packaging 2025" (bis Freitag, 23. Januar 2026)
16.11 Uhr, Aula des Berufskollegs, Hochstraße 1-7:
"Zange dreht op - met Witz un Jeföhl" - Karnevalssitzung der Bürgergemeinschaft Zange, der Schützenbruderschaft St. Servatius und der 1. Hornpötter Hunnenhorde
14 bis 16 Uhr, Gemeinschaftsgarten, Cecilien-/Wellenstraße:
Der Gemeinschaftsgarten hat für Besucher geöffnet
17 Uhr, Treffpunkt Stadtmuseum, Markt 46:
Henkerführung mit Hans-Willi Kernenbach (ausgebucht)

Das aktuelle Kinoprogramm entnehmen Sie bitte den Webseiten von
Capitol, Augustastr. 20, Tel.: +49 2241 62288, https://www.capitol-siegburg.de und
Cineplex, Europaplatz 1, Tel.: +49 2241 958080, https://www.cineplex.de.
Donnerstag, 8. Januar, der achte Tag in 2026
Wetter: Aus Schnee wird Regen.
Sonnenuntergang heute: 16.44 Uhr
Sonnenaufgang morgen: 8.31 Uhr
Mondaufgang heute: 23.17 Uhr
Monduntergang morgen: 11.11 Uhr
Erhard (aus Narbonne, wirkte um 700 als Wanderbischof im Elsass und in Bayern); Thorsten (Thorfinn, Bischof im mittelalterlichen Norwegen, geboren am 8. Januar 1285); Gudula (Fürstentochter aus Nivelles, Patronin der Stadt Brüssel); Heinrich (Graf von Arnsberg, gründete um 1170/73 ein Prämonstratenser-Stift, starb 1200), auch: Enrico, Hajo, Harry, Heike, Heiko, Heiner, Heino, Heinz, Hejo, Hendrik, Henning, Henny, Henriette, Henrik, Henry, Hinnerk, Jette.
Lowell Mason (1792-1872), amerikanischer Komponist, sein Lied "Nearer My God To Thee" erlangte Weltberühmtheit, soll es doch das letzte Stück gewesen sein, das die Bordkapelle der versinkenden "Titanic" intonierte; Wilkie Collins (1824-1899), englischer Schriftsteller, der gute Freund von Charles Dickens war Pionier des Kriminalromans ("Die Frau mit dem roten Schal", "Die Frau in Weiß", "Der Monddiamant"), ein Meister glänzend konstruierter Handlungen, gekonnter Milieuschilderungen und meisterhafter Personenbeschreibungen; T.S.Eliott schrieb: "Es gibt keinen zeitgenössischen Romancier, der nicht etwas von Collins lernen könnte: die Kunst, den Leser zu interessieren"; Willy Millowitsch (1909-1999), kölscher Volksschauspieler aus alter Puppen- und Theaterdynastie, leitete lange in der Domstadt das familieneigene Theater an der Aachener Straße, Sänger ("Ich bin ene Kölsche Jung"), Theater- ("Der Meisterboxer") und Filmschauspieler ("Kommissar Kleefisch"); Helmut Horten (1909-1987), Kaufhausunternehmer; Elvis Presley (1935-1977), amerikanischer Sänger ("Love Me Tender", "Don't Be Cruel", "In The Ghetto", "Suspicious Minds"), in den 1960er-Jahren mit Musikkomödien auch bestbezahlter Schauspieler in Hollywood; machte in den 1950er-Jahren den noch als "Teufelsmusik" bezeichneten Rock'n'Roll populär, drei Grammys; ohne ihn keine Beatles (John Lennon), beeinflusste auch Bruce Springsteen ("Es war, als ob er vorbeigekommen wäre und jedem einen Traum ins Ohr geflüstert hätte, und den Traum träumten wir dann"), Mick Fleetwood ("Das Schlagzeugspielen hab' ich gelernt, indem ich Platten von ihm hörte und dazu auf Blechdosen rumklopfte"); Bono ("Ich glaube, Elvis Presley war ein Genie") oder Madonna ("Ohne Elvis sind wir alle nichts"); Shirley Bassey (1937), britische Sängerin, Riesenhit mit der Coverversion des Beatles-Songs "Something", sang zu drei Bond-Filmen den Titelsong: "Goldfinger", "Diamonds Are Forever" und "Moonraker"; Graham Chapman (1941-1989), britischer Komiker und Schauspieler, Mitglied von Monthy Phyton ("Das Leben des Brian", "Der Sinn des Lebens"); Yvette Mimieux (1942-2022), amerikanische Schauspielerin ("Die Zeitmaschine"); Stephen W. Hawking (1942-2018), britischer Astrophysiker; Terry Silvester (1945), britischer Gitarrist, kam 1969 als Ersatz für Graham Nash zu den Hollies ("He Ain't Heavy, He's My Brother"); David Bowie (1947-2016), britischer Rockmusiker ("The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars", "Space Odditiy": "Ground Control to Major Tom, take your protein pills and put your helmet on ..."); Michelle Forbes (1965), amerikanische Schauspielerin ("Star Trek - The Next Generation", "Flucht aus L.A.", "American Girl"); Paul Hester (1969-2005), australischer Schlagzeuger bei Crowded Place ("Weather With You"); Dieter Tappert alias Paul Panzer (1972), Schauspieler und Stand-Up-Comedian; Lauren Cohan (1982) amerikanische Schauspielerin, spielte über zehn Staffeln in "The Walking Dead" die Rolle der mit Glen liierten Maggie Greene; in "Batman v Superman: Dawn of Justice" spielte sie an der Seite ihres den Negan verkörpernden "Walking Dead"-Kollegen Jeffrey Dean, der als Thomas Wayne den Papa von Supermann Batman Bruce Wayne (Ben Affleck) mimte.
1324: Marco Polo, der Händler und China-Reisende stirbt 70-jährig in Venedig; viele bezeichneten ihn als Aufschneider, er selbst sagte: "Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte"; 1337: Giotto di Bondone, der italienische Maler, Wegbereiter der Renaissance, stirbt wahrscheinlich 71-jährig in Florenz; 1304 begann Giotto mit der Ausmalung der Capella Scrovegni in Padua, als Vorbild für den Stern von Bethlehem in seinem Fresko "Die Anbetung der Könige" diente ihm der Halley'sche Komet, den er 1301 beobachtete; in Anlehnung an die Darstellung des Meisters erhielt 1986 eine europäische Raumsonde zur Erkundung des wiedererschienenen Komets den Namen "Giotto"; 1979: Sara Carter, die amerikanische Country-Legende, Mitglied der Original Carter Family, stirbt 80-jährig; 1996: Francois Mitterand, der französische Staatspräsident von 1981 bis 1988, Sozialist, stirbt 79-jährig in Paris; 1998: Walter Diemer, der Buchhalter in einer Kaugummi-Firma und (zufällige) Erfinder der Bubble-Gum-Blasen-Mischung stirbt 93-jährig in Lancester/Pennsylvania; 2011: Jiri Dienstbier, der tschechische Politiker und Journalist, nach dem Sturz der kommunistischen Machthaber 1989 der erste Außenminister der Tschechoslowakei, stirbt 73-jährig in Prag an Krebs; über den Panzereinmarsch des Warschauer Pakts zur Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 berichtete er als Rundfunkkorrespondent in Washington, nach seiner Rückkehr in die Heimat verlor der den Reformern um Alexander Dubcek nahestehende Journalist seinen Job und musste 30 Jahre als Heizer arbeiten; 1977 hatte er die Menschenrechts-"Charta 77" mitformuliert, nach der Wende zerschnitt er mit Außenminister-Kollege Hans-Dietrich Genscher den Stacheldraht an der Ländergrenze; 2012: Alexis Weissenberg, der in Sofia geborene und lange in Paris lebende Musiker und Komponist stirbt 82-jährig in Lugano, der "SPIEGEL" sah in dem Pianisten einen "scheuen, hochkonzentrierten Samurai der Tasten"; 2015: Hubert Markl, der Zoologe und Verhaltensbiologe ("Es gibt wenige Dinge, über die ich so gerne rede, wie über Ameisen") stirbt 76-jährig in Konstanz; von 1996 bis 2002 stand er als Präsident der Max-Planck-Gesellschaft vor, als "wichtigsten nachwachsenden Rohstoff" sah er den "vernünftigen Menschen selbst"; 2016: Elmar Hillebrand, der Bildhauer stirbt 90-jährig in seiner Heimatstadt Köln; allein hier hinterließ er zahlreiche Kunstwerke, allen voran den Hauptaltar des Kölner Doms, aber auch Figuren wie die Joseph-Kardinal-Frings-Statue am Rathausturm oder die des Heiligen Severin an der Severinsbrücke; auch der Altaraufsatz ("Retabel") in der Adelheidis-Kirche in Pützchen ist von ihm; 2017: Nicolai Gedda, der schwedische Operntenor stirbt 91-jährig in Tolochenaz bei Lausanne; 2018: Rudolf Dreßler, der SPD-Bundestagsabgeordnete aus Wuppertal, gelernter Schriftsetzer und Sozialexperte seiner Fraktion, stirbt 84-jährig; als Botschafter prägte er 2005 in einem Aufsatz die Formulierung, dass das Existenzrecht Israels unverhandelbarer Teil der bundesdeutschen "Staatsräson" ist, drei Jahre später übernahm Kanzlerin Angela Merkel vor der Knesset die treffende Bezeichnung wörtlich.
Vor 115 Jahren - 8. Januar 1911
Das Fürstentum Monaco erhält eine Verfassung, die konstitutionelle Monarchie wird eingeführt. Monacos Geschichte reicht zurück ins 12. Jahrhundert, als die römisch-deutschen Kaiser den Felsen Monoikos, römisch "Monaco", ein wichtiger Seehandels-Stützpunkt, der Republik Genua schenken. Um die dortige Herrschaft rivalisieren die kaisertreuen Ghibellinen mit den papsttreuen Guelfen. Der kriegerische Guelfe Francisco Grimaldi gewinnt - zumindest Monaco, wo er sich zum Fürsten erklärt. 1489 erkennt der König von Frankreich offiziell die Unabhängigkeit des Fürstentums an. Die große Zeit des kleinen Staates beginnt in der Belle-Époque: Fürst Charles III. Grimaldi und seine Mutter Charlotte gründen 1865 eine luxuriöse Spielbank. Schon vier Jahre später ist deren wirtschaftlicher Erfolg so phänomenal, dass Fürst Charles seinen Untertanen fortan Steuerfreiheit gewähren kann. 1993 wird das Fürstentum unter Rainier III. als kleinster Staat in die Vereinten Nationen aufgenommen.
Vor 115 Jahren - 8. Januar 1911
In Berlin wird der Verband Deutscher Wandervögel als Dachverband einer Jugendbewegung gegründet, die mit Gruppenfahrten, einfacher Lebensweise und gemeinsamen Feiern einen naturnahen Stil pflegen will, eine romantische Flucht in die Natur im Lichte fortschreitender Industrialisierung und Urbanisierung, als Antwort auf Kapitalismus und Verbürgerlichung, auf Imperialismus und Militarismus. Der Erste Weltkrieg beendet die Jugendbewegung, neue Bünde verbieten die Nazis nach der Machtergreifung 1933.
Vor 70 Jahren - 8. Januar 1956
"Die zweithöchste Quote seit Bestehen des Fußballtotos gewinnt der 29-jährige Johannes P. aus Marl/Hüls mit 691.900 DM mit einem Tippschein, den er zusammen mit seiner Mutter ausgewürfelt hatte. Der glückliche Gewinner ist Dachdeckergehilfe und arbeitslos. Er wurde von Fortuna mit dem ungewöhnlichen Segen überrascht, als er gerade sein Stempelgeld abholen wollte. Sieben Jahre hatte er jede Woche stetig ein bis zwei Mark getippt, aber nie etwas gewonnen. Die Nachricht von seinem Glück machte ihn völlig fassungslos. Von dem Geld will er seiner Mutter, einer Waschfrau, und seinen angehenden Schwiegereltern ein Haus bauen und vor allen Dingen bald heiraten. P. ist mit einer Büroangestellten verlobt. Den Rekord hält nach wie vor seit dem 21. März 1954 Totogewinnkönig 'Mecki' mit 738.115,75 DM."
Vor 30 Jahren - 8. Januar 1996
Fürchterliche Flugzeugkatastrophe in Kinshasa in der Demokratische Republik Kongo. Eine Antonov-Frachtmaschine der Air Africa stürzt nach missglücktem Start auf einen belebten Marktplatz, 350 Menschen sterben.

Vor 115 Jahren - 8. Januar 1911
"Die Alfredstraße in ihrem zerfahrenen und aufgeweichten Zustande von der Fabrik bis zum Wolsdorfer Wege wird jetzt wieder mit Asche beworfen, es scheint aber, dass diese Mühe und Kosten wiederholt zwecklos angewendet werden, da nach jedem Regen die Wagenspuren tiefer und der Schlamm mächtiger werden. Eine einmalige Schutt- und Steinpackung, wenn auch nur für die Fahrbahn, mit Herstellung einer Straßenwölbung für Ablauf des Wassers würde dem Übelstande abhelfen. Da jetzt Arbeitskräfte billiger zu haben sind und dem einen oder anderen Verdienst gebieten würde, der sonst auf Armen-Unterstützung angewiesen ist, sei der Verwaltung neben dem Ausbau der Bachstraße auch die Ausbesserung der Alfredstraße nahegelegt." (Kreisblatt) Foto: Blick über den Mühlengraben auf Alfredstraße und Villa Wurm.

Vor 110 Jahren - 8. Januar 1916
"Verkauf von Öfen: Wegen Anlage einer Zentralheizung im städtischen Waisenhause sind gebrauchte, gut erhaltene Schulklassen- und Zimmeröfen sowie Gasheizöfen zu verkaufen. Näheres im Waisenhause Jakobstraße 16 und durch das Stadtbauamt Ringstraße 16." Foto: Wolsdorfer Waisenhaus um 1910.
Vor 105 Jahren - Januar 1921
Wie halten wir es mit "Bauernregeln"? Ernst nehmen! Jedenfalls ein bisschen. Unterhaltsam sind sie auf jeden Fall. Doch mehr steckt dahinter. Das weiß auch der Redakteur des Siegburger Kreisblattes: "Die Bauernregeln und der Wetterkalender gehören aufs engste zusammen. Denn solange es Kalender gibt, gibt's darin auch Bauernregeln. Immer von neuem werden sie darin abgedruckt, wie die Kirchenfeste, Jahrmärkte und Messen. Das geschieht mit vollem Recht, denn zweifellos enthalten die Bauernregeln altüberliefertes Kulturgut, das sich in sicherer Naturbeobachtung bekundet. Die wissenschaftliche Wetterbeobachtung ist freilich geneigt, über die Bauernregeln zur Tagesordnung überzugehen. Mit Unrecht. Das Wetter nimmt Jahr für Jahr seinen naturgemäßen Verlauf. Die Wetterregeln, ein Niederschlag vielhundertjähriger Natur- und Wetterbeobachtung, sind ein Versuch, aus der Wiederkehr des Gleichen gewisse allgemeingültige Folgerungen zu ziehen. Bemerkenswert ist übrigens, dass, nach den lehrreichen Ausführungen von Johannes Kleinpaul, alle Bauernregeln zehn Tage früher rechnen, als sie in Wirklichkeit fallen. Das kommt daher: Im Jahre 1582 wurde bekanntlich der ältere Julianische Kalender durch den Gregorianischen Kalender ersetzt. In den katholischen Ländern wurde dieser neue Kalender durch den Gregorianischen ersetzt. In den katholischen Ländern wurde dieser neue Kalender schon bald, in den protestantischen erst im Beginn des 18. Jahrhunderts angenommen. Die Änderung bestand im Wesentlichen darin, dass man zehn Tage ausschaltete, weil der Kalender damals um so viel hinter der Zeit zurückblieb. Nun rechnen aber die alten Bauernregeln mit dem Kalender alten Stils, denn sie sind wohl alle schon vor dieser Kalenderverbesserung entstanden."
Vor 100 Jahren - Januar 1926
"Am Dienstag nachmittag 3 Uhr hatten die Arbeitslosen aus Siegburg und umliegenden Bürgermeistereien einen Demonstrationszug durch Siegburg veranstaltet. Die Radfahrer gingen an der Spitze des etwa 1.000 Personen umfassenden Zuges, in dem auch mehrere Schilder mit Aufschriften getragen wurden."

Vor 70 Jahren - 8. Januar 1956
"Leise rieselte der Schnee vom Himmel und hüllte den Michaelsberg in ein weißes Kleid, als viele Siegburger sich am Sonntagabend in alter Anhänglichkeit auf den Michelsberg zum Weg zur Abteikirche machten. Dieses ehrwürdige Gotteshaus braucht eine neue Orgel, eine Orgel kostet viel Geld und so bemühen sich die Bürger, auf ihre Weise ihr Scherflein beizutragen. Diesmal hatte sich der Schubertbund Siegburg in uneigennütziger Weise für eine geistliche Musik zur Verfügung gestellt, die gleichzeitig für den Westdeutschen Rundfunk aufgenommen wurde. In Anwesenheit von Abt Dr. Ildefons Schulte Strathaus und des stellvertretenden Bürgermeisters Peter Müller schenkten die Sänger des Schubertbundes den andächtig lauschenden Hörern eine wahre Feierstunde. Mit den Gesängen aus der Deutschen Messe von Schubert beginnend steigerte der Chor seine stimmliche Leistung mehr und mehr bis zu der tiefen Eindruck hinterlassenden Kantate "Vom Menschen" von Kurt Lißmann. Es würde eine eigene Besprechung erfordern, wollte man Chorleiter Gottfried Herkenraths Einstudierung der Kantate so würdigen, wie sie es verdient. Alle Siegburger, die nicht die Gelegenheit hatten, das sonntägliche Konzert zu hören, sollten sich die spätere Rundfunksendung anhören. Abt Ildefons dankte, dass die Siegburger so zahlreich ihre Liebe zum Michaelsberg erneut unter Beweis stellten. Der Tag werde kommen, an dem die Abteikirche ihre neue Orgel haben werde, Dank der Mitwirkung der Bürger." (Siegburger Zeitung)

Vor 55 Jahren - Januar 1971
Seit Jahren steigt der Bedarf nach Friedhofsflächen. Jetzt reagiert die Stadt mit einer Änderung der Friedhofssatzung: Die Nutzungsdauer von Wahlgräbern wird von 40 auf 30 Jahren verkürzt. Foto: Nordfriedhof.
Für einen Besuch der Stadtverwaltung gilt: Erst hier Termin vereinbaren, dann vorbeikommen.
Tourist Information (+49 2241 102-7533 oder tourismus@stadtbetriebe-siegburg.de) und Stadtmuseum (+49 2241 102-7410 oder stadtmuseum@stadtbetriebe-siegburg.de), Markt 46, haben dienstags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr, sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet (die Tourist Information auch montags von 10 bis 17 Uhr). Die Stadtbibliothek, Griesgasse 11, kann dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besucht werden, Inhaber eines Büchereiausweises erhalten darüber hinaus während der Open-Library-Zeiten (dienstags bis sonntags von 8 bis 10 sowie 17 bis 20 Uhr) Zugang.
Aktuelle Öffnungszeiten des Oktopus Freizeitbad, Zeithstraße 110, können hier abgerufen werden. Der Zugang zum Bad ist mit einem Online-Ticket möglich, das hier erworben werden kann. Sie können das Online-Ticket auch mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen im Eingangsbereich des Hallen- und Freibades sowie im Stadtmuseum am Markt erwerben. Im Stadtmuseum ist der Ticketverkauf mit Bargeld möglich, ansonsten nur bargeldlos mit allen digitalen Zahlungsmitteln einschließlich der IBAN. Zusätzlich können Schwimmbadtickets vor Ort auch mit dem Siegburg-Gutschein (Karte oder App) erworben werden.
Polizei: 110
Feuerwehr/Notarzt/Rettungsdienst: 112
Krankentransport: +49 2241 19222
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst: +49 1805 986700
Giftnotruf-Informationszentrale der Universitätsklinik Bonn: +49 228 19240
Apotheken-Notruf: +49 800 0022833
Telefonseelsorge: +49 800 1110111 oder +49 800 1110222
Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: 116111 oder +49 800 1110333
Bundesweites Hilfstelefon "Gewalt gegen Frauen": 116016
Opferschutzbeauftragter der Kreispolizeibehörde Siegburg: +49 2241 5413812
Beratungsstelle sexualisierte Gewalt: +49 228 635524
Zentraler Karten-Sperr-Notruf: 116116
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst: Abrufbar über die Anrufbeantworter der Tierarztpraxen
Apotheken-Notdienst
Antonius-Apotheke, Schulstraße 25. St. Augustin, Tel.: +49 2241 334510
Alfred-Nobel-Apotheke, Kölner Straße 51, Troisdorf, Tel.: +49 2241 73100
