Michaelsberg

Klimaschutz beginnt in der Kirche

Siegburg. CO2-Reduzierung geht uns alle an. Gut- und Kleinverdiener. Junge und Ältere. Hausbesitzer und Mieter. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.
Im Deichhaus, seit einigen Jahren der Vorreiterstadtteil für ein "Soziales Klimaquartier", leben all diese Protagonisten Tür an Tür. Das Adjektiv "sozial" deutet die Zielrichtung an. Beim Kampf gegen den Klimawandel sollen Schranken beseitigt werden. Gerade diejenigen, die effektiven Maßnahmen des Energiesparens bislang fernstehen, müssen mitgenommen werden.
Wer, wenn nicht die bestens vernetzte Bürgergemeinschaft könnte dem Veedel besser erklären, warum sich flächendeckende Dämmung, bessere Fenster, Photovoltaik auf dem Dach oder neue Heiztechnik wie der Eisspeicher gewinnbringend auszahlen. Der BG wird seit Jahrzehnten in den Bereichen Kinderbetreuung und Sport Vertrauen entgegengebracht. Warum sollte dies nicht auch beim Klimaschutz funktionieren, der überdies in der Satzung festgelegt ist?
Von der Mikro- auf die Makroebene. Die Kreisstadt Siegburg erhält aus den Mitteln des Bundesbauministeriums über die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, einen Zuschuss in Höhe von exakt 223.897 Euro für das Projekt "Energetisches Sanierungsmanagement im Sozialen Klimaquartier Deichhaus". Wer es genau wissen will: Es handelt sich um das Förderprogramm mit der Ordnungsnummer 432. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre.
Was tun mit dem Geld? Die Stadt beauftragt die Energieagentur Rhein-Sieg mit der Umsetzung des Sanierungsmanagements. Die Agentur mit Sitz in Hennef ist eine Einrichtung der 19 Kommunen und der Verwaltung des Rhein-Sieg-Kreises und berät in Sachen Energiewende. Mit den Fördermitteln kann sie einen hauptamtlichen Sanierungsmanager finanzieren. Der wiederum arbeitet vor Ort - jetzt schließt sich der Kreis - mit der Bürgergemeinschaft zusammen. Eine strategische Partnerschaft.
Die BG stellt das geplante Quartiersbüro in der Elisabeth-Kirche zur Verfügung, wo die Aktivtäten des Sanierungsmanagers Wirkung entfalten. Ratsuchende Bürger erhalten fundiert Auskunft, wie sie wegkommen von Öl und Gas oder wenigstens die einflatternden Rechnungen drücken. Bei Bauwilligkeit stellt der Sanierungsmanager Kontakt zum lokalen Handwerk her. Das Veranstalten von Vorträgen zum Thema rundet sein Aufgabenspektrum ab.
Sie sind Immobilienbesitzer und fragen sich, wann der Zeitpunkt zum Handeln gekommen ist? Am besten gestern noch. BG-Chef Klaus Braukmann: "Wer kann, sollte den Wind of Opportunity nutzen." Anders gesagt: Grüner wird's nicht.
Unser Foto zeigt die Förderscheckübergabe im Rathaus mit Klimaschutzmanager Mirko Dallendörfer, dem Beigeordneten Martin Rosorius, Thorsten Schmidt von der Energieagentur Rhein-Sieg, Klaus Braukmann von der Bürgergemeinschaft Deichhaus, Staatssekretär Dr. Olaf Joachim, Bürgermeister Stefan Rosemann, Ole Erdmann, Leiter des Amtes für Umwelt und Wirtschaft, sowie Wolfgang Neußer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (v.l.).

Siegburg. CO2-Reduzierung geht uns alle an. Gut- und Kleinverdiener. Junge und Ältere. Hausbesitzer und Mieter. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. 

Im Deichhaus, seit einigen Jahren der Vorreiterstadtteil für ein "Soziales Klimaquartier", leben all diese Protagonisten Tür an Tür. Das Adjektiv "sozial" deutet die Zielrichtung an. Beim Kampf gegen den Klimawandel sollen Schranken beseitigt werden. Gerade diejenigen, die effektiven Maßnahmen des Energiesparens bislang fernstehen, müssen mitgenommen werden. 

Wer, wenn nicht die bestens vernetzte Bürgergemeinschaft könnte dem Veedel besser erklären, warum sich flächendeckende Dämmung, bessere Fenster, Photovoltaik auf dem Dach oder neue Heiztechnik wie der Eisspeicher gewinnbringend auszahlen. Der BG wird seit Jahrzehnten in den Bereichen Kinderbetreuung und Sport Vertrauen entgegengebracht. Warum sollte dies nicht auch beim Klimaschutz funktionieren, der überdies in der Satzung festgelegt ist?  

Von der Mikro- auf die Makroebene. Die Kreisstadt Siegburg erhält aus den Mitteln des Bundesbauministeriums über die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, einen Zuschuss in Höhe von exakt 223.897 Euro für das Projekt "Energetisches Sanierungsmanagement im Sozialen Klimaquartier Deichhaus". Wer es genau wissen will: Es handelt sich um das Förderprogramm mit der Ordnungsnummer 432. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre.

Was tun mit dem Geld? Die Stadt beauftragt die Energieagentur Rhein-Sieg mit der Umsetzung des Sanierungsmanagements. Die Agentur mit Sitz in Hennef ist eine Einrichtung der 19 Kommunen und der Verwaltung des Rhein-Sieg-Kreises und berät in Sachen Energiewende. Mit den Fördermitteln kann sie einen hauptamtlichen Sanierungsmanager finanzieren. Der wiederum arbeitet vor Ort - jetzt schließt sich der Kreis - mit der Bürgergemeinschaft zusammen. Eine strategische Partnerschaft. 

Die BG stellt das geplante Quartiersbüro in der Elisabeth-Kirche zur Verfügung, wo die Aktivtäten des Sanierungsmanagers Wirkung entfalten. Ratsuchende Bürger erhalten fundiert Auskunft, wie sie wegkommen von Öl und Gas oder wenigstens die einflatternden Rechnungen drücken. Bei Bauwilligkeit stellt der Sanierungsmanager Kontakt zum lokalen Handwerk her. Das Veranstalten von Vorträgen zum Thema rundet sein Aufgabenspektrum ab.  

Sie sind Immobilienbesitzer und fragen sich, wann der Zeitpunkt zum Handeln gekommen ist? Am besten gestern noch. BG-Chef Klaus Braukmann: "Wer kann, sollte den Wind of Opportunity nutzen." Anders gesagt: Grüner wird's nicht. 

Unser Foto zeigt die Förderscheckübergabe im Rathaus mit Klimaschutzmanager Mirko Dallendörfer, dem Beigeordneten Martin Rosorius, Thorsten Schmidt von der Energieagentur Rhein-Sieg, Klaus Braukmann von der Bürgergemeinschaft Deichhaus, Staatssekretär Dr. Olaf Joachim, Bürgermeister Stefan Rosemann, Ole Erdmann, Leiter des Amtes für Umwelt und Wirtschaft, sowie Wolfgang Neußer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (v.l.).

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