Siegburg. Die Chorgemeinschaft Germania Siegburg steht für Tradition, die sich bewegt. Seit mehr als 130 Jahren leistet der Männerchor der Germania einen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt - nun schlägt er ein weiteres Kapitel auf. Mit dem Projekt "Das Leben", initiiert von Hans-Peter Herkenhöhner, Leiter der Siegburger Musikschule und Kopf der Band Baroque in Blue, wagte der traditionelle Männerchor einen ungewöhnlichen Schritt: Er interpretierte den gleichnamigen Song von Udo Lindenberg - ein Lied, das in der klassischen Männerchorliteratur zunächst wie ein Fremdkörper wirkt.
Doch genau dieser Bruch wurde zum Beginn eines berührenden Neuanfangs. Zwei der Solisten, Klaus Lüdke (89) und Gustel Houwtrouw (79), hatten kurz vor Projektstart ihre Ehefrauen verloren. Das gemeinsame Singen wurde für sie zu einem Weg aus der Stille zurück ins Leben - und für den gesamten Chor zu einer neuen Erfahrung von Gemeinschaft, Verletzlichkeit und Hoffnung.
Der Siegburger Regisseur Michael Herkenhöhner hat diesen Prozess filmisch begleitet. Entstanden ist ein einfühlsamer Kurz-Dokumentarfilm, der zeigt, wie Musik Menschen verändern kann - und was geschieht, wenn ein Männerchor den Mut hat, sich neu zu erfinden. Premiere am Mittwoch, 25. März, um 19 Uhr im Stadtmuseum. Der Film bildet den Auftakt zu einer Gesprächsrunde mit den Protagonisten. Die Schirmherrschaft hat Siegburgs Bürgermeister Stefan Rosemann. Nicola Reyk, freie Journalistin für WDR und Deutschlandfunk, moderiert.
Im Mittelpunkt steht eine Geschichte über Menschlichkeit, Wandel und die Kraft der Musik. Gerade in Zeiten von digitaler Dauervernetzung und tatsächlicher Vereinzelung kann ein Chor wie die Germania Halt geben. Der Eintritt ist frei.
Doch genau dieser Bruch wurde zum Beginn eines berührenden Neuanfangs. Zwei der Solisten, Klaus Lüdke (89) und Gustel Houwtrouw (79), hatten kurz vor Projektstart ihre Ehefrauen verloren. Das gemeinsame Singen wurde für sie zu einem Weg aus der Stille zurück ins Leben - und für den gesamten Chor zu einer neuen Erfahrung von Gemeinschaft, Verletzlichkeit und Hoffnung.
Der Siegburger Regisseur Michael Herkenhöhner hat diesen Prozess filmisch begleitet. Entstanden ist ein einfühlsamer Kurz-Dokumentarfilm, der zeigt, wie Musik Menschen verändern kann - und was geschieht, wenn ein Männerchor den Mut hat, sich neu zu erfinden. Premiere am Mittwoch, 25. März, um 19 Uhr im Stadtmuseum. Der Film bildet den Auftakt zu einer Gesprächsrunde mit den Protagonisten. Die Schirmherrschaft hat Siegburgs Bürgermeister Stefan Rosemann. Nicola Reyk, freie Journalistin für WDR und Deutschlandfunk, moderiert.
Im Mittelpunkt steht eine Geschichte über Menschlichkeit, Wandel und die Kraft der Musik. Gerade in Zeiten von digitaler Dauervernetzung und tatsächlicher Vereinzelung kann ein Chor wie die Germania Halt geben. Der Eintritt ist frei.

