Was umfasst die Mobilstation? Die Bushaltestelle "Volkshochschule", eine der meistgenutzten im Stadtgebiet, wurde barrierefrei ausgebaut und mit einem neuen Wartehäuschen ausgestattet. Durch die Bereitstellung von Sharing-Fahrzeugen - Autos, Fahrräder und E-Tretroller - wird sie zum Knotenpunkt für klimafreundliche Mobilität. Überdachte Fahrradabstellplätze und Ladesäulen für Elektroautos runden das Angebot ab.
"Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass Mobilität heute flexibel gedacht werden kann", erläutert Bürgermeister Stefan Rosemann. "Diese erste Mobilstation im Stadtgebiet ist ein weiterer konkreter Schritt hin zu einem modernen und vernetzten Verkehrssystems für Siegburg." Zwei weitere - an der Haltestelle "Holzgasse" sowie in Schreck - werden bis 2028 folgen.
Die Gesamtkosten für die drei Maßnahmen belaufen sich auf 873.400 Euro und werden komplett von go.Rheinland gefördert. Dessen Geschäftsführer, Dr. Norbert Reinkober, betont die Bedeutung von Mobilstationen als wichtige Verknüpfungspunkte im Mobilitätsmix einer Stadt: "Das Angebot verschiedener Verkehrsmittel an einem Ort lädt dazu ein, klimafreundliche Alternativen zum eigenen Auto zu nutzen."
Stichwort Klimafreundlichkeit: Um die markante Schwarzpappel, die zwischen VHS-Parkplatz und Heinrichstraße steht, zu erhalten, wurde die ursprüngliche Planung während der Bauarbeiten angepasst. Das Wurzelwerk ist deutlich ausgedehnter als angenommen. Daher wurde die sogenannte Baumscheibe - also der freiliegende Bodenbereich um den Stamm - vergrößert. So wird, unter anderem durch den Schattenwurf im Sommer, das Mikroklima rund um das Gehölz verbessert.
Foto, v.l.: Stefan Rosemann und Sebastian Schuster präsentieren den Zuwendungsbescheid über 873.400 Euro durch go.Rheinland, überreicht von Dr. Norbert Reinkober, der rechts steht. Neben ihm Jonas Schmid von der Grünen Flotte, der Carsharinganbieter stellt an der Mobilstation ein Fahrzeug zur Verfügung. Links sehen Sie Oguz Cekin, den Leiter des Amts für Mobilität und Infrastruktur, neben Stefanie Küpper von der rhenag - der Energieversorger betreibt die Ladesäule für Elektrofahrzeuge - und Jana Unseld, bei der Stadtverwaltung für das Projekt verantwortlich.

