Sandra Eisenbarth lud dazu ein, sich unter dem Motto "Nein zu Rassismus - Ja zur Vielfalt" mit bunten Handabdrücken auf einer großen Leinwand zu verewigen. Das Schaf Ela der Aktion Neue Nachbarn zog mit einer Lesung vor allem jüngere Kinder an, während Jugendliche und Erwachsene mit den Initiatoren entlang vorbereiteter Fragestellungen - wann mischen sich Menschen ein, was wünschen sie sich mit Blick auf unser Miteinander, was gibt Hoffnung? - ins Gespräch kamen. Geäußert wurde beispielsweise der Traum einer friedlichen und lebendigen Gesellschaft, in der einer den anderen so respektiert, wie er ist; ein anderer berichtete über das Einschreiten, als er mitbekam, dass ein Mensch wegen äußerer Merkmale ausgeschlossen wurde.
Zu den Gästen zählte auch Bürgermeister Stefan Rosemann, der sich Zeit für Gespräche nahm und die Bedeutung dieses Engagements vor Ort unterstrich: "Ich bin dankbar und stolz, dass es in Siegburg eine so engagierte Bewegung gibt, die sich klar für Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander einsetzt." Die Aktion fand im Rahmen der bundesweit stattfindenden Wochen gegen Rassismus statt, organisiert wurde sie von der Bürgerinitiative "Siegburg zeigt Haltung" und der Aktion Neue Nachbarn im Erzbistum Köln.

