Michaelsberg

Bewahrt und doch verwandelt

Siegburg. Die Broschüre zum Rathauswiederbezug war fertig. Neun Artikel zu unterschiedlichsten Themen, von der architekturgeschichtlichen Einordnung der "Bauaufgabe Rathaus" über den windungsreichen Siegburger Weg der letzten zwei Jahrzehnte, der in der Entscheidung mündete, das Rathaus zu erhalten und sanieren, bis zu den Formen neuer Arbeit, denen sich die Mitarbeitenden nach dem Wiedereinzug verschrieben. Selbst der elegante Abgang war gefunden. Der finale Text handelt von der derzeitigen Umwandlung des Rathausparkplatzes in einen Rathauspark rund um die widerstandsfähige Buche, die die Instandsetzung unbeschadet überlebte. Was fehlte, war eine griffige Überschrift. "Festschrift", das erschien zu schwer und unzeitgemäß, zumal das DinA4-Querformat ganz bewusst nicht in Konkurrenz zur Festschrift treten will, die zum Erstbezug 1968 erschien. Dann jedoch kam die zündende Idee. "Bewahrt und doch verwandelt" - das sollte die Formel sein.
Auf eben diesen Charakter hob bei der gestrigen Pressevorstellung Architekt Klaus-H. Petersen ab. Die verbreitete Marktschreierei in seiner Zunft, also das Spiel mit ausgefallenen, ausladenden, aufsehenerregenden Formen und Farben, ist nicht das Ding des sachlichen Hanseaten aus Lübeck. Ihm, der den Siegburgern überhaupt erst den Wert ihres Rathauses vor Augen führte, ging es um ein Update, um eine Fortentwicklung der vorgefundenen, durchaus leistungsfähigen Substanz. Fenstergliederung, Fassadenplatten, Decken im Inneren - sehr ähnlich, aber doch ein wenig anders als im Ursprung.
Die Publikation liegt ab heute im Museum, der Bibliothek und im Bürgerservice zur kostenfreien Mitnahme aus. Auch im Netz ist sie abrufbar. Was die Leserin und den Leser erwartet, bringt Bürgermeister Stefan Rosemann in seiner Einleitung auf den Punkt: "Wir sehen ein Plädoyer für die Umbaukultur, die Nachhaltigkeit und die Ressourcenschonung in Zeiten des Klimawandels und krisenbedingter Teuerung. Wir bejahen den Versuch, das Verwaltungszusammenarbeiten über die Öffnung von Räumen auf eine neue Grundlage zu stellen. Wir ergänzen mit dem Siegburger Bilderfries die bislang fehlende Kunstkomponente und schaffen über die Ruhmeswand der großen Frauen und Männer unserer Stadtgeschichte einen Identifikationspunkt."
Foto (v.l.): Bürgermeister Stefan Rosemann, Martin Roth und Bernd Lehmann vom Projektteam Rathaus in der Verwaltung, Sarah Linxweiler und Rebecca Majewski aus der Gestaltungsabteilung, die das Heft grafisch entwarfen. Dr. Alexander Kleinschrodt von der Werkstatt Baukultur Bonn, die ehemalige Technische Beigeordnete Barbara Guckelsberger und Stadtarchivar/Pressesprecher Jan Gerull trugen als Autoren maßgeblich zum Entstehen bei. Per Videoschalte nahmen Architekt Klaus-H. Petersen, Lübeck, und Bilderfries-Künstler Udo Zembok, Südfrankreich, teil.

Siegburg. Die Broschüre zum Rathauswiederbezug war fertig. Neun Artikel zu unterschiedlichsten Themen, von der architekturgeschichtlichen Einordnung der "Bauaufgabe Rathaus" über den windungsreichen Siegburger Weg der letzten zwei Jahrzehnte, der in der Entscheidung mündete, das Rathaus zu erhalten und sanieren, bis zu den Formen neuer Arbeit, denen sich die Mitarbeitenden nach dem Wiedereinzug verschrieben. Selbst der elegante Abgang war gefunden. Der finale Text handelt von der derzeitigen Umwandlung des Rathausparkplatzes in einen Rathauspark rund um die widerstandsfähige Buche, die die Instandsetzung unbeschadet überlebte. Was fehlte, war eine griffige Überschrift. "Festschrift", das erschien zu schwer und unzeitgemäß, zumal das DinA4-Querformat ganz bewusst nicht in Konkurrenz zur Festschrift treten will, die zum Erstbezug 1968 erschien. Dann jedoch kam die zündende Idee. "Bewahrt und doch verwandelt" - das sollte die Formel sein. 

Auf eben diesen Charakter hob bei der gestrigen Pressevorstellung Architekt Klaus-H. Petersen ab. Die verbreitete Marktschreierei in seiner Zunft, also das Spiel mit ausgefallenen, ausladenden, aufsehenerregenden Formen und Farben, ist nicht das Ding des sachlichen Hanseaten aus Lübeck. Ihm, der den Siegburgern überhaupt erst den Wert ihres Rathauses vor Augen führte, ging es um ein Update, um eine Fortentwicklung der vorgefundenen, durchaus leistungsfähigen Substanz. Fenstergliederung, Fassadenplatten, Decken im Inneren - sehr ähnlich, aber doch ein wenig anders als im Ursprung. 

Die Publikation liegt ab heute im Museum, der Bibliothek und im Bürgerservice zur kostenfreien Mitnahme aus. Auch im Netz ist sie abrufbar. Was die Leserin und den Leser erwartet, bringt Bürgermeister Stefan Rosemann in seiner Einleitung auf den Punkt: "Wir sehen ein Plädoyer für die Umbaukultur, die Nachhaltigkeit und die Ressourcenschonung in Zeiten des Klimawandels und krisenbedingter Teuerung. Wir bejahen den Versuch, das Verwaltungszusammenarbeiten über die Öffnung von Räumen auf eine neue Grundlage zu stellen. Wir ergänzen mit dem Siegburger Bilderfries die bislang fehlende Kunstkomponente und schaffen über die Ruhmeswand der großen Frauen und Männer unserer Stadtgeschichte einen Identifikationspunkt."

Foto (v.l.): Bürgermeister Stefan Rosemann, Martin Roth und Bernd Lehmann vom Projektteam Rathaus in der Verwaltung, Sarah Linxweiler und Rebecca Majewski aus der Gestaltungsabteilung, die das Heft grafisch entwarfen. Dr. Alexander Kleinschrodt von der Werkstatt Baukultur Bonn, die ehemalige Technische Beigeordnete Barbara Guckelsberger und Stadtarchivar/Pressesprecher Jan Gerull trugen als Autoren maßgeblich zum Entstehen bei. Per Videoschalte nahmen Architekt Klaus-H. Petersen, Lübeck, und Bilderfries-Künstler Udo Zembok, Südfrankreich, teil. 

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