Michaelsberg

Zahlen und Prozente

Siegburg/Bonn. "Die konjunkturellen Einbußen hinterlassen auch auf dem Arbeitsmarkt der Region Bonn/Rhein-Sieg ihre deutlichen Spuren. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu", bilanziert Stefan Krause, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, für das Jahr 2025. "Ebenso melden immer mehr Unternehmen der Region Insolvenz an. So halten sich die Betriebe mit dem Angebot neuer Arbeitsstellen zurück, obwohl es in bestimmten Bereichen nach wie vor einen hohen Arbeits- und Fachkräftebedarf gibt. Wir schauen auf einen paradoxen Arbeitsmarkt."
Blicken wir auf ausgewählte Zahlen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist leicht zurückgegangen und lag im Juni bei 366.565 Personen (-0,6 Prozent). 59.942 Menschen mit ausländischem Pass gingen einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nach und machten damit 16,4 Prozent (+5,4 Prozent) dieser Beschäftigten aus.
Im Jahresdurchschnitt waren 33.181 Menschen zeitgleich arbeitslos gemeldet, die Quote beträgt 6,4 Prozent (+0,3 Prozent). Die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen (SGB II und III) stieg auf durchschnittlich 12.576 (+5,5 Prozent), die Arbeitslosenquote von jungen Menschen unter 25 Jahren um 0,2 Punkte auf 4,9 Prozent, was im Jahresschnitt 2.655 Personen entspricht.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 13.387 freie Stellen zur Besetzung gemeldet. Dies sind 3.136 Stellen weniger als im Vorjahr. Dabei zeigt sich der Strukturwandel am Arbeitsmarkt auch in einer Veränderung der Branchenstruktur: So wurden im verarbeitenden Gewerbe bis zu 1.000 Stellen abgebaut und im Bereich der wirtschaftlichen Dienstleistungen (ohne Arbeitnehmerüberlassungen) bis zu 900. Ein Minus verzeichnen auch die Felder öffentliche Verwaltung (-600), Arbeitnehmerüberlassung (-400), sonstige Dienstleistungen/private Haushalte (-400), Baugewerbe (-300), Verkehr und Lagerei (-200), Erziehung und Unterricht (-200) sowie das Gastgewerbe (-100). Demgegenüber wurden in folgenden Branchen zusätzliche Stellen geschaffen: Gesundheitswesen (+1.400), Sozialwesen (+1.000), Information und Kommunikation (+600), Handel (+200), Bergbau, Energie- und Wasserver-/-entsorgung (+100), Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+100) sowie freiberufliche, wissenschaftliche Dienstleistungen (+100).
Höherqualifizierte Menschen haben unverändert eine bessere Chance, auf dem Arbeitsmarkt der Region Fuß zu fassen: So wurden Fähigkeiten auf Experten- oder Spezialistenniveau bei 26 Prozent der ausgeschriebenen Stellen vorausgesetzt, 55 Prozent verlangten Fachkraftniveau und nur bei 19 Prozent wurde eine Helfertätigkeit angeboten. Demgegenüber verfügten jedoch 50 Prozent der Arbeitsuchenden über keinen Ausbildungsabschluss, 28 Prozent hatten eine Ausbildung zur Fachkraft, 18 Prozent verfügten über einen akademischen oder vergleichbaren Abschluss.

Siegburg/Bonn. "Die konjunkturellen Einbußen hinterlassen auch auf dem Arbeitsmarkt der Region Bonn/Rhein-Sieg ihre deutlichen Spuren. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu", bilanziert Stefan Krause, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, für das Jahr 2025. "Ebenso melden immer mehr Unternehmen der Region Insolvenz an. So halten sich die Betriebe mit dem Angebot neuer Arbeitsstellen zurück, obwohl es in bestimmten Bereichen nach wie vor einen hohen Arbeits- und Fachkräftebedarf gibt. Wir schauen auf einen paradoxen Arbeitsmarkt."

Blicken wir auf ausgewählte Zahlen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist leicht zurückgegangen und lag im Juni bei 366.565 Personen (-0,6 Prozent). 59.942 Menschen mit ausländischem Pass gingen einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nach und machten damit 16,4 Prozent (+5,4 Prozent) dieser Beschäftigten aus.

Im Jahresdurchschnitt waren 33.181 Menschen zeitgleich arbeitslos gemeldet, die Quote beträgt 6,4 Prozent (+0,3 Prozent). Die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen (SGB II und III) stieg auf durchschnittlich 12.576 (+5,5 Prozent), die Arbeitslosenquote von jungen Menschen unter 25 Jahren um 0,2 Punkte auf 4,9 Prozent, was im Jahresschnitt 2.655 Personen entspricht.

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 13.387 freie Stellen zur Besetzung gemeldet. Dies sind 3.136 Stellen weniger als im Vorjahr. Dabei zeigt sich der Strukturwandel am Arbeitsmarkt auch in einer Veränderung der Branchenstruktur: So wurden im verarbeitenden Gewerbe bis zu 1.000 Stellen abgebaut und im Bereich der wirtschaftlichen Dienstleistungen (ohne Arbeitnehmerüberlassungen) bis zu 900. Ein Minus verzeichnen auch die Felder öffentliche Verwaltung (-600), Arbeitnehmerüberlassung (-400), sonstige Dienstleistungen/private Haushalte (-400), Baugewerbe (-300), Verkehr und Lagerei (-200), Erziehung und Unterricht (-200) sowie das Gastgewerbe (-100). Demgegenüber wurden in folgenden Branchen zusätzliche Stellen geschaffen: Gesundheitswesen (+1.400), Sozialwesen (+1.000), Information und Kommunikation (+600), Handel (+200), Bergbau, Energie- und Wasserver-/-entsorgung (+100), Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+100) sowie freiberufliche, wissenschaftliche Dienstleistungen (+100).

Höherqualifizierte Menschen haben unverändert eine bessere Chance, auf dem Arbeitsmarkt der Region Fuß zu fassen: So wurden Fähigkeiten auf Experten- oder Spezialistenniveau bei 26 Prozent der ausgeschriebenen Stellen vorausgesetzt, 55 Prozent verlangten Fachkraftniveau und nur bei 19 Prozent wurde eine Helfertätigkeit angeboten. Demgegenüber verfügten jedoch 50 Prozent der Arbeitsuchenden über keinen Ausbildungsabschluss, 28 Prozent hatten eine Ausbildung zur Fachkraft, 18 Prozent verfügten über einen akademischen oder vergleichbaren Abschluss.

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