Gleicher Ort, gleiche Uhrzeit, anderer Tag: Im Jahr 1999 spielt das Theaterstück "Rose" von Martin Sherman. Es erzählt von einer 80-jährigen Jüdin, die in ihrer Wohnung in Miami Totenwache hält. Rose erzählt, dramatisch und mit feinem Humor, vom jiddischen Schtetl, vom Warschauer Ghetto, vom Verlust geliebter Menschen, von ihrer Fahrt auf der "Exodus" nach Palästina und von ihrem Neuanfang in den USA. Und davon, wie ihre Kinder und Enkel sich in Israel an den verworrenen Fronten des Nahost-Konflikts positionieren müssen. Aufführung am Sonntag, 25. Januar. Karten für beide Veranstaltungen sind im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich.
Wer am kostenlosen Rundgang zu den Siegburger Stolpersteinen, der am Dienstag. 27. Januar, angeboten wird, teilnehmen möchte, meldet sich bitte unter gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de oder +49 2241 13-2928 an. Treffpunkt ist um 12.15 Uhr vor dem Stadtmuseum.

