Warum also nicht einen Ort in der Stadt schaffen, an dem solche Dinge ausgeliehen und damit gemeinsam genutzt oder vor der Anschaffung ausprobiert werden können? Denn das spart Geld, Platz und Ressourcen. Und hier kommt die Stadtbibliothek ins Spiel, denn mit dem Verleih kennt man sich dort bestens aus.
Gestartet wird mit einer kleineren Auswahl: ein Boccia-Spiel, ein 3D-Scanner, eine Sofortbildkamera, ein Aktenvernichter oder ein Häkel-Set. Weitere Anregungen aus der Bürgerschaft sind willkommen, ebenso Rückmeldungen: Was finden Sie gut an dem Angebot? Was nicht? Welche Dinge fänden Sie wichtig für die Bibliothek der Dinge? Ihre Ideen können Sie auf einem Wunschboard hinterlassen oder per Mail an info@stadtbibliothek-siegburg.de senden.
So funktioniert's: Das Mindestalter ist 18 Jahre, ein Bibliotheksausweis notwendig. Ausleihe je nach Gegenstand über die Selbstverbuchungsplätze oder die Informationstheke, die Ausleihfrist beträgt zwei Wochen, zweimal kann verlängert werden. Verbrauchsmaterial ist nicht im Verleih inbegriffen, es gibt keinen Support - aber in der Regel ist eine Anleitung enthalten. Rückgabe nur an der Informationstheke.
Die Bibliothek der Dinge wird finanziell durch den Freundeskreis der Stadtbibliothek unterstützt. Sachspenden kamen von der Beratungsstelle Siegburg der Verbraucherzentrale, der Schreinerei Jatsch & Drewelies sowie Thalia Siegburg. Foto: Dana Kaufmann (links), Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, sowie Leonie Noack, duale Studentin der Bibliothekswissenschaften, sind die Gesichter hinter der Bibliothek der Dinge.

