Michaelsberg

BCN/1

Siegburg. Hohe Termin-Taktung am neuen BildungsCampus Neuenhof (BCN). Freitag war offizielle Einweihung der fertiggestellten Trakte U wie Unterricht und V wie Verwaltung mit Schüler- und Elternvertretern, mit Lehrerinnen und Lehrern, mit Verwaltung und Politik. Gestern eröffnete die Jugendberufsagentur, die noch in den Containern angesiedelt ist, in Zukunft aber in einem noch zu sanierenden Teil des Bestandkomplexes empfängt. Übermorgen schaut sich Ministerin Dorothee Feller den Leuchtturm der Schullandschaft an.
Eins nach dem anderen. Unser Bild zeigt die Einweihung am Freitagnachmittag. Vier Wochen wird im Neubau gelernt, jetzt fiel der offizielle Startschuss. Ohne rotes Band, ohne Rednerpult. In flacher Hierarchie brachten die am Projekt Beteiligten im Rahmen eines Podiumsgesprächs ihre Blickwinkel ein. Das Ambiente? Ein multifunktionaler Raum zum Lernen, Entspannen, zur Mediennutzung, ganz nach Bedarf, ausgestattet mit klassischen Stühlen, mit Hockern, Sofas oder den auch im Rathaus ausprobierten Bürostrandkörben. Wer sagte was?
Jens Ostrominski, Leiter des Schulamtes: "Im Vergleich zum Altgebäude sind die neuen Bereiche sehr hell, offen und modern. Das Mobiliar ist hochwertig, beweglich und damit anpassbar an verschiedene Lernsituationen. Die Technik ist top, gerade in Ergänzung mit iPads. Das alles setzt aus meiner Sicht neue Maßstäbe im Bereich der städtischen weiterführenden Schulen in Siegburg. Optimale Rahmenbedingungen für erfolgreiches Lernen."
Mizgin, Schülersprecherin der Realschule: "Wenn es mir mit meinem Sitznachbarn zu viel wird, schiebe ich meinen Tisch mit den Rollen einfach weg. Wir sitzen im Moment in einem Halbkreis, U-förmig. Ziemlich ideal finde ich die Lernzonen auf den Fluren."
Iris Gust, Leiterin der Realschule: "Jetzt können wir Montessori richtig leben. Der vorige Montessori-Raum verdiente seinen Namen nicht mehr." Sie zeigt beim anschließenden Rundgang stolz den Ort, an welchem dem Vorbild der schweizerischen Pädagogin nachgeeifert wird.
Jochen Schütz, Leiter der Gesamtschule: "Lehrer kennen das: Die Vorweihnachtszeit ist die anstrengendste in der Schule. Wir sind am 3. Dezember umgezogen - was soll ich sagen? Doch durch die Freundlichkeit der Räume und, allem anderen voran, der hellen Flure verlief selbst die schwierigste aller Zeiten wesentlich angenehmer." Seine Schülersprecher Hasna und Amar nicken. Sie nicken ein bisschen traurig. Die Oberstufe, der sie angehören, ist noch nicht herübergezogen. Bis alles fertig ist, haben sie längst ihren Abschluss. "Aber die Räume sind trotzdem perfekt."
Bürgermeister Stefan Rosemann: "Ein Drittel des Gesamtprojekts ist fertig, wir haben noch eine Wegstrecke vor uns. Mein Dank gilt der guten Zusammenarbeit zwischen Schule, Schulverwaltung und Baudezernat. Laufend waren koordinierte Entscheidungen zu treffen, das hat hervorragend funktioniert und geht hoffentlich genau so weiter."
Zwei Kollegen erhielten Extralob von allen Seiten. Nils Rauh aus dem Schulamt, salopp gesagt der Inneneinrichter, handhabte zum Beispiel die Beschaffung und Verteilung von 1.300 Tischen. Jutta Kiesgen, Sekretärin der Gesamtschule, legte jene Unverwüstlichkeit an den Tag, die es im allgemeinen Trubel des von A-nach-B-Bringens brauchte. Sie steht kurz vor einem weiteren Umzug, diesmal in den Ruhestand. Alles Gute!

Siegburg. Hohe Termin-Taktung am neuen BildungsCampus Neuenhof (BCN). Freitag war offizielle Einweihung der fertiggestellten Trakte U wie Unterricht und V wie Verwaltung mit Schüler- und Elternvertretern, mit Lehrerinnen und Lehrern, mit Verwaltung und Politik. Gestern eröffnete die Jugendberufsagentur, die noch in den Containern angesiedelt ist, in Zukunft aber in einem noch zu sanierenden Teil des Bestandkomplexes empfängt. Übermorgen schaut sich Ministerin Dorothee Feller den Leuchtturm der Schullandschaft an.

Eins nach dem anderen. Unser Bild zeigt die Einweihung am Freitagnachmittag. Vier Wochen wird im Neubau gelernt, jetzt fiel der offizielle Startschuss. Ohne rotes Band, ohne Rednerpult. In flacher Hierarchie brachten die am Projekt Beteiligten im Rahmen eines Podiumsgesprächs ihre Blickwinkel ein. Das Ambiente? Ein multifunktionaler Raum zum Lernen, Entspannen, zur Mediennutzung, ganz nach Bedarf, ausgestattet mit klassischen Stühlen, mit Hockern, Sofas oder den auch im Rathaus ausprobierten Bürostrandkörben. Wer sagte was?

Jens Ostrominski, Leiter des Schulamtes: "Im Vergleich zum Altgebäude sind die neuen Bereiche sehr hell, offen und modern. Das Mobiliar ist hochwertig, beweglich und damit anpassbar an verschiedene Lernsituationen. Die Technik ist top, gerade in Ergänzung mit iPads. Das alles setzt aus meiner Sicht neue Maßstäbe im Bereich der städtischen weiterführenden Schulen in Siegburg. Optimale Rahmenbedingungen für erfolgreiches Lernen."

Mizgin, Schülersprecherin der Realschule: "Wenn es mir mit meinem Sitznachbarn zu viel wird, schiebe ich meinen Tisch mit den Rollen einfach weg. Wir sitzen im Moment in einem Halbkreis, U-förmig. Ziemlich ideal finde ich die Lernzonen auf den Fluren."

Iris Gust, Leiterin der Realschule: "Jetzt können wir Montessori richtig leben. Der vorige Montessori-Raum verdiente seinen Namen nicht mehr." Sie zeigt beim anschließenden Rundgang stolz den Ort, an welchem dem Vorbild der schweizerischen Pädagogin nachgeeifert wird.

Jochen Schütz, Leiter der Gesamtschule: "Lehrer kennen das: Die Vorweihnachtszeit ist die anstrengendste in der Schule. Wir sind am 3. Dezember umgezogen - was soll ich sagen? Doch durch die Freundlichkeit der Räume und, allem anderen voran, der hellen Flure verlief selbst die schwierigste aller Zeiten wesentlich angenehmer." Seine Schülersprecher Hasna und Amar nicken. Sie nicken ein bisschen traurig. Die Oberstufe, der sie angehören, ist noch nicht herübergezogen. Bis alles fertig ist, haben sie längst ihren Abschluss. "Aber die Räume sind trotzdem perfekt."

Bürgermeister Stefan Rosemann: "Ein Drittel des Gesamtprojekts ist fertig, wir haben noch eine Wegstrecke vor uns. Mein Dank gilt der guten Zusammenarbeit zwischen Schule, Schulverwaltung und Baudezernat. Laufend waren koordinierte Entscheidungen zu treffen, das hat hervorragend funktioniert und geht hoffentlich genau so weiter."

Zwei Kollegen erhielten Extralob von allen Seiten. Nils Rauh aus dem Schulamt, salopp gesagt der Inneneinrichter, handhabte zum Beispiel die Beschaffung und Verteilung von 1.300 Tischen. Jutta Kiesgen, Sekretärin der Gesamtschule, legte jene Unverwüstlichkeit an den Tag, die es im allgemeinen Trubel des von A-nach-B-Bringens brauchte. Sie steht kurz vor einem weiteren Umzug, diesmal in den Ruhestand. Alles Gute!

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