Die erste Fahrt des Tages führt nach St. Augustin. Dort soll ein Auto in einer Werkstatt brennen. Zunächst rücken nur Einheiten aus Menden, Meindorf, Mülldorf, Hangelar und Buisdorf an. Die stellen fest, dass der Wagen auf dem Hof steht - aber es handelt sich um ein Elektrofahrzeug. Und so kommen die Kräfte aus der Kreisstadt ins Spiel: Sie bringen den "Abrollcontainer Hochvolt“ mit. Mittels Winde wird das gelöschte Mobil in diesen gezogen, dann für mindestens 24 Stunden geflutet. Damit wird ein mögliches Wiederentzünden der Batterie unterbunden.
Kurz vor 12.30 wird eine Verrauchung im Parkhaus in der Grimmelsgasse gemeldet. Die Feuerwehr kontrolliert alle Decks, kann keine Schadensmerkmale ausfindig machen. Die Rücksprache mit dem Haustechniker bringt die Lösung: Dieser hatte das stationäre Notstromaggregat getestet, wodurch es kurzzeitig zur Qualmbildung gekommen war.
Eine leichte Rauchentwicklung auch um 19.50 Uhr bei Siegwerk. Auslöser ist das Durchrutschen eines Keilriemens, was zur Überhitzung eines Mischers führt. Die Brandmeldeanlage löst automatisch aus. Die Werkfeuerwehr reagiert unmittelbar, sichert den Bereich, kühlt den Mischer zügig und kontrolliert herunter. Ein Eingreifen weiterer Kräfte ist nicht erforderlich.
Um 23.15 Uhr wird die Feuerwehr gebeten, eine erst wenige Monate alte Katze, die auf einen Baum in einem Hinterhof am Eibenweg geklettert ist, zurück auf den Boden zu holen. An der Stelle, an der das junge Tier sitzt, kann keine Leiter angelegt werden; der Besitzerin wird empfohlen, die Samtpfote mit Futter nach unten zu locken - bislang erfolglos. Daher rücken die Floriansjünger heute Morgen noch einmal aus, sehen eine Chance, zur Katze zu kommen. Doch die ergreift die Flucht nach oben - und sitzt nun außerhalb des Bereichs, der mit der Leiter erreicht werden kann. Die Hoffnung liegt nun (zunächst wieder) auf dem knurrenden Magen.
Zuletzt blicken wir in die Lambertstraße, wo heute um 4.30 Uhr eine Tür geöffnet wird, um dem Rettungsdienst Zugang zu einer hilflosen Person zu verschaffen.

