Die aus Stoff geschaffenen Arbeiten der Fünftklässler zeigen, wie stark Farben unsere Wahrnehmung von Landschaften beeinflussen. Warme und kalte Töne, Hell-Dunkel-Gegensätze und komplementäre Farbpaare erzeugen Spannung, Dynamik und Harmonie.
Die Achtklässler schulten durch die Anwendung einer Zentralperspektive räumliche Tiefe und Blickführung. Landschaft wird hier als konstruierter Raum erfahrbar - geplant und durchdacht. Die Jahrgangsstufe ist zudem mit einem besonderen Projekt vertreten: Häuser aus Naturmaterialien wie Ästen, Blättern, Steinen und Erde. Die architektonischen Formen sind eingebettet in eine natürliche Umgebung, sie symbolisieren das Zusammenspiel von Mensch und Natur, stellen die Frage nach nachhaltigem Bauen und Leben.
Der Streetart widmeten sich die Neuntklässler, ihre Bügelperlenbilder sind inspiriert von Graffiti, Schriftzügen und starken Farbkontrasten. So wird die Stadt zur Bühne, eine Mauer zur Erzählerin von Geschichten, Landschaften erscheinen als pulsierender Lebensraum.
Bleibt die Q1 - das sind die Zwölftklässler -, die Landschaften reflektiert und weitergedacht hat. Als inneren Seelenraum, als politischen Raum oder als Symbol für Veränderung. In ihren Collagen und Buchskulpturen verbinden sich Technik, Konzept und individuelle Aussagen zu vielschichtigen Bildwelten, zerschnittene Fotografien, Papierfragmente und Fundstücke zu imaginären Landschaften, politischen sowie gesellschaftlichen Zukunftsvisionen oder kritischen Kommentaren.
Die Arbeiten der jungen Künstlerinnen und Künstler - nicht alle sind auf unserem Foto zu sehen - können bis Sonntag, 22. März, während der Öffnungszeiten bei freiem Eintritt im Stadtmuseum entdeckt werden.

